Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
nette Idee, da rührt sich was |
| Kontra: |
etwas dämliche Dialoge, dumme Polizisten |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Und wieder mal ist mir eine DVD in die Hände gefallen. Der Film entstand schon 1981 und die DVD kam im Dezember 2001 auf den Markt. Es handelt sich um den Horror-Slasher „Pieces – Der Kettensägenkiller“. Ein alternativer Titel dazu ist „100 cries has the night“ und da mein Bericht unter dem Titel „Pieces“ gelöscht wurde und es diese Kategorie hier komischerweise gibt, stell ich den Bericht eben hier wieder ein ;-). Gekostet hat er ca. 15€ in einem Internet Shop.
STORY
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Zu Beginn des Filmes sieht man einen kleinen Jungen, der ein Puzzle macht und seine Mutter kommt ins Zimmer um zu sehen, was er macht. Als sie entdeckt, dass auf dem Puzzle eine nackte Frau zu sehen ist rastet sie aus, schlägt ihn, wirft das Puzzle kaputt und beginnt den Jungen zu beschimpfen, er sei wie sein Vater, „verdammter Blödmann“ und ähnliches. Anstatt wie befohlen eine Plastiktüte zu holen um den „Müll“ zu beseitigen, kommt der Junge mit einer Axt wieder und richtet ein Blutbad an. Dann setzt er sich mitten in die Sauerei und macht sein Puzzle fertig.
Als er hört, dass die Polizei kommt, versteckt er sich in einem Wandschrank. Die Polizei findet erst in einem Schrank den abgetrennten Kopf der Mutter und dann im anderen den Jungen, der sich verstört gibt und nach seiner Mutter fragt. Niemand verdächtigt den „armen“ kleinen Jungen….
40 Jahre später geht die Geschichte weiter. Man sieht zwar nur schwarze Handschuhe, aber, nachdem diese Hände die Schuhe und das blutige Kleid der Mutter aus einer Kiste kramen, zusammen mit einem Foto von ihr und eine zweite Kiste mit dem Puzzle von damals, kann man davon ausgehen, dass es der mittlerweile gereifte Junge ist.
Im Anschluss wird auf dem Campus der Uni in Boston einem jungen Mädchen der Kopf mit einer Kettensäge abgetrennt von einem vermummten Mann. Die Polizei vermutet den Mörder unter dem Personal der Schule. Sollte etwa mal wieder der Gärtner der Mörder sein???
In der Uni geschehen weitere Morde, immer sind es junge hübsche Mädchen und immer fehlt den Leichen ein Körperteil.
Nach jedem Mord sieht man, wie die schwarzen Handschuhe den Teil der Frau auf dem Puzzle zusammenfügen, den der Killer mit der Kettensäge abgetrennt hat.
Um den Killer zu fassen beschließt die Polizei eine Lockperson einzuschleusen. Diese begibt sich in größte Gefahr und fällt gegen Ende fast selbst dem Killer zum Opfer.
Wer nun wirklich der Killer ist und was mit den Körperteilen geschehen ist verrate ich hier nicht, aber ich kann nur sagen, äußerst überraschend und ungeahnt!!!!
MEINE MEINUNG
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An und für sich ist der Film wirklich nett gemacht. Allein die Idee fand ich schon ganz gut, mittlerweile gibt es ja fast schon zu viele Filme nach diesem Strickmuster, von wegen Puzzle aus weiblichen Körperteilen zusammennähen etc. aber 1981 war das Thema wohl noch nicht ganz so abgedroschen ;-)
Auf intelligente Dialoge oder wahnsinnig logischen Filmverlauf sollte man allerdings nicht aus sein wenn man sich den Film anschaut. Vor allem die beiden Polizisten labern meist ziemlich dämliches Zeug und verkörpern wirklich jedes Klischee was man als Vorurteil mit einem Polizisten verbinden könnte. Dann kommt auch noch die blonde hübsche Polizistin als verdeckte Ermittlerin hinzu, die sich wirklich als ziemlich blond erweist…
Sehr ansehnlich dagegen sind die Splatterszenen von denen ausreichend vorhanden sind.
Auch die Auflösung zum Ende ist wirklich gut gemacht, auch wenn man wohl schon weiß, wer denn nun der Mörder ist. Warum sowieso, das ist natürlich offensichtlich. Aber ob es nun der Gärtner ist, was aber schon fast zu offensichtlich wäre, weil er eben der typische leicht verblödete, harte Kerl ist oder einer der Schüler die verdächtigt werden? Der Rektor selbst, der sich auch ziemlich seltsam verhält? Auf jeden Fall ist es ganz nett gemacht, weil man immer nur den Täter in schwarz gekleidet und verhüllt sieht und nur erahnen kann, wer er wirklich ist. Lasst euch überraschen!
FILMINFOS
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OT: Pieces
Alternative Titel: Pieces – Stunden des Wahnsinns; 1000 Cries has the Night; Mil Gritos tiene la Noche; Pieces - Der Kettensägenkiller
Sprache: Deutsch, Eglisch
Untertitel: keine
Bildformat: Widescreen
Tonformat: Dolby Digital
Ländercode: 2 PAL
Laufzeit: ca. 87 Minuten
FSK: 18
Regie: Juan Piquer Simon
Produzent: Stephen Minasian, Dick Randall
Musik: Librado Pastor
Drehbuch: Joe D´Amato, Dick Randall
DARSTELLER
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Christopher George (Lt. Bracken), Lynda Day George (Mary Riggs), Frank Braña (Sgt. Holden), Edmund Purdom (Dean), Ian Sera (Kendall), Paul L. Smith (Willard, Jack Taylor (Prof. Arthur Brown), Gérard Tichy (Dr. Jennings), May Heatherly, Hilda Fuchs (Sekretärin), Isabel Luque (Sylvia Costa), …
Edmund Purdom: geboren am 19.12.1924 in England.
Einige Filme:
1953 – Julius Caesar
1964 – Der letzt Ritt nach Santa Cruz
1971 – Freibeuter der Meere
1981 – Pieces
1983 – Fireflash – Der Tag nach dem Ende
1990 - Sirene I
1999 – Die Siebende Papyrusrolle
Christopher George: geboren 25.02.1229 in Royal Oak , Michigan, USA
Einige Filme:
1966 – El Dorado
1970 – Chisum
1975 – Grizzly
1980 – The Exterminator
1981 – Enter the Ninja, die Killermaschine
Lynda Day George:
Einige Filme:
1969 – Fear no evil
1976 – SOS in den Wolken
1979 – Raquet – Aufschlag ins Glück
1981 – Pieces
1984 – Hall of death
Frank Brana:
Einige Filme:
1964 – Das Gesetz der zwei
1973 – Crypt of the living dead
1976 – Fantastische Reise zum Mittelpunkt der Erde
1981 – Pieces
1984 - Dirty War
1988 – Slugs
Ich glaube, wenn ich noch mehr Infos bringe wird´s zu viel ;-)
EXTRAS
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- Making of: ziemlich eklige Bilder, wie man einen Horrofilm macht, Tricks, Masken etc. ca. 10 Minuten
- Trailer : der Trailer zum Film
- Infos zum Film: Eine kurze Zusammenfassung vom Film (hätte ich mir gar nicht die Mühe geben müssen ;-) ), wird auch vorgelesen, muss man also gar nichts machen.
- Biografien mit Audiokommentar: Die Biografien der Hauptdarsteller, des Regisseurs und des Produzenten.
- Spezial Szenen (Goofs): 3 Spezielle Szenen, die man vorher gar nicht so bemerkt hat. Zum einen rümpft der abgesägte Kopf der Mutter noch die Nase, ein Messer klappt beim zustechen um….. – das erste war mir nicht aufgefallen, das mit dem Messer war ziemlich offensichtlich ;-) solche kleinen Filmfehler sind (finde ich) immer wieder nett anzusehen
- Fotogalerie: nett gemacht, 11 Fotos auch in Form von Puzzlestücken werden durch klick größer.
FAZIT
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Obwohl der Film schon 1981 gedreht wurde, kann man sich nicht über Bild- oder Tonqualität beschweren. Der Film selbst ist finde ich gut gemacht und für Splatter Fans genau richtig. Die Geschichte des Films ist finde ich eine interessante Idee, aber um näher darauf einzugehen, müsste ich das Ende verraten und das will ich ja nicht. Soll ja spannend bleiben! Etwas plump sind die Dialoge und vor allem die beiden Polizisten verkörpern alle Klischees, die man nur mit einem dämlichen Polizisten in Verbindung bringen kann. Während des gesamten Films, verdächtigt man eigentlich mehrere Personen, umso überraschender ist dann, wer letztendlich tatsächlich der Junge von damals ist.
Ich finde der Film ist alles in allem sehr gelungen, die Extras sind ausreichend und zu haben ist sie für einen recht günstigen Preis. Über die schwächen in den Dialogen wird der echte Horror-Fan ohnehin hinweg sehen, daher werde ich die volle Punktzahl bei der Bewertung geben.
Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Liebe Grüße vom zerteilten Wuschel!!!
P.S.: Wie gesagt, ist einer meiner ersten Berichte daher bitte ich etwas um Nachsicht, ich fand es nur nicht fair, dass er in der Kategorie in der ich geschrieben hatte gelöscht wurde und unter einem alternativen Titel gibt es die Kategorie zu dem Film noch…. dafür geb ich als Bonus diesmal noch ein paar Screenshots dazu, dafür dass der Bericht vielleicht nicht wirklich perfekt ist *lächel*