100 Greatest Film Themes Take 3 [Box-Set]

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100 Greatest Film Themes Take 3 [Box-Set]

Die dritte Folge der Erfolgsreihe umfasst über 80 Jahre Filmmusikgeschichte. Genau wie bei den 6-CD-Sets der beiden Vorgänger ist die Vielfalt des Gen...

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Erfahrungsbericht über "100 Greatest Film Themes Take 3 [Box-Set]"

veröffentlicht 04.10.2013 | yesup
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Über sich :
NdV aufgeräumt - Wie die Zeit vergeht...
Gut
Pro Breite Vielfalt, dazu viele moderne gute Songs
Kontra im Mittelteil viel Eintöniges
besonders hilfreich
Cover-Design:
Klangqualität:
Langzeithörspaß:
Häufigkeit der Nutzung
Dieser Tonträger ist:

"Von Dick&Doof bis Dark Knight Rises"

100 Greatest Film Themes Take 3 [Box-Set]

100 Greatest Film Themes Take 3 [Box-Set]

Vor einiger Zeit hatte ich mir mal über Amazon die 100 größten Filmhits -vom Prager Sinfonieorchester instrumentalisiert- gekauft und auf meinen Plattformen vorgestellt. Vor kurzem informierte mich der User Werner, das es einen Take 3 gibt. Obwohl die zweite Edition schon mau war, mal ehrlich: Wieviel gute Filmhits gibt es eigentlich, habe ich mich doch "überreden" lassen die Plätze 300-400 der Filmhitsgeschichte mir zuzulegen. Wie immer über Amazon.

Zum Äußeren:

Das Outfit der 6 CD Box entspricht exakt dem spartanischen der beiden ersten, nur die Farbe wechselt halt. Die Box ist selbst auch sehr spartanisch: Die dünne Papphülle und darin die 6 CD's in den ganz dünnen Hüllen, so das die ganze Box, nicht viel Platz im Regal weg nimmt.

Vorne drauf nur 100 greatest Film Hits Take 3. Auf der Seite 6 Disc Box Set und Silva Screen Records. Unten dann noch die Produzenten und Masterminds, sowie Barcode, Copyright 2013 by Silva Screen Records. Unten dann: Vol 1: 1930-1977 mit einem Auto der damaligen Zeit, Vol 2: 1978-1992 mit 2 Boxern, Vol 3: 1992-2002 mit einem Ufo über dem weißen Haus, Vol 4: 2003-2010 mit Urma aus Kill Bill, Vol 5: 2010-2010 mit dem Podracer aus Tron Legacy, Vol 6: 2011-2012 mit CaptAmerica, Hawkeye und dem Iron Man

Die Cd's:

Sind allesamt sehr spartanisch was die Optik betrifft. Aufgeführt sind immer die einzelnen Stücke, dazu wie das Stück in dem Film hieß und wer das Performed, gesungen und veröffentlicht hat.


CD 1 1930-1977:

1) Laurel and Hardy : Dance of the Cuckoos (Marvin Hatley) - 1930. Der Song ist typisch 30er Jahre, total verspielt, humoresk, breit instrumentalisiert. Von Trompeten und Pauken bis zur Triangel und vor allem ein flottes fröhliches Liedchen (erinnert sogar teilweise an die alten Hans Moser Filme, zumindest bis die Tuba kommt)

2) Modern Times: Smile (Charlie Chaplin) - 1936. Der Song: Trauriger Beginn mit Streichern und einer einsamen Trompete, leicht schwülstig kitschig. Gegen Mitte wird das dann kräftiger. Ist aber nur was für Filmfreaks, im Fahrstuhl würde das auch keiner hören wollen. Zu viele Streicher, zu traurig.

3) Snow White & The seven Dwarfs : Heigh Ho (Leigh Harline) - 1937 Der Song: Sehr verspielter Anfang mit Glöckchenspiel und dann hören wir schon die "Zwerge". Flott witzig, total verspielt, niedlich. Putzig. Hervorragend.

4) Fantasia - The Sorcere's Aprrentice (Paul Dukas) - 1940 Der Song: ruhiger Beginn, viele Bläser, Typisch Disney halt, sehr verspielt und immer eine Spur geheimnisvoll. Sehr Streicherlastig. Irgendwie streichen die Streicher durch das ganze Stück und machen es trotz der ganzen Verspieltheit dann doch banal. Daher wirkt der konzeptionelle Musical Ansatz nicht so wie er eigentlich wirken sollte.

5) Song of the South - Zip-a-dee-doo-dah (Ray Gilbert, Allie Wrubel) - 1946 Der Song: Kurzer Einstieg bis die kräftige Stimme direkt mit dem schwungvollen Refrain beginnt. Wirkt heute oldstyle aber sehr sympathisch. Halt wie eine "alte" Familienkomödie. Macht Spaß, wobei die Orchestrierung heute halt hausbacken wirkt.

6) Mary Poppins - Supercalifragilisticexpialidocious (Richard M.Sherman, Robert B.Sherman) - 1964 Der Song: Von der ersten Tonspur kommt direkt der Refrain. Und wer das Wort einmal unfallfrei ausgesprochen hat, weiß wie schwierig aber doch eigenkomisch das ganze ist. Dazu ganz dezent die Streicher und Blechbläser im Hintergrund. Niedlich. Richtig oldstyle Musicalnummer. Muß man mögen, ich find's klasse

7) Goldfinger - Goldfinger (John Barry) - 1964 Der Song: Die ersten Töne der Blechbläser mit den Streichern und jeder weiß Bescheid: Goldfinger! Grandioses Thema. Sehr intensiv mit den Streichern. Der Gesang wird von hellen Streichern abgebildet. Grandioses Werk. In der Mischung instrumental mit den hellen Streichern als Gesang noch intensiver als das Original

8) The Ipcress File - A Man Alone (John Barry) - 1965 Der Song: Sehr ruhiger Beginn. leise helle Blechbläser, dazu geheimnisvoll klingt wie eine Gitarre. Sehr gediegen, sehr geheimnisvoll. Gegen Mitte wird es mit kalten Blechbläsern was kräftiger. In der Grundmelodie bleibt es aber solide, so das es in heutigen Ohren definitiv zu hausbacken klingt.

9) Alfie - Instrumental Version (Burt Bacharach) - 1966 Der Song: Ganz ruhig mit einem hellen Blechbläser. Das riecht nach einer Schmonzette. In der Mitte ist der Bläser dann kräftiger und gibt sich als Saxophon zu erkennen. An der schwülstig brünftigen Grundmelodie ändert es dennoch wenig. Out of Time

10) The Jungle Book - The Bare Nesessities (Terry Gilkyson, Richard M.Sherman, Robert B.Sherman) - 1967 Der Song: Langsame Bläser und man erkennt ganz leise im Hintergrund (...und lass uns all die Sorgen doch in Ruh...probier es doch mit Gemütlichkeit), doch auf einmal kommt sehr kräftig die Stimme die unseren Bekannten Klassiker im kräftigen Englisch singt. Ganz rustikal im Dixie Style instrumentalisiert. Sehr schwungvoll und unterhaltsam. Klasse!

11) Chitty Chitty Bang Bang - Chitty Chitty Bang Bang (Richard M.Sherman, Robert B.Sherman) - 1966 Der Song: Dramatischer Beginn, der dann schnell mit Paukenschlägen zu einem kleinen Walkürenritt ansetzt. Soll das jetzt ein Western werden? Mal schauen. Nö, ein paar Damen singen das Tschitti Tschitti Bäng Bäng. Tyisch alte Musical Nummer, die bitter an die ewigen ollen Kamellen erinnern, wo irgendwelche Leute aus einer Laune der Filmmacher heraus auf einmal anfangen zu singen. Brrr, meins ist das nicht.

12) Funny Girl: Don't rain on my paradise (Bob Merill, Jule Styne) - 1968 Der Song: Verspielter Anfang. Schnell hört man eine Frau singen. Schon wieder ein Musical. Klingt ein wenig nach einer Cabaret Nummer, auch von der Instrumentalisierung her. Soll flott und kräftig klingen. Nach heutigen Maßstäben klingt das für mich allerdings eher bemüht, als klassisch

13) True Grit: True Grit (Elmer Bernstein, Don Black) - 1969 Der Song: Extrem schwülstig Streicher und dann ein verkappter Frank Sinatra der schwülstig versucht "den Tiger" zu imitieren. Hier schmilzt sogar Eis bei unter 20 Grad. Puha ist das schwülstig.

14) The Italien Job: Getta Bloomin move on (Quincy Jones, Don Black) - 1969 Der Song: Extrem verspielter Einstieg. Breite Orchestrierung getragen von Bläsern und Streichern, auf einmal wird geklatscht und nochmehr "Stimmung" gemacht. Ein Mann singt im typischen 60er Musical Style. Soll flott klingen, klingt aber wie ein verrecktes Schlitzohr auf Achse.

15) Willy Wonka & The Chocolate Factory: Pure Imaginatin (Leslie Bricusse, Anthony Newley) - 1971 Der Song: Beginnt mit einer zarten Streichereinlage zu Beginn. Dann kommt sanft eine Posaune hinzu. Alles wirkt noch sehr zart. Dann kommt eine Männerstimme eher geheimnisvoll, dazu dann das Streichorchester, spielend und schwelgerisch, aber den Kitsch umschiffend. Dasgleiche Lob gerne an den Sänger der klassisch nahe am Musical, aber dennoch mit einer ernsthaften Fröhlichkeit, die dem Werk gut tut zu Werke geht.

16) Enter the Dragon: Main Theme (Lalo Schifrin) - 1973 Der Song: Kräftiger Bläserbeginn klingt ja wie Shaft und entsprechnd flott geht es weiter. Auf einmal wird es durch ein Synthisyzer asiatisch. Aber hmh nee da klingt wie eine Mischung aus Shaft und Captain Future und in der Mischung nicht wirklich überzeugend. Zwar kräftig und rasselnd, aber auf den Punkt gebracht, eher nervtötend

17) Star Wars: A New Hope : Cantina Band (John Williams) - 1977 Der Song: Hah? Ein Swing Einstieg, wie paßt das denn ins Bild. so fröhlich swingend geht es auch weiter, auch wenn jetzt ein dunkler Blechbläser reinkommt, aber die flotte Swingnummer bleibt ausgelassen und verspielt. Habe ich da was verpaßt? Star Wars auf Droge oder was ist das? Kommt mir total unbekannt vor. Als ob Jar-Jar Banks beim Pupsen eine kleine Trompette in der Rosette hätte. Sehr merkwürdig das alles.


Performers:
Tracks 1,3,7,10,12,13,16,17 London Music Works
Tracks 2,4,6,8,9,11,15 - The City of Prague Philarmonic Orchestra
Track 14 - The Wire Haired Terriers Athletic Social Club

Vocals:
Tracks 5, 10, 13 Keith Ferreira
Tracks 11 Helen Hobson
Tracks 11,15 David Shannon
Track 12 Emma Kershaw


Fazit zu CD 1: Mit sehr interessanten Nummern wie Laurel&Hardy, oder richtigen Klassikern wie den 7 Zwergen oder auch der super Neuinterpretation von Goldfinger sehr überzeugend. Auch wenn sich mir einige Nummern so gar nicht erschlossen haben wie zB der letzte Track, ist das hier doch weit besser als gedacht. Sauber gespielt und produziert alle mal und von daher mal im Hintergrund zu hören und zum Filme raten prima. Das ist für mich schon mal 4 von 5 Sterne, so kann das gerne weitergehen.


CD 2 1978 - 1992:

1) Grease - Summer Nights (Jim Jacobs, Warren Cassey) - 1978 Der Song: Die ersten Gitarrenzupfer und jeder weiß Bescheid: Jetzt kommt ein flotter Song. Erstklassig gesungen und instrumenalisiert in verschiedenen Stimmen, nahe zu am grandiosen Original. Sehr sehr gut. Super Einstieg in die "neue" CD

2) Midnight Express - The Chase (Giorgio Moroder) - 1978 Der Song: Ryhtmischer Synthisyzer Beginn. Flott und geheimnisvoll wabert der Synti, der Takt waber etwas schneller und noch mehr diskolastiger und kräftiger wird das alles. Aber außer ein paar kleinen zusätzlichen Klangsynthieinheiten kommt da nicht mehr viel, wobei ich das Gefühl habe die Grundmelodie zu kennen. Von vorne bis hinten Elektro Synthi Pop muß man halt mögen

3) Monty Pythons Life of Brain - Always look on the Bright side of life (Eric Idle) - 1979 Der Song: Ein paar Gitarrengriffs dann kommt schon der Sänger, der leider nicht an die hohe Schirpsstimme von Eric Idle herankommt. Somit klingt das ganze wie im Original nur viel schmaler. Zum einen wegen dem Sänger zum anderen weil ein Klavier die Pfeifftöne übernimmt. Überzeugt mich nicht ganz, wobei der chor in der Mitte ganz gelungen ist, aber die Stimmvarianz fehlt mir

4) Alien - End Credits (Jerry Goldsmith) - 1979 Der Song: Sehr ruhiger bedrohlicher Einstieg des Orchesters. Zögerlich, leise, ruhig, beunruhigend wabern die ganzen klassichen Instrumente zu einem geheimnisvollen Gemengelage die leider die düstere Atmosphäre des Films nicht mal ansatzweise nachstellen kann. Gegen mitte kommen dann die hellen Streicher und hellen Bläser kräftiger hervor, aber das weckt nicht meine Erinnerung an den Filmklassiker.

5) Apocalypse Now - Ride of the Valkyries (Richard Wagner) - 1979 Der Song: Von Beginn an das volle Orchester. Der Walkürenritt. Natürlich genial, wem da nichts in der Hose steht ist kein Mann. Hier wird geblasen, gefidelt, gestrichen was das Zeug hält. Fanfare auf Fanfare. Kräftig männlich. Zeitlos

6) Raging Bull - Intermezzo from Cavalleria Rusticana (Pietro Mascagni) - 1980 Der Song: Uff, wat is dat denn? Hier jaulen die Geiger, als ob der Himmel voller selbiger hängt. Deprimierend fideln die weiter. Gegen Mitte wird es dann kräftiger aber nicht weniger depressiv. Wer schon auf der Brücke steht und nicht weiß, ob er springen soll, kann gerne den Track sich auf die Ohrmuschel tun. Brrrr

7) The Blues Brothers - Everbody needs somebody to love (Solomon Burke, Bert Russell, Gerry Wexler) - 1980 Der Song: Gitarre, Trommel und direkt die Trompeten und wir hören die Sänger die natürlich nicht an das Original dran kommen, aber der Blues ist da. Volle Kanne Jake, volle Kanne Elwood. Grandios, leider sind die Stimmen zu weit weg vom Original. Aber dennoch guter alter Blues Groove

8) Rocky III - The Eye of the Tiger (Frank Sullivan, Jim Peterik) - 1982 Der Song: Hypnotische Trommeln und ein kräftiger Synthiszyer, da fragt man sich wer kennt den Song nicht? Gleich sehen wir nicht das Auge des Tigers, sondern es gibt rattig was uff die Fresse. Die Gitarre zieht die harten Riffs. Dann eine kräftige Stimme, auch weit vom Original aber das Grundgestampfe mag Mann halt immer. Das
rockt, wenn auch weniger kraftvoll als im Original, aber erkennbar kräftig

9) Parix, Texas - Paris, Texas (Ry Cooder) - 1984 Der Song: Extrem leiser Beginn, wie es dem Film angemessen ist. Sehr banal, sparsam instrumentalisiert, bis sich eine Gitarre mit ganz wenigen Riffs in die Grundsoundcollage einfügt. Deprimierend wie der Film. Das dudelt dann so bedeuntungslos bis zum Ende. Ein wunderbarer Song zum finalen Schuß vermutlich. Keine Ahnung, ich finds einfach nur deprimierend.

10) The Natural - The Whammer Strikes out (Randy Newman) - 1984 Der Song: Extrem zarter Beginn, dann ein Orchester. Randy hat halt so seine Handschrift. Immer mehr Orchester, immer kräftiger bis wir eine Robin Hood ähnliche Fanfaren Collage bekommen, jedenfalls fideln, streichen und Xylophonklöppeln die sich einen. Keine Ahnung was das soll, zumindest das komplett Orchester dürfte sich gut beansprucht fühlen.

11) Police Academy - Main Theme (Robert Folk) - 1984 Der Song: Hallo ich bin Curd, und ich gebe zu ich mag Police Academy. Der Beginn kenne ich entsprechend gut. Ein Orchester, erst ein kleiner Marschn, dann eine extrem fröhliche Grundmelodie des ganzen Orchesters. Extrem fröhlich, klingt alles nach Aufbruch. Geile Show, ich seh das freche Grinsen vom Murdoch vor Augen. Auch ohne Police Academy Fan kann man sich von den fröhlichen Instrumenten mitreissen lassen, das geht nämlich von Anfang bis Ende so fröhlich weiter.

12) Pee Wee's Big Adventure - Breakfast Machine (Danny Elfman) - 1985 Der Song: Ein Glockenspiel oder Xylophon zu Beginn und entsprechend verspielt spleenig geht das weiter. Paßt hervorragend zum Film. Ist mir persönlich too much "Verrückte" Kunst, klingt daher wie ein wildgewordenes Experimentierlabor.

13) Top Gun - Danger Zone (Vocal Version) (Giorgio Moroder; Tom Whitlock) - 1986. Der Song: Harte Gitarrenriffs und Synthisyzer, im Original Kenny Loggins glaube ich hier. Hier der Sänger kommt dicht dran. Flotter Pop Song der auch heute noch zieht. Banal, aber kräftig. Das rockt, auch ohne die Armee Werbung zu mögen, geht der Song heute noch gut ab

14) Who framed Roger Rabbit? - Eddie's Theme (Alan Silvestri) - 1988 Der Song: Der Film war auf oldstyle getrimmt und so beginnt hier das Lied auch. Starker Bläsereinsatz, Rauch-Club-Atmosphäre mit Saxophon und Pianobegleitung, fehlt nur noch Roger und die Hupen von Jessica. Musikalisch eine Trinkerballade

15) The Little Mermaid - Under The sea (Alan Menken, Howard Ashamn) - 1989 Der Song: Direkt ein Sänger und dazu flotter Südseesound. Musikalisch fühlt man sich direkt am Strand. Nicht am rocky Bee Boys Strand, sondern im Club Anime für Kids. Niedlich als ob die Krabbe aus Schwammkopf auf Droge sinkt. Geht vermutlich betrunken noch besser, zumindest klingt der Sänger so

16) Aladdin - A whole new world (Alan Menken, Tim Rice) - 1992 Der Song: Trauriger ruhiger Piano Beginn und ein Blechbläser und dann ein schwülstiger Sänger. Puha, Monotonie pur. Das kann ja nur ein Kinderfilm gewesen sein. OK wenn die kleinen schlafen sollen, dann kann man das hier vorspielen. Gott ist das schwülstig "verliebt". Vermutlich ohne Bilder besser als mit zu ertragen.

Performers:
Tracks 1,3,7,8, 9, 11, 12, 13, 15, 16 London Music Works
Track 2 Mark Ayres
Tracks 4, 5, 6, 10 - The City of Prague Philarmonic Orchestra
Track 14 - N.Y. Jazz-Orchestre

Vocals:
Track 3: Chris Marshall
Track 7: Herbie Russ & Mark Stiles
Track 8,13 Brian Westrin
Track 15 Richard Paris
Track 16 Helena Blackman & Craig Rhys Barlow


Fazit zu CD 2: Auch hier bin ich wieder überrascht. Einige flotte Songs mit extrem hohen Wiedererkennungswert wie Grease, Police Academy oder Rocky, werden nur von wenigen Gurken unterwandert. Auch dieser CD kann ich daher gerne 4 von 5 Sternen geben. Kann man auch gerne im Hintergrund hören. Sehr gut die vielen Gesangeseinlagen.


CD 3: 1992-2002


1) Unforgiven - Claudia's Theme (Clint Eastwood) - 1992 Der Song: Sehr ruhiger besinnlicher Beginn, wo nur ein wenig auf einer Gitarre gezupft wird. Nach einem Drittel kommen die klassichen Western Streicher hinzu. Nicht wirklich originell oder überraschend. Für mich relativ belanglos.

2) Dragon: The Bruce Lee Story - Dragon's Heartbeat (Randy Edelman) - 1993 Der Song: Trauriger spärlich instrumentalisierter Beginn. Ein paar Pianotüne, dazu ganz dezent im Hintergrund traurige dunkle Streicher. Nach dem ersten Drittel wird es dann kräftiger. Wir hören ein ganz Orchester und das symbolisiert Aufbruchsstimmung. Es wird lauter und fröhlicher, dennoch mit einer gewissen asiatischer Demutshaltung. Halt fröhlicher, aber nicht richtig fröhlich. Bis auf einmal ein kleines Musical ab der Halbzeit wird und das ganze wohl einen mutigen Aufritt in eine neue Welt bedeuten soll, na dann von mir aus.

3) The Age of Innocence - End Titels (Elmer Bernstein) - 1993 Der Song: Oh Gott, traurige Streicher, klingt ja nach den Sterbesequenzen beim Tod in Love Story. Und so schwelgt und geigt es sich traurig weiter, wenn mittlerweile auch mit ein bißchen mehr Abwechslung, aber generell ganz gut um sich den Knoten um den Hals was fester zu zurren. Brrrr....

4) The Nightmare before Christmas - Christmas Eve Montage (Danny Elfman) - 1993 Der Song: Bombastischer Beginn mit fröhlichem Glockenklingen. Sagte ich fröhlich? Vermutlich wegen der Glöckchen, aber geheimnisvoll und duster ist es auch. Aber doch auch ordentlich flott, hier passiert was, das ganze Orchester darf mal ran. Schmissig verspielt erinnert mich an den Score von Edward mit den Scherenhänden (vermutlich weil der Regisseur und vermutlich der Komponist die gleichen sind).

5) Stargate - Giza 1928/ Going home (David Arnold) - 1994 Der Song: Hmh hier hätte ich ein Donnern erwartet. Statt dessen wird rasselnd leise Stück für Stück ein Orchestermitglied in diesen undefinierbaren Soundmix reingezogen. Das ist weder fröhlich, traurig, schnell, langsam, aufwühlend, das ist einfach nur....Musik? Aber halt belang- und somit richtungslos. Bis zum bitteren Ende

6) Braveheart - For the love of a princess (James Horner) - 1995 Der Song: Ein sehr trauriger Dudelsackähnlicher Ton mit leichtem Orchester im Hintergrund, wozu sich dann doch schnell schwülstige Geigen mischen. Herzschmerzmusik. Die traurige hoffnungslosverliebte Grundmelodie bleibt dann, wird zwar im Mittelteil lauter, aber inhaltlich bleibt das gleich. Schwelgen, weinen, heulen, verbittern. Whatever ohne mich

7) Toy Story - You've got a friend in me (Randy Newman) - 1995 Der Song: Einer meiner Lieblingsfilme fängt hier mit einer klassichen Dixie Nummer, aber das ist typisch Randy. Nach dem schwülstigen Braveheart kommt hier ein flotter Südstaaten Swing Lied. Flott und entsprechend hell mit hellen Bläsern begleitet. Niedlich. Putzig. Süß

8) Independance Day - Suite (David Arnold) - 1996 Der Song: Woha Krawallmusik habe ich erwartet, aber so helle? Total patriotisch kommt das Orchester da zusammen, aber das ist so hell und schwach auf der Brust, da lachen ja die Aliens. Der weiche Militärsound verliert im Mittelteil etwas um dann noch banaler in die patriotischen Orchestergräben zu sinken. Au backe....

9) Air Force One - Main Title (Jerry Goldsmith) - 1997 Der Song: Jawoll hier tropft der Patriotismus aus den dunklen Bläsern. so muß das sein. Laut und eindrücklich. Hier noch ein Tusch, Dumpfe Bläser, dumpfe Streicher, dann zeigen wir den Terroristen mal wer die dickeren Eier hat. Wer auf so was steht... Puha patriotismus bis zum Anschlag, leider wenig tief instrumentalisiert

10) The Full Monty - The Stripper (David Rose) - 1997 Der Song: Klassische Stripnummer Song mit den kräftigen Trompetenstößen die lazziv vom Orchester begleitet werden. Wenn auch nicht wirklich originell, aber so stelle ich mir einen Club vor und wenn ich die Augen schließe, sehe ich auch die Schlüpper durch den Raum fliegen. Dreckig, rotzig. Muß man mögen, oder halt auch net

11) The Mummy - The Sand volcano/ Love Theme (Jerry Goldsmith) - 1999 Der Song: Klingt auch sehr patriotisch. Kräftiges Orchester mit allen Instrumenten und jeder bläst, streicht, haut was das Zeug hergibt, rauskommen soll wohl eine kräftige Nummer. Ich finde es dennoch sehr banal

12) Mission:Impossible II - Injection (Hans Zimmer) - 2000 Der Song: Braucht einige Zeit bis man überhaupt was hört und dann kommt ganz leise der Synthisyzer. Gegen Mitte heult sich eine Tante was zusammen. Au Mann, was soll das denn sein? Mit der traurigen Nummer würde ich den Agenten auch aufliegen lassen. Uff, ganz schwach

13) Chocolat - Main Theme (Rachel Portman) - 2001 Der Song: Zarter Streicherbeginn, verspielt eine Flöte, der Westwind, erotisch verspielt. Aber halt auch schwülstig, das machen die dazukommenden Streicher und Blechbläser jetzt auch nicht besser. Die ganze Anfangssinnlichkeit verfliegt dann mit der stärkeren Orchestrierung bis nur ein abgeklatschtes Phantom der Oper im Liebeswahn zurückbleibt. Schade drum

14) A Beautiful mind - A Kaleidoscope of mathematics (James Horner) - 2001 Der Song: Eine Frau singt Uh uhu huhhu dazu verspielte Glöckchen und schnell kommen auch sich selbst suchende Streicher dazu. Äh, was soll das? Fahrstuhlmusik wie sie belangloser nicht sein könnte. Erinnert mich irgendwie an Jenseits von Afrika. Traurig und belanglos, bis zum Ende. Meine armen Ohren

15) Black Hawk down - Leave no Man behind (Hans Zimmer) - 2001 Der Song: Trauriger Beginn mit sanften Pianotönen. Das Piano wird von einer Flöte begleitet. Hand im Hand, huldigen sie der Toten die zurückblieben. Über den Film kann man streiten, über das Stück nicht. Das ist einfach tieftraurig und ein Depressiver sollte hierbei die Anlage nicht zu laut stellen. Jedes Instrument dokumentiert Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit.

16) Pearl Harbour - Heart of the Volunteer (Hans Zimmer) - 2001 Der Song: Ganz trauriger Streicherbeginn, wo auf einmal noch ein Kinderchor "ohaooohhaaohhooo" traurig dazu kommt. Pathethisch fideln die Geigen und der Chor begleitet die Gefallnenen, und uaargh gähn, wo war ich? Ach so ja äh vermutlich traurig tröppelt und trommelt es sich so pathethisch bis zum Ende. Zimmermäßig mit vielen Marschelementen. Ach ja, auch Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit dokumentierend.

17) Spirit:Stallon of the Cimarron - Homeland (Hans Zimmer) - 2001 Der Song: Ganz leiser Beginn, wo auf einmal die Kavallerie in Form des Orchesters ein reitet und ach ja, es klingt mal wieder -wie so oft bei Zimmer- nach einer Kavallerie. Dunkle Bläser und fiebernde Streicher dokumentieren das. Zumindest sind hier auch mal ein paar hellere und optimistischere Töne dabei. Klingt zwar ein wenig nach Western, aber zumindest nicht so depressiv. Ist ja was.

Performers:
Tracks 1,3,4,5,6,8,9,11,13,14,16 - The City of Prague Philarmonic Orchestra
Tracks 2,7,10,12,15,17 London Music Works

Vocals:
Track 7 Cuck Colby


Fazit zu CD3: Tja, das ist doch alles sehr unausgewogen. Richtig gut hat mir nicht wirklich eins gefallen. Sehr patriotisch und pathetisch kommt das alles daher. Viel zu depressiv. Selbst im Hintergrund möchte ich das meiste nicht hören, außerdem könnte ich zu den wenigsten einen Film zu ordnen. Das wäre für mich nur einer von fünf Sternen.


CD4: 2003-2010

1) Kill Bill Vol.1 - Whistle Theme (Twisted nerve main Theme) (Bernd Herrmann) - 2003 Der Song: Au ja! Das Piano das Pfeifen: Die Braut ist unterwegs. Fröhlich und dennoch wissend. Nicht wirklich originell, aber sehr eingängig. Es wirkt nicht affektiert. Kann man auch so als Song immer hören. Sehr guter Einstieg.

2) Eternal Sunshine of the spotless mind - Theme (Jon Brion) - 2004 Der Song: Ruhiger Beginn getragen vom Piano und ein paar leisen Streichern, bestimmt das Piano das Tempo, wobei ich noch nicht weiß, wo es hin will. Das klingt noch nach Kaffeehausklaviermusik. Hmh, ich dachte das ändert sich noch, bleibt aber bei dem ziellosen Geklimper

3) King Artur - Woad to ruin (Hans Zimmer) - 2004 Der Song: Kräfige Marschänliche und Fanfarenähnliche Orchestereinsätze. Hier wird volle Kanne ein Kriegsszenario musikalisch beschrieben. Sehr kräftig was auch die ryhtmischen Trommeln unterstreichen, sowie die Dunklen Streicher. Dazu ein dezenter kräftiger Chor ohne Gesangsbild. Das wirkt sehr kämpferisch und überzeugend. Aufbruch, Krieg, Macht. Hr Hr Hr Männermusik

4) Birth - Prologue (Alexandre Desplat) - 2004 Der Song: Verspielter Auftakt der wie ein freches Vogelgezwitsche von den Flöten imitiert wird. Das Grundgefiepe bleibt, dazu gesellt sich später noch das ganze Orchester dazu, was das soll weiß ich leider nicht. Flasht mich wegen der Belanglosigkeit nicht

5) Madagascar - Zoosters breakout (Hans Zimmer) - 2005 Der Song: Flotte kräftige Streicher eröffnen einen bunten Reigen fröhlicher Melodiestöße, wo sich dann langsam das Orchester dazu gesellt. Wie es sich für einen Kinderfilm gehört, klingt das ganze hell, flott, fröhlich. Die Geschwindigkeit bleibt, die Grundfröhlichkeit, das ist schon mal ok so

6) Batman Beginns - Barbastella (Hans Zimmer, James Newton-Howard) - 2005 Der Song: Jetzt wird es duster. Ganz dünne aber dunkle Instrumentalisierung, dazu echot eine helle Frauenstimme, das klingt alles sehr mystisch und dunkel und das dunkle Fiedeln der Streicher die jetzt dazu kommen untermalen das dunkle Bild, ebenso wie die dunklen Blechbläser. Ein Beginn, ein düsterer geheimnsivoller Beginn. Eher einsam und verloren klingt sich noch ein Piano ein. Wer den Film nicht kennt, wird sich frage, was die depressive Mucke jetzt soll

7) The Queen - The People Princess (Alexandre Desplat) - 2006 Der Song: Verspielter moderner Song mit schwülstiger Einlage und einem hups kleinen Glöckcheneinschlag. Klingt nach Frühstücksmusik, wenn der Tisch gedeckt wird. Leider schmalzt das Werk auf dem niedrigen wenig erkenntnisreichen Grundpfad dahin.

8) Ratatouille - End Credits (Michael Giacchino) - 2007 Der Song: Ruhig und nur mit einem Piano und wenigen Streichern untermalt machen sich vor meinem geistigen Augen die Gassen des dunklen Paris sich auf. Traurig flötet da noch was dazu. viel zu ruhig. Zu besinnlich um zu unterhalten. In der Mitte geht es dann richtig laut los, dann stehen wir praktisch in der Küche und wie haben einen flotten 40er Jahre Amerika Grundgroove.

9) There will be blood - Open Spaces (Johnny Greenwood) - 2007 Der Song: Wie es sich für ein Drama beginnt: Ein dramatischer Beginn mit kräftign dunklen Streichern und alles sehr gediegen dramatisch. Das schwülstigt sich aber deprimierend so bis zum Ende. Puha, grauselig

10) The Crimson wing: Mystery of the Flemmings - Arrival of the Birds/ Exodus (Jason Swinscoe) - 2008 Der Song: Na wenigstens mal ein etwas optimistischer Beginn, auch wenn hier nur leise gezupft wird, zumindest keine dunklen Instrumente. Hier wird zwar uninspieriert, aber immerhin flockig vor sich hingezupft und die paar Geigen symbolisieren eher einen Aufbruch als den Niedergang. Allerdings bleibt das ganze ohne richtige Höhen und Tiefen.

11) The Princess and the Frog - Almost there (Randy Newman) - 2009 Der Song: Direkt eine fröhliche Frauenstimme im Kindermusicalmodus. Dazu Newman typsiche Klaviermusik. Aber ok das geht ab. Es groovt, ist fröhlich, leicht locker. Das gefällt in der ganzen depressiven Chose. Wenn auch nicht wirklich originell, aber halt wieder mit dem sympathischen Südstaatendixieeinschlag.

12) Sherlock Holmes - Discombobulate (Hans Zimmer) - 2009 Der Song: Auf Krawall und verspielte Action getrimmte Vollorchestrierte Musik frotzelt über alle Musikgeres hinweg, erinnert am ehesten noch aus dem Zitterspiel des bekannten Krimis.Wirkt sehr bemüht, ist aber zumindest sehr unkonventionell und es dürfen viele Instrumente mal eine tragende Rolle spielen. Klingt mir persönlich aber zu italienisch

13) Angels & Demons - 160 BPM (Hans Zimmer; Atli Orvarsson, Lorne Balfel) - 2009 Der Song: 3 Komponisten ein gewaltiges Stück Musik klingt wie eine Mini Oper. Aber leider total überfrachtet. Da wummert und bollert, zirpt und zupft es. Diverse Chöre und unterm Strich rummst es nur gewaltig. Das Dumme ist nur, das es den Ohrmuscheln nicht wirklich gut tut

14) Harry Potter and the half blood Prince - Dumbledore's Farewell (Nicholas Hooper) - 2009 Der Song: OK ich bin kein Potter Fan und das mystisch schabelnde Geigengefidel, was geheimnisvoll, düster und vermutlich kämpferisch sein soll geht mir extrem am Hintern vorbei. Totaler Musikeinheitsbrei das auf die bekannte Grundmelodie aufgesetzt wird. Klingt für mich nur kitschig und schwülstig und können sich die Interpreten und Komponisten gerne behalten. Fidelt nur mal weiter. Brrrrr

15) Alice in Wonderland - Alice's Theme (Danny Elfman) - 2010 Der Song: Volles Orchester, eher dunkel untermalt, wird von einem Mädchenchor unterstützt. Das klingt nach einem Fantasystück. Das Zusammenspiel des eher positiven hell krawallenden Orchester mit dem hellen Mädchenchor instrumentalisiert das was ungewöhnliches geschieht, was aber auf ein großes Geheimnis hinauslaufen kann. Ungewöhnlich. Kann man mögen

16) Clash of the Titans - Perseus (Ramin Djawad) - 2010 Der Song: OK das Orchester fängt erst mal dosiert an. Mal schauen wohin uns der Weg führt. Welch Wunder in der Mitte des Songs geht es immer noch ruhig zu. Mir ist das alles zu ruhig, wo ist das Göttliche? Und kam denkt bzw schreibt man das, kommt Tempo in das Stück, na klar, es muß ja noch für den Bösebötsch Haue geben. Ne sorry, ist mir zu weibisch

17) Up - A Married life (Michael Giacchino) - 2010 Der Song: Extrem stark tragende Geige und eine hehle Trompete mit Aufsatzstück führen uns zurück in das Amerika der 30er Jahre, als der Held der Geschichte noch jung und fit in der Hüfte war. Klingt erst mal fröhlich, wenn man den Film gesehen hat, weiß man wie das endet. Aber schön die Verknüpfung mit zeitgenössischem Pariser Flair. Vermulich auch durch das Piano. Eine wunderbare Melodie die zu Herzen geht und das ist gut so.

Performers:
Tracks 1,7,8,9,10,14,15,16,17 - The City of Prague Philarmonic Orchestra
Tracks 2,3,4,5,6,11,12,13 London Music Works

Vocals:
Track 11 Jen Sygit

Fazit zu CD 4: Ungewöhnliche CD Stück 1 und 17 sind grandios, 3 gibt einem richtig was auf die Omme und der Rest ist doch im Grundton eher enttäuschend bis sehr enttäuschend, so das ich hier knapp 3 von 5 Sternen geben würde.


CD5: 2010 - 2011

1) Inception - Time (Hans Zimmer) - 2010 Der Song: Sehr düsterer geheimnisvoller Beginn. Die dunklen Streicher machen die Sache mysteriös, aber leider ist das ein komplett gängiges Thema in der Filmmusik. Wie so oft dann in der Mitte etwas härter lauter, hier fast martialisch, aber unterm Strich doch sehr banal das ganze

2) Kick-Ass - Strobe/ Flying home (John Murphy, Henry Jackamn) - 2010 Der Song: Der Film war grandios. Der Soundtrack fängt entsprechend vielversprechend an. Flotte Popgrundmelodie mit krachenden kurzen Gitarreneinsätzen, dann ein gediegenes Grundthema. Verschwörerisch, geheimnisvoll, mächtig. Die Streicher nicht nur zum Selbstzweck. Basis dieses ungewöhnliches Songs ist eine extrem merkwürdig- aber passend- einegesetzte fiese Klampfe. Großartiges Werk, das auch mit Instrumentenvielfalt glänzt.

3) The Expendables - Main Theme (Brian Tyler) - 2010 Der Song: Die Haudraufschlagmichtotopis kommen natürlich mit einem schwülstig pathetischen Geigeninferno daher, aber dennoch klingt das ganze mehr als passabel. Die Geschwindigkeit der Instrumentalisierung wechselt und das ganze klingt im Tenor positiv. Mutig. Weiter so Jungs

4) How to train your Dragon - Forbidden Friednship (John Powell) - 2010 Der Song: Tiefinstrumentalisierter verspielter Orchestereinstieg der dann in ein dünnes Grundsolomeldiechen wechselt, was mir noch nicht zeigt, wo es hin will. Es wabert und fiebt, das ganze Orchester darf mitmachen, klingt aber ein halbfertiger Opener eines epischen Films der keine Grundrichtung hat.

5) Harry Poter and the deathly Hallows Part 1 - Obliviate (Alexandre Desplat) - 2010 Der Song: Ich bleibe dabei der Harry kann mir mit seinen Filmen und seiner belanglosen Musik daheim bleiben. Wenn das geheimnisvoll ist, bin ich Adonis
6) The Karate Kid - I want to go home (James Horner) - 2010 Der Song: Nostalgisch und sehr zart kommt der Beginn des Stücks daher. Natürlich geigenlastig, natürlich eher traurig. Gegen Mitte schwingen sich die Geigen dann auf und es kommt was geheimnisvolles Tempo rein, aber unterm Strich hat man sowas schon 1000x gehört.

7) Tron: Legacy - Outlands (Daft Punk) - 2010 Der Song: Der wabernde Tron Sound vom Daft Punk kommt exakt wie auf dem Original Soundtrack darüber. Das die Geigen hier einige Elektro Stilelemente ersetzten ist nicht schlimm. Das ganze ist grandios. Das wabert, schebbert, steigert sich. Schade das die Musik zigmal besser als der Film ist.

8) The King's Speach - The King's speach (Alexandre Desplat) - 2010 Der Song: Sehr trauriger Klaviersong, der nur von wenigen Streichern begleitet wird. Ruhig und behutsam ist es und bleibt es, spätestens als die Geigen das Kommando ganz übernehmen und sogar noch ruhiger werden. Zum einschlafen optimal die Interpretation

9) Pirates of the Caribean: On stranger tides - Mermaids (Hans Zimmer, Eric Whitcare) - 2011 Der Song: Dünne Synthisyzer und wie hören eine Sirene rufen. Die Musik wird kräftiger und enstsprechend kräfiger meldet sich die Sirene. Leider bleibt das Zusammenspiel Sirene und Orchester das einzige. Spannung kommt beim Song leider nicht auf

10) Transformer: Dark of the Moon - It's our fight (Steve Jablonsky) - 2011 Der Song: Blubbernd und martialistisch kommt der Soundtrack daher, es tickert und wabbert bis kräftige dunkle Bläser sich zu Wort melden. Schade das der Soundtrack um ein vielfaches besser als die öden Filme sind

11) Thor - Thor kills the Destroyer (Patrick Doyle) - 2011 Der Song: Kruder Versuch bombastisch zu klingen, uninspiriert von Geigen begleitet, das ist alles vor allem viel aber nicht harmonisch. Egal dafür war der Film wesentlich besser als gedacht.

12) The Adventures of Tintin: The Secret of the Unicorn - The Adventures of Tintin
(John Williams) - 2011 Der Song: Sehr verspielter Trickfilmtechnischklingender Beginn eines Pianogerätes. Dazu kommt dann noch eine Oboe, eine Klarinette und ein Spinett. Klingt alles voll 40er Jahre und das ist wohl so beabsichtigt. Finde ich richtig klasse. Klingt französisch, klingt oldstyle, sogar BigBen höre ich jetzt. Paßt aber zum Stück

13) X-Men: First class - Magneto (Henry Jackman) - 2011 Der Song: Heftiger metallischer Beginn eher wie bei einem Metallrocker Konzert als auf einem Film Soundtrack. Doch die kräftige Grundstimmung, wenn auch vielleicht einen Ticken zu düster, paßt zu der Actionvariante der Comicverfilmungen. Die Geigen erzeugen den Grundzug und die metallischen Syntieinfüsse lassen einen den Fantasygehalt des Streifens erkennen. Paßt

14) Immortals - Sky fight / End Credits (Trevor Morris) - 2011. Opernhafter Beginn mit einer kräftigen Frauenopernchorstimme und dazu ein auf Kampf geburstet klingendes Orchester.Nicht komplett neu, aber ungewöhnlich interessant
15) Super 8 - Suite (Michael Giacchino) - 2011 Der Song: Exrem ruhiger Beginn. Mit leichten Geigen und leichter richtungsloser Musik. Das ändert sich bis zum Ende nicht, hoffentlich nicker ich nicht weg...

16) The Twilight Saga: Breaking Dawn - Part 1 - Love death birth (Carter Burwell) - 2011 Der Song: Geil, ohne die Filme gesehen zu haben ist der Soundtrack so rockig wie BonJovi oder Bryan Adams. Öder Etikettenschwindel mit extrem schwülstigen Einschlag.

Performers:
Tracks 1,2,3,4,7,9,10,11,12,13,14 - London Music Works
Tracks 5,6,8,15,16 - The City of Prague Philarmonic Orchestra

Vocals:
Track 9 Helena Blackman

Fazit zu CD5: Mit Kick-Ass und Tron sind da zwei richtige Granaten drauf. Der Rest ist aber mehr oder weniger ziemlich Gurke mit wenig Wiedererkennungseffekt und viel falschem Pathos. Von mir daher auch nur 2 von 5 Sternen.

CD6: 2011 - 2012

1) War horse - The Reunion (John Williams) - 2011 Der Song: Zarter Beginn. Nur das Klavier und ein Streicher. Dann kommen noch ein paar dazu, ich fühl mich fast wie bei den Waltons. Nee im Ernst, das klingt alles sehr nett, optimistisch und dennoch musikalisch elegant. Sehr schöner Opener

2) Harry Potter and the deathly Hallows Part 2 - Lily's theme (Alexandre Desplat) - 2011 Der Song: Oh Gott schon wieder der otter und diesmal, was soll ich sagen, gefällt mir das langsame Stück. Ganz ruhig, zart instrumentalisiert mit einer zarten aber kräftigen Frauenstimme und bedeutungsschwangeren Streichern. Kitschig aber wunderschön

3) Captain America : The first Avenger - March (Alan Silvestri) - 2011 Der Song: Na klar, Fanfaren, gleich kommt Robin Hood sich hereingeschwungen, ach ne Indiana Jones, äh ne Luke Skywalker. Hacke nochmal, sorry, Captain America der hirnrissigste aller Superhelden, aber zumindest mit einer flotten Marschkapelle, wobei der patriotische Nonsens sogar richtig Schmiss hat. Ok, Hut ab, das paßt für mein Ohr

4) Drive - I drive (Cliff Martinez) - 2011 Der Song: Extrem dünn wabert der Synthisyzer so vor sich her. Die Melodie kommt sicherlich noch. Hmh, wann denn? Keine Ahnung wie weit ich warten muß, das Stück ist fertig und ich habe keine Melodie gefunden. Was soll das?

5) Hugo - The Thief (Howard Shore) - 2011 Der Song: Dem wunderschönen Film hätte ich einen tollen Soundtrack gewünscht, leider klingt das alles reichlich geklaut. Hier ein bißchen Piano, da ein wenig Geigengefiddel, da eine Grundmelodie, zusammengewurschtelt und im Ergebnis klingt das wie Doktor Shivago light. Schade

6) Les Miserables - I dreamed a dream (Claude Schonberg, Alain Boubil, Herbert Kretzmer) - 2012 Der Song: "There was a time...." na klar Musical halt. Aber eine schöne Frauenstimme, dazu dezente Geigen, kann man nicht viel verkehrt machen. Grandios ist aber was anderes

7) Skyfall - Skyfall (Paul Epworth, Adele Adkins) - 2012 Der Song: Es dauert ein paar Sekunden bis man das Bond Theme erkennt, doch dann geht die Post ab. Logisch das die Sängerin nicht die Stimmbrilanz von Adele hat, dennoch ein grandioses starkes Werk, was voll Orchestriert epochal daher kommt
8) The Hunger Games - Rue's Farewell (James Newton-Howard) - 2012 Der Song: Total doofer Film, was kommt von der Mucke? Na klar deprimierendes ruhiges Geigenspiel. Dezent baut sich das Orchester auf, laß mich raten, gleich große Fanfaren? Noch fidelt es sich traurig durch meine Ohrmuscheln, aber gleich? Doch oh Wunder, selbst in der Mitte des Stückes dudelt das so traurig vor sich her. Komisch im Film waren sich die Kinder doch schon fleißig am zerlegen. Bekloppter Film, langweilige Musik.

9) Brave - Fate and destiny (Patrick Doyle) - 2012 Der Song: Typisch irisch klingt das alles. War der Film auch so? Keine Ahnung zumindest freut man sich, wenn mal was flottes fröhliches gespielt wird. Zwar nicht originell, aber mal was nettes für die Ohren

10) Ted - End Titels (Walter Murphy) - 2012 Der Song: Locker flockig so wie Ted auch drauf war. Klingt nach einem Abspann ist es wohl auch. Zumindest erinnert mich das von der Machart und Instrumentalisierung an Tom und Jerry

11) Prometheus - Life (Harry Gregson Williams) - 2012 Der Song: Ein Film der total überschätzt wurde, zumindest ist der Soundtrack ähnlich langweilig wie beim Original. Das fängt ganz ruhig und düster an, soll dennoch optimistisch klingen. Merkwürdiger Spaghatt. Um Weltraum Akustik zu erzeugen, klingt es zumindest phasenweise auch wie ein Auszug aus Krieg der Sterne. Ach vergessen wir das, der Komponist war stets bemüht...

12) Lincoln - Freedoms call (John Williams) - 2012 Der Song: Ruhiger Streicherbeginn wie es sich für ein Drama gehört, zumindest mit einer ansatzweise optimistischen Grundnote. Doch das ganze geht emotionslos so über die Bühne. Flasht nicht wirklich

13) The Hobbit: An unexpected journey - Dreaming of bag end (Howard Shore) -2012 Der Song: Panflötenmusik wie es sich für "Zwerge" gehört, dazu ein paar Streicher und Harfen und fertig ist die Elbenwelt. Merkwürdig das es optisch einfacher zu gehen scheint, als über die Musik. Das hier wirkt sehr bemüht, aber leider nicht hingebungsvoll

14) Snow White and the Huntsman - Snow White (James Newton-Howard) - 2012 Der Song: Ich kenne den Film zwar nicht, aber die Musik klingt wie ein Best of von Heldenfilmen, was ja nicht das schlechteste sein sollte. Kräftige Grundmelodie, die durch ein Klavier getragen wird, dazu die Geigen eher dezent,aber stimmungsvoll eingesetzt. Erzeugt zumindest eine nachvollziehbare Atmosphäre

15) Avengers Assemble - The Avengers (Alan Silvestri) - 2012 Der Song: Klar das ist richtig "Jetzt-gibt-es-was-auf-die-Fresse" Musik. Ich mochte den Film total, das hier ist natürlich musikalischer Patriotennonsens vom Feinsten. Da scheppert, wummert, marschiert es ohnegleichen. Das Orchester gibt alles, ich schätze das die Orchestermitglieder bei so einem Stakkatointermezzo auch ordentlich durchgeschwitzt wird. Zumindest die richtige Musik um auf Sandsäcke zu hauen

16) The Amazing Spider-Man - Young Peter (James Horner) - 2012 Der Song: Verspielte Musik die sich nicht entscheiden kann ob sie sanft oder einfach nur langweilig sein will, dazu eine gut ausgebildete Sängerin die aber nur "ahoahaoeao" fisteln darf und bedeutungslosen Geigen streichen ziellos umher. Ohne den Film gesehen zu haben: Die Musik ist ebenso oberflächlich wie überflüssig

17) The Dark Knight Rises - Imagine the fire (Hans Zimmer) - 2012 Der Song: Das dunkle Thema des Dark Knights. Kräftig und scheppernd kriegen wir hier was auf die Ohren. Starker Film, starke Musik und ein guter Endener für die CD Sammlung

Performers:
Tracks 1,2,3,5,6,7,8,9,12,13,14 - The City of Prague Philarmonic Orchestra
Tracks 4,10,11,15,16,17 London Music Works

Vocals:
Track 6 Helen Hobson
Track 7 Chloe Du Pre


Fazit zu CD 6 Mit Skyfall einen modernen Klassiker und mit Captain America und Dark Knight so richtige Schmachtfetzen zum Sandsäcke hauen und siehe an einem Potter der gefällt. Von mir daher für diese CD 3 von 5 Sternen.


Gesamtfazit:

Überraschend positiv kann ich nur sagen. Den ersten beiden CD's hat es sichtlich gut getan, einiges an gesanglicher Unterstützung zu bieten. Dann wurde nicht verzweifelt gesucht, welche "Filmklassiker" man musikalisch noch würdigen soll, sondern hat sich einfach auf die letzten Jahre konzentriert und zwar viel Bombast Musik gefunden, doch mit vielen kann man sich mittlerweile ja gut identifizieren. Eine bunte Auswahl. Akustisch alle optimal umgesetzt. Viel Abwechslung. Für mich als Filmfreak mit 3 von 5 Sternen eine Empfehlung.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Ciaochsi veröffentlicht 02.12.2016
    bh
  • quacky4321 veröffentlicht 26.06.2016
    bh
  • logo6600 veröffentlicht 03.08.2014
    Dick und Doof fand ich früher klasse, heute hätte ich keine Lust, sie nochmal anzusehen. Toller Bericht, gerne eine Bestnote
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Produktbeschreibung des Herstellers

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Haupteigenschaften

Atomic Keyword: Soundtrack

Titel: 100 Greatest Film Themes Take 3

Set-Inhalt: 6 CDs

Medium: CD

Atomic Veröffentlichungsdatum Jahr: 2013

Künstler: diverse

Label: Silva (Edel)

Veröffentlichungsdatum: 12. April 2013

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 23/06/2013