1080° Snowboarding bietet absolut realistische Snowboard-Action. Mit 120 km/h rast Du ins Tal hinunter. Egal ob du Downhill- oder Freestyle-Feeling suchst. Mörderische Abfahrten,... mehr
Erfahrungsbericht von juni79 über 1080° Snowboarding (Nintendo 64) 28.10.2004
Produktbewertung des Autors:
Pro:
Bunte Präsentation mit schönen Spezialeffekten, spektakulär in Szene gesetzte Rennstrecken, sehr feinfühlige Steuerung, zahlreiche Stunts sind möglich, stimmungsvoller Soundtrack
Kontra:
Manchmal blitzen leider doch kleine Grafikfehler auf, die den Gesamteindruck aber nur leicht trüben, in spieltechnischer Hinsicht (natürlich) aus heutiger Sicht etwas überholt bzw . wirkt es leicht angestaubt
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich berichte Euch in meinem diesmaligen Rückblick über ein Videospiel für das Nintendo 64, welches zum Genre der Funsportarten gehört, also einem meiner absoluten Lieblingsgenre angehört. Spiele aus diesem Genre haben generell den Vorteil, dass Ihr ohne besondere Vorkenntnisse an das jeweilige Modul herangehen und erst einmal nach Lust und Laune alles entspannt ausprobieren könnt. Außerdem ist es nicht immer nötig, gleich mehrere Stunden vor dem Bildschirm sitzen zu müssen, oft saß ich nur für eine halbe oder maximal eine Stunde „nur mal so zwischendurch“ vor dem Fernseher, um eine bestimmte Strecke meistern oder einen speziellen Pokal absolvieren zu können. Des weiteren machen gerade Funsportarten im Videospielbereich mit mehreren Personen gleichzeitig Sinn und dies war eigentlich auch der Hauptgrund für den Kauf. Mittlerweile sind seit dem Kauf des Spiels „1080 Snowboarding“ einige Jahre vergangen, doch nach wie vor hat das Spiel meiner Meinung nach einen gewissen Reiz. Ob sich ein Kauf auch heute noch eventuell für Euch lohnt, erfahrt Ihr möglicherweise jetzt.
Wie Ihr schon am Titel deutlich erkennen könnt, geht es in diesem Funspiel für das Nintendo 64 um Snowboarding, was sich ja inzwischen zu einer absoluten Trendsportart entwickelt hat. Im Mittelpunkt dieses Funracers stehen somit rasante Abfahrten über verschneite Pisten mit möglichst vielen aufsehenerregenden Stunts, welche Euch Extrapunkte bringen sollen. Dies ist natürlich einzig und allein von Eurem Geschick und Konzentrationsvermögen abhängig, fallt Ihr am Anfang noch ziemlich oft auf die Nase und erntet in der Regel nur müde Wertungen für Eure ersten zaghaften Sprünge und Kombinationen, so sollte sich dies im Normalfall im weiteren Verlauf des Spiels zum Positiven ändern. Insgesamt stehen Euch in „1080 Snowboarding“ neun Abfahrten zur Auswahl beziehungsweise schaltet Ihr manche nach und nach erst frei. Diese Strecken sind voll von gemeinen Hindernissen, denen es trotz der enormen Geschwindigkeit auszuweichen gilt, aber auch ebenso mit sehr nützlichen Hügeln versehen, welche Ihr als Sprungschanzen zu besonders gewagten Kombinationen hoch in der Luft umfunktioniert. In einigen Abschnitten erreicht Ihr dabei wirklich ein mörderisches Tempo, in anderen müsst Ihr möglichst gefühlvoll in die jeweiligen kurvenreichen Passagen einlenken und Euch unter anderem auch durch Höhlenlabyrinthe und tiefbewaldete Regionen durchkämpfen. Die Unterschiede des jeweiligen Untergrunds merkt Ihr dabei sehr deutlich, je nachdem ob Ihr Euch gerade auf Schnee, Eis, Felsengestein oder auch phasenweise Asphalt und Teer befindet. Auf der speziellen Olympia-Sprungschanze und der röhrenförmigen Halfpipe vollbringt Ihr dann ein halsbrecherisches Manöver nach dem anderen. Unter anderem dieser Abwechslungsreichtum sorgte dafür, dass mir dieses Spiel nicht so schnell langweilig wurde.
Ein weiterer Pluspunkt dieses Funspiels ist die gelungene Steuerung, denn trotz des teilweisen enormen Tempos oder der unzähligen zur Verfügung stehenden Kombinationen bei den Stunts solltet Ihr doch nach erstaunlich kurzer Zeit die wichtigsten Manöver verinnerlicht haben. Trotz der Komplexität der möglichen Eingabebefehle verlor ich eigentlich nie den Überblick und so führte mein Athlet schon nach kurzer Zeit alle Kommandos brav aus, ob es um das in-die-Knie-Gehen bei der Abfahrt, dem Springen über Hindernisse und Abgründe, den aufsehenerregenden Drehkombinationen (Spins bis zu 1080 Grad, also drei volle Drehungen, daher auch der Name dieses Spiels) oder den waghalsigen Stunts in der Luft (achtet darauf, dass Ihr rechtzeitig wieder landet) ging, alles funktionierte prima. Damit das Ganze noch realistischer wirkt, rüttelt Euch ein sogenanntes „Rumble Pak“ (müsst Ihr Euch extra kaufen, kostet aber nur noch sehr wenig) in Eurem Joypad so richtig durch. Seid Ihr mittlerweile besonders talentiert, vollbringt Ihr während eines Luftsprungs die unterschiedlichsten Manöver, müsst aber darauf achten, dass die einzelnen Bewegungsabläufe sich deutlich voneinander unterscheiden, denn es gibt nur für jede Stuntart einmalig Extrapunkte. Entscheidend ist dabei die Höhe Eures Sprungs bzw. wie lange Ihr in der Luft seid, wie viele und welche Figuren Ihr dort vollbringt und wie sauber Ihr dann landet. Besonders begabte Snowboarder schaffen es nach einer gewissen Zeit dann relativ problemlos, sich derart durch die Luft zu schwingen, dass der Bildschirm nur so mit Extrapunkten übersät wird, Ihr dann kaum noch den Fahrer erkennen könnt. Passt jedoch immer auf die vielen Hindernisse (Bäume, Felsvorsprünge, Zäune) auf, denn bei einem Crash nützen Euch dann oft auch die schönsten Kunststücke nichts.
Um einer möglicherweise irgendwann auftretenden Langeweile vorzubeugen, gibt es in „1080 Snowboarding“ vier unterschiedliche Spielmodi. Beim Zeitrennen macht Ihr alleine Jagd auf die jeweiligen Bestzeiten, dies würde ich Euch am Anfang sowieso erst einmal empfehlen, ich fuhr am Anfang hier ungefähr 60 Minuten, um die Rennpisten erst einmal in aller Ruhe kennenzulernen und die Steuerung inklusive der zahlreichen Manöver so halbwegs in den Griff zu bekommen. Danach konzentrierte ich mich auf den Trick-Modus, in welchem Ihr Euch mit Euren frisch erlernten Kunststücken erst einmal stundenlang austoben könnt. Beeindruckende Stunts aus riesiger Höhe gefielen mir in diesem Modus ganz besonders, an dieser Stelle übte ich sehr lange die entsprechenden Sprung- und Drehkombinationen. Als Nächstes wagte ich mich dann mit frisch gewonnenem Selbstbewusstsein an den Turniermodus, in welchem ich mich den Computerfahrern stellte. Gerade das Antreten gegen die Computersnowboarder ist nicht ohne, denn Ihr müsst ständig auf Eure Energieleiste achten. Erreicht diese den Nullpunkt, ist das Spiel für Euch leider vorzeitig zu Ende, achtet also darauf möglichst zügig und mit möglichst wenig Unfällen das Ziel zu erreichen und konzentriert Euch nicht nur (zumindest zunächst) auf das Vollbringen waghalsiger Stunts. Und schließlich kommt auch der Mehrspielerspaß nicht zu kurz, denn selbstverständlich (dies ist ja gerade bei Funsportspielen eine Grundvoraussetzung) könnt Ihr auch zu zweit gegeneinander im Splitscreen-Modus (also auf einem geteilten Fernsehbildschirm) um die Wette rasen und Euren jeweiligen Partner mit den ausgefallensten Stunts versuchen zu beeindrucken. Was mir generell dann noch sehr angenehm auffiel, waren die unterschiedlichen Tageszeiten und Witterungsbedingungen wie zum Beispiel der plötzlich auftauchende Nebel oder auch ein Schneesturm, dies sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern fordert auch diejenigen von Euch, die sich bis dahin möglicherweise unterfordert gefühlt hatten. Überhaupt ist vom Schwierigkeitsgrad eigentlich für jeden etwas dabei, ein bisschen Übung (oder vielleicht auch etwas mehr als nur ein bisschen) ist für Anfänger allerdings erforderlich.
Was die Grafik angeht, so gehörte diese in „1080 Snowboarding“ ganz eindeutig in den weit überdurchschnittlichen Bereich. Natürlich wirken die Animationen aus heutiger Sicht etwas hölzern und auch die Zeichnungen an sich sind eher detailarm, doch für damals war dies noch völlig okay. Dies liegt unter anderem daran, dass erstaunlich wenig Grafikfehler zu beobachten sind, eigentlich so gut wie nie tauchen solche auf. Kein Flimmern, kein Ruckeln, keine störenden Texturen oder aufklappende oder plötzlich aufploppende Hintergründe, die Grafik bleibt trotz des rasanten Tempos fast immer schön flüssig. Ganz selten sind allerdings kleinere Polygonfehler zu erkennen, das möchte ich allerdings auch nicht ganz verschweigen. Dies gilt erfreulicherweise auch für den Zweispielermodus und das war mir besonders wichtig. Ansonsten ist dieses Snowboarding-Videospiel schön bunt ausgefallen, dies gilt sowohl für die Figuren als auch die Landschaften, durch die Ihr braust. Die saftig grünen Wälder und schneebedeckten Rennstrecken haben mir persönlich dabei am Besten gefallen. Sehr große und bunte Einblendungen der Extrapunkte beim Vollbringen der Stunts versetzen Euch zusätzlich in eine angenehme Spielatmosphäre. Diese Atmosphäre wird auch durch die Begleitmelodien gut unterstützt, zwar sind diese nicht ganz so gut wie die grafische Präsentation, doch im Großen und Ganzen passten die Hip-Hop-Rhythmen zweifellos gut, auch wenn es nicht ganz mein Geschmack ist, aber das soll ja jetzt nicht zählen.
Ganz klar positiv für mich war die Tatsache, dass „1080 Snowboarding“ sowohl im Solo- als auch Mehrspielermodus Spass macht. Dafür sorgen in erster Linie die (bis auf vereinzelte kleine Fehler) überdurchschnittliche Grafik, stimmungsvolle Begleitmelodien und ganz besonders die sehr gelungene und feinfühlige Steuerung. Langweilig wird es eigentlich nie, was nicht nur an den unterschiedlichen Spielmodi, sondern auch am Abwechslungsreichtum der Rennstrecken bzw. der unterschiedlichen Bodenbeläge liegt. Unterschiedliche Tageszeiten und Witterungsverhältnisse vertreiben dann endgültig jegliche Langeweile, so war es jedenfalls bei mir. Da mir auch verhältnismäßig selten die Kameraführung einen Strich durch die Rechnung machte und vom Schwierigkeitsgrad her unterschiedliche Anforderungen an Euch gestellt werden, ist im Grunde für jeden etwas dabei. Gerade die interessante Kombination aus rasanten Abfahrten und waghalsigen Sprüngen macht dieses Spiel aus, Ihr wisst eigentlich nie so richtig, ob Ihr im Rennen eventuell noch einen Stunt riskieren wollt oder nicht, dieser könnte Euch weit nach vorne bringen, möglicherweise aber auch alles kaputt machen. So oder so ist in meinen Augen dieses Snowboarder-Funspiel auch heute noch reizvoll, daher kann ich auch ohne jegliche Bedenken trotz der genannten kleineren Mängel eine klare Empfehlung aussprechen.
weitere Erfahrungsberichte
Geiles Snowboardgame Bewertung für 1080° Snowboarding (Nintendo 64)von
Joni-le-Roi
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Snowboarding 1080 ist in meinen Augen eines der besten Snowboardspiele überhaupt und sicherlich das Beste für den N64, jetzt erfährt ihr wieso...
Allgemein:
In snowboarding 1080 gibt es ziemlich abwechslungsreiche Spielmodi:
Rennen:
Ein Rennen b ...
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Pro: viele Strecken und Boards Kontra: Wenig Spielmodi
Ihr wollt euch jetzt noch 1080 kaufen??? Hier sind einige Infos und Erfahrungen!
Erstmal die Spielmodi:
Rennen, Multiplayer, Wettbewerb, Training, Zeitfahren, Tricks und die Optionen!
Rennen:
Sucht euch zu Beginn einen/eine von 5 Fahrern aus. Sie ...
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Pro: gute Steuerung, spricht Rumble Pack an Kontra: ein paar Grafikfehler
Rasante Abfahrten und atemberaubende Sprünge Bei diesem exzellenten Spiel kann man sich einen der fünf Boarder aussuchen, der jeder für sich unterschiedliche Fähigkeiten hat. ...
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Pro: Coole Boarder, exzellente Grafik, voller Spielspass Kontra: kennt dieses Spiel nicht
1080° Snowboarding ist zwar nicht das neuste unter den N64-Spielen, jedoch dürfte kaum einem der Spass daran vergehen. Es sei denn, man ist ein Absoluter Profi, ein richtiger Freak, der schon nach 3-4 Stunden das Spiel durch hat, alle Tricks kann, alle St ...
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sehr hilfreich
21.10.2000
Cooles Snowboarden Bewertung für 1080° Snowboarding (Nintendo 64)von
Gustlchen
Pro: sehr großer Suchtfaktor Kontra: mehr Strecken
Also ich besitze dieses Spiel jetzt schon ungefähr ein Jahr,und zuerst spiele ich immer 1080 Snowboarding,danach kommen die anderen Spiele.Auch wenn das Spiel schon etwas älter ist,ist die Grafik immer noch nicht veraltet.Jedes Strecke hat seine Tücken.Ma ...
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Pro: Atemberaubende Grafik, guter Sound. Kontra: Etwas zu eintöniges Gameplay.
...!) am ehesten mit ?1080° Snowboarding? auf dem Nintendo 64 oder ?Cool Boarders? auf der PlayStation vergleichen, denn ein Aspekt lässt sich nach mehrmaligem Spielen nicht übersehen: hier geht es in erster Linie um spektakuläre Tricks und das ultimative Freestyle-Feeling. Für geduldige und sportbegeisterte Zocker stellt ?Amped? das wahre Paradies dar, denn man kann in aller Ruhe alle Tricks und Stunts erlernen. Ein Zeitlimit gibt es nämlich erfreulicherweise gar nicht, so dass man sich darüber erst gar keine Gedanken machen muss.
Ich persönlich hatte gleich beim Losspielen den Eindruck, dass das Game als besonders ?cool? konzipiert war. Das lässt sich vielleicht an dem obligatorischen ?Carriere-Modus? feststellen, denn hier geht es nicht weniger als darum, der beste Boarder der Szene zu werden. Besonders gut gelingt es euch jedoch nur bei...
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...Vergleich mit CB 2 schneidet auch dabei der
dritte Teil schlechter ab. Die Lenkung ist nicht
feinfühlig genug, es entsteht der Eindruck, die Fahrer
würden auf dem Untergrund schwimmen. Zudem ist
das Sprungverhalten völlig undynamisch. Dadurch
verlieren auch die Stunts an Bedeutung und
Spielspaß. Alles in allem zeigte der Test deutlich, wie
wenig Spielfreude Cool Boarders 3 zu vermitteln
vermag. Mitschuldig an der drögen Atmosphäre sind
auch die eigenartigen Soundeffekte. Im Zweispieler-
Modus sind sie soweit heruntergeschraubt, das ein
verpaßtes Tor beim Slalom nicht mehr akustisch
angezeigt wird. Somit ist PSX-Usern letztendlich nur
der Vorgänger zu empfehlen.
Nintendo64-Besitzer kratzt aber auch dieses Spiel
wenig, sie haben mit 1080° Snowboarding den
absoluten Referenztitel im Modulschacht....
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