Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Die unglaubliche Erleichterung, wenn man es denn endlich hinter sich hat |
| Kontra: |
Hoffentlich lassen sich die Blutflecken vom Sitz entfernen |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Ach, ihr Lieben, wer kennt das nicht: Da drückt man sich vor einer Aufgabe, weil es mühsam ist, z.B. aufzuräumen oder jemanden anzurufen, dabei ist es oft nur ein klitzekleiner Schritt, den man tun muss, und schon ist der innere Schweinehund überwunden. Und man merkt im Nachhinein, das es gar nicht so schlimm war, wie man befürchtet hat. man muss es eben nur gleich oder möglichst bald machen, denn sonst fällt es von Tag zu Tag schwerer. Also, hier nun die zehn wichtigsten Dinge, die mal sein müssen, sie ich aber nur sehr ungern tue.
► 1. Gabi anrufen.
Sie hat mir diese Woche schon drei Mal auf den AB gesprochen und will sich unbedingt mit mir treffen. Ich mag ihre Zähne nicht leiden und wenn sie lacht, schäme ich mich dafür, dass ich bei ihr sitze. Allerdings habe ich noch keine zweite Frau getroffen, die so außergewöhnlich einfühlsam ist, wenn sie ihn im Mund hat.
► 2. Mutter anrufen.
Bei Mutter ist so wie mit Gabi, nur nicht das Einfühlsame dort, natürlich. Wenn Mutter etwas fragt, darf man nicht antworten, noch schlimmer ist es allerdings, wenn man SIE etwas fragt. Sie hat sehr viel Zeit, seit Georg fort ist. Georg zum Beispiel hat sie zum Schluss überhaupt nichts mehr gefragt, hat sich oft schlafend gestellt oder ist mit dem Hund herausgegangen. Er hat den Hund gehasst.
► 3. Den Wagen reinigen.
Momentan fahre ich nur noch, wenn es dunkel ist, das ist einfach sicherer. Diese Anhalterin am Donnerstag war unglaublich hübsch, und anfangs auch sehr freundlich. Aber sich durch die Welt kutschieren lassen, einfach so für lau - das verstehe ich einfach nicht. Diese Leute wollen sich immer so durchmogeln, und wenn man sie um eine Gefälligkeit bittet, eine winzige Kleinigkeit, dann zeigen sie ihr wahres Gesicht. Das Waldstück bei Deesen war sogar in den Nachrichten.
► 4. Diät.
Der Gruppenführer hat gesagt, wenn ich so weiter fresse komme ich nicht mehr in die Uniform hinein und er muss sich einen neuen Fahnenträger suchen. Das darf nicht sein, diese Warnung nehme ich sehr ernst. Wenn wir marschieren haben die Leute besonderen Respekt vor uns, vor mir, denn ich trage nicht nur eine sehr große Fahne, sondern auch die damit verbundene Verantwortung. Ich habe die Fahne noch nie über den Boden schleifen lassen, wie ich es einmal bei einem Kameraden aus Sachsen beobachtet habe. Eine Fahne muss geschwenkt bzw. in einem Winkel von 45 Grad gehalten werden, oder, im Ruhezustand, steil nach oben zeigen. Wer das nicht aushalten kann, soll nicht vorne marschieren.
► 5. Familienfeiern.
Ich brauche das Geld. Tante Elisabeth hat mir kurz nach der Geburtstagsfeier vor vier Jahren vierzehntausend Mark vererbt, nach… seit sie… gestorben ist. Tante Ruth, Mutters Zwillingsschwester, lebt alleine und ihre Kinder kümmern sich einen Scheißdreck um sie. Gelegentlich schicke ich ihr Pralinen und zum Geburtstag einen Strauß Alstromerien.
► 6. Früh aufstehen.
Wenn die Kameraden in Magdeburg mich rufen, bin ich zur Stelle. Fünf Stunden auf der Autobahn, das ist nicht so schlimm. Aber das ich im Dunkeln aufstehen muss, das quält mich jedes Mal. Wenn ich nicht wüsste, das es für eine gute Sache ist und das die Kameraden im Osten einfach auf mein Organisationstalent angewiesen sind - einmal habe ich sogar nachts um halb zwei heiße Würstchen für alle besorgt, 26 Stück, und eine Tube Senf habe ich auch noch aufgetrieben. Der Bereichsleiter hat mir - vor allen anderen! - mit beiden Händen meine Hand geschüttelt und sich herzlichst bedankt.
► 7. Warten beim Arbeitsamt.
Seit vier Jahren ist es immer das Gleiche: Die Schnorrer verstopfen den Wartebereich beim Arbeitsamt. Dabei könnten die meisten von denen arbeiten, wenn sie wollten. Ich selbst kann ja leider nicht so schwer heben, sonst hätte ich innerhalb von ein paar Stunden eine richtige Arbeit gefunden. Viele der Personalchefs, die ich kennen gelernt habe, versuchen schon beim Vorstellungsgespräch mit ganz miesen Tricks dich loszuwerden. Meistens merke ich aber gleich am Anfang, dass die mich ohnehin nicht leiden können. Drecksschnösel, die da.
► 8. Das Terrarium säubern.
Wenn ich meine Lieblingsnatter nicht so vergöttern würde, dann hätte ich sie schon längst abgegeben. Manchmal, nach stundenlangem wienern und polieren, scherze ich mit ihr und erkläre ihr, dass die Chinesen sich nach ihr die Finger lecken würden, mariniert, gegrillt und mit einem süßsauren Dipp serviert. Aber: Niemals!
► 9. Lesen.
Wenn ich so manche "Berichte" hier lese, dann könnte ich kotzen. Ich verstehe einfach nicht, was die Leute für Zeit haben so einen Mist zu schreiben, besonders im Café, und, das vor allem, wie man an den Kommentaren auch gut verfolgen kann, versteht kein Mensch, was der "Autor" einem sagen möchte. Ich für meinen Teil bin doch hier bei ciao, um mich zu informieren. Früher, in der Schule, da mussten wir auch so einen Quatsch lesen wie Dürrenmatt, Max Frisch oder so, das hat mir eigentlich gereicht. Hanns Helmut Kirst lasse ich mir gerade noch gefallen, wenn er nicht eben solche Lügen verbreitet wie in "Die Nächte der langen Messer".
► 10. Aufräumen.
Nachher kommt Gabi. Ich habe sie vorhin angerufen. Sie mag es nicht, wenn der Tisch im Wohnzimmer voller Schnellfeuerwaffen liegt (sie sagt immer "Pistolen" dazu, sie wird es nie lernen) und den Toilettendeckel muss ich auch noch runterklappen. Aber das sollte dann reichen. Die defekte Glühbirne im Schlafzimmer lasse ich so, wir können ja Kerzen nehmen. Das ist romantisch, und ich muss ihre Zähne nicht sehen. Ich freu mich richtig auf sie.
| weitere Erfahrungsberichte |
~~** Zum 100sten Jubiläum **~~
Bewertung für 10 Dinge, die mal sein müssen, ich aber sehr ungern tue von
Digga1999
Pro: wo soll das da sein, ausser das ich was zu geschrieben habe und es mir nun besser geht??
Kontra: alles die ganze getue welches da mit eingeht
Beim Stöbern im Cafe bin ich in dieser Kategorie gelandet und da ich nun mal sau gerne im Cafe schreibe, und die Kategorie mich förmlich angefleht hat "schreib auf mir nein in mir" bin ich sofort in Word und hab mir angefangen die Finger wund zu tippen. D ...
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sehr hilfreich
01.03.2006
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Was sein muss, muss sein! ;)
Bewertung für 10 Dinge, die mal sein müssen, ich aber sehr ungern tue von
Mischi0202
Pro: Interessante Aktion
Kontra: Die Dinge, die ich aufgezählt habe, sind für mich unangenehm
...~*~Vorwort~*~
Nach einer Woche ohne Bericht gibts heute mal wieder was Neues von mir *g*. Diesmal habe ich mir eine recht interessante Kategorie aus dem Ciao Café ausgesucht. Diese Aktion hat übrigens mg1970 ins Leben gerufen. Und los gehts mit den 10 ...
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sehr hilfreich
07.08.2004
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Die Meisterin im Verdrängen rät!
Bewertung für 10 Dinge, die mal sein müssen, ich aber sehr ungern tue von
nb13
Pro: Na nix!
Kontra: Muss halt manchmal!
Jawohl ich habe schlechte Laune und diese Kategorie scheint für mich momentan dafür prädestiniert, dieser mal wieder Luft zu machen. Jetzt erfahrt ihr, was ich wirklich hasse!
1. BÜGELN
Bügeln ist wirklich das absolut ätzendste was es gibt. Es ...
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sehr hilfreich
17.05.2005
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xxxx
Bewertung für 10 Dinge, die mal sein müssen, ich aber sehr ungern tue von
mg1970
Pro: xxxx
Kontra: xxxx
Dieser Bericht wurde von mir, dem Autor, nicht mehr weiterhin auf dieser Plattform gewünscht!
Es tut mir leid, hier stand mal ein Bericht zum Thema dieser Kategorie.
Da dieser Bericht sehr persönlich war, ich aber leider sehr schlechte Erfahrungen mit ...
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sehr hilfreich
28.07.2004
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Manchmal ist es unvermeidbar.
Bewertung für 10 Dinge, die mal sein müssen, ich aber sehr ungern tue von
Doris_
Pro: Ohne komme ich eben nicht aus.
Kontra: Ich fühle mich sehr unwohl dabei.
1. Dinge über mich selbst preisgeben:
Ich bin ein sehr verschlossener Mensch. Das war mal grundlegend anders, aber nachdem ich jahrelang sehr massive Gewalt erleben musste, hat sich vieles geändert. Vieles zu meinem Nachteil. Auch ich selbst hab ...
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sehr hilfreich
21.08.2004
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