Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Ich bin Sammler und möchte daher möglichst alle Münzen besitzen |
| Kontra: |
M . E . gar nichts |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Was, Sie kennen Konrad Zuse nicht?
Na, dann will ich ein wenig zur Aufklärung beitragen.
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Zu Ehren von Konrad Zuse’s 100. Geburtstag hat die Bundesregierung wieder eine 10-Euro-Münze herausgegeben.
Jedes Jahr werden durchschnittlich 5 bis 6 dieser 10-Euro-Gedenkmünzen, die übrigens gültiges Zahlungsmittel ist, von der Bundesregierung herausgegeben um an besondere Persönlichkeiten, besondere Anlässe oder herausragende Ereignisse zu erinnern.
Wer nun über diese 2. Münze des Jahres 2010 näheres wissen möchte, der kann das relativ einfach tun; einfach die nachfolgenden Zeilen lesen …
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Gliederung:
1. Wie bin ich dazu gekommen
(mit kurzer Info dazu. Warum die 10-Euro-Münzen, und natürlich etwas Allgemeines)
2. Die Münze „100. Geburtstag Konrad Zuse“
3. Kauf, Kosten, Lieferung, etc.
4. Mein Fazit, soweit man bei 10-Euro-Münzen überhaupt davon sprechen kann.
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1. Wie bin ich dazu gekommen
(mit kurzer Info dazu. Warum die 10-Euro-Münzen, und natürlich etwas Allgemeines)
Hierzu nur kurz, da ich ja bereits wiederholt detailliert die verschiedenen Gründe erwähnt habe.
Mich faszinieren diese silbernen, kleinen Scheiben einfach. Und, sie erzählen auch immer kleine Geschichten etc.
Neben der Detailtreue, die auf ca. 32 mm untergebracht werden kann, die filigrane Arbeit und der Ideenreichtum, der auf diesem Münzen hervorragend umgesetzt wird, verliere ich ja eigentlich nichts.
Die 10-Euro-Münzen sind schließlich in Deutschland gültiges Zahlungsmittel (die Inflation einmal außer Acht gelassen).
Teilweise sind sie sogar im Wert bereits gestiegen bzw. steigen sie noch; natürlich immer vorausgesetzt, man findet entsprechende Interessenten.
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2. Die Münze „100. Geburtstag Konrad Zuse“
Was zeigt uns eigentlich diese 10-Euro-Münze?
Vorder- / Rückseite und ein wenig Allgemeines vorab …
Auf die Frage: „Wer hat den ersten Computer erfunden?“ gibt es die unterschiedlichsten Antworten. Sie reichen von "Das ist mir nicht bekannt!“ über verschiedene Größen der Geschichte bis hin zu Bill Gates.
Doch den wenigsten ist der richtige Mann, der richtige Name bekannt. Es ist Konrad Ernst Otto Zuse. Ein deutscher Ingenieur für das Bauwesen, Erfinder und Unternehmer.
Konrad Zuse wird heute fast einhellig auf der ganzen Welt als Schöpfer / Vater des ersten frei programmierbaren Rechners in binärer Schalttechnik und Gleitpunkttechnik anerkannt.
Er baute nämlich den ersten funktionierenden Digitalrechner, den Z3
Bereits in seiner Jugend war Zuse (am 22.6.1910 geboren, am 18.12.1995 gestorben) stark an mechanischen Konstruktionen und kreativer Gestaltung interessiert.
1935 baute er den Z1, den ersten rein mechanischen binären Computer der Welt. Doch aufgrund der erheblichen Störanfälligkeit wurde dieser „eingestampft“ und mit dem Z3 im Jahre 1943 der erste funktionsfähige Rechner mit Relais von ihm entwickelt.
1945 entstand mit dem "Plankalkül" die erste höhere Programmiersprache. 1949 gründete er mit der Zuse KG die erste Computerfirma in Deutschland. Diese baute u. a. auch den ersten Plotter (Z64). Die Frage "Wie rechnet das Universum?" veranlasste Zuse 1967 zu der vieldiskutierten Veröffentlichung "Der Rechnende Raum".
In seiner Freizeit rekonstruierte er seine im Krieg zerstörten Rechner Z1 und Z3, baute einen Windturm zur optimalen Ausnutzung der Windenergie und widmete sich der Malerei.
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Was sieht man denn nun auf der Vorderseite der Münze??
Klar ist, dass die Münze vom Portrait des Erfinders geprägt ist.
Fangen wir jedoch am oberen Münzrand an. Auf 12 Uhr sind zwei Buchstaben erkennbar. Ob es sich um die Initialen des Künstlers H. Hoyer handelt, oder ob es andere sind, konnte ich leider nicht genau ermitteln. Lt. Karte sind es die Buchstaben XY. Lt. meiner Münze können es nur die Buchstaben H H. sein.
Direkt darunter lässt sich ein Lochstreifen bzw. eine Lochstreifenkarte deutlich erkennen.
Nun folgt quasi in einem Bilderrahmen das Kopfprofil Zuses. Er schaut zum linken Münzrand.
Überdeckt ist sein Portrait mit der in der Binärsprache üblichen Einsen und Nullen. Wie wir ja wissen arbeiten alle Computer nach diesem Prinzip (Zustände: 1 oder 0, An oder Aus).
Links und rechts umrahmt bzw. eingefasst ist dieser Bilderrahmen von Zuses chronologisch aufgelisteten Apparaten Z1 bis Z64
Den Abschluss bildet schließlich am unteren Rand sein Name in Großbuchstaben KONRAD ZUSE. Darunter ist sein Geburts- und sein Todesjahr zu lesen: 1910 - 1995
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Nun muss auch natürlich noch kurz die Rückseite beschrieben werden …
Diese ist - wie eigentlich üblich - recht unspektakulär, aber soweit möglich passend zur Vorderseite gehalten.
Im Uhrzeitbereich von ca. 11:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr ist am oberen Münzrand das Wort: BUNDESREPUBLIK angegeben.
Jeweils links von ca. 8:00 bis ca. 11:00 Uhr und rechts von ca. 13:00 bis ca. 16:00 Uhr sind die üblichen Sterne, welche die ersten Mitgliedstaaten symbolisieren, am Rand herum untergebracht.
Dominantes Symbol ist natürlich der Bundesadler, der m. E. auf einer computerbasierten Darstellung der Zehn in den Zahlen 1 und 0 steht.
Links am Rand ist bei ca. 7:00 Uhr die Jahreszahl 2010 ebenfalls in entsprechender Schrifttypendarstellung erkennbar.
Rechts bei ca. 17:00 Uhr ist das edv-artige Schriftbild EURO zu lesen.
Den unteren Abschluss bildet schließlich das Wort DEUTSCHLAND und dem direkt darüber liegenden Münzprägezeichen G
Von dieser 925/1000-er Silbermünze, die in der Münze Karlsruhe hergestellt worden ist, wurden 1,706 Mio. Stück in Stempelglanzqualität und 200.000 Stück in der Prägequalität Polierte Platte hergestellt.
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3. Kauf, Kosten, Lieferung, etc.
Nun, wie so manch einer von meinen früheren Berichten weiß, beziehe ich die Münzen von der MDM - Deutsche Münze - in Braunschweig zum Tauschkurs bzw. Tauschpreis von 10,00 Euro
Jede Münze wird natürlich in einer gut verschlossenen Kapsel und mit Echtheitszertifikat geliefert.
Anmerkung:
Die Münze wiegt ca. 18 Gramm. Bei 925-er Silber sind dies also abgerundet ca. 16 Gramm (konkret 16,65 gr.). Der reine Materialwert liegt also derzeit bei ca. 6,97 Euro (ca. 17,90 US Dollar je Feinunze). Neben dem offiziellen Nennwert von 10,00 Euro ist also auch ein reiner Silbermetallwert von derzeit rund 6,90 Euro enthalten.
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4. Mein Fazit, soweit man bei 10-Euro-Münzen überhaupt davon sprechen kann.
Kurz und knapp. Es ist nun wirklich nicht unbedingt ein Highlight was den Aufdruck, den Anspruch und die filigrane Verarbeitung angeht. Man muss aber ehrlich sein. Wie kann man den Erfinder des modernen Computers besser ehren?
Man nehme sein Portrait und seine Erfindung und mische dieses.
Ich finde diese Münze zu diesem Anlass dennoch als sehr gelungen. Sie würdigt in einfacher und eindeutiger Art und Weise den 100. Geburtstag Zuses.
Sie wird zwar nicht zu meinen Lieblingen zählen, aber gelungen finde ich sie dennoch.
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So, das war’s schon wieder...
Ich hoffe, diese Info zur 10-Euro-Münze „10. Geburtstag Konrad Zuse“ hat bei dem Einen oder Anderen ein wenig Anklang gefunden. Vielleicht kommt ja so manch einer auf den Geschmack des Münzen Sammelns.
Und wie immer... (Weil, ich kann’s ja nicht lassen ;-) )
Wenn Sie nun hier angelangt sind (nach dem vielen Lesen, oder nur Scrollen??), wünsche ich Ihnen ein angenehmes Lesen meines Berichts gehabt zu haben.
Mir wünsche ich viele Kommentare und natürlich möglichst viele positive Bewertungen.
(Aber nur dann, wenn Ihnen der Bericht wirklich gefallen hat. Frei nach dem Motto: der Bericht hat Ihnen gefallen, dann sagen Sie es weiter. Der Bericht hat Ihnen nicht gefallen, dann sagen Sie es mir!).
Bis zum nächsten Bericht, man liest sich.
Wer liest sollte auch bewerten, oder?? (Ist ja halt auch (m)ein Standardsprüchlein ...)
PS: meine Berichte erscheinen auch auf anderen Plattformen …
PPS: ich meine, auch ältere Berichte sind interessant und beachtenswert … Oder?
Und wie immer gilt hier: Nehmen Sie die Produktdetails nicht ernst. Schmunzeln ist allerdings ausdrücklich erlaubt.