Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
James Franco, Kameraführung . . . . . |
| Kontra: |
vorhersehbar, teils etwas langatmig |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Ich habe zur Zeit eine Abenteuer- und Bergphase.In diese Phase kam nun gerade die Werbung für den neuen Film "127 Hours". Irgendetwas sagte mir, den mußt Du anschauen, also war ich am 22.02.11 zusammen mit meinem Mann in Eisenach im Kino.
Daten zum Film
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Titel: 127 Hours (in den USA 2010 im Kino) oder 127 Stunden (bei uns seit 2/2011 im Kino)
Regisseur: Danny Boyle
Danny Boyle ist ein britischer Regisseur und man kennt ihn vielleicht von dem Oscar- prämierten Film "Slumdog Millionär".
Hauptdarsteller: James Franco
Er spielt den Bergsteiger und Extremkletterer Aron Ralston.
Genre: dramatischer Abenteuerfilm
Ort: Bluejohn Canyon Utah, USA
Dauer: ca. 90 min.
FSK: ab 12 Jahre
Der Film basiert auf einem Videotagebuch von Aron Rolston und ist somit authentisch und wirklich geschehen. Es dauerte wohl aber mehrere Jahre bis er das Tagebuch freigab.
Als die Welt noch in Ordnung war.....
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April 2003.
Aron Ralston packt seinen Rucksack mit wenigen Dingen für ein Kletterwochenende im Bluejohn Canyon in Utah. Er sagt keinem wo er hinfährt. Ein fataler Fehler.
Ab ins Auto mit Rad und Gepäck und los gehts.
Etwas verwirrend wirkt die 3-geteilte Leinwand mit Szenen von überfüllten Autobahnen und in der Mitte fährt Aron ganz ruhig dahin. Aber es macht wohl Sinn, da er "seine Ruhe" sucht. Im weiteren Verlauf ist es eher umgekehrt. Da sucht er zumindest in Gedanken die Gesellschaft.
Als er ankommt, schläft er erst kurz, da es Nacht ist und plötzlich morgens bei herrlichem Sonnenschein springt er mit seinem Rad aus dem Auto und fährt in halsbrecherischen Szenen über die Pisten. Selbst über seinen eigenen Sturz kann er noch lächeln.
Dann kettet er sein Rad an und läuft, nein er springt eher dahin.
Die Landschaft ist atemberaubend, aber der Canyon tückisch. Man bekommt trotzdem Lust, dort zu klettern.
Er trifft 2 Ladies, denen er "seine" Art des Einganges zu einer Höhle zeigt. Alle sind noch fröhlich und zum flirten aufgelegt.
Die Wege trennen sich wieder und Aron geht allein weiter.
Er klettert in eine Felsspalte.
Das Schicksal nimmt seinen Lauf........
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Da löst sich ein 500 kg Felsbrocken und stürzt zusammen mit ihm in die Spalte, wobei sein Arm eingeklemmt wird. Er schreit nach Hilfe, versucht selbst sich zu befreien. Vergeblich.
Nun fängt man als Zuschauer an mit zu leiden. Obwohl die Szenen in der Spalte teils etwas langwierig und vorhersehbar sind.
Das Wasser wird knapp und er beginnt seinen eigenen Urin zu trinken.
Mit einem billigen stumpfen Messer versucht er immer wieder den Stein loszukratzen.
Seine Verzweiflung wird immer schlimmer, gut umgesetzt mit der Schminktechnik und aufgenommen mit seiner Kamera.
Er ruft sich Familie und Freunde ins Gedächtnis. Dadurch gewinnt er die Stärke zum Durchhalten. Man sieht es ihm an, in dem er in diesen Szenen lächelt.
Nach Tagen in Kälte halluziniert er, stellt sich wunderbare Getränke vor und Sex mit seiner Freundin. Auch dadurch wird er gestärkt.
Man leidet unter seinen Qualen, freut sich aber wieder wenn einige Momente ihn aufheitern.
Es ist für mich als Zuschauer ein Hin und Her der Gefühle, ein Bangen und Hoffen.
Und immer wieder die Kamera.
Schließlich nach 5 Tagen bricht er sich seine 2 Armknochen. Das laute Geräusch läßt einen erschauern. Das Schlimmste aber kommt noch. Mit der spitzen Seite des Messers beginnt er seinen schon fast abgestorbenen Arm zu amputieren. Jedes Durchschneiden einer Sehne läßt mir den Atem stocken. Ich gebe es ehrlich zu, habe auch kurz mal weggeschaut, ehe ich noch umfalle.
Brutal echte Szenen, die sich bis in mein Innerstes verewigen.
Dann ist es geschafft, er ist frei..........
Erlösung oder doch nicht......
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Aron schleppt sich mit letzter Kraft aus der Spalte, seilt sich mit einem Arm den Fels hinab, trinkt unten dreckiges abgestandenes Wasser. Ein Beweis welche Qualen er erlitten hat, ohne Trinken, Essen, Handy....
Woher nimmt er die Kraft und den Mut? Seine Gedanken.....Es heißt nicht umsonst: denke immer positiv.
Schließlich rufen Wanderer den Rettungshubschrauber.
Die langsame und ergreifende Musik in dieser Szene treibt mir fast die Tränen in die Augen, es ist wie eine Erlösung, für Aron und für mich. Alle Qualen fallen von einem ab.
Es dauert eine Weile bis ich wieder Fassung gewinne.
Im Nachspann sieht man ihn mit Familie, dass er ohne Hand wieder Berge steigt und Sport treibt, mit einem Unterschied: er sagt jetzt immer wo er hingeht.
Fazit
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Eine emotionale dramatische Geschichte unter der man mitleidet. Freud und Leid sind so eng beieinander. Die Bilder in der Spalte gehen echt unter die Haut. Man fragt sich natürlich, was man tun würde wenn einem das gleiche passiert.
James Franco zeigt hier eine Meisterleistung an übermenschlicher Stärke und Mut.
2 Kritikpunkte habe ich noch anzubringen. Die Szenen in der Spalte sind teils etwas zu langatmig und der Film und die Handlung sind vorhersehbar, man weiß, was passieren wird.
Der Zuschauer wird teils mit schnellen Schnitten, schillernden Farben und den schon erwähnten Bildschirmaufteilungen in mehrere Bereiche erschlagen.
Deshalb 4 Sterne und eine Empfehlung für Berg- und Drama- Interessierte.
Ansonsten ist der Film spannend, dramatisch und sehenswert. Allein Kameraführung und Musik setzen wirkungsvolle Effekte.
Vielen Dank für Eure Bewertungen und Kommentare.
| weitere Erfahrungsberichte |
Wenn's mal wieder länger dauert
Bewertung für 127 Hours (2010) von
MissVega
Pro: Hübsche Bilder
Kontra: Überflüssiger Film
So, da ist sie nun, die Verfilmung des autobiographischen Romans „Im Canyon“ von Aron Ralston, der sich 2003 beim Klettern in Utah die Hand so unglücklich eingeklemmt hat, dass er erst nach fünf Tagen durch die Amputation derselben wieder frei kam. Darübe ...
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sehr hilfreich
19.02.2011
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Der Vogel ist ein Rabe.
Bewertung für 127 Hours (2010) von
Cosmay
Pro: basiert auf einer wahren Geschichte, so dass man sich immerhin für den echten Aron freuen kann
Kontra: generell zu poppige Umsetzung; ich persönlich kann hier kaum mitleiden und -bangen
Erneut hocherfreut über die familien-interne Aufteilung, dass meine Mutter sich blue-rays kauft, um mir sodann die ebenfalls in der Hülle befindliche DVD-Kopie zu überlassen, finde ich es nur halbwegs dramatisch, knapp 90 Minuten meines Lebens gegen eine ...
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sehr hilfreich
16.08.2011
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Recht gut und innovativ
Bewertung für 127 Hours (2010) von
GracieHeart99
Pro: Die Idee und die Wahrheit
Kontra: etwas lau umgesetzt
Vorgeschichte: 88 Minuten und ein James Franco den ich noch aus Spiderman kenne, als Freund von PETER Parker, der damals sehr jugendlich aussah, hier auch jugendlich, aber trotzdem schon erwachsen aussah. Ja ich mag irgendwie James Franco, meine Alte fin ...
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sehr hilfreich
23.02.2011
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127 Stunden in 93 Minuten
Bewertung für 127 Hours (2010) von
Dr.Ed
Pro: visuell beeindruckende Bilder, ein furios aufspielender James Franco
Kontra: Irgendwie lässt die Geschichte einen seltsam unberührt
Hallo Zielgruppe! Was macht Hollywood, wenn mal wieder die Leinwand bis zur nächsten Fortsetzung von Fluch der Karibik nicht anderweitig mit bewährtem Stoff gefüllt werden kann? - Ganz einfach: Man nimmt eine Geschichte, die es im wahren Leben wirklich ge ...
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sehr hilfreich
02.02.2011
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In der Klemme
Bewertung für 127 Hours (2010) von
atrachte
Pro: siehe Bericht,
Kontra: siehe Bericht,
Aron Ralston (James Franco) ist gefangen. Sein Verlies – eine Canyon-Spalte – misst kaum zwei Schulterbreiten. Es ist eng, stickig, kühl. Obwohl nur wenige Meter über ihn die heiße Sonne über die Canyon-Wüste Utahs brüht kommt bei dem jungen Bergsteiger k ...
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sehr hilfreich
21.02.2011
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