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Die Romanvorlage zu "Der 13. Krieger" stammt von Michael Crichton, der auch für Erfolge wir Jurassic Park, Coma und Enthüllung verantwortlich zeichnet. Allerdings gab es während der Dreharbeiten zu "Eaters of the Dead" (O-Titel des Romans) zwischen Regisseur John McTiernan (Stirb langsam) und Michael Crichton zu diversen Differenzen bezüglich der Umsetzung des Stoffes. Die Differenzen gingen schließlich soweit, daß McTiernan seinen Namen aus den Credits hatte streichen lassen wollen, da Crichton den Schluß des Films ohnehin selbst inszenierte. Und diese Differenz merkt man dem Film auch leider an. Es hätte ein wirklich großartiger genreübergreifender Streifen werden können, aber das vorliegende Produkt kann in keiner Weise überzeugen. Es besitzt zu wenig Aspekte aus dem Fantasybereich und für einen Braveheartverschnitt reicht die Handlung nicht. Der Zuschauer kann nicht einordnen, was er eigentlich auf der Leinwand sieht oder überhaupt sehen soll. Alles wirkt zu konstruiert und schnell zusammengeschustert, obwohl die Postproduction und zusätzliche Screenings fast ein Jahr dauerten. Auch bleiben die einzelnen Figuren blaß und ohne Profil. Niemand interessiert es, wenn man Freunde im Kampf verliert und keiner zeigt auch nur eine Regung, wenn das Unheil in Form der Kannibalen droht. Und eben das Volk der Kannibalen ist so uninteressant, daß das Zusehen fast schon keinen Spaß mehr macht. Es wird nichts über diese Menschen (?) ausgesagt, geschweige denn, um was es sich hierbei tatsächlich handelt, was mit Sicherheit für den Handlungsverlauf relativ interessant geworden wäre. Alles in allem muß man sagen, daß dieser Film auf keinen Fall sehenswert ist, dies aber mit Sicherheit nicht am Regisseur McTiernen liegt, sondern eher am Produzenten Chrichton und dem daraus resultiertem Genremischmasch ohne Sinn und Verstand. Schade drum!!
27.11.2003 02:12
Das ist ein Bisschen wenig über einen Film
06.10.2003 11:13
und über die Schauspieler wird auch nichts ausgesagt.