13 Tzameti

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13 Tzameti

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So bestechlich der Pappschuber rund um die Original-DVD “13 Tzameti“ ausschauen mag, umso skeptischer war ich bereits bei erster Handhaltung bezüglich des kleinen Wörtchens „Frankreich“. Meiner bisherigen Erfahrung nach empfinde ich persönlich die Werke jenes Landes oft als „nicht ganz mein ... Bericht lesen





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13 -Tzameti (DVD) 13 -Tzameti (DVD)
Der unscheinbare georgische Einwanderer Sébastien bestreitet mit Gelegenheitsjobs mühsam ... mehr
den Lebensunterhalt für sich und seine Familie in
Frankreich. Durch Zufall gerät er an einen Brief,
der seinem Empfänger endlich Glück und Geld
bescheren soll. Sébastien folgt nun selbst den
Anweisungen des Briefes. Diese führen ihn jedoch
mitten in ein schmutziges Glücksspielszenario, in
dem sich reiche, gelangweilte Männer
zusammenfinden, um sich den ultimativen Kick zu
geben ? im Spiel um Leben und Tod. Nun gibt es
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Einwanderer Sébastien bestreitet mit
Gelegenheitsjobs mühsam den Lebensunterhalt für
sich und seine Familie in Frankreich. Durch Zufall
gerät er an einen Brief, der seinem Empfänger
endlich Glück und Geld bescheren soll. Sébastien
folgt nun selbst den Anweisungen des Briefes.
Diese führen ihn jedoch mitten in ein schmutziges
Glücksspielszenario, in dem sich reiche,
gelangweilte Männer zusammenfinden, um sich den
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13 tzameti [FR Import] (DVD) 13 tzameti [FR Import] (DVD)
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13 Tzameti (OmU) (DVD) 13 Tzameti (OmU) (DVD)
Der 20jährige Sebastien wird vom morphiumsüchtigen Godon beauftragt, das Dach einer alten ... mehr
Villa zu reparieren. Dabei wird der junge Georgier
heimlich Zeuge eines Gesprächs zwischen dem
Hausherrn und einem Unbekannten. Bald darauf
erhält Godon einen Umschlag, der ihm eine schnelle
Lösung seiner Geldsorgen verspricht. Als Godon
unerwartet an einer Überdosis stirbt, folgt
Sebastien den rätselhaften  Instruktionen, die er
bei ihm findet. Unter falschem Namen und mit einer
neuen Identität ausgestattet, gelangt er in ein 
abgelegenes Landhaus. Ehe er sich's versieht, 
wird der unschuldige Sebastien Teil eines
grausamen und makaberen Spiels um Leben und Tod...
Faites vos jeux!      Sprache  Französisch
Untertitel  Deutsch Bildformat  16:9 anam.
(1,77:1) Tonformat  Französisch - DD 2.0,DD 5.1
Laufzeit Hauptfilm  90 Minuten Bonus Material  57
Minuten Anzahl Discs  1 Verpackung  Amaray-Box
Originaltitel  13 Tzameti Produktionsjahr  2005
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13 Tzameti  [ UK Fassung, Keine Deutsche Sprache ] (DVD) 13 Tzameti [ UK Fassung, Keine Deutsche Sprache ] (DVD)
Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Französisch ( Dolby Digital 2.0 ), ... mehr
Englisch ( Untertitel ), BONUSMATERIAL: 
FormMannschaft Interview(s),  Wechselwirkendes
Menü, SYNOPSIS: This diabolical thriller, filmed
in inky black and white, is as cold and sharp as
razor blades stored in a subzero freezer. The
director and screenwriter Gela Babluani stars as
Sebastien, a lean and hungry roofer in his early
20's from Georgia, the former Soviet republic,
living in France. After surreptitiously pocketing
a mysterious letter to a drug addict who dies of
an overdose, he follows its directions to a
secluded manor much like the site of the masked
orgies in "Eyes Wide Shut." Here he finds himself
compelled to participate in a sophisticated
variation of Russian roulette in which gamblers
place bets on who will live and who will die in
ritualized round-robin shootings; the hair-raising
game culminates in a duel. The movie offers the
ultimate comment on the depraved male appetite for
dangerous thrills. It's extreme sports times 10,
realized with the ruthless, smirking sang-froid of
early Roman Polanski.  SCREENING/VERGEBEN IN: 
Sundance Film-Festival,  Venedig Film-Festival,
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"Betrachte es philosophisch."
Erfahrungsbericht von Cosmay über 13 Tzameti
22.06.2011


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Grundidee an sich, ein bis zwei intensive Momente, Spannung beim "Spiel" selbst
Kontra: zu langamtig, zu vorhersehbar, hätte als Kurzfilm eher überzeugen können

Empfehlenswert?  

Kompletter Erfahrungsbericht

So bestechlich der Pappschuber rund um die Original-DVD

“13 Tzameti“
ausschauen mag, umso skeptischer war ich bereits bei erster Handhaltung bezüglich des kleinen Wörtchens „Frankreich“. Meiner bisherigen Erfahrung nach empfinde ich persönlich die Werke jenes Landes oft als „nicht ganz mein Tee“, wundere mich hier und dort über obskure Entwicklungen oder gar dem Umstand, dass in einem recht ansehnlichen Familiendrama urplötzlich begonnen wird, einzelne Handlungsfragmente immer wieder singend vorzutragen (vgl. hierzu „8 Frauen“). Ähnlich wie in dem altbacken wirkenden „Calvaire“ fand ich es inmitten „13 Tzameti“ ebenfalls nahezu erstaunlich, dass trotz des schwarz-weißen Aufnahmestil wenig später mit Euro-Scheinen hantiert wird.

Generell wirkt die unbunte Farbgebung irgendwie deplatziert, eben weil gar nicht erst versucht wird, den Eindruck von „lang lang ist's her“ zu erwecken. Die gewählte Filmmusik gestaltet sich unterschwellig gruselig und hätte gleichermaßen von Sir Alfred Hitchcock gewählt werden können.

Dementgegen klang die wesentliche story ganz und gar nicht uninteressant; während jedoch auch hier der Fehler gemacht wurde, den DVD-Rückentext derartig zu formulieren, dass man jene Szenerie nicht als vermeintlichen Höhepunkt, sondern eher als breitflächige Handlung begreift.

Somit hockte ich persönlich in einer Mischung aus Ungeduld und tendenzieller Genervtheit vor den ersten 8 der 11 Kapitel (!), während sich selbst die letzten unglaublich in die Länge zu ziehen scheinen.

Regisseur Géla Babluani nimmt sich unglaublich viel Zeit, bis er den Hauptakteur Sébastien (George Babluani) zu Potte kommen lässt. Bis dato beobachtet der Zuschauer Sébastien dabei, wie dieser im Zuge seiner Dachdeckerarbeit den Hausbesitzer Jean-François Godon (Philippe Passon), der immer wieder von „guten Geldgeschäften“ redet, belauscht und mehr oder minder zufällig in den Besitz dessen ominöser Fahrkarte gelangt. Der junge Dachdecker bemerkt dabei nicht, das die überaus auffälligen Beobachter, die sogar die Briefe stehlen, über kurz oder lang einen Blick auf ihn geworfen haben und sodann die Verfolgung aufnehmen.

Natürlich soll (!) es einerseits spannend sein, was sich hinter dieser Art Schnitzeljagd verbirgt ~ Sébastien folgt einem Hinweis nach dem anderen, bis er schlussendlich in einem abgelegenen Haus steht und endlich weiß, welches Spiel dortig gespielt wird: ausgestattet mit der Startnummer 13 erhält er einen Revolver und (anfänglich) lediglich eine Kugel ~ aufgereiht im Kreis schießt ein jeder Teilnehmer auf den Vordermann; in die nächste Runde gelangt konsequenterweise der, der überlebt hat.

Und Ende.

Nein, nicht wirklich Ende ~ aber nach dieser elementaren Offenbarung passiert im Grunde fast noch weniger als in der ersten Stunde des insgesamt knapp 90minütigen Filmes. Sonderlich spannend ist das Ganze hierbei ganz und gar nicht, während darüber hinaus lediglich Spieler Nr. 6 sowie der Organisator (Serge Chambon) eine authentische Ausstrahlung nebst einem Charaktergesicht ihr eigen nennen können. Beinahe lediglich von diesen beiden Personen geht die beklemmende Atmosphäre aus, die der „Rest“ des Filmes so schmerzlich, respektive einschläfernd, vermissen lässt.

Wenn die einzige Überraschung die ist, wie überaus langatmig ein Film sein kann.... dann, Freunde der Nacht, ist der Film schlicht und ergreifend nicht gut. Ganz und gar nicht gut.

Überdies tummeln sich – ironisch betrachtet – bahnbrechende Dialoge, die in der Belehrung

“Man wird nur einmal geboren, und man stirbt nur einmal“

gipfeln.

~ Von der Thematik her hat „13 Tzameti“ durchaus seinen Reiz inne ~ die Wetten auf Leben und Tod wussten schon in diversen anderen Veröffentlichungen zu bestechen, in ihren schockierenden, anklagenden Bann zu ziehen und den Zuschauer mit einem Gefühl der beschämten Fassungslosigkeit, dass er eben selbst ebenfalls es ist, der solcherlei sehen mag, zurückließ.

Nach dem Ansehen von „13 Tzameti“ hingegen ist die einzige Fassungslosigkeit jene, dass das Dargebotene Bohei das FSK18 Siegel kassierte. Ein verzweifelter Versuch, den willigen Guckern mitzuteilen, dass es sich hierbei um etwas anspruchsvolles handelt?

Zugegeben, zwischen den Zeilen passiert in der Tat mehr als die Bebilderung vis-a-vis umzusetzen vermag ~ was in jenem speziellen Fall aber auch nicht sonderlich schwer ist.

Hätte ich persönlich den schleppenden Anfang, der quasi dazu dienen soll, die Handlungsweise der Hauptfigur verständlich und jenen selbst sympathisch zu machen, bei einem stimmigen Fortgang durchaus verzeihen können; hätte der ältere Babluani Bruder, in dessen nächtlichen Gedanken die Filmidee entstand, nicht noch dahingehend einen oben draufgesetzt, den Film nach der obendrein absolut vorhersehbaren Gewinnerszene erneut in die Länge zu ziehen.

Die fast schon trotzig drapierte Erklärung, wer nun eigentlich stetig die Post raubte, wirkt förmlich zwanghaft um das Wesentliche herumgeschustert; überdies begann mir der vermeintliche Held der Stund mit seiner plötzlichen Schlurfi-Typ-Darstellung vehement auf den Keks zu gehen.

Von dem ultimativen Ausgang des sog. „Terrorkinos“ fühlte ich mich abschließend ähnlich veralbert wie bereits in einer der ersten Filmbilder, in denen der ursprüngliche Spieler Jean-François an der Patschehand gehalten im Kreis geführt werden muss, um nicht einem augenblicklichen Tod zu erliegen. Was auch immer er gehabt haben mag, der arme Mann.
Summa summarum
weist die Grundidee durchaus Potential auf; dass sich Géla Babluani durchaus die ein oder anderen tiefschürfenden Gedanken machte, kann der interessierte DVD-Bonusmaterialgucker inmitten des vorhandenen Interviews erfahren.

Warum er nun unbedingt seinen Bruder für die Hauptrolle gewinnen wollte, mag etwas mit der Familienehre zu tun haben ~ obschon George Babluani seine Sache gut macht, halte ich ihn doch für förmlich austauschbar.

Trotzdessen das Werk nicht wirklich absolut schlecht ist, eine gewisse Tiefgründigkeit und Nachwirkung nicht von der Hand zu weisen ist, ich darüber hinaus nichteinmal das Bedürfnis verspürte, mittendrin zu stoppen und mich etwas anderem zu widmen, kann ich mich kaum mit dem Gesehenen anfreunden. Und will es vor allem nicht noch einmal gucken müssen.

Interessanteste Szene in meinen Augen jene, in denen ein Spieler, der unter (übergewichtsbedingten?) Schmerzen leidet, ein Stuhl gegönnt, wird während die anderen stehen müssen. Die hierin enthaltene Antithese der Menschlichkeit gibt „13 Tzameti“ jene unterschwellige gedankenanstupsende Raffinesse, die ich tragischerweise sonstig beinahe ausnahmslos vermissen durfte und nicht zuletzt inmitten des Filmes „Live!“ eindeutig ausgereifter vorfand.

Die Moral von der „13 Tzameti“-Geschicht: du sollst nicht stehlen und dich nicht als jemand anderes ausgeben; das, was du davon hast, wird dir anfänglich nicht gefallen und schlussendlich wieder genommen.

Ich glaube zwar nicht ernsthaft, dass der Macher dem Zuschauer genau das sagen wollte ~ doch jedwede andere Botschaft geht fatalerweise in einem überbordenden Tal der Langatmigkeit unter. Wer dennoch Interesse hegt, dem sei der Tipp gegeben, die DVD erst ab Kapitel 8 zu starten; allen anderen bei Sichtung ein fröhliches: „Finger weg und weiter gehen.“

Nichtsdestoweniger 2 Sterne, deren ausformulierte Begründung mir gerade verloren gegangen ist.    
weitere Erfahrungsberichte
Russian roulette
Bewertung für 13 Tzameti von atrachte

Pro: siehe Bericht,
Kontra: siehe Bericht,

...Inmitten eines engen Raumes, der etwas von einer Theater-Bühne hat, stehen 13 Männeraufgereiht in einem Kreis. Jeder der Männer hat einen, mit je einer Kugel geladenen Revolver in der Hand. Ein Kommando befiehlt das drehen der Trommel, dann das anlegen de ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich

11.09.2010

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