Die Welt dahinter
Wie sicher können wir uns eigentlich sein, dass unsere Existenz eine reale Grundlage hat? Das wir wirklich das sind, was wir zu sein scheinen?
Könnte es nicht eben so sein, das wir nur flüchtige Gedanken eines anderen sind, die sich selbständig gemacht haben. Die quasi ... Bericht lesen
The 13th Floor (DVD)
Der Computerwissenschaftler Hannon Fuller (Armin Mueller-Stahl, Night On Earth) macht eine ... mehr
extrem wichtige Entdeckung. In dem Bewusstsein, dass er umgebracht werden soll, hinterlässt er in einer von ihm gestalteten virtuellen Welt eine Nachricht, hoffend, dass sein Kollege Douglas Hall (Craig Bierko) diese finden wird. Hall zählt zu Fullers möglichen Mördern und findet auch tatsächlich ein blutiges T-Shirt in seinem Haus, während er aber keine Erinnerung mehr daran hat, was er in der Nacht zuvor getan hat. Also stürzt Hall sich Hals über Kopf in Fullers virtuelle Welt (einer Rekonstruktion des Los Angeles von 1937), um zu versuchen, den Mord aufzuklären. Im Handumdrehen steckt er knietief in Verwirrung und Ärger. Den Mangel an ausgefeilten Charakteren, Tiefe und geschlossener Handlung macht der Film durch ein gelungenes Konzept und Spezialeffekte teilweise wieder wett. Wer sich für SciFi-Filme wie Blade Runner, Dark City, eXistenZ oder sogar das Spiel Sim City begeistern kann, sollte auch diesen Film ansprechend finden. Natürlich stellt sich, wie es allzu oft in den 90ern der Fall war, die Frage, ob es auf Dauer wünschenswert ist, Computer die ganze Arbeit machen zu lassen, während die Besetzung einfach nur durch die Handlung schlendert. Aber das Los Angeles der 30er Jahre ist, trotz blassem Script und schwachem Schauspiel, in jedem Fall sehenswert. The 13th Floor liefert eine typisch neumodisch düstere Technologie-versus-Realität-Story, eingebettet in eine Ich-lös-den-Mordfall-selbst-Rahmenhandlung. --Jerry Renshaw
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Erfahrungsbericht von himmelssurfer über 13th Floor, The 19.05.2005
Produktbewertung des Autors:
Humor
kein Humor
Spannung
ziemlich spannend
Anspruch
anspruchsvoll
Action:
wenig
Romantik:
geht so
Pro:
gut gemachter, intelligenter Film
Kontra:
keines
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die Welt dahinter
Wie sicher können wir uns eigentlich sein, dass unsere Existenz eine reale Grundlage hat? Das wir wirklich das sind, was wir zu sein scheinen?
Könnte es nicht eben so sein, das wir nur flüchtige Gedanken eines anderen sind, die sich selbständig gemacht haben. Die quasi ein Eigenleben entwickelt haben, ohne das der ursprüngliche Initiator das überhaupt weiß?
Oder das wir in einer Simulation leben, die von Computernetzwerken erstellt wird und, ständig mit neuen Informationen gefüttert, immer weiter geführt wird? Ein perpetuum mobile der Nichtexistenz.
Aber auch, wenn wir wirklich existieren, mag es durchaus sein, das sich die Realität ganz anders gestaltet als wir uns das vorstellen. Was wäre zum Beispiel, wenn wir bloß einen Mikrokosmos darstellen würden, der sich innerhalb eines Staubkorns auf dem Kopf eines Riesen befände? Alles wäre nach wie vor für uns real, aber doch in einem ganz anderen Maßstab denkbar. Den wir dann wohl noch sehr lange nicht begreifen würden.
Fest steht allein: Wir fühlen unsere Existenz und leben sie. Und sollten sie auch leben, denn möglicherweise ist sie die einzige, die wir je haben werden... ==================
Douglas Hall und Hannon Fuller sind zwei Computerspezialisten, die Großes geschaffen haben: Innerhalb der letzten 6 Jahre ist es ihnen gelungen, in einem Computernetzwerk eine künstliche Welt zu schaffen. Das, an und für sich, ist ja noch nichts Besonderes. Aber diese Welt ist erfahrbar, erlebbar. Real nachfühlbar.
Hannon Fuller, der Kopf und Erfinder dieses Projekts, hat es ausprobiert: Er hat sich in seine, von ihm selbst erschaffene, Welt downgeloadet. Hat seinen Geist in das virtuelle Netz geschickt, um sie am eigenen Körper zu erfahren. Da die Risiken dieses Erlebens noch nicht bekannt sind, hat er diesen Part selber übernommen.
Das System ist ausgeklügelt: In der von ihm erschaffenen Welt hat er erneut das Los Angeles entworfen, so wie es im Jahre 1937 wirklich existierte. Und in diesem Los Angeles, komplett mit den damals existierenden Autos, Polizisten, Huren, Etablissements, Geschäften gibt es viele Personen. Auch Personen, die extra dazu geschaffen sind, Behälter für ihren "User" zu sein. Das Netzwerk ist so ausgelegt, dass auch die virtuellen Persönlichkeiten ein eigenes Leben haben, mit eigenen Gedanken und Empfindungen. Dringt nun einer von außen in diese Welt, sprich in das Netzwerk ein, so wird der Gehirninhalt des "Users" mit dem seines "Behälters" getauscht. Was in der Welt des Netzwerkes sogar zu Blackouts der Personen führt, die den User transportieren.
Der User marschiert also mit seinem eigenen Bewusstsein durch das Los Angeles von 1937, während sein Körper, gefüllt von den Gedanken des Netzwerks in einer Art Stasis liegt.
Bei einem seiner Besuche im Netzwerk übergibt Hannon Fuller nun einer der dortigen Personen einen Brief. Mit der Maßgabe, diesen einem Mann namens Douglas Hall auszuhändigen, sobald er danach fragt.
Zurück in seiner eigenen Realität ruft Fuller aus einer Kneipe heraus Hall an, um ihm (auf seinem Anrufbeantworter) mitzuteilen, dass er eine wichtige Entdeckung gemacht habe. Kurz darauf ist Fuller tot. Ermordet. Und alles deutet nach einiger Zeit darauf hin, das Hall derjenige ist, der als Mörder am wahrscheinlichsten ist. Obwohl der sich an nichts erinnern kann. Selbst an die Nachricht auf seinem Anrufbeantworter nicht. Aber sie ist da, wie er feststellen muß. Was also hat Fuller herausgefunden? Nicht nur, dass Hall nun des Mordes verdächtigt wird: zusätzlich taucht auch noch eine angebliche Tochter Fullers auf, über die er aber nie zuvor gesprochen hat.
Um Klarheit zu bekommen, bleibt Hall somit nur eines: er muß sich ins System einloggen und nach Hinweisen suchen, was wirklich geschehen ist.
Nach dem Einloggen ist er völlig erschüttert darüber, wie real die Simulation geworden ist. Er empfindet die dortigen Wesen als durchaus echt und "am Leben". Als zu allem Überfluß auch noch einer der dortigen "Menschen" herausbekommt, das seine Welt nur Lug und Trug und von anderen erschaffen ist, beschließt Hall, das System abzuschalten. Aber ganz so einfach ist das nicht... ==================
Unter der Mithilfe von Roland Emmerich (unter anderem Filme wie "Stargate", "Independance Day" und "The day after tomorrow") und Michael Ballhaus (einem der begabtesten Kameramänner, die es je gab. Bekannt wurde er bereits durch seine vielen Filme, die er mit Rainer Werner Fassbinder gedreht hat. Werke der letzten 10 Jahre (Auszug): Outbreak, Air Force One, Wild Wild West, Gangs of New York, Was das Herz begehrt) als Produzenten drehte hier Regisseur Josef Rusnak (weitere Filme von ihm sind mir nicht bekannt) einen weiteren Film in der Tradition des Klassikers "Welt am Draht". Wiederum geschaffen von eben jenem Rainer Werner Fassbinder im Jahre 1973.
Grundthema: Eine künstlich geschaffene Welt, die lediglich in der Matrix der Computernetzwerke existiert, überlappt sich plötzlich mit der Realität. Ein Thema, welches durch die Filmreihe "Matrix" in den letzten Jahren sehr bekannt wurde.
Auch in diesem Film verweben sich mehrere Realitäten und die Hauptakteure wissen oftmals nicht, was sie gerade fühlen oder für wahr halten sollen. Der Film kommt meist ohne größere Actionsequenzen aus und lebt viel eher davon, daß die Handlungsstränge des öfteren Wendungen erfahren, die der Zuschauer so und in dem Moment nicht erwartet hat. Sicher hat man (sofern man sich für das Thema interessiert) das eine oder andere schon mal gesehen, aber hier ist die Komposition der Einzelthemen doch irgendwie wieder neu und durchaus faszinierend.
Die Geschichte ist gut durchdacht und es wollen mir nahezu keine Logikfehler einfallen, was bei einem so komplexen Film fast außergewöhnlich ist. Einzig der Umstand, daß die angebliche Tochter Fullers in einem Hochsicherheitsgebäude einfach so in den Privaträumen ihres Vaters herumlaufen kann, ohne daß es zuvor jemandem aufgefallen ist, paßt da nicht so recht ins Bild.
Der Film hat gewisse Längen, bleibt aber durchaus spannend. Und auch die Auflösung bzw. das Ende haben ihren Reiz. Über den Realismus derselben kann man sich natürlich streiten.
Insgesamt ein interessanter Film, der durchaus auch den Kopf ein wenig beschäftigt. Die Handlungen sind logisch aufeinander aufgebaut, es gibt immer wieder Überraschungen und die Atmosphäre des Films bleibt über die gesamte Laufzeit erhalten.
Die Vorlage für sowohl diesen Film als auch dem "Original" "Welt am Draht" lieferte der Roman Simulacron 3 aus dem Jahre 1964 von Daniel F. Galouye.
==================Regie: Josef Rusnak
Bekannte Produzenten: Roland Emmerich Michael Ballhaus
DARSTELLER der Hauptcharaktere:
Hannon Fuller: Armin-Müller Stahl
Douglas Hall: Craig Bierko
Jane Fuller: Gretchen Mol
Jason Whitney: Vincent D´Onofrio
Detective Larry McBain: Dennis Haysbert
Erscheinungsjahr: 1999
Laufzeit: 97 Minuten Bild: 16:9 Ton: Dolby Digital
==================F A Z I T
Für Fans des Actionkinos ist dieser Film eindeutig nicht geeignet, denn er lebt von seiner verschachtelten Geschichte und ihren Wendungen, die den Zuschauer des öfteren in die Irre zu führen vermögen. Der Film hat eine etwas düstere Atmosphäre, die der Handlung aber durchaus angemessen ist. Wer will, kann durchaus philosophische Aspekte in dem Werk erkennen. Wer nicht, genießt einfach einen gut gemachten Science-Fiction Film oder einen guten Krimi.
Ein interessanter Film mit Köpfchen, den Cineasten, die kein Problem mit solchen Themen haben, durchaus mal gesehen haben sollten.
Pro: Die Schauspieler und die Handlung machen das Ganze hier spannend!Gretchen Moll!Günstig in einer Zeitung zu finden! Kontra: Wenig bis keine Action!Wenig Effekte und nicht sehr spannend!Nicht für jeden geeignet!
...Vorwort
-------------
In der Zeitschrift SFT habe ich letztes Mal zufällig die DVD mit dem Film The 13th Floor gesehen und da ich ihn unbedingt mal sehen wollte, kaufte ich mir schnell die Zeitschrift, denn sie hat nur 2,99 Euro gekostet und da kann m ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: interessante Story, kurzweilig Kontra: der letzte Kick zum Spitzenfilm fehlt
Sind wir wirklich selbständig? Haben wir wirklich einen eigenen Willen? Werden wir vielleicht ferngesteuert? Wann ja, wer steuert uns? Gibt es einen Gott? Ist unser aller Leben und Schicksal vorbestimmt ? Mit diesen und ähnlichen Fragen wird man sich befa ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
...Gestern Abend war es wieder mal so weit: Am Ende einer harten Woche, als ich eigentlich nur noch schlafen wollte, überredete mich mein Freund dazu, doch noch einen Spätfilm anzuschauen, in diesem Fall "The 13th Floor", der auf Premiere Cinedom zu sehen wa ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: ganz interessante Idee Kontra: manchmal recht undurchsichtig und unlogisch
Ob wir wohl mit unserer Galaxie auch am Hals einer Katze oder sonst wo baumeln, wie in dem Film "Man in Black"? Dieser Gedanke kommt mir manchmal, wenn ich in einer lauen Sommernacht rauf in die Sterne schaue. Irgendwann diskutierte ich darüber mal mit me ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Spannung, das Empfinden "was wäre wenn" Kontra: nichts für Menschen mit Zukunftsangst
Der Film beginnt damit, das ein Computerexperte gewaltsam zu Tode kommt nachdem er einen Brief an einen anderen weitergegeben hat und sich zu Hause ins Bett legt.
Was wir zu dieser Zeit noch nicht wissen ist, warum und was dahinter steckt.
Wir werde ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: es gibt auch einen Roman Kontra: teilweise langatmig, geniale Idee schlecht umgesetzt
...'The 13th Floor' ist mal wieder eine DVD von meinem Bruder, ich kannte den Film bisher nur von dem Musikvideo von HIM.
Handlung :
Douglas Hall und Whitney gehören zu einer Gruppe von Computerwissenschaftlern unter der Leitung von Dr. Hannon Fuller. Mit einem unglaublichen Projekt stehen sie kurz vor dem Durchbruch. Und zwar haben sie mit diversen Hochleistungsrechnern eine virtuelle Welt erzeugt, in der die computergenerierten Menschen real in einer Welt des Los Angeles von 1937 leben.
Eigentlich steht der Einsatz von reallen Menschen noch bevor, aber Hannon Fuller hat sich schon mehrfach unbeobachtet eingeloggt. Als Charakter Grierson führt er ein mondänes Leben in der 'Welt'. Eines Tages wird er im reallen Leben ermordet. Unter Verdacht gerät Douglas Hall, da die Firma an ihn übergeht. Douglas stellt sofort Nachforschungen an...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: Schauspieler, Spannung, Qualität der Dvd Kontra: nichts
...s zur Entstehung und zum Dreh der Szenen die in Los Angeles der 30er Jahre spielen.
- Making of - Featurette (ca. 12 Minuten)
Allgemeines zur Entstehung des Filmes, ebenfalls in deutscher Sprache.
- Cast & Crew-Infos mit Interviews
Interviews mit den Darstellern Armin Mueller-Stahl, Vincent D´ Onofrio, Craig Bierko, Gretchen Moll, sowie dem Regisseur Josef Rusnak und den Produzenten Roland und Ute Emmerich.
- Musik-Video: HIM - Join Me
- Alternatives Ende
Ein eher schwaches Ende, gut das es für den fertigen Film nicht verwendet wurde.
- Trailer "The 13th Floor" und "Die Mächte des Wahnsinns"
Die Extras würde ich mit sehr gut bezeichnen.
Es ist wirklich alles vorhanden, angefangen vom deutschen Audiokommentar, Making of, Interviews bis zum Musikvideo.
An dieser Dvd können sich andere Anbieter ein Beispiel nehmen, BG...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: geniale Story, Atmopshäre, Dialoge, spannend bis zu letzt, viele Wendungen, gute Schauspieler Kontra: hmm... keine Ahnung
...Überraschende Filme gab es in den letzten Jahren eher seltener, oftmals ist der Plot einfach zu durchschauen, dass Ende des Films schon nach wenigen Minuten offensichtlich, oder die Handlung des Films ist eher trivial, kein Wunder, stehen doch viele Menschen inzwischen auf leichte Kost um sich vielleicht von der Arbeit zu erholen. Ein überraschender Film war in meinen Augen der Film ?Matrix? auch wen ich mir schon bald gedacht habe was mit der Welt geschehen ist. Nun habe ich erneut solch einen spannenden Film angesehen, der aber einen noch besseren Plot beinhaltet und noch stärker das Denken anregt. Dabei handelt es sich um den Film ?The 13th Floor? und was es damit auf sich hat könnt ihr in dieser Meinung erfahren. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch euer Neo!
1. Story
Schon immer haben die Menschen versucht künstliche Welten zu...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich