19065 Segelschule Petermännchen / Schwerin

19065 Segelschule Petermännchen / Schwerin

Gesamtbewertung 19065 Segelschule Petermännchen / Schwerin 3 Erfahrungsberichte lesen | Erfahrungsbericht schreiben | Frage stellen | Produkt zur Liste hinzufügen

Wie kommt man auf den Geschmack segeln zu wollen? Meist kommt man durch Zufall zu solchen Leidenschaften. In meinem Fall war es eine Herbstwanderwoche am Edersee. Wir machten einen Drei-Tage-Segellehrgang. Dabei kam mir langsam die Lust am Segeln. Wir waren zwar zu viert auf einer Jolle, welche ... Bericht lesen





Bitte warten ....
Dieses Produkt bewerten:  
 
Diese Funktion ist nur für eingeloggte Mitglieder verfügbar.

Das könnte Sie interessieren
Tanzschule Strömsdörfer (Bayreuth)

(+) familiäre Atmosphäre, super Erklärungen
(-) Sommerpause *g*

 1 Testbericht

Jetzt kaufen

Flugschule Hot Sport, Ronneburg

(+) Gute Stimmung, hoher Ausbildungsstandard, preiswert
(-) Keine

 3 Testberichte

Jetzt kaufen

JOJO  Segeln mit Profis, MünchenJOJO Segeln mit Profis, München

(+) Perfekt Organisiert und viel gelernt
(-) Keine

 4 Testberichte

Jetzt kaufen

Tanzschule TWS Wolfgang Steuer (München)

(+) Neue nette Leute kennenlernen, Zentrale Lage des Tanzstudios, Sehr engagierte Tanzlehrer, Freundli
(-) -------------

 6 Testberichte

Jetzt kaufen

Tanzschule Armin Siebenhüner (München)

(+) gute Erreichbarkeit
(-) ungemütlich, unfreundlich, niedriges Tanzniveau

 10 Testberichte

Jetzt kaufen

Vereinigte Skischule Oberwiesenthal

(+) sehr gute und professionelle Betreuung
(-) ---

 6 Testberichte

Jetzt kaufen


 


   
Segeln ist schön !?!
Erfahrungsbericht von Datini über 19065 Segelschule Petermännchen / Schwerin
21.09.2003


Produktbewertung des Autors:   


Pro: nette Ausbilder, lockere Atmosphäre
Kontra: manche Dinge wurden nicht direkt angesprochen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Wie kommt man auf den Geschmack segeln zu wollen? Meist kommt man durch Zufall zu solchen Leidenschaften. In meinem Fall war es eine Herbstwanderwoche am Edersee. Wir machten einen Drei-Tage-Segellehrgang. Dabei kam mir langsam die Lust am Segeln. Wir waren zwar zu viert auf einer Jolle, welche eigentlich für 2-3 Personen geeignet ist, aber es war trotzdem toll mit reiner Windkraft über den See zu fahren. Unvergesslich der erste Tag. Wir hatten Windstärke 4-5 und sind deshalb mit gerefften Segeln gefahren... Aber genug davon. Es geht hier um die Segelschule Petermännchen. Nach der Wanderwoche habe ich mir überlegt, mit meinen Freunden einen Segelschein zu machen. Also haben wir uns im Internet über verschiedene Segelschulen erkundet. Meine Mutter gab mir dann den Tipp, dass es in Schwerin auch eine Segelschule gibt. So kamen wir auf die Segelschule Petermännchen.

Zur Segelschule:

Die Segelschule Petermännchen liegt nicht in Schwerin, sondern in Seehof. Der Ort ist wenige Kilometer von Schwerin entfernt. Es ist ein sehr kleiner Ort, wir haben aber eine Ferienwohnung bekommen, welche gar nicht so weit entfernt von der Segelschule war. Die Segelschule befindet sich auf dem Gelände eines Campingplatzes, womit eine weitere Möglichkeit zur Übernachtung gegeben ist. Die Anlage besteht aus einem kleinen Häuschen, in dem sich viele Anschauungsgegenstände befinden. Es gibt 4 Tische und mehrere Stühle aus Holz. Platz ist für maximal 20 Personen. Zudem gibt es noch einen Bootssteg. Die Schule besitzt 4 Boote auf denen ausgebildet wird. Ein Kajütmotorboot, 2 „Rügenjollen“ und ein Jollenkreuzer. Es gibt drei Ausbilder. Der Besitzer der Segelschule, Herr Arndt, seine Tochter und einen weiteren Ausbilder für den praktischen Teil. Der Lehrgang ging vom 25.07.2003 bis zum 02.08.2003. An dem Tag fand die Prüfung statt.

Zur Ausbildung:

Wir fingen am Freitag mit dem Unterricht an. Zuerst gab es eine allgemeine Besprechung über die nächsten Tage und den Unterricht. Danach gingen wir auf den Jollenkreuzer und bekamen einen kleinen Einblick ins Segeln. Wir wurden ein wenig herumgefahren und man erklärte uns ein paar grundlegende Dinge. Danach gab es Theorie. Herr Arndt konnte den Stoff gut vermitteln und schaffte eine heitere und aufgelockerte Atmosphäre. Er hatte zu jedem Thema ein paar eigene Fotos und die schon erwähnten Anschauungsbeispiele waren sehr treffend. Die nächsten 2 Tage hatten wir nur reine Theorie. Wir nahmen die allgemeine Schiffskunde durch, welche der größte Teil ist und auch jeder machen musste. Dann konnten wir am Montag endlich zum praktischen Teil übergehen. Unsere Gruppe wurde jeweils in 2er und 3er Teams geteilt. Diese wechselten auch untereinander, damit jeder mit jedem segelt. Ich konnte aber mit meinen Freunden fast immer zusammen segeln. Der praktische Teil ging meistens 2 Stunden und zum Schluss hatten wir 11,5 Stunden Segelerfahrung. Was ich noch erwähnen muss ist, dass wir auch einen Motorbootschein gemacht haben. So mussten wir zwar im theoretischen und praktischen Teil Dinge über Motorboote, speziell über den Motor lernen, aber dafür muss man den allgemeinen theoretischen Part nur einmal absolvieren und man hat auch weniger Kosten für die Ausbildung. Deshalb hatten wir noch 4,5 Stunden Motorbootpraxis und die entsprechende Theorie. Da wir die allg. Theorie gleich zu Beginn durchgenommen hatten, hatten wir viel Zeit diese zu erlernen. Wir machten uns Notizen und haben von diesen gelernt. Mein Freund (Ciao-Mitglied: Blubberarsch) hatte ein Buch dabei, indem die Prüfungsfragen aufgelistet waren, sowie der Lösungen. Wenn man die Fragen aus dem Buch mit dem mit den Notizen vergleicht, gab es nur Übereinstimmungen. Es waren jedoch ein paar Fragen enthalten, welche nicht angesprochen wurden. Da meine beiden Freunde zu der Segelschule schon einen Bericht geschrieben haben und dies als sehr negativ angemerkt haben will ich diese Tatsache mit den nicht erwähnten Fragen objektiver darstellen, als dies bisher geschehen ist. Zu lernen waren etwas über 500 Fragen. Alles in allem wurden vielleicht 15 Fragen nicht angesprochen. Das ergibt einen Prozentsatz von 3%. Man hat uns also 97% der Fragen beigebracht. Um direkt zu bestehen muss man aber nur 80% richtig haben und um mit einer mündlichen Nachprüfung durchzukommen sind es lediglich 66% Prozent. So zu spekulieren ist zwar riskant, aber es gibt triftige Gründe warum ich das als weniger schlimm, ja sogar als nichtig ansehe:

1. Von allen Teilnehmern (ca. 15) ist nur einer durchgefallen.
2. Das habe ich gerade oben erwähnt, dass es sich nicht wirklich auswirkt.
3. Jeder macht mal Fehler, also auch der Ausbilder.

3 Tage vor der Prüfung kam der Theorieteil für das Segeln. Dieser war wesentlich kürzer als der allgemeine und der Motorbootteil und deshalb auch leichter zu erlernen. Zudem war es für uns leichter verständlich, da wir uns schon beim segeln mit den verschiedenen Themen, wie Luv-, Leegierigkeit, Segeltrimm oder die verschiedenen Kurse beschäftigt haben. Am Tag der Prüfung gingen wir dann in der Segelschule noch einmal alle Fragen durch und übten die Knoten. Als die Prüferin kam machten wir zuerst die Knoten, dann gingen wir auf das Motorboot, machten alle Manöver und dasselbe dann auch mit dem Segelboot. Die Manöver waren: Mann-Über-Bord-Manöver, Wende, Halse und auf dem Motorboot: Mann-Über-Bord-Manöver, Kurs halten, Wende auf engsten Raum und aufstoppen. Die Prüfer sind an sich sehr tolerant und freundlich und lassen einen zweiten Versuch zu, wenn der erste nicht klappt. Nachdem der praktische Teil überstanden war kam nun der theoretische. Im Unterricht haben wir an original Fragebögen geübt und haben ähnliche in der Prüfung bekommen. Die Fragen an sich waren kein Problem, zudem hatte man auch ausreichend Zeit diese zu beantworten. Für die Fragen gab es unterschiedlich viele Punkte. Zwischen 1 – 3 Punkten. Neben den Fragen stand wie viele Punkte es für diese Frage gibt.

Tadel:

Wie überall gibt es auch hier Negatives zu sagen. Kurz bevor die Prüfer kamen, wollte ein Prüfling, der nur den Motorbootschein macht, wissen wie man eine Klampe belegt (eine Klampe belegen, wurde nur den Seglern gezeigt und ist eine Art Knoten zum Sichern und Festmachen einer Leine). Herr Arndt meinte er bräuchte dies zwar nicht, aber er zeigt ihm und den anderen wie dies geht. Als nun die Prüferin kam und die Knoten sehen wollte, wollte sie auch das belegen einer Klampe sehen. Da hatten die meisten, welche nur den Motorbootschein gemacht haben doch ziemliche Probleme gehabt, aber die Prüferin zeigt ihnen diese noch einmal, sodass niemand dran gescheitert ist. Aber so was sollte der Ausbilder wissen und nicht einfach behaupten man braucht diesen einfachen Knoten nicht. Er ist zwar relativ einfach aber nicht überflüssig und wenn der Prüfling nicht noch einmal gefragt hätte, wäre das wahrscheinlich für einige in die Hose gegangen.
Zudem wurde uns nicht genau gesagt, was aufstoppen ist, zumindest nicht direkt. Zwar haben wir dies beim Anlegen immer geübt, aber wir kannten den Begriff nicht.

Fazit:

So gesehen hat mir die Ausbildung ziemlich viel Spaß gemacht. Das Unterrichtskonzept war gut durchdacht und es gab nie irgendwelche größeren Probleme. Doch man hätte auf die einzelnen Personen individuell mehr achten sollen. Das man z.B. jemanden etwas mehr Zeit beim Segeln lässt, da er Probleme hat. Auf so etwas ist mir nicht aufgefallen. Trotzdem war der Unterricht sehr locker und Herr Arndt meinte auch wir sollen uns nicht zu viele sorgen machen, über die Prüfung. Zitat: Ihr seid doch nicht hier um zu lernen wie man durchfällt, sondern wie man besteht. Mir fällt es schwer mit 3 Punkten zu bewerten, da es auf der Kippe steht. Eigentlich wäre eine 3,5 besser geeignet, aber so gebe ich hat nur 3 Punkte, da die Macken eher gravierend sind. Wahrscheinlich werden sich die Prüfer aber überlegen ob sie die Schüler nicht vorher über die Knoten und Manöver informieren. Es wäre wohl sehr ungerecht zu sagen, diese Segelschule als nicht empfehlenswert zu bewerten. Deshalb mach ich es auch nicht, aber um es anders zu sagen es gibt bessere Segelschulen.
   

weitere Erfahrungsberichte
Segeln auch für blinde
Bewertung für 19065 Segelschule Petermännchen / Schwerin von Knochensack

Pro: hm..da fällt mir spontan kaum was ein
Kontra: ich bin blind [ später mehr dazu ]

Wir schreiben das Jahr 2003, um genauer zu sein die Zeitspanne zwischen dem 24. Juli und dem 2. August. Diese 10 Tage waren der überaus tollen Urlaub vom Knochensack. Angefangen hat das Drama damit, dass ich mit guten Freunden den Segelschein machen woll ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich

14.08.2003
Nicht ohne meinen Fragenkatalog
Bewertung für 19065 Segelschule Petermännchen / Schwerin von Kampfflummi

Pro: lockere Atmosphäre
Kontra: Bildungslückenfördernd

Der Urlaub ist vorbei, und somit hat man zur Abwechslung mal wieder etwas Zeit, zumindest solang die Ferien andauern, bei Ciao wieder etwas aktiver zu werden. Diesmal muss auch gar nicht lange über ein mögliches Thema nachgedacht werden, denn so ein Urlau ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich

14.08.2003
(27.08.2003)


19065 Segelschule Petermännchen / Schwerin

Haupteigenschaften

Sportart: Segeln

Land: Deutschland

PLZ-Gebiet: PLZ-Gebiet 1

mehr ...

Vergleichen Sie 19065 Segelschule Petermännchen / Schwerin mit anderen ähnlichen Sportschulen

ähnlich nach Sportart
(Segeln)
ähnlich nach Land
(Deutschland)
ähnlich
()
(*) Meinungen von Ciao Mitgliedern