Damit hat man wirklich Urlaub..., aber kaum ein Netz
20.01.2012 (26.01.2012)
Pro:
man kann noch eine Speicherkarte einsetzen, man kann verschiedene Tarife nutzen
Kontra:
baut in einigen Regionen schlecht Verbindung auf, zu langsam, bricht oft ab
 Sylviane
Über sich:
***beLIEve ***Vielen Dank für ALLE Bewertungen! Bitte nicht böse sein, wenn ich derzeit nicht in je...
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Im Urlaub ohne Internet? Das ist für einen alten Ciaoschreiberling natürlich nicht schön. Doch inzwischen gibt es da ja Abhilfe. Man kann sich ja mit verschiedenen Internetsticks Zugang zum Netz verschaffen, wann immer man möchte. Vor zwei Jahren hatte ich so einen Stick bei tchibo erworben und habe darüber begeistert im Thüringenurlaub gesurft. Das ging flott und ohne Probleme, aber dann bekamen wir von unserem Internetanbieter 1&1 eine Karte für mobiles Surfen, allerdings ohne Stick und somit wollten wir tchibo nicht mehr nutzen, da auch die Konditionen damals bei 1&1 besser waren. Erst hatten wir die Hoffnung, dass wir die 1&1 Karte im tchibo-Stick nutzen konnten. Doch nein, so einfach machte man es und damals nicht. So musste für den damals nahenden Emslandurlaub ein neuer Stick von 1&1 her, damit ich auch von dort aus im Netz surfen konnte. Mein Mann bestellte dann direkt bei 1&1 einen Stick und zwar den Highspeed Stick mit 14,4 MBIT/S.
Das Produkt: Zugeschickt bekommen haben wir den Stick in einem kleinen blauen Karton. Durch ein Sichtfenster kann man den Stick schon gleich sehen. Er ist schwarz und recht groß. Angeschlossen wird er am USB-Anschluss. Am Stick gibt es Leuchten, die die Bereitschaft des Gerätes anzeigen.
Der Stick ist leer: Man erwirbt hier wie gesagt nur den Stick, in den man die 1&1 Karte einlegen kann. Diese haben wir mit unserem Vertrag damals inklusive bekommen. Die Karte wird in den Stick eingelegt und dann ist dieser betriebsbereit, bzw man kann die auf dem Stick befindliche Software nun auf dem PC installieren. Neben der 1&1 Karte gibt es noch einen Steckplatz im Stick, wo man eine normale Speicherkarte einbringen kann. So kann man ihn dann noch zusätzlich als richtigen USB-Stick zum Speichern von Daten nutzen. Man schlägt dann zwei Fliegen mit einer Klappe.
Installieren: Das Installieren ist kinderleicht. Man steckt den Stick einfach in das USB-Port und schon installiert er sich quasi von selbst. Ist das alles getan, erscheint auf dem Rechner eine Seite, auf der man nun einen
Bilder von 1&1 Surf-Stick Highspeed
Pin eingeben muss. Diesen haben wir damals mit den Unterlagen für unseren neuen Vertrag bekommen, falls wir jemals einen mobilen 1&1 Stick nutzen wollten. Nachdem eingeben der Nummer kann man nun auf ein Feld mit dem Wort „Verbinden“ gehen und dann kann es losgehen mit der Surferei.
Oberfläche der Seite: Auf der Seite kann man übrigens nicht nur den Internetzugang hinbekommen, sondern man kann hier auch ein Telefonbuch verwalten, SMS und die Einstellungen verwalten. Aber ganz ehrlich, dort habe ich kaum herumgespielt, denn man möchte ja in erster Linie eine schnelle Verbindung ins Netz und mein Telefonbuch habe ich im Handy gespeichert. Optisch ist die Seite aber ganz ansprechend gestaltet, da gibt es nichts. Sie ist übersichtlich und erklärt sich praktisch von selbst.
Schnelligkeit: Das Gerät ist leider nicht allzu schnell, um nicht zu sagen sehr sehr langsam. Ich weiß nicht, ob es vielleicht auch am Einsatzgebiet gelegen hat, aber im Emsland hat es vergangenen Herbst so gut wie gar nicht geklappt, dass ich eine vernünftige Verbindung aufbauen konnte. Immer wieder brach die Verbindung ab, der Stick leuchete nicht mehr, was seine Verbindung zum Netz anzeigen sollte und ich konnte wieder von vorne anfangen. Es war wirklich kein tolles Surferlebnis, bzw es scheiterte schon beim Einwählen. Hatte es der Stick dann mal geschafft, eine Verbindung zum Internet aufzubauen, schöpfte ich Hoffnung und wollte gern bei ciao etwas aktiv sein. Schließlich hatte ich Urlaub und wollte da die Zeit am Abend auch mal mit ein wenig Schreiben verbringen, die Füße hochlegen und entspannen. Doch daraus wurde nichts. Das Hochladen der Berichte war so langsam, dass es einen ganz kribbelig machte und stellenweise überhaupt nicht klappte. Dabei fragte ich mich dann, ob es am Stick oder an der Website liegen würde. Ich rief andere Seiten auf und auch hier dauerte es ewig, bis sie sich richtig aufgebaut hatten. Allerdings ging das Lesen im Netz noch eher als das Berichte schreiben oder das Bewerten auf den ciao-Seiten. Das langsame Uploaden der Berichte lag wohl daran, dass beim Upload nur 1450 kBIT/s zur Verfügung standen. Auch der Download mit 7,2MBIT/s war nicht sonderlich schnell.
Warum habe ich diese langsamen Zeiten? Die langsamen Zeiten liegen nicht unbedingt am Stick, denn der soll laut Hersteller ja Highspeed können. Nein, es ist der Vertrag. Ich habe eine Dayflat fürs Internet bei 1&1 und da muss ich mit diesen Geschwindigkeiten leben. Dafür zahle ich nur 1.99 Euro für den Tag Nutzung. Und da ich den Stick nur für den Urlaub brauche und das auch nicht gerade dann täglich, ist eine andere Abrechnungsart nicht lohnend für mich. Denn die monatliche Flat mit schnelleren Geschwindigkeiten kostet dann auch eine schöne Stange mehr.
Meine Meinung: Ich war im Urlaub ziemlich genervt von dem schlechten Empfang, den ich im Emsland hatte.Im Vorjahr mit dem Stick von tchibo war es in Thüringen bei weitem besser. Ich habe aber auch diesen Stick im Emsland getestet und hatte auch Verbindungsschwierigkeiten. So war das Surfen in dieser Gegend wohl generell schlechter mit mobilem Internet. Ich habe den Stick quasi nicht gebrauchen können in diesem Urlaub und ihn entnervt wieder unverrichteter Dinge eingepackt. Ich habe ihn später dann daheim getestet und hier eine bessere Verbindung gehabt. Es ist also wohl abhängig von der Gegend, in der man sich befindet, wie gut die Verbindung herzustellen ist. Für das Emsland kann ich da leider keine guten Chancen offenbaren. Ich hatte auch den Eindruck, dass das ganze wetterabhängig war, wobei das auch nur Zufall gewesen sein kann, ich bin da kein Fachmann. Aber auf jeden Fall funktionierte der Stick besser, wenn es klares Wetter war als bei Regen. Natürlich ganz unpraktisch für mich, da ich in der Ferienhütte an Regentagen gern gesurft hätte. Schade ist auch, dass der Stick eben vertragsabhängig ist, was die Geschwindigkeiten angeht. Doch hier scheint es so zu sein, wer viel zahlt, bekommt auch Schnelligkeit. Nun ja, daran konnte ich nun nichts ändern.
Größe/Optik/Handlichkeit: Der Stick sieht meiner Ansicht nach recht edel aus. Das glänzende Schwarz ist schon toll und ich muss sagen, die Optik hat mich begeistert. Sogar die Leuchte ist hier interessant geformt in einem Dreieck. Allerdings ist der Stick ziemlich groß. Ich finde ihn dadurch recht unhandlich. Gerade weil er ja ständig in einem USB-Port sitzen muss, kann man schnell mal dagegen kommen, gerade wenn man mit 6 Mann in einer kleinen Ferienhütte Urlaub macht. Ein wenig kleiner wäre dann schon schöner gewesen. Aber da ja auch eine weitere normale Speicherkarte eingesetzt werden soll, muss der Platz wohl vorhanden sein.
Kostenpunkte: Der Kauf des Sticks hat mich um 30 Euro gekostet. Dazu kommt dann noch die Day-Flat für die ich dann je Tag 1,99 Euro bezahlen muss. Nutze ich den Stick nicht, entstehen keine Kosten bei dieser Flat. Das ist der Grund gewesen, warum ich mich für diese Programm entschieden habe. Das Umstellen auf eine Flat für den kompletten Monat würde mich 19.99 Euro kosten. Das lohnt sich aber für die paar Tage Nutzung im Urlaub nicht. Denn von einer Woche Urlaub bin ich vielleicht drei Tage im Netz, da hätte diese Tagesflat gut gereicht. Schließlich möchte man ja nicht nur surfen, sondern auch etwas unternehmen. Doch für die Regentage ohne großes Programm wäre es schön gewesen auch gut im Netz arbeiten zu können.
Mein Nutzungsbereich: Ich hätte diesen Stick nur im Urlaub nutzen wollen. Zuhause kann ich auf der Terrasse noch wireless surfen, was will ich mehr? Für den kommenden Urlaub hoffe ich eine Region zu erwischen, in der der Stick besser funktioniert. Ich bin mir nach den gemachten Erfahrungen ziemlich sicher, dass es absolut gegendabhängig ist mit dem Verbindngsaufbau. Von daher habe ich noch Hoffnung. Ansonsten, wenn es auch in einer anderen Urlaubsreise Schwierigkeiten gibt, muss ich entweder den Tarif wechseln oder aber den Stick nur noch als normalen USB-Stick verwenden. Das wäre aber dann nicht im Sinne der Sache.
Systemvoraussetzungen: Der Stick läuft auf windows XP SP2, Vista oder windows 7. Der Rechner muss eine Pentium CPU haben von 500Mhz oder höher. Es wird mindestens 128MB Arbeitsspeicher verlangt und 50MB Festplattenspeicher. Die Bildschirmauflösung sollte mindestens 600 x 800 Pixel haben. Ich selbst habe meine Erfahrungen mit windows Vista sammeln können.
Fazit: Für den vergangenen Urlaub war der Stick eine Enttäuschung. Zuhause, wo ich ihn nicht brauche, funktioniert er bombig. Insofern zeige ich mich unentschlossen, was eine Empfehlung angeht. Ich selbst habe von dem Gerät nicht viel gut gehabt in meinem Urlaub, wo er die Verbindung zum Internet sein sollte. Von daher denke ich, kann ich mich nur aufraffen und drei Sterne vergeben in der Hoffnung, dass wir im nächsten Urlaub mehr Glück haben.
Schlussbemerkung: Dieses ist ein Erfahrungsbericht zu einem Produkt. Das Produkt wurde von mir gekauft und getestet. Ob und wie lange es noch im Handel erhältlich ist, weiß ich nicht. Ich übernehme dafür keine Haftung. Vielen Dank!
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07.05.2012 10:45
Dauert zwar einen Tacken länger bei mir ;o) bin zwar bei der Feuerwehr aber manchmal auch eine Schnecke wie du weißt ;o), aber das BH kommt von Herzen für einen tollen Bericht!
18.02.2012 01:15
BH und LG
15.02.2012 14:37
BH nachgereicht! ;-) LG