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Root-Server von 1&1 - eine echte Alternative

5  23.09.2002

Pro:
einer der größten deutschen Provider und dehalb ziemlich zuverlässig

Kontra:
teilweise unwissende Leute im Call - Center

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Häufigkeit der Nutzung

Ladezeit der Website:

Bedienung

Design

Nutzwert


FMK-Webdesign

Über sich:

Mitglied seit:22.09.2002

Erfahrungsberichte:5

Vertrauende:4

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 39 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wer eine größere Internetseite hat, Reseller ist oder einfach nur mehr Rechenkapazität braucht ist mit dem Root-Server Angebot von 1&1 serh gut bedient. Mit 49 Euro monatlich (L) und 99 Euro einmaliger Einrichtungsgebühr ist auch der Preis ziemlich gut für die Leistung. Allerdings sollte man sich zumindest ein wenig mit Linux auskennen oder viel Geduld mitbringen und einfach alles lernen.

Dafür bekommt man dann einen Webserver mit Intel Celeron 1.200 MHz-Prozessor, 256 MB Marken-RAM und einer 40 GB-IDE Festplatte, was selbst für überdimensionale Internetpräsenzen genügend sein dürfte. Der zur Verfügung stehende Traffic ist mit 50 GB pro Monat mehr als aureichend und sucht im Internet seinesgleichen.
Die Anbindung ist mit einer 100 MBit Anbindung an das Rechenzentrums-Backbone recht üppig und wird nach außen durch eine 4 GB Außenanbindung genügend gespeist. Bei einem eventuellen Defekt wird die Hardware kostenlos getauscht. Ansonsten ist man allerdings selbst für seinen Server verantwortlich, dafür ist es ja auch ein Root-Server.

Das Betriebbsystem ist SuSE Linux 7.2 und bereits eingerichtet, was einen Vollzugriff über SSH gestattet. Der Apache-Server (Webserver-Software) läuft ebenfalls bereits und wird durch das Confixx-Light Modul ergänzt. Das natürlich auch MySQL, PHP und Perl bereits laufen, brauche ich wohl nicht erst zu erwähnen. Selbstverständlich steht einem auch die Möglichkeit offen einen Hardwarereset durchzuführen wenn mal nichts mehr geht.

Damit ist es allerdings schon genug, denn viel mehr wird einem nicht abgenommen. Der kostenlose Installationssupport ist zwar vorhanden, aber meistens haben die Leute nicht besonders viel Ahnung außer man lässt sich direkt mit den Server-Technikern verbinden.

Dann also selbst in die Hände gespuckt (bitte nicht wörtlich nehmen) und ran an die Maschine.
Zuerst sollte man sich einmal den sogenannten Midnight-Commander, eine Art Norton-Commander für Linux besorgen und auf dem Server installieren. Den Download und dazu gehörige Installationshilfen gibt es im Internet. Schaut einfach mal bei Google nach. Um den SSH-Zugang nutzen zu können braucht ihr auch noch ein kleines Programm. Ich verwende putty und kann es nur wärmstens empfehlen. Es benötigt keine Installation und ist übersichtlich aufgebaut. Man bekommt es direkt im Konfigurationsmenü von 1&1.

Wenn man das geschafft hat kann man sich an den Webserver wagen. Midnight-Commander starten und dann einfach mal in das Verzeichnis /etc/httpd wechseln. Dort findet man unter anderem 2 wichtige Dateien. Erstens die httpd.conf - die Einstellungsdatei für den Apache-Server. Hier kann man, Wissen vorrausgesetzt das Verhalten des Webservers komplett bestimmen. Zweitens die confixx_vhost.conf als Einstellungsdatei für das Confixx-Verhalten bezüglich der Virtual Hosts. Damit sind zum Beispiel Domains und Subdomains gemeint. Bei Änderungen in diesen Dateien müsst ihr allerdings den Apache anschliessend neu starten (nicht den Rechner !!!). Das geht mit dem Befehl "rcapache restart". Das Ganze braucht man bei stetiger Nutzung allerdings sehr häufig, weil Confixx-Light grösstenteils nicht sehr hilfreich ist. Deshalb ist es besser über die httpd-Dateien diese Änderungen vorzunehmen. Bei vielen Änderungen ist es jedoch ratsam eine eigene Datei beliebigen Namens anzulegen und diese einfach durch ein Include in die httpd.conf einzubinden. Das hat den erheblichen Vorteil, dass man bei einer Änderung in Confixx, bei der das "tolle" Programm alles wieder überschreibt, was man so mühsam geändert hat, nur einfach das Include neu zu schreiben braucht.

Am besten geeignet ist das server-Angebot jedoch für Reseller. Weret doch selbst zum Provider. Bei Providerdomain könnt ihr euch anmelden und nun Leute Webspace auf eurem Server zur Verfügung stellen. Mit Domain und allem Drum und Dran. Lasst euch halt etwas einfallen.

Ach ja noch ein wichtiger Tip zum Schluss:

Lest euch unbedingt den FAQ-Sektor-Server bei 1&1 durch. Es gibt einiges, was es zu beachten gibt, wenn ihr zusätzlich Leute auf euren Server nehmen wollt (z.Bsp. su_exec oder Mailserver-Konfiguration).

So nun aber genug davon. Schaut doch mal rein.

Vielleicht später mehr Tips zu speziellen Problemen.

Frank-Maik
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
DerAdler

DerAdler

24.06.2003 15:55

Alles in allem, hat mich bei den meisten Anbietern, wie auch aus diesem Bericht zu erlesen ist bei 1&1 , die "Einrichtungsgebühr" gestört. Ich finde es unverschämt diese horrenden Summen als Kunde zu bezahlen, und werde dies auch nicht tun;) Es gibt wirklich viel bessere Alternativen und das ohne diese unrechtmässig hohen "Einrichtungsgebühren". Grüße von DerAdler

Novacat_52

Novacat_52

25.01.2003 20:38

Ein echt super Bericht über einen super Hoster!!

Blackforce

Blackforce

24.09.2002 21:39

Ja 1&1 ist ja ür solch preiswerte Angebote bekannt. Gruß Blackforce

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