2000/07: Kinder an die Computer?

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2000/07: Kinder an die Computer?

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Zeitalter des Computers

5  21.07.2000

Pro:
ohne PC gehts nicht mehr

Kontra:
nicht übertreiben

Empfehlenswert: Ja 

2000Millenium

Über sich:

Mitglied seit:26.06.2000

Erfahrungsberichte:77

Vertrauende:94

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 48 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Unsere Kinder sind unsere Zukunft, wir müssen uns ständig Gedanken über sie machen, damit sie sich in ihrem Leben auch zurecht finden können. Einerseits müssen wir ihnen finanziell entgegenkommen, andererseits psychisch. Einige Grenzen überschneiden sich manchmal und wir als Erwachsene wissen oft selbst nicht mehr, wie dann der nächste Schritt aussachauen soll. Eigentlich könnten jetzt viele behaupten, dass man sich garnicht so sehr den Kopf darüber zerbrechen sollte, und man allem einen freien Lauf geben müßte. Ich bin jedoch nicht der gleichen Meinung.
Gut! Wir leben im Zeitalter der Technologien, der Wirtschaftswunder, des Kriegs in verschiedenen Arten. Der Computer ist Teil unseres Lebens geworden und es wird nie mehr möglich sein ihn aus unseren Leben zu distanzieren. Wobei ich auch gleich sagen möchte, dass ich eigentlich gar nicht beunruhigt daduch bin. Blos meine Erfarungen sagen mir da, dass man Vorsichtig sein soll. Denn ich selbst als Erwachsener habe auch Probleme gehabt. Anfangs, als ich den Computer neu hatte und noch gar keine Internetverbindung, verbrachte ich sehr viel Zeit mit PC-Spielen, so dass ich manchmal bis in den frühen Morgen ohne zu schlafen vor dem Monitor saß, mit angeschwollenen Augen und schmerzendem Rücken! Doch mit der Zeit sah ich ein, dass ich das so nicht lange verkraften kann. Ich war sehr oft müde, hatte nur noch vor, vor dem PC zu sitzen und vergaß so einges. Ich denke, dass es vielen so ging und dass wir dadurch etwas menschliches verlieren. Ich selbst zum Beispiel habe zu diesen Zeiten meine Freunde sehr vernachläßigt, für meine Familie weniger Zeit gehabt und bin meinen Interessen weniger gefolgt. Was heißt eigentlich weniger? Kaum wäre besser gesagt. Ich hatte früher mehr gelesen und geschrieben, Sport gemacht usw. Doch plötzlich machte ich all das nicht mehr. Dann als ich noch ein Modem bekam und endlich im Internet surfen konnte, kam es noch schlimmer. Ich sah meine Familie viel weniger und teilte sehr wenig mit ihr, obwohl wir ja zusammen wohnen. Doch mit der Zeit sah ich ein, dass das so nicht weitergehen konnte.

Ich habe mir jetzt einen Plan gemacht, an den ich mich auch wirklich halte. Freunde treffe ich wieder, gehe aus und benutze auch den PC. Ich sehe, es ist möglich alles zusammen zu machen.

Bei Kindern ist es deshalb sehr sehr wichtig, da sie von allein vielleicht überhauppt nicht zu dieser Erkenntnis gelangen können. Wir als Erwachsene müssen ihnen dabei helfen.



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