Nicht so schlecht, wie der Ruf

5  22.12.2003

Pro:
Es stehen doch einige interessante Geschichten drin,man ist nicht gezwungen, alles zu glauben, was drinsteht

Kontra:
nichts

Empfehlenswert: Ja 

Volker19

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Wer erinnert sich nicht an den Religionsunterricht, in dem man regelrecht vom Lehrer gezwungen wurde, Passagen aus der Bibel zu lesen oder auftauchende Gleichnisse zu interpretieren?
Auch in unserem Religionsunterricht war es so, doch so schlimm fand ich es nicht, in der Bibel zu lesen. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, dass ich übertrieben gläubig wäre - nein, ich bin zwar katholisch und glaube, dass es einige Dinge gibt, die sich nicht wissenschaftlich beweisen lassen, doch bin ich nicht jeden Sonntag in der Kirche, sondern eigentlich nur zu besonderen Anlässen (Weihnachten, Ostern...). Als Physikstudent bin ich auch eher jemand, der Vorgänge genauer untersucht, aber es gibt Dinge, bei denen man an Grenzen stößt. Als Beispiel sei hier die Entstehung des Universums genannt - man geht von verschiedenen Theorien aus, aber die eigentliche Frage ist, was vor der Entstehung des Universums da war. Schließlich muss irgendwann etwas aus dem Nichts entstanden sein (auch wenn es weit vor dem Urknall war), und da hört die Wissenschaft auf, und beginnt (zumindest für mich) der Glaube.

Aber nun zurück zum eigentlichen Thema, und zwar der Bibel.

Jetzt, da ich die Schulzeit hinter mich gebracht habe, bin ich nicht gezwungen, mich in irgendeiner Weise mit der Religion zu beschäftigen, doch habe ich vor etwa einer Woche mal die Bibel aus dem Regal geholt und mal ein wenig darin geblättert. Es gibt natürlich Passagen darin, die nicht so interessant sind - wahrscheinlich sind es die, die für den Religionsunterricht ausgewählt werden - doch es gibt auch viele interessante Erzählungen, die gut zu lesen sind. Zwar sind viele Dinge nicht ganz realistisch, wie zum Beispiel Altersangaben von Personen, die mehr als 500 Jahre alt werden (was aber auch an einer anderen Zeitrechnung liegen kann, die nicht ganz entschlüsselt ist), aber es gibt andererseits auch viele Bücher (z.B. Harry Potter), die es mit der Realität nicht so genau nehmen. Man kann eigentlich auch ohne daran zu glauben, in der Bibel lesen und hat dabei eine gewisse Unterhaltung.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich ab und zu "nur mal so" in der Bibel lese, ohne irgendeinen religiösen Hintergrund, und ich das auch jedem anderen empfehlen kann, egal, welcher Religion man angehört. Auch diejenigen, die vielleicht durch den Religionsunterricht abgeschreckt wurden, möchte ich ermuntern, auch mal nach eigenem Geschmack die interessantesten Erzählungen zu lesen - im Endeffekt ist die Bibel im Großen und Ganzen auch nichts Anderes als ein "gewöhnliches" Buch.

Ich wünsche allen Lesern dieses Berichtes frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2004.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
wisgard.herbertsdottir

wisgard.herbertsdottir

09.09.2007 03:07

Eher was für "Alles mit B...". Du schreibst nichts zum "Jahr der Bibel".

Da-Be

Da-Be

26.10.2004 17:53

Ich denke mal, dass die Altersangaben schon realistisch sind, nur kann man sich das eben heutew nicht mehr vorstellen. Auch würde ich die Bibel kein gewöhnliches Buch nennen. Auf jeden Fall kann man der Bibel nicht nachsagen, dass irgendetwas in dem Buch nicht stimmen würde. Und welches andere Buch kann das schon von sich behaupten?

apple1984

apple1984

14.05.2004 15:48

Hey, wie schon gesagt fehlt etwas mehr in dem Bericht. Recht oberflächig. Für mich persönlich ist die Bibel mehr als nur ein gewöhnliches Buch. Aber dieser Punkt ist Meinungssache und nciht deswegen nur "hilfreich" sondern weil irgendwie was fehlt

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