"... alles ist möglich"
03.06.2001
Pro:
siehe Beitrag
Kontra:
siehe Beitrag
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Humor
Spannung
Anspruch
Action:
Romantik:
mehr
 BabsS
Über sich:
Muss man die Entgelt-Einstellungen von Ciao eigentlich verstehen? 2 ct fuer Schleichtiere und Playmo...
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23 – Der Film der leisen Töne. 23 – Der Film über Karl Koch. 1989 starb er eines mysteriösen Todes. Karl Koch, das Computer-Genie, der Hacker, der für den KGB gearbeitet hat, der Mensch, der hinter allem und jedem eine riesige Weltverschwörung vermutete. Nach dem Tod seines Vaters (1985) zieht Karl sich in seine eigene Welt zurück. Beeinflusst von dem Roman „Illuminaten“ dreht sich sein Leben fast nur noch um Geheimlogen und Verschwörungen. Seit 1986 hackt Karl sich mit 4 anderen in amerikanische militärische Großrechner. Am Anfang noch aus Idealismus, um die Informationsgleichheit auf der Welt herzustellen.. später dann schlägt auch bei ihm der schnöde Mammon zu. Er braucht das Geld, um seine Kokain- und LSD-Sucht zu finanzieren. Und langsam aber Sicher verliert er die Kontrolle über sein Leben. Es ist ein einziger Kreislauf, um seine Drogenschulden abzuzahlen, muss er Informationen liefern, um das zu können, muss er nächtelang vor seinem Artari sitzen.. um die Nächte allerdings überstehen zu können, zieht er sich das Kokain rein... um das wieder zu bezahlen... usw. usw.
Karl Koch starb an einem 23. im Alter von 23 Jahren. Von einer Dienstreise als Fahrer der Stadtverwaltung kommt er nicht mehr zurück. Eine Woche später findet man seine verkohlte Leiche... Die 23 war für ihn eine magische Zahl, genauso wie die 5 – der Quersumme der 23. 1998, knapp 10 Jahre nach seinem Tod im Jahr 1989 verfilmte Hans-Christian Schmid sein Leben. In der Hauptrolle: August Diehl. Hervorragend schafft es August Diehl, den inneren Konflikt des Karl Kochs darzustellen. Man nimmt ihm tatsächlich die Rolle des Weltverbesserers ab. Weitere Schauspieler sind: Fabian Busch als Karls Freund David, die sich miteinander die Nächte vor dem Rechner um die Ohren schlugen, währenddessen sie Passwort um Passwort geknackt haben und Dieter Landarius in der Rolle des Pepe, der den Kontakt zu den Russen herstellt, um die Informationen an den KGB zu verkaufen.
Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben, obwohl ich bezweifeln mag, dass manch 12-jährige/r die Bilder, die Musik und die Stimmfetzen, die sich in Karls Kopf abspielen, zu verstehen vermag.. obwohl, damit haben bestimmt nicht nur 12-jährige ihre Probleme.
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