24 Pilotfolge (1x01)

24 Pilotfolge (1x01)

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Der beste Tag seines Lebens !!!
Erfahrungsbericht von BundesrindlecraM über 24 Pilotfolge (1x01)
01.08.2006


Produktbewertung des Autors:   

Kultstatus: hype 
Action: geht so 
Spannung sehr spannend 
Spaß schwach 
Dialoge: hochwertig 

Pro: Folge leitet eine großartige Staffel ein, die mehr einem guten Thriller als einer stumpfen Actionserie gleicht
Kontra: nichts

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Man konnte jetzt ja schon bei einigen wenigen Mitgliedern den Trend zu Folgenrezessionen verschiedener Serien feststellen. Ich hielt bzw. halte die Idee einzelne Folgen einer Serie auch einzeln auseinander zu nehmen für sehr interessant und genau aus diesem Grund mache ich das heute auch. Ich befasse mich mit der aller ersten Folge der mehr oder weniger bekannten Echtzeitserie "24". Das Echtzeitprinzip dürfte mittlerweile jedem bekannt sein oder zumindest sollte man sinngemäß etwas mit anfangen können (TV Movie beschrieb das Prinzip wie folgt:" Deckungsgleichheit von Erzählzeit und erzählter Zeit).


Zum Inhalt der Folge

Es ist kurz nach Mitternacht als Richard Walsh einen dringenden Anruf erhält. Victor Rovner, ein im Ausland tätiger Undercover Agent, übermittelt eine ebenso vertrauliche wie besorgniserregende Nachricht: Senator David Palmer, der erste schwarze Präsidentschaftskandidat, soll noch im Laufe des gerade angebrochenen Tages ermordet werden. Sofort ruft Walsh eine Art Krisensitzung bei der CTU, der Antiterroreinheit Los Angeles, ein. Zu den leitenden Ermittlern gehört auch Special Agent Jack Bauer.

Diesem passt diese dringende Sitzung aber gerade gar nicht in den Zeitplan, denn seine Tochter Kim hat sich heimlich vom Acker gemacht. Dennoch muss Jack seine Sorgen zurückstellen und seiner Pflicht nachgehen. In der CTU angekommen, werden er und sein Team über das mögliche Attentat auf Senator Palmer von Walsh informiert. In einem darauffolgenden Einzelgespräch mit Jack offenbart Walsh ihm weitere Informationen über das bevorstehende Attentat. Möglicherweise sind Mitarbeiter der CTU in den Anschlag verwickelt. Jack soll in den nächsten 24 Stunden alles dafür tun, dass es nicht zur Ermordung des Senators kommt, doch wem von seinen Kollegen kann er denn nach Walshs Aussage noch trauen?

In der Zwischenzeit versucht Jacks Frau Terry den Aufenthaltsort ihrer Tochter herauszufinden. Alan York, Vater von Kims Freundin Janet, vermisst ebenfalls seine Tochter und beschließt mit Terry gemeinsam nach den beiden zu suchen. Kim und Janet sind tatsächlich zusammen unterwegs und haben sich mit zwei Typen verabredet. Sie haben jede Menge Spaß zusammen, doch der harmlose Ausflug scheint sich als Entführung zu entpuppen. Was wird mit Jacks Tochter geschehen? Stecken hinter dem geplanten Attentat auf David Palmer tatsächlich nur rassistische Beweggründe oder geht es um viel mehr? Und wer sind die undichten Stellen in der CTU? Diese und weitere Fragen werden in den noch verbleibenden 23 Folgen beantwortet.


Meine Meinung zu dieser Folge

Ich glaube, dass das Hauptaugenmerk bei dieser aller ersten Folge anfangs auf dem Echtzeitprinzip liegt. Schließlich war das Hauptinhalt einer riesigen Werbeaktion. Und tatsächlich guckte ich damals auffällig oft auf die Uhr und verglich meine Zeit mit der in der Serie eingeblendeten Zeit. Mit ein paar Abweichungen war natürlich zurechnen. Egal, das Prinzip war klar, jetzt muss nur noch die Story stimmen. Und schon die Anfangssequenz war spannend inszeniert, auch wenn nicht großartig was passierte.

In Staffel eins wusste man eben noch, wie man durch einfache Dinge Spannung erzeugt. Sei es eine Sattelitenübertragung, ein nachdenklicher David Palmer auf dem Balkon oder ein besorgter Jack im Auto. Durch die passende Musik und großartige Leistungen der Darsteller wird selbst ohne ein großes Action Feuerwerk die ganz Folge über eine beklemmend düstere Atmosphäre geschaffen. Natürlich bleiben Actionsequenzen nicht aus, doch werden sie wesentlich passender ausgewählt und eingesetzt als in den Nachfolgestaffeln, die teilweise schon an Serien à la "Alarm für Cobra 11" erinnern. Diese Folge leitet allerdings viel eher einen interessanten Thriller und keine stumpfe Actionserie ein

Auffällig und abwechslungsreich ist auch die Verwendung von Musikstücken, die nicht von Sean Callery extra für den Seriensoundtrack komponiert wurden. Diese verschwinden im Laufe der Folgen und finden in späteren Staffeln gar keinen Anklang mehr. Ich erwähne das, weil diese Musikstücke der Serie einen etwas vielseitigeren Charakter geben. Dadurch wird sie noch nicht so ganz auf die Schiene eines typisch amerikanischen Agententhrillers gerückt. Sowieso war in Staffel 1 in Sachen Dramaturgie noch wesentlich mehr Abwechslung geboten.

Aber kommen wir nun zu einem der wichtigsten Bewertungskriterien, und zwar das Zusammenspiel sowie die Darstellung der Charaktere. Zunächst positiv zu bewerten ist, dass die Mitarbeiter der CTU noch als eine Einheit zusammenarbeiten und sich nicht untereinander anzweifeln und hintergehen. Zwar kommt auch hier Misstrauen gegenüber Jacks Handlungen auf, doch dieses Misstrauen wird dadurch begründet, dass Jack aufgrund von Walsh Verdacht gar keine andere Wahl hat, als einige seiner Kollegen bei seinem Tun und Handeln im Dunkeln zu lassen. Somit ist hier das Verhalten der Charaktere mehr als passend begründet. Des Weiteren wirken viele Charaktere nicht ganz so durchschaubar wie in den Staffeln danach. Hier wird noch intelligent mit uns Zuschauern gespielt. Charaktere, die wir in der ersten Folge noch sympathisch finden, entwickeln sich in eine völlig unerwartete Richtung. Dennoch ist diese Wendung nicht total absurd, sondern sehr gut nachvollziehbar und deshalb ein klasse Schockmoment.


Mein Fazit

Auch wenn ich diese aller erste Folge jetzt in höchsten Tönen gelobt habe, wäre es falsch zu denken, dass einen die Serie nach dieser Folge komplett in seinen Bann gezogen hat. Das stimmt mit Sicherheit nicht. Fakt ist aber, dass diese Folge eine der besten 24 Staffeln einleitet und allein deswegen ist sie schon empfehlenswert. Somit setzt diese Folge nicht nur den Baustein für den längsten, sondern auch für den besten Tag in Jack Bauers Leben:-)

   

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Pro: Kiefer Sutherland, immer spannend, immer wieder neue Handlungsstränge
Kontra: keine

Da es ja bei ProSieben zur Zeit die sechste Staffel der Echtzeitserie "24" ausgestrahlt wird, möchte ich hier noch einmal an die Pilotfolge zur ersten Staffel erinnern. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich mir diese Folge bereits angeschaut habe, aber sei ... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Kultstatus:
Action:
Spannung
Spaß
Dialoge:
sehr hilfreich

06.07.2008

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(*) Meinungen von Ciao Mitgliedern


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