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Vor einiger Zeit habe ich euch versprochen, dass bald ein Bericht über die vierte Staffel der Serie mit dem schlichten Titel "24" folgen wird. Nun ist es soweit. Nachdem ich seit Wochen häppchenweise an dem Bericht gearbeitet habe, kann ich euch nun endlich von der vierten Staffel erzählen. ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Cuchulainn1981 über 24 Twenty Four - 4. Staffel 08.07.2006
Produktbewertung des Autors:
Kultstatus:
hype
Action:
sehr viel
Spannung
ziemlich spannend
Spaß
durchschnittlich
Romantik:
wenig
Dialoge:
erstklassig
Pro:
"24" eben : Spannend, gute Geschichte, tolle Charaktere
Kontra:
Sehr brutal, teilweise nicht ganz realistisch
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Und die Uhr tickt weiter ...
Vor einiger Zeit habe ich euch versprochen, dass bald ein Bericht über die vierte Staffel der Serie mit dem schlichten Titel "24" folgen wird. Nun ist es soweit. Nachdem ich seit Wochen häppchenweise an dem Bericht gearbeitet habe, kann ich euch nun endlich von der vierten Staffel erzählen. Zum vierten Mal erleben wir 24 Stunden aus dem Leben von Jack Bauer. Und wieder einmal sind alte und neue Freunde mit dabei - und viele viele neue Feinde. Aufgrund der vielen Handlungsstränge war es wieder einmal nicht einfach, einen Bericht über eine Staffel von "24" zu schreiben, aber ich hoffe, dass ich das wichtigste zusammenfassen konnte, ohne zu viel zu erzählen.
Handlung: ------------- Jack wurde nach der dritten Staffel wegen seines Drogenproblems aus der CTU entlassen. Seine Sucht konnte er schließlich überwinden, und nun arbeitet er für Verteidigungsminister Heller. Außerdem ist eine neue Liebe in Jacks Leben getreten: Audrey, die Tochter seines Chefs. Es könnte alles so schön sein, wenn nicht um 7 Uhr des vierten Tages der Serie eine Katastrophe geschehen würde, die Jack wieder in die Dienste der CTU von Los Angeles, der Antiterroreinheit führt.
Um 7 Uhr rast ein Zug in einen mit Sprengstoff beladenen LKW, der auf den Gleisen geparkt ist. Der Zug entgleist. Einer der verletzten Passagiere ist ein Mann, der einen an seinem Handgelenk fest geketteten Koffer bei sich trägt. Er kann aus dem Zugwrack heraus kriechen, nur um kurze Zeit später von einem Maskierten erschossen zu werden. Der Mörder nimmt den Koffer an sich und macht sich aus dem Staub.
Die CTU, die Antiterroreinheit von Los Angeles, ist auf einen Terroristen namens Thomas Sherak aufmerksam geworden, der für 8 Uhr einen Anschlag plant. Offensichtlich liegt bei der Uhrzeit ein Fehler vor, und der Anschlag war für 7 Uhr geplant. Es handelte sich dabei wohl um das Zugunglück. Sofort beginnt die Suche nach Sherak.
An diesem Morgen fährt Jack für eine Budget-Besprechung zu seiner ehemaligen Arbeitsstelle, zur CTU. Er ahnt nicht, dass hier gerade eine Terrorbekämpfungsaktion auf vollen Touren läuft. In der Zwischenzeit fahren Audrey und ihr Vater zu Hellers Sohn. Jack ist derweil an Sheraks Verhaftung beteiligt. Die neue Chefin der CTU, Erin Driscoll, ist fest davon überzeugt, dass bei der Uhrzeit ein Fehler vorlag und dass es keinen weiteren Anschlag um 8 Uhr geben wird. Erst als Jack selbst Sherak kurz vor 8 mit seinen etwas eigenwilligen Verhörmethoden befragt, erfährt die CTU, dass für 8 Uhr noch ein Anschlag geplant ist: Auf Verteidigungsminister Heller! Jack versucht, seine Freundin zu warnen, doch es ist bereits zu spät. Heller wird angegriffen, seine Leibwächter werden erschossen, und die Attentäter entführen den Verteidigungsminister und seine Tochter.
Andrew Paige lädt sich gerade illegale Software aus dem Internet herunter, als er auf einige merkwürdige Codes stößt. Diese Programme wurden an strategisch günstigen Punkten im Internet verteilt. Andrew erkennt sofort, dass es sich hier um äußerst gefährliche Machenschaften handelt und ruft seine ehemalige Schulkameradin Chloe O'Brien von der CTU an. Doch die Entwickler dieser Software sind bereits hinter ihm her. Niemand darf von diesen Programmen erfahren. Also sollen Andrew und alle Menschen, mit denen er Kontakt hatte, eliminiert werden. Andrew kann entkommen und wird von den Terroristen durch Los Angeles gejagt.
Die Familie Araz hat derzeit ihre eigenen Probleme, die jedoch in direktem Zusammenhang mit den Ereignissen dieses Tages stehen. Behrooz, der Sohn von Navi Araz hat eine amerikanische Freundin, von der er sich trennen sollte. Doch seine Eltern finden heraus, dass der Junge genau dies nicht getan hat. Die Familie jedoch hasst die Amerikaner, und Behrooz' Beziehung könnte einen Plan in Gefahr bringen, den die Araz seit Jahren vorbereiten, wenn das Mädchen irgend etwas herausfindet. Und genau das scheint geschehen zu sein. Behrooz bekommt von seinen Eltern den Auftrag, seine Freundin zu sich nach Hause zu locken und zu erschießen.
Kurz vor 9 Uhr geht eine schreckliche Live-Sendung über das ganze Internet. Die Kamera zeigt vermummte Gestalten und einen gefesselten und geknebelten Heller. Heller soll wegen seiner Verbrechen vor Gericht gestellt und im Falle eines Schuldspruchs exekutiert werden. Die Verhandlung und die Hinrichtung sollen live ins gesamte Internet übertragen werden, damit die ganze Welt diese Blamage der Vereinigten Staaten miterlebt. Jack und seine Freunde versuchen, das Versteck der Terroristen ausfindig zu machen und Heller und vor allem Audrey zu befreien.
Im letzten Moment kann Jack die beiden Gefangenen befreien, doch damit ist der Plan der Terroristen nicht gescheitert. Die Entführung war nur Teil von etwas Größerem, das mit Atomkraftwerken und Atomraketen zu tun hat. Ziel ist es, amerikanische Atomkraftwerke zu zerstören und so Millionen zu töten. Während ihres Kampfes gegen die Terroristen müssen Jack und Audrey bei einem alten Freund Unterschlupf suchen: Tony Almeida. Als schließlich Michelle Dessler die Leitung der CTU übernimmt, sind die alten Partner wieder vereint im Kampf gegen einen übermächtigen Feind. Doch auch persönliche Probleme sorgen für große Schwierigkeiten und gefährden die Mission. Und die Pläne der Terroristen werden immer grausamer.
Die Charaktere: ------------------- Wie immer möchte ich kurz die wichtigsten Figuren der Staffel vorstellen. Hierbei erwähne ich nur die wichtigsten neuen Personen und die alten, wenn sich in ihrem Leben etwas geändert hat seit der letzten Staffel.
Jack Bauer: Jack wurde von seiner neuen Chefin Erin Briscoll wegen seiner Drogensucht entlassen, obwohl er im Dienst süchtig wurde, damit seine Tarnung bei einer verdeckten Ermittlung nicht aufflog, und obwohl er seine Sucht überwunden hat. Briscoll sieht diesen Aspekt als untragbar, und Jack sitzt auf der Straße. Allerdings wird er bald von Verteidigungsminister Heller als Assistent aufgenommen. Und wie soll es anders kommen, als dass Jack sich in die Tochter seines neuen Chefs verliebt? Endlich scheint er den Tod seiner Frau überwunden zu haben und vielleicht hat er sogar wieder so etwas wie Spaß an seinem Leben.
Audrey Raines: Sie ist die Tochter von James Heller und ist verheiratet mit Paul Raines. Hier muss man sagen noch verheiratet, denn die Scheidung ist noch nicht durch. Allerdings wissen wir alle, dass sie bereits jemand neues gefunden hat: Jack. Und was Paul angeht, denkt sie nur noch an die baldige Scheidung, auch wenn er sich wieder um sie bemüht.
James Heller: James Heller ist nicht nur Verteidigungsminister der USA und Jacks Chef, sondern auch Audreys Vater. Und die beiden Turteltäubchen befürchten, dass er mit dieser Beziehung nicht einverstanden sein könnte. Er ist zwar während der ganzen Serie präsent, spielt aber nach seiner Befreiung nur noch eine ziemlich untergeordnete Rolle.
Tony Almeida: Ja, Tony ist wieder mit dabei! Es dauert zwar ein wenig, bis er seinen ersten Auftritt hat, aber er unterstützt Jack wieder einmal. Leider hat das Schicksal es nicht gut mit ihm gemeint. In der dritten Staffel musste er dem Anführer der Terroristen die Flucht ermöglichen, um seiner Frau Michelle das Leben zu retten. Deswegen wurde er wegen Hochverrats verurteilt, doch Jack und Präsident Palmer gelang es, Tony wieder aus dem Gefängnis freizubekommen. Doch Tonys Leben war ruiniert. Er trennte sich von Michelle, begann zu trinken und fand keinen Job mehr. In der CTU will ihn niemand mehr haben, und er möchte auch nicht mehr zurück, weil ihn die Menschen dort an seine Vergangenheit erinnern. Bis Jack in Gefahr gerät und seinen besten Freund um Hilfe bitten muss. Tonys erster Auftritt ist eine richtig gelungene Szene. Jack und Audrey werden in einem Hochhaus angegriffen. Die Angreifer sind zu viele, und Jack ruft Tony an. Wenig später sitzen Jack und Audrey in der Tiefgarage in der Falle, haben keine Munition mehr und sehen sich bereits als verloren an, als noch jemand den Ort betritt: Peng, peng. "Jack!" "Tony!" Tony versteckt die beiden bei sich zu Hause, eine ziemlich chaotische Wohnung mit seiner nicht weniger chaotischen Freundin. Er betont, dass er Jack nur aus Dankbarkeit helfe und nichts mehr mit der CTU zu tun habe wolle. Bis Jack aufbricht, um einige sehr gefährliche Leute zu suchen. "Jack, ich habe dir nicht das Leben gerettet, damit du dich jetzt erschießen lässt." Mit diesen Worten tritt Tony wieder der CTU-Familie bei, und Jack und Tony kämpfen wieder gemeinsam Seite an Seite. Selbstverständlich wird der Verräter nicht von allen mit offenen Armen empfangen. Und am wenigstens von einer bestimmten Person.
Michelle Dessler Nämlich von Michelle Dessler. Seit ihrer Trennung ist sie nicht mehr gut auf Tony zu sprechen, wohl zu recht. Allerdings hat ihre Karriere nicht unter dieser persönlichen Niederlage gelitten, denn im Laufe der Staffel steigt sie zur Leiterin der CTU von Los Angeles empor. Es kommt zu hitzigen Auseinandersetzungen zwischen Michelle und Tony, doch vielleicht hegen die beiden doch noch Gefühle füreinander. Eine Warnung an alle, die Michelle aus den anderen Staffeln lieb gewonnen haben: Sie ist am Anfang äußerst unsympathisch und man denkt sich: "Wann bekommen wir unsere alte Michelle zurück?" Aber sie bleibt nicht ewig so. Und vielleicht bekommt die Staffel ja doch noch einen romantischen Anteil.
Erin Driscoll Sie ist seit Chapelles Tod die neue Chefin der CTU und hat Jack Bauer entlassen. Insgesamt ersetzt sie ihren Vorgänger sehr gut, denn sie ist nicht wesentlich sympathischer. Driscoll führt ein hartes und manchmal ziemlich ungerechtes Regiment, wobei sie allerdings auch ziemlich fair sein kann. Aber im Großen und Ganzen ist sie eine sehr unsympathische Person. Wenn da nicht ihre Tochter Maya wäre. Maya ist schizophren und muss in die Krankenstation der CTU gebracht werden. Und so steht Driscoll vor einer weiteren Herausforderung, in deren Verlauf sie sogar halbwegs sympathische Züge bekommt. Ihre Tochter liegt ihr sehr am Herzen, aber sie sieht auch ihre Verantwortung für das Land und dessen Bewohner. Beides muss sie unter einen Hut bringen, was in einer solchen Krisensituation nicht unbedingt einfach ist.
David Palmer David hat das Präsidentenamt an seinen Rivalen John Keeler verloren. Als Keeler schwer verwundet wird, übernimmt der Vizepräsident Charles Logan das Amt. Und wir haben diesen Mann nicht umsonst "die Flasche" getauft, denn er ist total unfähig. Deswegen bittet er David, der während seiner Amtsperiode zwei große Krisen bewältigen musste, ihn zu unterstützen. Unverhofft ist David wieder Präsident, wenn auch nur inoffiziell. Und wieder einmal versucht er, die Krise zu gut wie möglich zu bewältigen, wenn da die Flasche nicht wäre und ihm nicht ständig dazwischenfunken würde.
Charles Logan: Ihn muss ich unbedingt erwähnen. Logan übernimmt das Amt als Präsident nachdem Keeler ausgefallen ist. Eine Freundin und ich haben ihm den schönen Namen "die Flasche" gegeben, denn jemand so unfähigen habt ihr als Präsidenten noch nicht gesehen (auch nicht in der Realität). Man nehme nur folgende Situation: Die USA sind von einer Atomrakete bedroht. Man kennt ihr Ziel nicht, aber es könnte sich um Washington handeln. Logan versteckt sich zuallererst in seinem Bunker, bevor er irgendwas anderes tut und lässt dann Sprüche los wie: "Ich gehe erst da hoch, wenn es wieder sicher ist!" Und dann trifft er ständig die falschen Entscheidungen und sucht sich gerne Schuldige. So macht er David für einen Fehler fertig, schmückt sich aber mit dessen Federn. Eine richtige Flasche, der Kerl.
Das Konzept der Serie: ---------------------------- Viele von euch haben schon meine Berichte zu den ersten drei Staffeln gelesen, und nun möchte ich euch meine Meinung zum vierten Tag natürlich nicht vorenthalten. Da jedoch lange nicht jeder diese Serie kennt, möchte ich zuerst wie immer das Konzept noch einmal kurz erklären, denn hier unterscheidet sich "24" von den anderen Serien, die ich kenne. Denn ich habe beispielsweise schon mehrmals von Tagen gesprochen. Damit wären wir auch schon bei dem etwas schlichten Namen der Serie. Jede Staffel erzählt 24 Stunden aus dem Leben unserer Freunde von der CTU.
Vielen fällt jetzt vielleicht die gleiche Frage ein, die ein Freund mir mal gestellt hat: "Warum denn nur ein Tag? Warum nicht eine Woche oder ein Monat? Da passiert doch viel mehr!" Das kann nur jemand sagen, der die Serie nicht kennt. Tatsache ist, dass in 24 Stunden unglaublich viel passieren kann. Wenn ein längerer Zeitraum noch aufregender wäre, wäre die Spannung wirklich unerträglich. Aber ich greife vor.
Also eine Staffel sind 24 Stunden, jede Folge erzählt eine Stunde. Insgesamt hat jede Staffel also 24 Folgen. Das ist ja noch nichts so tolles, denken einige jetzt bestimmt. Ja, das mag auch stimmen, aber ich setze noch eins drauf. Jede Folge beschreibt eine Stunde, jede dauert etwa eine Stunde. Was liegt da näher, als die Geschichte in Echtzeit zu erzählen? Richtig. Nichts. Und genau das wurde hier umgesetzt. Eine Minute in der Serie ist eine Minute in der Realität. Wenn es heißt, eine Bombe explodiert in fünf Minuten, und Jack ist auf dem Weg dorthin, fiebert der Zuschauer richtig mit, denn für ihn verrinnt die Zeit genauso gnadenlos wie für Jack. Tatsächlich wird das Echtheitskonzept zugunsten der Werbung allerdings ein wenig gebeugt. Damit in 60 Minuten Serie auch die Werbung noch zum Zuge kommt, muss bei jeder Folge etwa eine viertel Stunde dran glauben.
Und ich weiß auch schon eure nächste Frage: "Soll ich jetzt etwa jede Minute auf die Uhr gucken und kontrollieren, ob die Zeit auch wirklich realistisch ist?" Und dann: "Nein, das ist mir zu blöd." Ob ihr es glaubt oder nicht, aber diese Einstellung könnte ich sogar nachvollziehen, wenn die Produzenten uns nicht die Uhr mitliefern würden. Ja, ihr habt richtig gelesen. Das soll natürlich nicht heißen, dass jeder Zuschauer eine neue Uhr erhält (wobei das die Einschaltquoten unter Umständen sehr in die Höhe treiben könnte). Wir bekommen statt dessen eine fiktive Uhr, die an bestimmten Stellen im Bild eingeblendet wird. Sie zeigt nicht die Uhrzeit der Realität an, sondern die momentane Zeit in der Serie. Wir erinnern uns: Der erste Anschlag erfolgt gegen 7 Uhr morgens, die Entführung von Heller und seiner Tochter um 8 Uhr. Und immer wieder informiert uns die Uhr, wie spät es ist.
Um auf das von mir erfundene Beispiel mit der Bombe zurückzukommen. Wir erfahren also, dass die Bombe in fünf Minuten explodieren soll. Jack hängt am Telefon und erklärt Tony, er sei unterwegs. In diesem Moment wird die Uhr eingeblendet, ihr Ticken ertönt, und wir können uns genau ausrechnen, wann die Explosion statt finden wird. Dann wird vier Minuten lang ein anderer Handlungsstrang fortgesetzt, und anschließend geht es weiter bei Jack. Und wieder setzt uns die Uhr freundlicherweise darüber in Kenntnis, dass die Zeit gnadenlos verstrichen ist. Die Uhr mag vielleicht zuerst etwas nervtötend klingen, aber dem ist beim besten Willen nicht so. Im Gegenteil, sie erhöht die Spannung ungemein, wie ich mit meinem Beispiel hoffentlich zeigen konnte.
Aber es geht weiter, denn noch eine Sache ist einigermaßen ungewöhnlich. Wir haben eine ganze Menge verschiedener Handlungsstränge. Wenn zwischen zweien gewechselt wird, geschieht meist folgendes: Das Bild wird aufgeteilt in vier Quadranten, in denen jeweils eine andere wichtige Figur zu sehen ist, entweder Freund oder Feind. Das zusammen mit dem Zeitdruck, der Uhr und dem Ticken treibt euch den Schweiß auf die Stirn, das sage ich euch. Denn dadurch wird man an die anderen Fronten erinnert und daran, dass auch noch andere Personen in Gefahr sind. Und die Zeit verrinnt immer schneller.
So, jetzt habe ich euch ein wenig das Konzept von "24" näher gebracht. Nun möchte ich die Frage beantworten, die wohl euch allen auf dem Herzen liegt: Lohnt es sich überhaupt, sich die vierte Staffel anzusehen oder ist es nur Zeitverschwendung (womit wir wieder einmal bei der Zeit wären)? Wenn ihr eine Antwort haben wollt, lest weiter.
Meinung: ------------ Beginnen möchte ich mit der Frage: Isse denn spannend?
Dazu möchte ich eine Szene beschreiben. Jack und seine Leute stürmen das Versteck der Terroristen. Dabei entdecken sie ein Notebook, auf dessen Bildschirm die Atomrakete zu sehen ist, deren Abschuss Jack verhindern möchte. Jack versucht sein Möglichstes, um die Rakete von hier aus zu stoppen oder ihren Aufenthaltsort herauszufinden. Doch schon nach kurzer Zeit startet sie, um mit ihrem Sprengkopf irgendeine amerikanische Großstadt zu zerstören. Dann erscheint die Uhr, das Ticken ertönt, und die Folge ist zu Ende!
Was ich damit sagen möchte: Diese Serie ist unglaublich spannend. Das hat mehrere Gründe. Zum einen ist da natürlich das oben beschriebene Konzept, das wirklich sehr gut umgesetzt ist und das einen stellenweise wirklich vor Spannung kaum atmen lässt. Gerade wenn die Uhr wieder auftaucht, fließt der Schweiß in Strömen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schrecklich der Anblick einer einfachen Digitaluhr sein kann ;)
Aber das ist noch nicht alles. Denn natürlich erzeugt auch die Geschichte einen großen Teil der Spannung. Die dritte Staffel war kein totaler Reinfall, aber hier war die Handlung in der ersten Hälfte nicht so aufregend umgesetzt. Bei der vierten passt das wieder. Sie kann zwar lange nicht mit der absolut brillanten zweiten Staffel mithalten, aber sie ist dennoch sehr sehr gut. Jacks Jagd auf die Terroristen hätte nur schwer aufregender umgesetzt werden können. Der Zuschauer muss Sackgassen erwarten, falsche Spuren, Fallen, Rückschläge und Triumphe für die Feinde. Also alles, was eine gute Geschichte ausmacht.
Aber da ist noch mehr: Die Charaktere. Selten habe ich so gut ausgearbeitete Charaktere erlebt, mit denen man so richtig mitfiebern kann. Und genau das ist möglich, weil die Helden nicht unverwundbar sind. Im Gegenteil: Im Verlauf der letzten drei Staffeln sind schon viele Hauptpersonen gestorben, so dass man niemals damit rechnen kann, dass die Figuren, die wir so lieb gewonnen haben, auch wirklich alle überleben. Die einzige Figur, bei der man sicher sein kann, dass sie auch wirklich überlebt, dürfte Jack selbst sein. Das Überleben der anderen steht in den Sternen, denn viel zu schnell trifft eine Kugel. Keine Person scheint unverwundbar zu sein wie in anderen Serien, und das steigert die Spannung natürlich auch ins Unermessliche, was absolut logisch ist.
Damit wären wir beim zweiten Aspekt einer Action-Serie: der Action. Wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt, ist bei "24" der Krachbumm-Faktor ziemlich hoch, denn immerhin sprechen wir von Terroristen, Entführungen, Atomraketen und ähnlichem. Die Terroristen gehen mit großer Brutalität vor, und die Agenten der CTU reagieren entsprechend darauf. Allerdings endet die ganze Serie nicht - wie ich immer wieder gerne betone - in einem sinnlosen Rumgeballer und Stirb-du-Hund. Klar, es geht ordentlich zur Sache. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Filmen und Serien gehen weder die Geschichte, noch die Charaktere in der Action unter.
Eher im Gegenteil. Gerade die Charaktere wachsen daran. Nehmen wir ein Beispiel aus der vierten Staffel. Direkt am Anfang werden James Heller und Audrey Raines entführt, was Jack dazu veranlasst, wieder zur CTU zurückzukehren und den Kampf gegen den Terror wieder aufzunehmen. Wir kennen ihn aus den letzten drei Staffeln als einen sehr verzweifelten Menschen, der durch seinen Beruf fast alles verloren hat, was er liebt. Durch Audrey hat er wieder Hoffnung, und Jack erscheint einen Teil der ersten Folge verändert. Doch die Ereignisse fordern ihm verzweifelte Taten ab, und schon bald muss Jack Dinge tun, die sein Leben noch mehr ruinieren und sich schließlich entscheiden zwischen seiner Liebe und dem Wunsch, viele Leben zu retten. Und bei dieser Serie ist es nicht so, dass Fehler einfach wieder verziehen werden. Dafür ist sie in diesen Dingen gnadenlos realistisch.
Die Charaktere ändern sich trotz der vielen Action. Sie entwickeln sich - entweder zum Guten oder zum Schlechten. Es herrscht kein Stillstand. Und was die Geschichte angeht. Wie schon erwähnt ist sie voller Tücken, Fallen, überraschenden Wendungen. "24" zeigt, dass eine gut durchdachte Handlung und Action kein Widerspruch sein müssen. Es ist natürlich ein leichtes für Regisseur und Drehbuchautoren, die Geschichte einfach unter dem Geballer zu ersticken. Aber hier wird dennoch eine gute und anspruchsvolle Handlung geliefert, für die man schon etwas mehr als nur eine Handvoll Gehirnzellen braucht, um ihr folgen zu können.
Aber warum ist das so? Ganz einfach. Es gibt eine ganze Menge parallel ablaufender Handlungsstränge, viele verschiedene Personen, die alle irgendwie mit der Geschichte zu tun haben. Und darüber darf der Zuschauer nicht den Überblick verlieren. Und das ist nicht ganz einfach. Öfter als einmal sind bei mir die Zahnrädchen im Kopf angelaufen: "Wer ist diese Person? Die ist doch schon einmal aufgetaucht?" Und natürlich entwickelt der Zuschauer, der sich nicht nur berieseln lassen möchte, seine eigenen Theorien. Denn die Rolle vieler Figuren ist lange Zeit nicht ersichtlich. Wie passen sie in das Ganze? Auf wessen Seite stehen sie? Dieses Entwickeln von eigenen Theorien macht unheimlichen Spaß, viel mehr jedenfalls als das berieselt werden. Und hier kann man sich sehr viele Theorien ausdenken.
Sonst sorgt die Geschichte für viel Abwechslung, denn die Drehbuchautoren haben wieder eine ganze Menge genialer Ideen ausgepackt. Allen voran ist das natürlich Maja, Erin Driscolls Tochter. Sie muss in die CTU gebracht werden und verbringt die ganze Zeit fast nur auf der Krankenstation. Doch diese ungewöhnliche Figur wirft ein ganz anderes Licht auf die Geschichte, denn Schizophrenie ist ein Thema, das man nur selten in einer solchen Serie angesprochen wird. Und hier ist es perfekt eingearbeitet. Auch die Beziehung zwischen Tony und Michelle ist eine sehr schöne Idee gewesen, denn die beiden Figuren hat man so dermaßen lieb gewonnen. Sie müssen einfach wieder zusammenkommen. Und so ist auch Platz für ein bisschen Romantik und Herzschmerz - aber nicht zu viel. ;)
Eine weitere schöne Idee, die ziemlich am Anfang kommt, möchte ich kurz beschreiben. Jack verfolgt einen Terroristen, doch als dieser auf die Landstraße fährt, ist abzusehen, dass er seinen Verfolger entdeckt. Jack fordert einen Satelliten an, doch das dauert noch etwa eine halbe Stunde. Glücklicherweise fährt der Terrorist zu einer Tankstelle. Aber wie kann Jack ihn eine halbe Stunde beschäftigen? Indem er sich eine Skimaske überzieht und die Tankstelle einfach überfällt. Dabei tut er natürlich niemandem etwas, nur den Terroristen drangsaliert er ein wenig und nimmt ihn später als Geisel. Es ist schön, dass dieser gewissenlose Mörder einmal auf der anderen Seite steht. Ich fand diesen Teil sehr lustig.
Eine weitere schöne Szene ist folgende: Jack und Paul, Audreys ehemaliger Mann, werden verfolgt und verschanzen sich in einem Waffenladen, der zwei arabischen Brüdern gehört. Sie wollen die Brüder rausjagen, weil sie jeden Moment angegriffen werden können, doch die beiden Araber erklären ihre Solidarität und stehen Jack und Paul im Kampf bei. Denn sie erklären, dass sie nichts mit den Anschlägen zu tun haben wollen, obwohl die Täter zu ihrem eigenen Volk gehören. Und sie helfen den beiden Amerikanern. Diese Szene fand ich wichtig, damit es nicht so aussieht, als würden alle Araber als Terroristen abgestempelt werden. Es muss dem Zuschauer bewusst bleiben, dass es sich um eine brutale aber kleine Minderheit handelt. Mal davon abgesehen, dass in dieser Szene Amerikaner die Angreifer sind. Aber warum das so ist, will ich nicht verraten (das ist eine der überraschenden Wendungen, von denen ich sprach).
Also die Drehbuchautoren haben wieder einiges reingepackt, so dass sich auch diese Staffel wieder sehr von den Vorgängern unterscheidet. Man kann wirklich nicht sagen: Kennst du eine, kennst du alle.
Gehen wir weiter zu den Schauspielern. Taugen sie etwas? Oh ja! Nachdem es in der dritten Staffel einige Durchhänger gab, haben die Produzenten in der vierten Staffel wieder eine ganze Menge äußerst guter Schauspieler zusammengetrommelt - und zwar auf beiden Seiten. Die Altbekannten, also Jack, Tony, Michelle und Chloe, sind so gut wie immer. Aber es sind auch wie immer viele neue dabei. Da wäre zum Beispiel die neue Chefin, Erin Driscoll. Sie steht ihrem Vorgänger Ryan Chapelle in nichts nach, was Gemeinheit angeht. Und die Schauspielerin stellt das sehr gut dar. Doch gleichzeitig zeigt sie auch, dass Driscoll nicht nur böse ist, sondern auch gerecht sein kann. Da ist die Familie Araz, bei der vor allem die Mutter und der Sohn in ihren schauspielerischen Leistungen herausragen. Denn beide stehen zwischen dem Ziel ihrer Organisation, möglichst viele Amerikaner zu töten, und ihren eigenen persönlichen Wünschen. Dieser Konflikt wird von den Schauspielern, vor allem von dem Jungen, hervorragend herausgearbeitet und dargestellt.
Aber die meiner Meinung nach beste Leistung kommt von Angela Goethals, die Maja, Driscolls Tochter spielt. Dieser jungen Frau gelingt es, die geistig gestörte Tochter sehr realistisch darzustellen. Die Gemütsschwankungen, das unbeherrschte Wesen, die Launigkeit, unkontrollierte Bewegungen, alles, was zu dieser Krankheit gehört, stellt sie mit beeindruckender Vehemenz dar. Diese Leistung erinnert an Dustin Hofman in "Rain Man". Sie steht an Platz 1 der Schauspieler dieser vierten Staffel. Sie liefert eine wirklich sehr beeindruckende Leistung ab.
Aber bei all dem Lob gibt es natürlich auch Nachteile. So gut die Handlung auch sein mag, einige Dinge haben mich gestört. So werden die Pläne der Terroristen von Staffel zu Staffel bombastischer. In der ersten Staffel ging es eigentlich nur um die persönliche Rache eines sehr mächtigen und gnadenlosen Mannes, der zum Erreichen seines Zieles über Leichen geht. In der zweiten Staffel war es dann ein Anschlag mit einer Atombombe und die Verhinderung eines daraus resultierenden Krieges. Die der dritten Staffel ging es um einen Virus, eine biologische Waffe, der Millionen zum Opfer fallen sollten. Nun geht es noch einen Schritt weiter: Die Entführung Hellers ist ja noch in Ordnung, dann jedoch wollen die Terroristen alle Atomkraftwerke der USA zerstören, Air Force 1 abschießen und schließlich eine Atomrakete benutzen, um eine Stadt zu zerstören. Entführung und Atomrakete und von mir aus auch noch der Abschuss des Flugzeuges sind ja akzeptiert, aber die Sache mit den Kraftwerken fand ich etwas übertrieben. Allmählich nimmt es die Ausmaße von James-Bond-Gegnern an, was mich ein bisschen stört.
Ein zweiter Kritikpunkt ist der Bezug zur Technik. So bringen die Terroristen das ganze Internet unter ihre Kontrolle und übertragen die Hinrichtung auf alle Rechner in einer sagenhaften Qualität. In geringem Ausmaß müsste das eigentlich denkbar sein, aber in diesem Ausmaß wie in der Serie ist es technisch unmöglich. Die lustigste Stelle war die Frage des Präsidenten: "Kann man das Internet nicht ausschalten?" Okay, jemand der keine Ahnung hat, stellt vielleicht eine solche Frage. Die Antwort lautete nein, was ja auch in Ordnung ist. Dass die Begründung sich aber auf den daraus resultierenden wirtschaftlichen Schaden bezogen hat und nicht auf die technische Unmöglichkeit, hat mich auch leicht gestört. Es gibt nun mal keinen Schalter. Wie sollte ich mir das auch vorstellen? Klick - Internet aus? Na zum Glück geht das nicht.
Über den nächsten Kritikpunkt kann man streiten. Es geht um Folter. Warum kann man streiten? Darauf komme ich gleich. Zuerst einmal möchte ich kurz beschreiben, um was es geht. In der zweiten Staffel fing es an, dass die Terroristen einige Menschen, unter anderem Jack, sehr unangenehm folterten. In der vierten Staffel geht es einige Stufen weiter. Denn nicht die Terroristen foltern, sondern auch die Agenten der CTU setzen unangenehme Befragungsmethoden ein. Teilweise ist es für den Zuschauer schon äußerst unangenehm, andererseits ist die Thematik interessant. Es geschieht selten, dass die "Guten" die gleichen Methoden einsetzen wie die "Bösen", ein gefährliches aber interessantes Erzählmittel.
Wobei es teilweise wirklich zu weit geht. Vor allem, weil auch Unschuldige auf dem Stuhl landen. So wird eine CTU-Mitarbeiterin "verhört", deren Verrat bewiesen wurde. Wir als Zuschauer wissen jedoch, dass sie gefälschten Beweisen der wahren Verräterin zum Opfer gefallen ist und leiden mit der Frau. Ein typisches 24-Phänomen ist dann auch, dass sie nach der Folter und nachdem ihre Unschuld bewiesen ist, wieder normal anfängt zu arbeiten, aber das ist eine andere Geschichte.
Eine interessante Stelle ist folgende: Die CTU schnappt einen Terroristen, der wichtige Informationen über die Atomrakete hat. Jetzt heißt es, schnellstmöglich an das Wissen des Mannes zu gelangen. Also: Ab in den Verhörraum. Nur dieses Mal geschieht etwas besonderes. Marwan, der Anführer der Terrorbande, weiß, dass sein Mann gefangen wurde und möchte verhindern, dass dieser die Informationen ausplaudert. Also wie legt er die CTU am besten lahm? Er ruft bei Amnesty Global an und teilt ihnen mit, dass in der CTU Los Angeles bald ein Gefangener gefoltert werden soll. Amnesty Global schickt einen Anwalt zur CTU, und der Gefangene muss schon bald freigelassen werden. Und hier taucht die interessante Frage auf: Ist es rechtens, einem offensichtlich Schuldigen (in diesem Fall war die Sachlage ganz klar, da er praktisch auf frischer Tat ertappt wurde), der ohne Probleme viele Menschen tötet, Schmerzen zuzufügen, wenn man damit viele andere Menschen retten kann? Oder lässt man sie besser sterben, weil man wegen nicht überzeugenden Mitteln nicht an lebenswichtige Informationen gekommen ist, dafür aber menschlich zu einem barbarischen Mörder war?
Eine schwierige Frage, die ich jetzt hier nicht erörtern möchte. Ich will nur auf folgendes hinweisen: Meiner Meinung nach muss man diese Szenen nicht nur verteufeln. Klar, sie sind wirklich häufig und manchmal zu schlimm. Andererseits werfen sie die interessante Frage auf: Wie weit darf man gehen? Heiligt der Zweck wirklich die Mittel? Wie gesagt möchte ich darüber in meinem Bericht jetzt nicht diskutieren. Und interessant ist, dass auch die CTU Fehler macht und ihr auch Unschuldige zum Opfer fallen. Oft wandern die Charaktere der CTU auf einem schmalen Grat zwischen unserer Sympathie und unserer Abneigung. Ein sehr interessantes Mittel zur Charakterisierung wie schon erwähnt.
Schließlich bietet die vierte Staffel einen absolut großartigen Schluss, der die Neugier auf die fünfte weckt. Aber darauf möchte ich nicht näher eingehen, sondern nur euer Interesse wecken. Der Schluss lohnt sich.
Fazit: ------- Dann möchte ich mal langsam zum Ende kommen, schließlich habe ich euch schon länger als notwendig mit meinem Bericht von wichtigen Dingen abgehalten. Wie schon bei den Vorgängern kann ich die vierte Staffel nur empfehlen. Es gibt einige Dinge, die mir nicht gefallen haben, aber das sind Kleinigkeiten. Davon abgesehen bietet sie wieder die gewohnte Spannung und Aufregung, die man von dieser Serie kennt. Menschen mit Abneigung gegen Gewalt sollten sich diese Serie auf keinen Fall ansehen, denn davon bietet sie mehr als genug. Aber dennoch verschwinden dahinter weder Charaktere noch Geschichte.
Im Vergleich mit den anderen drei Staffeln kann ich sagen, dass die vierte nicht ganz mit den ersten beiden mithalten kann, aber wesentlich besser ist als die dritte. Die Produzenten haben wieder alle Register ihres Könnens gezogen, auch wenn die Geschichte bzw. der Plan der Terroristen etwas bombastisch ist. Aber irgendwie muss man die 24 Stunden ja füllen. Ich vergebe also vier Sterne und eine dicke Empfehlung für alle, die man mit so etwas begeistern kann. Aber gleichzeitig spreche eine Warnung aus: Die Serie ist mit Vorsicht zu genießen, wenn man schwache Nerven hat. In dem Fall besser nicht einmal die erste Folge ansehen.
Und wieder einmal empfehle ich, sich die Staffeln in der richtigen Reihenfolge anzusehen. Dann kann man die Entwicklung der Charaktere besser beobachten, was ich persönlich interessant finde. Aber man kann sich die vierte Staffel auch unabhängig von den anderen ansehen, da alles wichtige erklärt wird.
Das war die vierte Staffel. Nun heißt es warten auf den fünften Tag mit Jack Bauer!
Ich danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren und wünsche euch viel Erfolg bei der Jagd auf Marwan und seine Terrorgruppe.
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Vorgeschichte (stark komprimiert):
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Als Mitarbeiter eines (fiktiven) Anti-Terror-Geheimdienstes, der CTU (Counter Terrorist Unit), hat Jack Bauer einiges zu tun. Zusammen mit seinen Freunden hat er den Senator und zukünftigen Präsidenten David Palmer vor einem Mordanschlag gerettet, hat einen Anschlag mit einer Atombombe auf Los Angeles und einen dritten Weltkrieg verhindert, die Verbreitung eines tödlichen Virus, das als Waffe eingesetzt wurde, eingedämmt und weitere terroristische Aktivitäten gestoppt...
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