24 Twenty Four - 8. Staffel

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24 Twenty Four - 8. Staffel

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Ein letztes Mal lehrt Jack Bauer den Terroristen dieser Welt das Fürchten - in der letzten Staffel von "24", einer meiner Lieblingsserien. Und natürlich kann ich euch diese letzte Staffel nicht vorenthalten. Vorgeschichte Jack Bauer lernen wir als Leiter der CTU von Los Angeles kennen, einer ... Bericht lesen





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Jack Bauers letzter Auftrag
Erfahrungsbericht von Cuchulainn1981 über 24 Twenty Four - 8. Staffel
10.02.2011


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Jack Bauer kommt noch einmal zurück  .  .  .
Kontra: .  .  .  aber leider nicht mehr in Topform

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Ein letztes Mal lehrt Jack Bauer den Terroristen dieser Welt das Fürchten - in der letzten Staffel von "24", einer meiner Lieblingsserien. Und natürlich kann ich euch diese letzte Staffel nicht vorenthalten.

Vorgeschichte


Jack Bauer lernen wir als Leiter der CTU von Los Angeles kennen, einer fiktiven Antiterror-Einheit. Er soll zusammen mit seinen Mitarbeitern einen Anschlag auf Senator Palmer verhindern, der ein guter Kandidat ist, der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Doch schon bald muss Jack erkennen, dass die Attentäter keine politischen, sondern nur persönliche Ziele verfolgen - und sie haben auch Jack und seine Familie im Visir.

In den folgenden Staffeln wird die Geschichte von Jack fortgesetzt. Bei wechselnden Gegnern stößt er schon bald auf eine Intrige, die bis in die obersten Reihen der amerikanischen Regierung und Wirtschaft reicht. Offensichtlich nutzen egoistische Subjekte die allgemeine Angst vor Terroranschlägen für ihre eigenen Ziele aus und unterstützen die Terroristen noch fleißig. Während Jack versucht, die Verschwörung aufzuklären, verliert er viele Freunde, erleidet viele persönliche Niederlagen ud muss sogar die CTU verlassen.

Handlung


Nachdem die Anti-Terroreinheit CTU zwischen der sechsten und siebten Staffel wegen Foltervorwürfen aufgelöst worden war, existiert sie in der achten Staffel wieder. Doch es handelt sich um eine ganze neue CTU, die viel mehr im Rahmen der geltenden Gesetze arbeitet. Chloe O'Brien, die noch von der alten CTU übrig geblieben ist, fühlt sich ein wenig fehl am Platze - vor allem, weil niemand mehr auf sie hört.

Aber die CTU hat viel zu tun, denn Präsidentin Taylor möchte einen großen Plan in die Tat umsetzen: Zusammen mit Omar Hassan, dem Präsidenten der islamischen Republik Kamistan, möchte sie einen Vertrag unterzeichnen, der dieser Region Frieden bringen soll. Doch wie immer bei einem Friedensvertrag gibt es auch dieses Mal Menschen, die die Unterzeichnung verhindern wollen. Notfalls mit Gewalt. Und genau deswegen ist das UN-Hauptquartier, wo der Friedensvertrag unterzeichnet werden soll, im Visir der CTU.

Jack erfreut sich in der Zwischenzeit seines Opa-Daseins. Er kümmert sich um seine Enkeltochter. Nachdem Kim, Jacks Tochter, ihren Vater bittet, mit ihr zurück nach Los Angeles zu kommen, stimmt Jack zu. In New York hält ihn nichts mehr. In einer Stunde möchte er abfahrtbereit sein. Doch dann steht auf einmal ein verletzter Mann vor Jacks Tür, Victor Aruz. Aruz ist ein ehemaliger Informant von Jack. Dieser erzählt Jack, dass ein Attentat auf Präsident Hassan geplant ist. Wenn Hassan, der führende Kopf hinter dem Friedensvertrag tot ist, wird es wahrscheinlich keinen Frieden geben. Jack ist klar, dass das Attentat um jeden Preis verhindert werden muss. Er muss Aruz zur CTU bringen.

Doch Aruz wird bei einem Anschlag getötet, Jack überlebt nur knapp. Und ehe er sich versieht, verzichtet Jack auf den Flug nach Los Angeles und hilft der CTU dabei, ein Attentat auf Hassan zu verhindern. Doch die Mitarbeiter der neuen CTU stehen ihm misstrauisch gegenüber, nur Chloe und die Präsidentin vertrauen ihm. Und so kommt es, dass Jack mit dem Schutz Präsident Hassans betraut wird. Doch auch der neue Agent Ortiz Cole fasst bald mehr Vertrauen zu Jack und die beiden werden ein ganz respektables Team.

An sich sollte Hassan nun sicher sein (wir kennen doch Jack!), wäre es seinen Gegnern nicht gelungen, eine schmutzige Bombe zu bauen. Und sie drohen damit, diese Bombe mitten in New York zu zünden, wenn ihnen Hassan nicht ausgeliefert wird. Doch Jack bekommt Verstärkung: Renée, die ehemalige FBI-Agentin, die er in der siebten Staffel kennengelernt hat, wird ebenfalls in den Auftrag hineingezogen. Offensichtlich ist die russische Regierung in die Verschwörung gegen Hassan verwickelt. Und so haben Jack, Chloe und Renée wieder allerhand zu tun, um Hassan zu beschützen und zu verhindern, dass die Terroristen die schmutzige Bombe zur Explosion bringen.

Einige Worte zu den Charakteren


Ich möchte nun nicht jede einzelne Figur detailliert vorstellen, sondern nur die wichtigsten Personen kurz einführen. So ist da natürlich Jack Bauer. Jack ist CTU-Agent und die Hauptperson der Serie. Gleichzeitig ist er auch die einzige Person, von der man sicher sein kann, dass sie überlebt. Jack ist ein aufrechter und mutiger Mann, der alles tut, um Terroranschläge zu verhindern. Und mit "alles" ist gemeint, dass er auch gelegentlich Methoden einsetzt, die man nur schwer gutheißen kann wie z.B. Folter. Jack hat in seinem Leben sehr viel Schlimmes durchgemacht, hat wegen seiner Arbeit viele Menschen verloren, die ihm wichtig waren. Er ist eine Figur mit vielen Graustufen, weder nur gut, noch böse, aber gerade das macht ihn so lebendig und realistisch. Das gilt übrigens auch für alle anderen Charaktere der Serie.

Tony Almeida spielt in der achten Staffel keine Rolle mehr, aber da ich ihn im Bericht kurz erwähne, möchte ich auch einige Worte über ihn verlieren. Tony war vier Staffeln lang ein treuer Begleiter und Freund Jacks. Verheiratet mit der CTU-Agentin Michelle Dessler und einer der sympatischsten Mitarbeiter der CTU. Tony und Michelle sterben in der fünften Staffel bei einem Mordanschlag und Jack jagt natürlich die Mörder seiner Freunde. Doch in der siebten Staffel taucht Tony wieder auf - dieses Mal als Terrorist. Er hat überlebt und möchte nun die wahren Drahtzieher hinter Michelles Ermordung umbringen. Dabei ist ihm jedes Mittel recht. Er möchte den wahren Hintermann töten, aber damit würde die Aufklärung der Verschwörung wahrscheinlich unmöglich werden.

Chloe O'Brien tauchte erstmals in der dritten Staffel auf und mauserte sich ebenfalls zu einer sehr beliebten Figur. Sie ist neben Jack der einzige CTU-Mitarbeiter, der aus den vorherigen Staffeln noch übrig geblieben ist. Chloe ist oft schlecht gelaunt und zickig, aber hinter der harten Schale verbirgt sich ein netter Kern. Sie ist keine Kämpferin, sondern Spezialistin für Computer, Datenanalyse und Technik und somit ein unglaublich wichtiger Bestandteil der CTU. Sie zeichnet sich durch ihr analytisches Denken aus und sie vertraut Jack bedingungslos. Zusammen sind sie bereits durch Dick und Dünn gegangen und diese Erfahrungen haben die Beiden aneinander geschweißt.

Cole Ortiz ist ein neuer Mitarbeiter der CTU. Anfangs steht er Jack misstrauisch gegenüber, da dieser für seine unorthodoxen und in der neuen Regierung auch unerwünschten Methoden bekannt ist. Doch mit der Zeit lernt Cole, dass man sich auf Jack durchaus verlassen kann und sie beginnen ein gutes Team zu werden. Ein bisschen wirkt er wie eine junge Version von Jack - er ist genauso aufrichtig und mutig, nur hat er noch keine so schrecklichen Erfahrungen hinter sich wie Jack und ist somit nicht von diesen geformt worden.

Kim Bauer ist Jacks Tochter, die dieser über alles liebt. Zeitweise war das Verhältnis zwischen den Beiden nicht gut, doch inzwischen haben sie sich wieder versöhnt. Kim ist mittlerweile selbst Mutter einer kleinen Tochter, für die Jack den Opa spielen darf. Als Kim Jack vorschlägt, mit ihrer kleinen Familie zusammenzuleben, stimmt dieser gerne zu, aber leider kommt seine Berufung als Terroristenjäger wieder dazwischen. Kim war nie richtig glücklich mit dem gefährlichen Job ihres Vaters, der letztendlich sie auch selbst mehrmals in Lebensgefahr gebracht hat und durch den auch ihre Mutter getötet wurde. Einige Zeit hat sie allerdings auch selbst bei der CTU gearbeitet, aber nicht an der Front.

Präsidentin Taylor ist die erste Frau, die die Vereinigten Staaten regiert. "24" hat mehrere Präsidenten kommen und gehen sehen und nun ist Taylor an der Macht. Sie ist eine gute Präsidentin, die sich sehr für ihre Bürger einsetzt und jetzt hat sich auch sehr viel Energie in diesen Friedensvertrag investiert. Sie möchte ihn auf keinen Fall scheitern sehen und ist bereit, alle Mittel einzusetzen, um dies zu verhindern.

Omar Hassan ist der Präsident der fiktiven islamischen Republik Kamistan. Lange Zeit als bösartiger Terrorist verschrien, möchte er nun ein Zeitalter des Friedens einläuten. Dazu möchte er mit der amerikanischen Präsidentin, dem russischen Präsidenten und vielen anderen politischen Größen einen wichtigen Friedensvertrag unterzeichnen, weil er der Gewalt abgeschworen hat. Um dieses Ziel zu erreichen, hat er sich in seinem eigenen Land sehr viele politische Feinde gemacht, die keinen Frieden möchten. Er ahnt nicht, dass seine Feinde ihn seinem engsten Kreis sitzen. Außerdem zeigt er sich dem Westen auf ganz besondere Art verbunden, nämlich durch eine Affäre mit einer amerikanischen Journalistin. Seine Ehe hält er nur noch aus politischen Gründen aufrecht, seine Frau und er lieben sich schon lange nicht mehr. Dafür ist seine Tochter ihm sehr wichtig.

Schauspieler


Der einzige wirklich bekannte Schauspieler ist Kiefer Sutherland, der die Rolle des Jack Bauer übernimmt. Kiefer ist bekannt aus zahlreichen Filmen wie z.B. "Stand by me", "Flatliners" oder "Die drei Musketiere". In acht Staffeln und einem Film hat er die Rolle des Jack Bauer gespielt und der Figur seinen eigenen Stempel aufgedrückt.

Chloe O'Brien wird dargestellt von Mary Lynn Rajskub, die in einigen meiner Meinung nach nicht sehr bekannten Filmen Auftritte hatte. Ihr erster Film war "Lügen haben lange Beine". Durch Chloe in "24" ist sie wahrscheinlich bekannter geworden als durch alle vorherigen Filme zusammen.

Cherry Jones, die Präsidentin Taylors Rolle übernommen hat, ist etwas bekannter. Mitgespielt hat sie in "Der Sturm", "Erin Brockovich", "Signs", "The Village" und "Ocean's Twelve".

Die Rolle der Renée Walker übernimmt die noch recht unbekannte Schauspielerin Annie Wersching, die vor "24" nur aus kurzen Auftritten in einigen Serien bekannt war wie "Star Trek: Enterprise" (Episode 20, 1. Staffel), "Charmed", "Cold Case", "Supernatural" usw. Renée dürfte Annies Karriere einen Aufschwung verpasst haben. Es bleibt abzuwarten, ob man sie noch öfter zu sehen bekommt.

Omar Hassan wurde gespielt von dem indischen Schauspieler Anil Kapoor, der bekannt ist als Showmaster in "Slumdog Millionaire". Das ist auch sein einziger international bekannter Film. Auch bei ihm bleibt zu hoffen, dass diese Serie ihn ein wenig bekannter macht.

Freddie Prinze junior, der Jacks jungen Kollegen Ortiz Cole spielt, ist wieder ein etwas bekannteres Gesicht. Mitgespielt hat er unter anderem in "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast", "Wing Commander", "Scooby-Doo" und in der Serie "Boston Legal".

Meinung


Jetzt ist es so weit. Die achte und letzte Staffel von "24". Fröhlich und gleichzeitig traurig (eben weil es die letzte Staffel ist) sah ich mir voller Vorfreude die erste Folge an. Ich erwartete Großes, denn erstens hatte die siebte Staffel ein großartiges Finale, das in mir die Hoffnung schürte, dass die achte Staffel genial wird. Denn die Geschichte aus der vorherigen Staffel musste ja fortgesetzt werden. Außerdem hat Jack Bauer eine grandiose letzte Staffel verdient.Ich habe mich wirklich wahnsinnig auf die achte Staffel gefreut.

Es fängt auch schon gut an, allerdings sehen wir Jack in etwas ungewohnter Form. Er erklärt seiner kleinen Enkelin, nachdem sie Jack zu ihm gesagt hat: "Wir haben uns doch darauf geeinigt, dass du mich Opa nennst." "Aber du siehst gar nicht aus wie ein Opa!" Seine Rolle als Opa passt gut zu ihm und irgendwie freute ich mich in diesem Moment auch, dass die Serie enden sollte. Jack soll endlich seine Ruhe haben. Doch wir alle wissen, dass er vorher noch 24 Stunden überstehen muss.

Und in diesen 24 Stunden hält sich die Serie an das bewährte Konzept, das wir in sieben Staffeln genossen haben. Jede Folge dauert in der Serie 60 Minuten, in der Realität etwa 45 Minuten. Die Geschichte findet also ungefähr in Echtzeit statt. Wenn für Jack fünf Minuten vergehen, vergehen sie in der Realität auch. Das treibt die Spannung natürlich enorm in die Höhe, da wir jede Minute hautnah miterleben. Dazu werden wie immer mehrere Handlungsstränge parallel erzählt, die später miteinander verwoben werden. Und natürlich die Uhr, die uns immer wieder angezeigt wird und uns vor Augen führt, wie knapp die Zeit für unsere Helden wird.

Die letzte Staffel dieser genialen Serie hätte ein richtiger Knaller werden können. Jack noch ein letztes Mal im Einsatz. Nun hätten sämtliche Register gezogen werden können, um unserem Helden einen würdigen Abgang zu verschaffen. Damit habe ich gerechnet, aber leider wurde ich enttäuscht.

Nicht dass die 8 Staffel schlecht wäre. Aber sie ist eben kein Knaller. Ihr bekommt zum Beispiel nicht gut, dass die siebte Staffel so genial war. Wir erinnern uns zurück: die siebte Staffel war unglaublich spannend und gehörte meiner Meinung nach zu den besten. Der Abschluss brachte eine richtige Explosion mit sich: Jack kann seinen ehemaligen Kollegen Tony daran hindern, den Mistkerl zu töten, der Tonys Frau Michelle ermorden ließ. Nicht dass Jack irgendwie Mitleid mit diesem Kerl gehabt hätte, aber dieser könnte wichtige Informationen haben, um eine Verschwörung aufzuklären, an der er nun schon seit mehreren Staffeln ermittelt. Der geneigte Fan dachte natürlich, dass die bis dato erzählte Handlung fortgeführt wird.

Leider musste ich erkennen, dass dem nicht so ist. Die achte Staffel schließt so gut wie nicht mehr an die siebte an. Tony taucht überhaupt nicht mehr auf, die Verhaftung am Ende wird ebenso wie die Verschwörung nicht mehr erwähnt. Renée Walker, die FBI-Agentin aus der siebten Staffel spielt eine wichtige Rolle. Aber sonst geht die Vorgängerstaffel leider unter. Und das ist sehr schade, denn ich habe mich so auf die Fortsetzung dieser Geschichte gefreut. Irgendwie hat man das Gefühl, dass hier einiges ungelöst in der Luft hängt.

Auch was die Spannung angeht, hinkt die achte Staffel ein bisschen hinter den anderen her. Sie ist nicht langweilig, aber auch nicht mehr so atemlos spannend wie z.B. die siebte Staffel. Natürlich hatte man eben genau diese Staffel noch im Kopf und die war natürlich nur schwer zu toppen. Und das gelingt der achten Staffel beim besten Willen nicht mehr. Wobei man sagen muss, dass es schon einige sehr spannende Szenen in der achten Staffel gibt, aber dieses Niveau wird einfach nicht durchgehalten. Die letzte Folge der letzten Staffel allerdings ist wieder richtig richtig richtig gut.

Was Action und die Charaktere angeht, ist die achte Staffel natürlich wieder gewohnt gut. Es gibt viel Krachbumm, allerdings handelt es sich wie immer bei "24" um kein sinnloses Rumgeballer und Stirb-du-Hund, sondern es gibt wieder eine komplexe und anspruchsvolle Handlung und wirklich hervorragende Charaktere mit vielen Licht- und Schattenseiten, wie wir es gewohnt sind. Und auch von Jack lernen wir die ein oder andere neue Seite kennen. Gegen Ende, wenn Jack auf seinen privaten Rachefeldzug geht, wird die Staffel allerdings wieder richtig brutal. Sogar für meinen "24"-trainierten Geschmack war es ein bisschen zu übel. Irgendwie hat mir Jack in der Rolle des gnadenlose Racheengels, die er später erhält, nicht so richtig gefallen.

Thematisch geht es um einen Friedensprozess und um Menschen, die diesen verhindern möchten. Und interessanterweise auch die Frage, inwieweit der Zweck (der Frieden) die Mittel heiligt. Mehr möchte ich darüber nicht schreiben, um nicht zu viel zu verraten. Aber auch die achte Staffel bleibt dem Trend der Serie treu: viel Action, aber dennoch interessante Themen und interessante Fragestellung, die zum Nachdenken anregen. Also trotz Krachbumm durchaus eine intelligente Serie. Und natürlich gilt das auch wieder für die achte Staffel.

Leider muss zur Handlung auch gesagt werden, dass viele Motive schon bekannt sind und dass der Überraschungseffekt nicht mehr so gut funktioniert. Mir erschienen einige Ideen in der achten Staffel als wieder aufgewärmte Ideen aus den Vorgängern. Natürlich steckt auch viel neues drin, aber mir erschien dieser Staffel berechenbarer als die vorherigen.

Fazit


Insgesamt kann die achte Staffel leider nicht mehr so richtig überzeugen. Sie ist kein richtig würdiger Abschluss, aber durch die superspannende letzte Folge bietet sie dann doch wieder ein halbwegs vernünftiges Ende für Jack. So sehr ich die Serie auch geliebt habe, muss ich nach dieser Staffel sagen, dass es allmählich Zeit wurde, dass die Serie endet. Es ist nämlich immer eine Zwickmühle: Wie viel darf noch produziert werden, bevor es schlecht wird? Es gibt Serien, die rechtzeitig das Ende finden und andere, die immer weiter und weiter produziert werden, bis der letzte Dollar herausgequetscht ist. Ich bin einerseits traurig, dass es von Jack Bauer und seinen Freunden keine weiteren Abenteuer mehr geben wird, andererseits ist auch der richtige Zeitpunkt zum Aufhören ereicht. Was die Produzenten nicht geschafft haben, ist Aufhören, wenn es am schönsten ist. Dann hätten sie nach der siebten Staffel aufhören müssen.

Als Fazit kann ich sagen: Auch die achte Staffel ist empfehlenswert für Fans. Sie ist keine Erleuchtung, aber auch keine zu große Enttäuschung. Als Fan ist auch die achte Staffel ein Muss, man darf nur nicht mit zu großen Erwartungen an die Sache rangehen. Alle anderen sollten sich sowieso die vorhergehenden Staffeln zuerst ansehen (ich habe über jede berichtet ;) ).

So, das war mein letzter Bericht über diese Serie. Ich verabschiede uns von Jack Bauer und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft (ja, ich weiß durchaus, dass er eine fiktive Figur ist - aber eine sehr interessante ;) ). Und ich bedanke mich fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.   

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