28 Weeks Later (2007)

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28 Weeks Later (2007)

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... Kleine Nachhilfestunde ;-) {Ihr habt keine Ahnung, was es mit den 28-Filmen auf sich hat? Okay, dann streuen wir zuerst Asche (oder doch lieber Dosentomaten?) auf Euer Haupt und fangen danach mit einer kurzen, knackigen Nachhilfestunde (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!) an. Also. Im ... Bericht lesen





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1-6 von 14 Erfahrungsberichten    
> Alle 14 28 Weeks Later (2007) Erfahrungsberichte anzeigen
Ich wusste es, Familienessen sind gruselig ;-)
Erfahrungsbericht von schranzkaenguruh über 28 Weeks Later (2007)
16.09.2007


Produktbewertung des Autors:   


Pro: viel Action, schicke Bilder (teilweise), Filmmusik, sehr gute Ideen
Kontra: pathetisch, löcherige und platte Story, kaum Schocker  .  .  .   * gähn *

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

He, endlich mal wieder ein Sonntagsbericht!
Guten Morgen ;-)

Da ich gestern Abend (endlich, endlich, endlich!) wieder im Kino war, ist es damit wohl amtlich: Der Kinogott mag Lush! Ich bin mir sicher das wird einige meiner ketzerischen Leser nun sehr schockieren aber, Jungs, ihr müsst den Tatsachen ins Auge sehen … irgendwann werden Euch all die Peelings, Lotions und Seifen sowieso kriegen. Ach ja, um Körperpflege geht es auch in meinem heutigen Bericht - auf die ein oder andere Weise ;)
Schnappt Euch einen Arm zum knabbern, einen Fuß zum dippen und los geht's!


. Kleine Nachhilfestunde ;-)

{Ihr habt keine Ahnung, was es mit den 28-Filmen auf sich hat? Okay, dann streuen wir zuerst Asche (oder doch lieber Dosentomaten?) auf Euer Haupt und fangen danach mit einer kurzen, knackigen Nachhilfestunde (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!) an.

Also. Im Juni 2003 kam in Deutschland der Film "28 Days Later" in die Kinos. Der Streifen erzählt die Geschichte eines Virus, der sich über London in ganz England ausbreitet. Die Augen der infizierten verfärben sich rot, Blut tropft aus ihren Mündern und sie ignorieren die schwersten Verletzungen. Allen gemein ist die unbändige Lust nach frischem Fleisch. Menschenfleisch versteht sich, sonst wäre es ja langweilig. Neben dem "Zombie-Virus" geht es um die obligatorische Flüchtlingsgruppe und deren Überlebenskampf.

"28 Days Later" schockierte und faszinierte mit Bildern eines menschenleeren Londons und schuf ein einzigartiges Endzeitszenario. Über das Genre des Films kann man meiner Meinung nach denkbar gut streiten. Vermutlich müssten wir erst debattieren, uns dann kollektiv an die Gurgel gehen und schließlich hemmungslos prügeln, um uns auf eine zufrieden stellende Antwort zu einigen. Ich denke wir überspringen diesen Punkt und ich gebe einfach alle Genres an, die irgendwie passen könnten. Da hätten wir Horror, Thriller, Zombie und laut IMDB auch SciFi. (Seht ihr, da müsste ich mich direkt mit IMDB prügeln …)

Egal was, der Film konnte in jedem Fall ganze 7,4 von 10 Sternen bei IMDB ergattern. Für einen Film dieses Genres (oder dieser Genre) eigentlich gar nicht übel! Damit lag die Messlatte für einen zweiten Teil ziemlich hoch. … und eben jener zweite Teil flimmert derzeit mit dem Titel "28 Weeks Later" über unsere Kinoleinwände.}


. Die Basisdaten

{Nachdem ihr nun voll im Bilde seid, möchte ich Eure Köpfe mit den obligatorischen Filmdaten voll stopfen. Ach ja, bevor wieder der Knüppelstock der Kritik über mir ausholt: Ich halte diese Daten bewusst kurz, weil sie innerhalb von Sekunden auf IMDB oder den Seiten der größeren Kinobetriebe zu recherchieren sind. Okaaay?

Originaltitel: 28 Weeks Later
Genre: Science Fiction, Thriller, Horror
Filmlänge: 100 Minuten
Startdatum: 30.08.2007
Regie: Juan Carlos Fresnadillo
FSK: ab 18
Musik: John Murphy}


. Ähm ja, Story

{Der Film beginnt nicht 28 Wochen später sondern spielt zunächst noch in der Zeit kurz nach dem Virusausbruch. Die Ehepartner Alice und Donald haben sich mit verschiedenen anderen Menschen in einer heruntergekommenen Hütte verschanzt und versucht am Leben zu bleiben. Der einzige Hoffnungsschimmer des Ehepaars ist es, das ihre Kinder, Tammy und Andy, sich zur Zeit des Ausbruchs auf einer Schülerreise in den Vereinigten Staaten befanden - also in Sicherheit. Die verbarrikadierte Hütte scheint einigermaßen sicher, bis ein kleiner Junge an die Tür trommelt …

28 Wochen später. Die Infizierten sind längst verhungert aber das Land ist mit ihren Kadavern übersäht. Im Herzen Londons haben sich die Überlebenden in einer gesicherten Zone zusammengefunden und massive Militärpräsenz soll die weitere Sicherheit gewährleisten. Tammy und Andy dürfen ihren Aufenthalt in den Vereinigten Staaten endlich beenden und wieder ins heimische England einreisen. Dort treffen sie auf ihren Vater Donald, welcher der Katastrophe entkommen konnte - jedoch zu einem hohen Preis.

Donald glaubte seine Frau verloren und floh. Tammy und Andy jedoch können den Tod nur schwer verkraften und brechen eines Tages aus der gesicherten Zone aus, um in ihr altes Haus zurückzukehren. Nichts weiter als ein Bild der verstorbenen Mutter möchten sie holen. Stattdessen finden sie ihre Mutter selbst.}


. Der Verriss … äh, meine Meinung

{Bitte bringt jemanden mit, der Euch notfalls die Augen zuhalten kann! Es ist nämlich sehr schwierig eine Filmkritik zu schreiben ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Nicht, das es da so viel zu verraten gäbe aber dieser Film kann es sich meiner Meinung nach wirklich nicht leisten, dass ihr mit zu vielen Informationen im Kinosessel sitzt. Es ist ja schon schwer das Ende nicht zu "erraten", wenn man völlig uninformiert in den Film geht … aber dazu später. Ich wollte Euch nur sagen: Ich werde mich verplappern und ich habe Euch gewarnt! ;-)

Okay, wo fangen wir? Ich könnte Euch erzählen, was mir total gut gefallen hat. Schweigen. Ich sitze vorm Rechner und glotze dumm auf den Monitor. Ach ja, das Filmplakat fand ich richtig gut. Ich betrachte meine Finger, die abgeschrubbten Tasten meines Keyboards. Verlegenheit. Die Filmmusik war auch in Ordnung. Das Filmplakat hatte ich schon erwähnt? Die Filmmusik auch? Hm. Mit ein bisschen Wohlwollen könnte ich behaupten, dass auch der Anfang von "28 Weeks Later" nicht schlecht war - der Rest leider schon.

Eigentlich fängt der Film viel versprechend an. Die ersten Szenen spielen in besagter Hütte, wo sich einige Überlebende verschanzt haben. Die Angst knistert über die Leinwand und fasziniert den Zuschauer. Das wird richtig gut, dachte ich, aber meine Zuversicht wurde ebenso gefressen, zerfleddert und verspeist wie die Hütten-Bewohner. Aber erstmal ist es gut. Es kommt ein interessanter Aspekt hinzu als Donald die Nerven durchbrennen. Er flieht und lässt seine geliebte Frau Alice zurück. Die Situation ist aber nicht so einfach, als das man Donald einfach verdammen könnte. Es ist fraglich, ob er noch etwas hätte unternehmen können. Er zögert einen (nur allzu menschlichen) Moment und danach scheint seine Frau verloren. Er flieht und lässt seine Frau zurück. Hätte er anders handeln können? Die Entscheidung Alice zurückzulassen fällt er unschicklich schnell und diese Handlungsweise kann der Zuschauer ihm durchaus verübeln. Dennoch ist es eine sehr schwierige Sache, eine ungeheure Konfliktsituation und diese Darstellung fand ich sehr spannend. Es bringt für einen Moment einen tragischen und fast philosophischen Aspekt auf den Plan.

Betrügt Eure Frauen nicht. Lügt Eure Frauen nicht an. … lasst Eure Frauen nicht von Zombies fressen! Frauen sind rachsüchtig. Das wird auf die eine oder andere Weise auch im Film deutlich, als Alice nach sechs Monaten gefunden und in die gesicherte Zone gebracht wird. Ihr wundersames Überleben ist ein Rätsel. Ach ja, wir betreten nun die Kategorie Denk- und Logikfehler. Alice befindet sich also in der gesicherten Zone, genauer gesagt in einem medizinischen Labor des Militärs. Es gibt zwar verriegelte Türen, die durch ein Kartensystem gesteuert werden aber nicht einmal eine Überwachungskamera. Die Türen sind weder bewacht noch in irgendeiner Form gesichert und auch Alice, die gerade als Träger des Virus identifiziert wurde, liegt quasi zur Abholung bereit. Normalerweise bin ich in Sachen Logikfehlerchen ja eher großzügig. Dieser Gedankenfehler hat mich im Kinosessel aber beinahe erschlagen. Also wirklich, das ist doch dämlich. Ein riesiges Militäraufgebot, alles abgesichert und abgeriegelt, überall Scharfschützen auf den Dächern und es findet sich kein bewaffneter Babysitter für die Dame mit dem potentiellen Blutdurst? Schlechte Idee!

Vielleicht war den Verantwortlichen bewusst, dass sich bei diesem Logikfehler die Fußnägel reihenweise aufrollen würden. Immerhin eine Reaktion und auf dieser gedachte man offensichtlich aufzubauen, als eine haarsträubende Gewaltszene folgte. Ich hoffe die Macher der Saw-Triologie haben brav im Kinosessel gehockt und ihre Nachhilfestunde in Sachen perverser Brutalität erhalten. Diese eine Szene war schon wirklich deftig, wenngleich es mich persönlich nicht sonderlich stört. Hauptsächlich wird es wohl auch diese Szene gewesen sein, die für die fehlende Jugendfreigabe verantwortlich ist. Mit einer (weit) hochgezogenen Augenbraue betrachte ich aber eben die Tatsache, dass diese Szene, die im Vergleich zum restlichen Film überaus brutal ist, direkt auf den Logikfehler folgt. Zufall? Absicht? Verschwörung? Als ob Blutopfer bei Kinozuschauern des 21 Jahrhunderts noch ziehen würden … nix da! Wir haben den Denkfehler genau gesehen!

Der Rest des Filmes muss auf einen Fehler in der Matrix zurückzuführen sein. Ich hatte nämlich permanent das Gefühl, ich hätte den Film bereits irgendwo gesehen. Ach, habe ich ja. Im Grunde ist der Film der Trailer. Vielleicht schaut ihr Euch einen gescheiten Film im Kino an und konsumiert "28 Weeks Later" nur als Trailer? Der Trailer ist nämlich um Welten besser als der Film, eigentlich sogar richtig gut.

Ich habe mich wahnsinnig auf diesen Film gefreut. Der Vorgänger war aus meiner Sicht faszinierend, weil er suggestiv und subtil arbeitete. Er vereinte viele verschiedene Aspekte in sich und fabrizierte (irgendwie) einen relativ cleveren Schocker. Allein die gespenstische Stille im ausgestorbenen London. Wo der Vorgänger im Untergrund arbeitet und im Unterbewusstsein wühlt, ist "28 Weeks Later" ungleich brachialer. Der Spannungsbogen wird durch Scharfschützen ersetzt und statt Gänsehaut bekommen wir ein paar Explosionen. Die Atmosphäre, die Stimmung, der dunkle Zauber des ersten Teils wurde aus meiner Sicht nicht wieder getroffen. Der Film ist anders, schnelllebiger und einfach seelenlos.

Grundsätzlich richtig nett gemacht ist die Darstellung der Infizierten. Immer wieder flackern blutende Mäuler, unterlaufene Augen und scheußliche Grimassen über die Leinwand. Eigentlich ist das richtig gut gemacht! Ich fühlte mich von diesem Effekt jedoch leider derart erschlagen, dass ich die angeblichen Schockeffekte irgendwann nicht mehr wahrnehmen konnte. Die Bilder rauschten in zu schneller Folge an mir vorbei und ich hätte mir gewünscht, dass einfach mal jemand den Pause-Knopf drückt. Der Vater-Zombie, nämlich Donald, ist visuell wiederum gut gelungen. Ein bisschen unsicher bin ich über die Rolle von Donald. Bislang habe ich die Infizierten als einigermaßen willenlos verstanden. Sie sind von großer Aggression beseelt und haben Hunger auf Frischfleisch. Donald scheint hingegen anders. Als der Virus in ihm losbricht, scheint sich auch ein unbändiger Hass in ihm zu manifestieren. Auf seinem Speisezettel scheint er zur Not auch beliebige Menschen zu akzeptieren, doch seine Familie stellt offensichtlich eine besondere Leckerei für ihn da. Ich ging eigentlich davon aus, es sei den Infizierten relativ schnuppe, wessen Knochen sie nun abnagen. Nein, Donald hat die Spare Ribs lieber aus Familienproduktion. Leider besitze ich nicht die gesegnete Gabe, Dinge einfach hinzunehmen. Ich frage mich, was die Drehbuchautoren uns damit sagen wollten, dass sie Donald mit Empfindungen ausstatten? Donald ist kein stumpfsinniger Zombie, er denkt und agiert durchaus bewusst, wie mir scheint. Was möchte man uns damit sagen? Was ist die Nachricht? Ich hoffe ja nicht, dass es einen Teil namens "28 Month Later" geben wird, der dieses Rätsel auflöst. Eine kleine Spur auf die besonderen Eigenschaften von Zombie-Daddy könnte die Tatsache sein, dass er nicht konventionell infiziert wird … Ein Hinweis auf einen dritten Teil? Bitte nicht!

Der Film ist sehr viel direkter, offensiver und visuell provozierender als der Vorgänger. Dieser Umstand hatte aus meiner Sicht jedoch auch zur Folge, dass ich keine Gänsehaut bekommen habe. Die viel gerühmten Schockeffekte konnte ich nicht feststellen. Zweimal habe ich ein bisschen (wirklich minimal) gezuckt aber das schöne, mulmige Gefühl in der Magengegend, dass ich bei wirklich guten Horrorfilmen so mag, stellte sich leider nicht ein. Woher sollte der Horror auch kommen? Die Phantasie wurde abgelöst durch offensive und aggressive Bilder, durch einen wahnwitzig schnell ablaufenden Zusammenschnitt von angeblich scheußlichen Bilder. Im Grunde tendiert diese Aufmachung durchaus schon in Richtung Splatter. Filmen dieser Gattung ist jedoch zumeist ein morbider Charme eigen und eine gehörige Portion pechschwarzen Humors - diese Symptome weist "28 Weeks Later" wiederum nicht auf. Schade eigentlich.

Ein Horrorfilm hat aus meiner Sicht dort versagt, wo er die Phantasie nieder metzelt. Zwar haben wir immer das Bedürfnis, die Horrorvision auch zu sehen. Dennoch kann kein Bild in der Intensität der Horrorvorstellung gerecht werden, die wir in unserer Phantasie produzieren. Die meisten Filme dieses Genres hüten sich daher ganz bewusst davor, den Schrecken vorzeitig zu enthüllen oder zu häufig abzubilden. "28 Weeks Later" beinhaltet extrem gelungene Szenerien und Ideen. Sei es ein mit verstümmelten Leichen bedeckter Boden, der mittels eines Nachtsichtgeräts überquert werden muss oder die Massenpanik in der Tiefgarage. Hier wurden Ideen ausgearbeitet und massive, vielleicht sogar instinktive, Ängste zu Tage gefördert. Leider wurden diese so detailliert und plakativ aufbereitet, so deutlich und plakativ visualisiert, dass der Phantasie (und wo sollte der Horror entstehen, wenn nicht in der Phantasie?) kaum Spielraum bleibt.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Thema Militär. Beinahe tragisch gehen beide Teile auf die Gefahren einer Militärpräsenz bzw. Militärherrschaft ein. Im zweiten Teil ist dieser Aspekt leider hinter der Schnelllebigkeit, der viel gerühmten Action und verschiedenen anderen Faktoren zurückgedrängt. Dennoch ist auch dieser Gedankengang durchaus präsent und ein Träger des Films. Ein bisschen undurchsichtig ist dann allerdings die Message, die durch das Ende des Films entsteht. Zunächst sind die beiden Militärs, die mehr oder weniger desertieren um zwei Kinder zu retten, Helden. Später zeigt sich, dass sie dadurch eine weitere Katastrophe auslösen werden. Was möchte man uns sagen? Die Militärherrschaft ist doch nicht kritisch zu betrachten sondern letztlich ein notwendiges Übel - egal, wie sie handelt? Ein schwieriger Stoff und eine widersprüchliche Umsetzung.}


. Beipackzettel für Sensible

{Ich bin mir nicht sicher, wer die Zielgruppe des Films ist. Ich habe mich wahnsinnig auf diesen Film gefreut und konnte es kaum abwarten, endlich ins Kino zu kommen. Leider wurde ich bitter enttäuscht. Ich sagte ja schon, dass ich es unglaublich schwierig finde, den Film in ein Genre zu ordnen. Der Aufhänger ist maybe Science Fiction, der Film meiner Meinung nach eher weniger. Da ist ein bisschen Drama, sehr viel Splatter, eine ganze Ecke Thriller und ein großes Stück Horror. … und auch wenn es sicherlich politisch nicht korrekt ist, die Infizierten so zu bezeichnen, so ist es doch auch ein Zombie-Film ;-)

Unabhängig des Genres, für wen ist der Film geeignet oder, besser gesagt, nicht geeignet? Potentiellen Kinogängern sollte bewusst sein, dass der Film nicht ohne Grund keine Altersfreigabe erhalten hat. Die Gewaltszenen sind durchaus deftig, konsequent in ihrer Brutalität und in einem Fall sogar richtig grenzwertig.
Habt ihr Euch also schon bei "Dawn of the Dead" oder dem Vorgänger unter der Decke verkriechen wollen, solltet ihr Euch diesen Teil vielleicht lieber auf DVD anschauen. Da wirken die Bilder einmal nicht so intensiv und ihr könnt das Licht anlassen. Seid ihr momentan sehr angeschlagen, vielleicht ein bisschen labil und schnell an die Grenzen Eurer Kraft zu treiben (solche Zeiten hat ja jeder von uns!) würde ich Euch den Film auch nur bedingt empfehlen. Er spielt mit sehr harten und erschreckenden Szenarien und verschont niemanden, der noch ein bisschen guten Geschmack bewahren will.
Es handelt sich jedoch (!) nicht (!) um ein derart geschmackloses Gemetzel wie beispielsweise "The Hills Have Eyes". Euch wird also bestimmt nicht total übel werden aber für wirklich zart Besaitete ist der Film meiner Meinung nach nix.}


. FAQ für Eilige

{Hier eine Idee für Eilige und solche Leser, die bislang klare Aussagen vermisst haben. Innerhalb der FAQs werde ich meine persönliche Meinung wieder geben und nicht begründen. Begründungen, Beispiele, Erläuterungen findet ihr in der Langform.
Falls ihr Euch nun fragt, was dieser Schwachsinn soll … Manchmal suche ich in wirklich guten Filmberichten nach klaren Aussagen. Ich möchte einfach nur wissen, wie der Verfasser zu diesem oder jenem Thema steht. Sei es, weil ich herausfinden möchte, ob wir auf der gleichen Wellenlänge liegen oder weil mich ein Aspekt besonders interessiert.
Deshalb teste ich einmal diese Form der Meinungswiedergabe! Kommentare, Kritik und Lobeshymnen (lol) sind jederzeit erwünscht ;-)

1. Mochte ich "28 Days Later"?
- Ja, ich fand den Film richtig klasse. Ich war von der gruseligen Stille im verlassenen London beeindruckt und fand die tragische Komponente, die vor einer totalen Militärkontrolle warnt und die Gefahren aufzeigt, durchaus interessant.

2. Hat mir der Trailer zu "28 Weeks Later" gefallen?
- Ja, ich fand den Trailer super und habe mich wahnsinnig auf diesen Film gefreut. Ich wäre auch gerne ins Double-Feature gegangen, hätte mir meine Gesundheit keinen Strich durch die Rechnung gemacht. Allerdings hatte ich schon im Vorfeld die Befürchtung, der Trailer konnte einfach ein Zusammenschnitt aller guter Szenen sein. Was soll ich sagen? Bingo!

3. Was kann ich über den Stab sagen?
- Es hätte mich misstrauisch stimmen sollen, dass sowohl Produktion als auch Regie gewechselt haben. Es handelt sich auch um neue Schauspieler, soweit ich weiß. Da niemand mitspielt, dessen Namen ich schon jemals gehört hätte, habe ich auf eine Auflistung verzichtet. Bläht nur den Bericht auf und zu IMDB surfen könnt ihr ja selbst ;-)

4. Bin ich im Kinosessel vor Angst gestorben?
- Nö, definitiv nicht. Der Film schafft es leider nicht, die unheimliche Stimmung des ersten Teils zu erzeugen. Im Grunde weiß man ja schon, dass es um ein paar übel zugerichtete Zombies … äh Infizierte ;) geht und ist nicht mehr sonderlich überrascht. Ich bin zweimal zusammen gezuckt, allerdings nur ein kleines bisschen. Ich hätte mir mehr unheimliche Atmosphäre, besser gelungene Schocker und einfach mehr "Wuuuuah!" gewünscht.

5. Fand ich den Film bewegend?
- Man wird es nach meiner Filmkritik kaum glauben aber ein bisschen bewegend fand ich den Film schon. Besonders die Szene am Anfang, die meiner Meinung nach die stärkste im ganzen Film ist, finde ich durchaus bewegend, sehr kontrovers und absolut emotional. Auch die Geschichte des Geschwisterpaars lässt nicht völlig kalt. Ein bisschen weniger Pathos, den Begriff "subtil" noch mal nachschlagen … und das Ganze hätte sogar nett werden können.

6. Ist der Film das, was der Trailer vermuten lässt?
- Der Film ist sogar näher am Trailer, als ich wünschenswert fände. Aus meiner Sicht handelt es sich um den Trailer der mit einer löchrigen und inkonsequenten Story zersetzt wurde, mit Gewalttätigkeit gestreckt wurde und vor netter Musik abgewickelt wird. Ein bisschen wie das Gedichte aufsagen in der fünften Klasse - leblos, lieblos, seelenlos runter geleihert.

7. Was hat mir besonders gut gefallen?
- Der Anfang des Films ist echt sehenswert. Mir hat der Konflikt von Donald sehr gut gefallen, der sich zwischen seinem eigenen Leben und dem Rettungsversuch seiner Frau entscheiden muss. Mir haben einige Szenerien wirklich zugesagt, die mit instinktiven Urängsten (Massenpanik in der Tiefgarage, Leichen überall …) spielen. Die Filmmusik war eigentlich ziemlich gut, hat mir gefallen!

8. Was hat mir überhaupt nicht gefallen?
- Der Film knüppelt die Phantasie des Zuschauers nieder. Das subtile, suggestive Grauen des ersten Teils wird durch plumpe Gewalt ersetzt. Ich persönlich bin nicht überzeugt, ob man wirklich immer mehr, immer schlimmere, immer grausamere (…) Szenen zeigen muss, nur um die kleine Bestie im Kinosessel zu befriedigen. Die Story fand ich extrem platt. Beides Elemente, die aus meiner Sicht so gar nicht zum Vorgänger passen wollen. Schade.

9. Würde ich noch mal hineingehen?
- Okay, eine Zeitmaschine bringt mich zum gestrigen Abend zurück. Vermutlich würde ich mich für einen anderen Film entscheiden. Die Schockeffekte waren nicht wirklich prickelnd und ich denke mir würde der Film auf DVD durchaus ausreichen.}


. Fazit

{Der Film erinnert selbst ein bisschen an einen Zombie … äh Infizierten: Er wankt unmotiviert über die Kinoleinwand, speit eine Blutfontäne aus und kommt dennoch nur schwerfällig, ein bisschen dümmlich und gänzlich unoriginell ans Ziel. Der Film verarbeitet teilweise wirklich nette Ideen, versucht mit instinktiven Ängsten zu spielen und stolpert dabei immer wieder über den eigenen Pathos. Das Niveau ist eher flach, die Story ist so löchrig wie der zerkaute Arm eines Zombies und die übertriebenen Gewaltballaden können uns nicht über die Logikfehler hinwegtäuschen. Nice Try - dachte ich, als der Abspann lief. Begeistern konnte mich der Film jedoch leider nicht. Schade, denn ich hatte mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut! Dennoch ist mein Bericht kein völliger Verriss. Der Film ist durchaus unterhaltsam und taugt sicherlich für einen netten DVD Abend. Ich werde auch nicht direkt aus dem Fenster springen, wenn ihn jemand in einem halben Jahr zum Videoabend mitbringt - ich werde die Person höchstens zur Strafe in den Backofen stopfen. Ernsthaft: Geht in den Film hinein und habt keinerlei Erwartungen, dann könnt ihr durchaus einen unterhaltsamen Kinobesuch genießen. Geht in den Film hinein und habt Erwartungen, die womöglich auch noch an den Vorgänger anknüpfen, ihr werdet vor Zorn Euren Sitznachbarn auffressen wollen. Aus meiner Sicht kann der Film das Niveau nicht halten ist aber, im Vergleich zu vielen anderen Filmen des Genres, auch nicht ganz schlecht. Es gibt also knappe 3 Sterne und eine bedingte Empfehlung.}


. Grußwort

{Ihr seht mich traurig und ganz deprimiert. Ich hatte mich so auf einen richtig schönen Horror-Zombie-Film gefreut und dann bekomme ich so was *schmoll* … Dann wurde mir in den Trailern noch spontan die halbe Pointe von Resident Evil 3 verraten und ich hätte den Verantwortlichen an die Gurgel springen können. Nein! Nehmt mir doch nicht auch noch diesen Hoffnungsschimmer am Horizont. Ich sollte dazu übergehen, Horrorfilme und alles, was auch nur annähernd in dieser Kategorie laufen könnte, nur noch als Trailer anzusehen und den Rest meiner Phantasie zu überlassen ;-) … Aber es kommt ja diesen Herbst noch einiges aus den dunklen Kinolöchern gekrochen, also harren wir, was da kommt.

(Falls ihr momentan gute Kinotipps (bezüglich der aktuellen Spielpläne) für mich habt, würde ich mich darüber sehr in den Kommis oder im GB freuen. Ich freue mich über jeden Tipp. Aber Achtung, ich gucke mir weder Kitsch- noch Schmalzfilme an ;-))

Ich danke Euch für Eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare!
Euer Känguruh}   
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Pro: viel Spannung, super Soundtrack
Kontra: Story hat nichts besonderes

........................ FILMDATEN ..................... Titel : -------------- 28 Weeks Later Kinostart : -------- 30.08.07 Filmlänge : ------ 101 Minuten FSK : --------------- 18 Jahre Regie : ------------- Juan Carlos Fresnadillo ........... ... Bericht lesen

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02.09.2007

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Knallharter Knastthriller mit genialem Val Kilmer
Bewertung für Felon (DVD) von  Wachbergindianer

Pro: Ein überragender Val Kilmer
Kontra: Spährliches Bonusmaterial

..., "Batman Forever" von 1995. Filmauswahl: - Top Gun (1986) - The Doors (1991) - Tombstone (1993) - Red Planet (2000) - Alexander (2005) MARISOL NICHOLS (geboren am 2. November 1973 in Chicago, Illinois) Bekannt geworden durch Auftritte in diversen TV-Serien wie Charmed, Alias, Nip/Tuck und der 6. Staffel von 24. Filmauswahl: - Bowfingers große Nummer - Scream 2 - Big Mamas Haus 2 HAROLD PERRINEAU (geboren am 7. August 1963 in Brooklyn, New York City) Bekannt geworden durch die ''Matrix''-Filme und durch seine Rolle in der TV-Serie Lost. Filmauswahl: - Smoke ? Raucher unter sich (1995) - Auf Messers Schneide (1997) - 28 Weeks Later (2007) NICK CHINLUND (geboren am 18. November 1961 in New York City) Erste größere Rolle 1992 in Lethal Weapon 3 an der Seite... Bericht lesen

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01.01.1970
Dunkle Tage stehen bevor
Bewertung für Sunshine von  Jean-Luc_Picard

Pro: Bilder, Darsteller, Musik
Kontra: Story ist ein wenig unsausgegoren und verwirrend

...Danny Boyle und Alex Garland haben zusammen an den Horrorfilmen "28 Day Later" (2002) und "28 Weeks Later" (2007) gearbeitet, ein Genre, das beiden also liegt. Bekannter dürfte Boyle für seinen Film "Trainspotting" (1996) sein, Garland für sein Buch "The Beach", welches übrigens Boyle verfilmte. Wie dem auch sei? als der Trailer für den neuen Film des "Trainspotting" - Regisseurs raus kam, war ich sehr fasziniert. "Sunshine" hieß der Film und sollte vom Sterben der Sonne handeln. Eine Mischung zwischen Drama, Action, Science Fiction und Horror. Die Sonne stirbt. 50 Jahre in der Zukunft befindet sich das Raumschiff Ikarus II auf Kurs zu unserem Leben spendenden Stern. Mit den letzten Sprengstoffreserven der Erde an Bord soll die Mission erfüllt werden, die Sonne wieder in Kraft zu setzen, sonst droht der Erde mehr als der bisher nur... Bericht lesen

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01.01.1970
Das Warten auf die Helden hat sich gelohnt!
Bewertung für Marvel´s The Avengers (3D) von  yesup

Pro: Hier stimmt (außer der Story) alles: Darsteller, Effekte, Action
Kontra: nichts - der ist so perfekt, das er kaum zu toppen sein wird

....a. in 2011 Thor, 2011 Die Gefährten ï?§    Jeremy Renner: Clint Barton/Hawkeye *7.1.71 Kalifornien war u.a. in 2003 SWAT, 2007 28 weeks later, 2008 Tödliches Kommando(Oscarnominierung),, 2011 Thor, 2011 Mission Impossible, 2011 The Town(Oscarnominierung), ï?§    Samuel L. Jackson: Nick Fury *21.12.48 Washington DC war u.a. in 1988 Der Prinz von Zamunda, 1993 Jurasic Park, 1994 Pulp Fiction(Oscarnominierung),, 1995 Stirb langsam, 2002 Star Wars, 2004 Kill Bill, ï?§    Clark Gregg: Agent Phil Coulson *2.4.62 Boston war u.a. in 1995 Die üblichen Verdächtigen, 2008 Iron Man Fazit: Ein Popcorn Feuerwerk das die Krönung der bisherigen Comic-Verfilmungen darstellt. Rasant, imposant, tolle Effekte, tolle Darsteller und das alles für die ganze Familie. An dieser Comic-Verfilmung wird sich jeder Trickfilm- und Comicfilm in Zukunft messen lassen... Bericht lesen

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01.01.1970

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