Tragödie von einer Sekunde auf die andere wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Um 2:37 nachmittags wird die Leiche einer Schülerin gefunden - war es Mord, war es Selbstmord? In Rückblenden spannend verwoben, werden die Ereignisse der vorangegangen 24 Stunden aus dem Leben der Teenager erzählt. Wie ein Puzzle fügen sich die einzelnen Erlebnisse zusammen und klar wird, nichts ist so wie es scheint. Denn jeder Einzelne von ihnen verbirgt hinter der coolen Fassade ein quälendes Geheimnis
Tragödie von einer Sekunde auf die andere wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Um 2:37 nachmittags wird die Leiche einer Schülerin gefunden - war es Mord, war es Selbstmord? In Rückblenden spannend verwoben, werden die Ereignisse der vorangegangen 24 Stunden aus dem Leben der Teenager erzählt. Wie ein Puzzle fügen sich die einzelnen Erlebnisse zusammen und klar wird, nichts ist so wie es scheint. Denn jeder Einzelne von ihnen verbirgt hinter der coolen Fassade ein
Tragödie von einer Sekunde auf die andere wie ein Kartenhaus zusammenfallen. Um 2:37 nachmittags wird die Leiche einer Schülerin gefunden - war es Mord, war es Selbstmord? In Rückblenden spannend verwoben, werden die Ereignisse der vorangegangen 24 Stunden aus dem Leben der Teenager erzählt. Wie ein Puzzle fügen sich die einzelnen Erlebnisse zusammen und klar wird, nichts ist so wie es scheint. Denn jeder Einzelne von ihnen verbirgt hinter der coolen Fassade ein
Komödie; Liebeskomödie - 2009 - Brian Herzlinger - Heather Graham, Jerry O'Connell, John Corbett, Lara Flynn Boyle - DD 5.1: Deutsch, Englisch - Euro Video
Komödie; Liebeskomödie - 2009 - Brian Herzlinger - Heather Graham, Jerry O'Connell, John Corbett, Lara Flynn Boyle - DD 5.1: Deutsch, Englisch - Euro Video
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Erfahrungsbericht von Mausimausmaus über 2:37 - Two thirty seven (DVD) 12.03.2011
Produktbewertung des Autors:
Pro:
interessante Story / überzeugende Darsteller / schockierend / regt zum Nachdenken an .
Kontra:
bietet stilistisch nichts Neues / ausser Trailern keine Extras auf der DVD .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Willkommen bei Mausimausmaus
Durch das Stöbern in von amazon-Kunden erstellten Lieblingslisten bin ich wieder einmal auf einen Film gestoßen, der es in Deutschland nicht in die Hitlisten geschafft hat, vielleicht nicht mal in konventionellen Kinos gezeigt wurde. Es handelt sich um das australische Drama
2:37 - Two thirty seven (DVD)
Randdaten
Deutscher Titel: 2:37
Originaltitel: 2:37
Produktionsland:; Australien
Originalsprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2006
Länge: 95 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Regie: Murali K. Thalluri
Drehbuch: Murali K. Thalluri
Produktion: Murali K. Thalluri, Nick Matthew, Kent Smith, Gary Hamilton
Musik: Mark Tschanz
Kamera: Nick Matthews
Besetzung
Teresa Palmer: Melody
Joel Mackenzie: Sean
Frank Sweet: Marcus
Gary Sweet: Mr. Darcy
Charles Baird: Steven
Marni Spillane: Sarah
Sam Harris(II): Luke
Sarah Hudson: Julie
Clementine Mellor: Kelly
Preis
Die DVD kostet neu bei amazon.de 9,10 €uro.
Handlung
Ein Sommertag an einer High-School in Australien: Um 2:37 Uhr nachmittags wird die blutüberströmte Leiche eines Teenagers in der Toilette gefunden. Man vermutet, dass die Person sich die Verletzungen selbst zugefügt und somit Selbstmord begangen hat. Die Identität bleibt zunächst ungeklärt. Der Film legt den Fokus darauf die letzten 24 Stunden vor dem schrecklichen Ereignis zu rekonstruieren, in dem man einen Einblick in das Leben von sechs Schülern gewährt, die kurz vor dem Abschluss stehen. Jeder Einzelne von Ihnen verbirgt hinter seiner coolen Fassade ein quälendes Geheimnis...
Extras
Die einzigen Extras, die sich auf der DVD befinden, sind die Trailer der folgenden drei Filme:
Right at your door
Brick
Clerks 2 - Die Abhänger
Test und Bewertung
"2:37" ist - und das war mir beim Kauf gar nicht bewusst - ein Streifen, der schockt, aufrüttelt und zugleich nachdenklich stimmt. Die Geschichte ist ein wenig überzeichnet, doch die jungen unverbrauchten Darsteller transportieren die Gefühlszustände der Jugendlichen so eindringlich, das man einem der Atem stockt und man am Ende mit einem dicken Kloß im Hals zurückbleibt. Der Film beginnt damit, dass der Hausmeister eine Toilettentür öffnet, weil ihm eine Schülerin gemeldet hat, dass sich jemand dort eingeschlossen hat und seit Stunden nicht mehr herauskommt - trotz mehrfachen Klopfens und Rufens. In einer Blutlache findet man ein junges Mädchen mit aufgeschnittenen Pulsadern. Tot. Selbstmord. Der Zuschauer erfährt nicht, um wen es sich handelt noch was sie zu der Tat getrieben hat. Die Uhr wird zurückgedreht, die Kamera richtet ihren Fokus auf den Schulalltag und die (vermeintliche Normalität), die vorhanden war, bevor sich um 2:37 nachmittags die schreckliche Nachricht verbreitete, dass jemand sich umgebracht hat.
Die Handlung wird dadurch unterbrochen, in dem man sechs Teenager, die sich sehr schnell als Hauptpersonen entpuppen, in schwarz-weiß einen kurzen Monolog sprechen läßt, der dem Zuschauer einen tieferen Einblick in ihre Lebens - und Gedankenwelt gewährt. Schnell wird klar: Jeder der sechs hat massive Probleme. Die ganze Palette - von Mobbing, Homosexualität, Leistungsdruck, Liebeskummer, Drogen, Bulimie, familiäre Differenzen, Gewalt, Inzest bis zur ungewollten Schwangerschaft - ist dabei. Und jeder von ihnen verbirgt sein wahres Ich gekonnt vor seiner Umwelt wie es nur irgendwie möglich ist, so dass auch Lehrer keine Möglichkeit haben helfend einzugreifen. Die (Schul-) welt ist nicht so wie sie scheint, die in diesem Mikrokosmos agierenden Menschen sind nicht die, die sie vorgeben zu sein. Der Druck "zu funktionieren", bei den Mitschülern beliebt und Teil einer Clique zu sein, nicht negativ aufzufallen ist so immens, dass die Protagonisten eigentlich an ihm zerbrechen.
Die Szenerie mit ihren langen Gängen und den klobigen Bauten ist trotz des sommerlichen Wetters und den meist perfekt gestylten Teenagern nahezu apokalyptisch. Die Schüler wirken, wenn auch erst auf den zweiten Blick, verloren und ihren Problemen ausgeliefert. Wer von ihnen wird sterben? Wer ist so labil, dass Selbstmord als der einzige Ausweg erscheint? Natürlich verrate ich Euch nicht die Auflösung bzw. das Ende des Films, welches anders ist als man erwartet, aber ich liefere Euch meine Intepretation, die davon gestützt wird, dass der Regisseur Murali K. Thalluri sein Werk einer Freundin, die sich einst das Leben nahm. Er versucht auf die Krisen aufmerksam zu machen, die junge Menschen durchmachen, die gerade dabei sind herauszufinden, wer sie sind und er appelliert an das Verantwortungsgefühl eines jeden besser auf die Menschen acht zu geben, die einen umgeben. Ein Selbstmord steht nie am Anfang, sondern immer am Ende. Auf dem Weg dorthin gibt es (An-) zeichen und diese sind nicht immer eindeutig oder werden gar ausgesprochen.
Fazit? Bedrückende Themen werden hier wirkungsvoll und sehr authentisch verarbeitet, stilistisch wird jedoch nichts Neues geboten. Die Machart von "2:37" erinnert doch deutlich an Gus van Sants "Elephant" aus dem Jahr 2003, der ebenfalls in einer Schule spielte und dessen Handlung sich frei auf die Geschehnisse des Amoklaufs von Littleton bezieht. Insgesamt halte ich die Vergabe von vier Sternen für angemessen. Eine Empfehlung kann ebenfalls ausgesprochen werden.
Vielen Dank für Eure Lesungen, Bewertungen und Kommentare!