300

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DAS! IST! SPARTA!

4  15.03.2007

Pro:
exzellente Action - /Schlachtszenen, wunderbare Optik, gute Schauspieler, hoher Unterhaltungswert

Kontra:
für manche Zuschauer zu brutal, schwächelnde Story, pathetische Dialoge, unklare politische Aussage, leider vollkommen ironiefrei

Empfehlenswert: Ja 

Magdal.ena

Über sich: Neues, seriöseres Profilphoto. Das alte Bild war inzwischen ein paar Jahre alt und zu... kindisch ;...

Mitglied seit:13.09.2000

Erfahrungsberichte:75

Vertrauende:132

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 275 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Es kommt nicht oft vor, dass ich den Kinostart eines Films kaum erwarten kann. Zuwenige Produktionen erscheinen mir sehenswert, richtig begeistern kann ich mich äußerst selten. Ab und zu begebe ich aber voller Vorfreude in den Kinosaal, ohne dass mich allein gesellschaftliche Verpflichtungen (Freunde) dorthin führen. Auf "300" trifft diese Begeisterung 100%ig zu, seit Monaten habe ich mich schon auf diesen Film gefreut, die beeindruckenden Werbetrailer haben mich erst Recht von der Qualität des historischen Epos überzeugt.

"300" war aus mehreren Gründen einer meiner Favouriten dieses Kinofrühlings. Zum einem mag ich die Arbeiten von Frank Miller, dem Autor der dem Film zugrunde liegenden Graphic Novel. "Batman: The Dark Knight Returns" ist unumstritten einer der besten Batman-Comics, und auch "Sin City" und "Ronin" sind durchaus unterhaltsame Werke. Zum anderen wollte ich endlich wieder einen guten Actionfilm sehen, ob er nun in einem historischen Kontext spielt oder nicht, war mir dabei ziemlich egal. In den letzten Jahren waren die Filme voll uninspirierter und langweiliger Action.... Der wichtigsten Grund für meinen Kinobesuch ist aber die Tatsache, dass der Regiesseur auch die Graphic Novel "Watchmen" von Alan Moore verfilmen wird, meinen Lieblingscomic! Und um diesen Film der Vorlage getreu umsetzen zu können, muss der arme Kerl große Überzeugungs- und Durchsetzungskraft bei den Studiobossen an den Tag legen. Da helfen natürlich hohe Besucherzahlen bei der aktuellen Produktion! Der unglaubliche Erfolg des Film am Startwochende mit vorraussichtlich über 70 Millionen Dollar Einspielergebnis werden dem Regiesseur Zach Snyder wohl erhebliche Freiheiten bei der Verfilmung der "Watchmen"-Graphic Novel lassen, was mich entsprechend froh stimmt.

Ach ja, einen letzten Grund und Anreiz habe ich bisher noch gar nicht erwähnt: Es ist nie verkehrt, sich einen Film anzuschauen in dem sämtliche Schauspieler, ob Frauen oder Männer, die ganze Zeit halbnackt und im Fall der Männer mit wunderbar gestählten Körpern durchs Bild laufen......


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Die Geschichte

Die Ausgangssituation des Films ist den meisten bekannt: 480 v. Chr. befindet sich der persische Gott-König Xerxes auf seinem Eroberungszug und bedroht Griechenland. Auf die Forderungen nach Unterwerfung reagiert Leonidas, König von Sparta, mit der Ermordung der persischen Unterhändler (einfach schnell in den Gulli geworfen!). Bevor Leonidas aber gegen die anrückende Armee in den Krieg ziehen kann, muss er die Prister und deren Orakel um Rat fragen, eine tanzende Schönheit. Die Ephors verweigern dem König aber den Segen zum Kriegszug aufgrund des anstehenden Festes der Carneia. Leonidas wählt 300 Kämpfer aus, die er als seine "Leibwache" deklariert und zieht mit ihnen in die scheinbar aussichtslose Schlacht gegen den übermächtigen Gegner. Währenddessen versucht Königin Gorgo, die Ehefrau, mit diplomatischem Geschick die Unterstützung des Rats zu gewinnen, bevor die kleine Kampftruppe überrannt wird; allerdings stößt sie dabei auf massive Gegenwehr des Abgeordneten Theron.
Diese Szenen wechseln sich ab mit atemberaubenden Schlachten zwischen Spartanern und Persern bei den Thermopylen, deren Intensität mit jedem weiteren Kampf steigen. Immer neue Gegner stürmen heran und dezimieren Leonidas Truppen - bis es schließlich zu einem V errat kommt......


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Meine Einschätzung zu diesem Film

Bevor ich hier irgendeine Kommentare zur Handlung oder der Leistung der Schauspieler loswerde, will ich folgendes anmerken: Herausragende Merkmale von "300" sind die phantastische Optik des Films sowie die virtuos in Szene gesetzten Schlachten und Kämpfe. Daher will ich meine Kritik auch mit diesen beiden Aspekten beginnen.
Man gewöhnt sich ziemlich schnell an die verwendete Farbpalette. Tagaufnahmen

Bilder von 300
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offizielles Bild (IGN.com)
werden von Sepia- und Brauntönen bestimmt, während nachts ein bläulicher Schimmer die Szenerie beleuchtet. Die Hintergründe sind allesamt künstlich, alle Aufnahmen wurden vor grünen Leinwänden gefilmt und später mit Leben gefüllt. Mit dieser Technik gelingt es, die in der Graphic Novel gezeichneten Bilder ebenbürtig auf die Leinwand zu übertragen. Fast jede Szene des Films ist ein optischer Leckerbissen, wirken fast real, aber eher wie aus einem Paralleluniversum. Insgesamt ziemlich eigentständig und mit keiner anderen Produktion zu verwechseln. Zach Snyder hat sich bei der Umsetzung sehr genau an der Buchvorlage orientiert, was sowohl die optische Darstellung als auch die Charaktere und Dialoge angeht. Ganze Seiten wurden fast unverändert in Filmszenen übertragen. Größte Ergänzungen sind die politischen Grabenkämpfe, die Königin Gorgo in Abwesenheit ihres Ehemanns austragen muss. Die ausgebaute Rolle der Königign Gorgo gibt dem Film ein wenig mehr Tiefe, und eine Pause zwischen dem Blutbad. Diese Szenen machen den Film aus meiner Sicht nicht besser, aber auch nicht schlechter. Immer bescheren Lena Headey und Gerald Butler dem Zuschauer eine der gelungensten weil erotischsten Sexszenen der letzten Jahre!

Sehenswertestes Element von "300" sind selbstverständlich die Schlachtszenen. Jeder, der sich nicht für derartige Action begeistern kann, sollte einen großen Bogen um diesen Film machen. Ich bin ziemlich anspruchsvoll hinsichtlich der Actionszenen in Filmproduktionen. Viel zu oft sind sie lieblos realisiert, uninspiriert, die Kameraführung insbesondere in historischen Schlachten viel zu hektisch, so dass der Zuschauer den Überblick verliert und genervt wird. Ganz anders hier: Zach Snyder hat jede einzelne Kampfszene mit großer Hingabe verfilmt, zeigt sie in einer ungekannten Detailfülle, langen Kameraeinstellungen und schreckt nicht vor expliziter Gewaltdarstellung zurück. In keinem anderen Mainstream-Film habe ich je soviele in menschliche Körper eindringende Waffen, soviele abgetrennte Köpfe und Arme, soviel umher spritzendes Blut gesehen.... Kennzeichnendes Merkmal sind die wechselnden Geschwindigkeiten in den Filmsequenzen. In einem Moment wurde noch in einem Slow-Motion-Shot ein persischer Krieger aufgespiest, im nächsten Augenblick läuft das Bild mit doppelter Geschwindigkeit in der gleichen Kameraeinstellung weiter und begleitet Leonidas zu seinen nächsten Opfern, wo plötzlich weiter hineingezoomt wird. Sicher, mit der Zeit gewöhnt man sich an diese Spielerei, aber auch nach dem letzten Kampf war ich ihrer noch nicht überdrüssig. In zukünftigen Filmen will ich dieses Gimmick trotzdem nicht sehen! Durch diese Kamerafahrten taucht man noch intensiver in das Geschehen ein und hat schlicht und ergreifend einen Riesenspaß!!! Zumindest ich hatte ihn! Bedenkt beim lesen dieser Zeilen, dass die Gewaltdarstellung wie der ganze Film extrem stilisiert ist - fern der Realität. Das Blut ist so zweidimensional wie in einem Comic.... Zu dem Spaß tragen übrigens auch die immer neuen Gegner in den Angriffswellen der Perser bei, die für mehr als genug Abwechslung sorgen. Elite-Ninja-Kämpfer, Kampfelefanten, Nashörner, eine Frankenstein-ähnlichen Kreatur - phantastisch. Ach ja, zur Darstellung des Xerxes. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass der echte Gottkönig so ein abgedrehter, gepiercter und leicht (tuntiger) Kerl war, der sich in seinem Zelt.... naja, ihr werdet schon sehen wer sich in seinem Zelt so rumtreibt. Ich fand ihn höchst unterhaltsam, mit seiner audiotechnisch veränderten, tiefen Stimme.

Natürlich ist "300" nicht perfekt. Die Story ist ziemlich simpel gestrickt (meiner Inhaltsangabe ist kaum etwas hinzuzufügen), spannende Verwicklungen oder gar Überraschungen gibt es bis auf den einen oder andereren Verrat nicht. Und das der Verrat von einem ausgestoßenen Krüppel begangen wird ist sicherlich auch nicht ganz politisch korrekt. Ganz nebenbei: Es wird mehr als einmal zuviel erwähnt, wie wichtig die Werte Freiheit und Gerechtigkeit den Spartanern sind. Das verträgt sich aber ziemlich schlecht mit der Tatsache, dass Neugeborene von Priestern (?) untersucht werden und bei Anzeichen von Schwäche, Krankheit oder andereren Defekten in eine Grube geworfen werden.... und der unglaubliche Blutdurst der Kämpfer macht es ab und an ziemlich schwierig, sie als die "Guten" in diesem Spektakel zu betrachten. Aber vielleicht war das ja so beabsichtigt. Ganz sicher nicht beabsichtigt ist die mitunter unfreiwillige Komik der Dialoge. Alle Schauspieler tragen ihre Texte derart ernst, melodramatisch und vor allem LAUT vor, dass ich mich in einem Shakespeare-Theaterstück wähne. Und wer hat bitte solche Perlen wie "Freiheit ist nicht kostenlos" und "Nur die Harten... nur die Starken" (ungefähre Übersetzung) verbrochen? Zugegeben, wenn Leonidas seine letzten Kämpfer kurz vor der Schlacht mit derart pathetischen Sätzen anbrüllt, ist dass durchaus aufputschend und cool - ein bisschen weniger Ernsthaftigkeit wäre aber sicher nicht verkehrt gewesen. In der Graphic Novel, als geschriebener Text funktionieren solch bedeutungsvollen Aussagen durchaus; laut ausgesprochen aber definitiv nicht. Das gilt im Übrigen auch für David Wenham in der Rolle des Dilios, der quasi die ganze Handlung erzählt und kommentiert.... mitunter bewegend, dann aber wieder grottenschlecht.
Ich bin mir sicher, dass einige Zuschauer und Kritiker den Kampf zwischen den Heeren des Westens und Ostens als Sinnbild für die derzeitige geopolitische Situation und wüste Diskussion über die Message des Films führen werden. Ich glaube aber nicht, dass Zach Snyder sich allzu große Gedanken darüber gemacht hat. Ich bin davon überzeugt, dass er den Film genau aus dem Grund gemacht hat, aus dem ich ihn mir auch angeschaut habe: Die massive Bildgewalt der Buchvorlage. Immerhin hat er die Vorlage doch um Szenen ergänzt hat, die eine deutliche "liberalere" Tendenz haben....

Noch ein abschließender Ratschlag für alle potentiellen Kinogänger: Ich habe mir die englische Originalfassung angeschaut (ging ja auch nicht anders). Aus diesem Grund kann ich euch keine abschließende Kritik der Synchronisation anbieten. Der Werbetrailer, den ihr in der Kategorie Filminformationen findet, lässt aber Übles vermuten. Die ohnehin schon melodramatischen Dialoge werden noch pathetischer und unglaubwürdiger und könnten sich zu einem echten Kritikpunkt entwickeln. Ein "Tonight we dine in Hell!" hört sich ungleich cooler und aufputschender an als ein schrecklich kompliziertes "Noch heute -- speisen wir -- in der Hölle!"..... Tut euch einen Gefallen und schaut euch diesen Film in der englischen Originalfassung an!


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Musik

2 Merkmale machen den Soundtrack von Tyler Bates aus: Die Kombination von traditionellen Orchestern und epischen Chören mit elektronischen Effekten sowie die Verwendung von arabisch anmutenden Gesängen. Wenn man sich den Score ohne Kenntnisse des Films anhört, ist man sicherlich extrem über diese Kombination und die üppige Nutzung von elektrischen Gitarren überrascht. 300 ist keine historische Nacherzählung der Schlacht von Thermopylae, sondern eine extrem stilisierte Comic-Verfilmung - und harte Metal-Stücke während einer der abgedrehten Schlachten zu hören ist sehr befriedigend und steigert die Emotionen zusätzlich. Erfreulicherweise gibt es im Gegensatz zu vielen anderen aktuellen Filmen eine immer wiederkehrende, erkennbare Hauptmelodie, die von Chören vorgetragen wird, untermalt von Trommeln, Streichern und Blasinstrumenten in einem immer weiter anschwellenden Rhythmus. Wer die Werbetrailer gesehen hat kennt sie bereits. Sehr einprägsam und gelungen.
Die iranische Sängerin Azam Ali bringt eine weitere interessante Note in den Score. Mit ihrer klaren Stimmen begleitet sie oft die ruhigeren Abschnitte des Soundtracks, beispielsweise während der Abschiedsszenen zwischen Leonidas und seiner Frau Gorgo. Begleitet von leichten Schlaginstrumenten oder Hörnern entstehen dabei oft entrückte Stimmungen, da ihre Stimme mitunter nur als sanfter Klang ohne erkennbare Worte erschallt. Ihre Solos tauchen sowohl in Szenen der Spartaner als auch der Perser auf. Und das ist meiner Meinung nach ein Kritikpunkt an diesem Soundtrack: Die abwechslungsreiche Gestaltung ist gleichzeitig die große Schwäche. Es fehlen eigenständige Melodien für die beiden Armeen, die Bösewichte haben keine wiederkehrenden, bedrohlichen Themes wie in Star Wars (ihr wisst, schon, das DA-DA-DADA wenn Darth Vader auftritt!!!).
Trotzdem ist der "300"-Score sehr gelungen, da er den epischen Charakter des Films hervorragend unterstützt und insbesondere die Schlachtszenen mit düsteren Chorgesängen, massiven Schlaginstrumenten, Azam Alis toller Stimme und natürlich harten Gitarreneinlagen auf eine neue Ebene bringt.


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Die Graphic Novel von Frank Miller

Inspiriert von dem Film "The 300 Spartans" hat Frank Miller 1988 zusammen mit Lynn Varley die Graphic Novel "300" bei Dark Horse Comics veröffentlicht. Der Comic schildert mit viel künstlerischer Freiheit und historischen Ungenauigkeiten die Schlacht an den Thermopylen aus der Sicht von Leonidas, König von Sparta. Besonderheit dabei ist die Darstellung der Spreads auf einer Doppelseite. Die in der Graphic Novel verwendete Farbpalette (Erdtöne) findet sich fast unverändert in der Filmversion wieder. Zach Snyder hat sich bei der Umsetzung sehr genau an der Buchvorlage orientiert, was sowohl die optische Darstellung als auch die Charaktere und Dialoge angeht. Die Handlung wurde um einige Handlungsstränge ergänzt, da die Comic-Vorlage in dieser Hinsicht ziemlich "spartanisch" (!!) daherkommt. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich weiter auf der Schlacht, wird aber um zusätzliche Szenen mit Leonidas Familie sowie der Politik des Staates Sparta ergänzt, die im Buch nicht in dieser Form auftauchen. Die Rolle der Königin Gorgo wurde extrem erweitert. Ansonsten gibt leichte Änderungen beim Finale, das nun eine glücklichere Stimmung verbreitet, sowie zusätzliche Gegner auf Seiten der Perser wie "Über"-Immortals und Nashörner.
Empfehlenswert ist die Graphic Novel auf jeden Fall. Auch wenn die Story nicht übermäßig gut ist (und mit ziemlich "konservativen" Wertvorstellungen), gleicht das die phantastische Darstellung auf jeden Fall aus. Lesenswert!


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Filminformationen

Ti tel: 300
Genre: Action, Abenteur, Historisches Epos
Regie: Zack Snyder
Drehbuch: Kurt Johnstad und Michael B. Gordon. Basierend auf der Graphic Novel von Frank Miller (zusammen mit Lynn Varley)
Musik: Tyler Bates
Kamera: Larry Fong
Länge: 117 min
FSK: 16

Darsteller:
König Leonidas (Gerard Butler)
Königin Gorgo (Lena Headey)
Dilios (David Wenham)
Theron (Dominic West)
Captain (Vincent Regan)
Stelios (Michael Fassbender)
Astinos (Tom Wisdom)
Xerxes (Rodrigo Santoro)
Ephialtes (Andrew Tiernan)

300themovie.warnerbros.com/

Werbetrailer (offizielle Version): http://www.apple.com/trailers/wb/300/
Werbetrailer (ungeschnittene, "ab 18"-Version): http://www.youtube.com/watch?v=28IjXoTP4yg
Werbetrailer (deutsche Version): http://www.movie-infos.de/trailer_detail.php?id=473


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Fazit

Ich bin mir sicher, dass mein Gesicht beim Verlassen des Kinos große Ähnlichkeit mit dem des JOKERS gehabt haben muss! Es ist ziemlich schwer, nach diesem gelungenen Spektakel kein verzücktes Grinsen aufzusetzen. Sicher, die ausgefeilteste Handlung wird hier nicht geboten, und ob der pathetischen Dialoge musste ich mehr als einmal die Hände vor das Gesicht schlagen. Und warum müssen Spartaner jeden Satz laut brüllen und immer so ernst gucken? Die historische Genauigkeit wird ganz nebenbei mehr als einmal mit Füßen getreten.... die ganzen SELBSTERNANNTEN FILMEXPERTEN werden den Film deswegen verachten!!!!! All diese Kritik ist letzendlich aber nebensächlich. "300" schaut man sich an, um die bildgewaltige Darstellung der Welt Spartas und insbesondere der faszinierenden Schlachten zu bewundern. Die erfreulich expliziten Kampfszenen mit der Abtrennung von Extrimitäten in Zeitlupe sind in dieser Form einzigartig und haben mich großartig unterhalten - wie auch den Rest des Kinopublikums.

4 von 5 möglichen Sternen (****) hat "300" verdient!


Ich hoffe ihr werdet heute einen tollen Tag haben!!

Küsschen, Magdal.ena

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
trilli7

trilli7

03.10.2007 22:10

schöner bericht, sehr sehr ausführlich, obwohl ich nicht ganz übereinstimme mit einigen sachen ^^ ich für mein teil liebe diesen film mfg trilli7

Thor1983

Thor1983

03.09.2007 11:15

Ein toller Bericht zu einem guten Film!

EarlSneedSinclair

EarlSneedSinclair

15.08.2007 12:49

super! BH von mir, Grüße Earl

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