Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Extraweiche Borsten für sanftere Zahnpflege, Farbanzeige für Borstenwechsel |
| Kontra: |
Preis, nicht überall erhältlich, muss immer wieder nachgekauft und gewechselt werden |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Wer eine elektrische Zahnbürste benutzt, muss sich natürlich auch um den Nachkauf von geeigneten Aufsteckbürsten kümmern.
Ich benutze in meinen beiden Wohnsitzen Wien und Linz 2 elektrische Oral-B-AdvancePower-Zahnbürsten. Dass ich mich beim Kauf der Zahnbürste für einen bekannten Markenartikel entschieden habe, hat den Vorteil, dass die Aufsteckbürsten für dieses Produkt im Nachkauf leicht erhältlich sind. Man bekommt sie in praktisch jedem Elektrogeschäft. Ich habe sie sogar im Lebensmittelsupermarkt „Zielpunkt“ neulich erspäht und letztlich in der Parfümerie Müller, wo es auch eine relativ große Auswahl bezüglich Stückzahl und Art gibt.
Da ich ein relativ empfindliches Zahnfleisch habe, das beim Putzen hin und wieder zum Bluten neigt – vielleicht neige ich auch dazu, beim Putzen unwillkürlich die Bürste zu stark aufzudrücken -, wollte ich mir statt der „normalen“ Aufsteckbürste, die beim Kauf jeder neuen Zahnbürste beiliegt, einmal eine mit weicheren Borsten zulegen.
Her mit zart!
Bei „Müller“ fand ich nun ein geeignetes Produkt, nämlich Oral-B SENSITIVE – 3 Bürstenköpfe mit extra sanften Borsten. Kostenpunkt 16,49 Euro. Das sind ungefähr 5,5 Euro pro Stück. Damit lagen diese Bürstenköpfe im üblichen Preissegment für Oral-B-Aufsteckbürsten. Etwas preisgünstiger sind nur die 8-Stück-Packungen. Aber ich wollte zunächst einmal testen, ob mir die sanften Borsten überhaupt zusagen. Daher blieb ich vorerst bei dieser 3-Stück-Packung.
Sicher, billig sind diese Aufsteckbürsten natürlich nicht, aber dafür kann man sie auch bis zu 3 Monate lang verwenden.
Die kleine, schmale Packung hat ein ansprechendes Aussehen. Das Produkt ist groß auf der Vorderseite abgebildet (siehe Foto). Die Bürstenaufsätze passen laut Info auf der Packung für die Oral-B-Zahnbürsten:
Triumph
ProfessionalCare
Vitality und
AdvancePower.
Da ich stolze Besitzerin zweier „AdvancePower“ bin, stand also einem Kauf der Aufsteckbürsten nichts im Weg.
Auf der Rückseite findet sich der Hinweis, dass die Aufsteckbürsten für Vitality Sonic, Oral-B Sonic Complete und Cross Action Power nicht geeignet sind.
Die Infos auf der Packung finden sich in mehreren Sprachen.
Die Borsten zeigen an, wann Zeit zum Austausch ist
Die Bürsten hat sogenannte INDICATOR Borsten, die durch Entfärbung anzeigen, wann ein Wechsel erfolgen sollte. Die Kunststoffborsten sind in einem dunkleren Blau gefärbt. Die äußeren Borsten des kleinen, runden Bürstenkopfes sind dabei dunkler als die inneren. (siehe Foto)
Die Zahnbürste ist ja überhaupt in den Farben Weiß und Blau gehalten, die meiner Meinung nach den Eindruck von Sauberkeit und Hygiene recht gut vermitteln – so passen die neuen blauen Bürstenköpfe auch optisch einwandfrei zur Zahnbürste.
Mit der Zeit bleicht die intensive blaue Farbe aus. Sind die Borsten oben bereits zur Hälfte weiß, ist ein Austausch fällig.
„Zahnärzte empfehlen, die Zahnbürste alle 3 Monate zu wechseln“, lese ich dazu auf der Packung.
Auf der Rückseite der Packung sieht man auch gut illustriert, wie eine neue Bürste aussieht und eine Bürste, die man auswechseln sollte.
Bei normalem Gebrauch – sprich zweimal täglich 2 Minuten Zähneputzen – kommt man, wie erwähnt, etwa 3 Monate mit einer Bürste aus.
Die Hersteller der Oral –B raten jedoch, eine Aufsteckbürste sofort auszuwechseln, wenn man die Zahnbürste einmal aus Versehen fallen lässt, selbst wenn keine äußeren Schäden an dem Aufsatz erkennbar sind. Ich habe meines Wissens nach glücklicherweise eigentlich noch nie eine elektrische Zahnbürste fallen lassen, aber es empfiehlt sich, immer einen kleinen Vorrat an Ersatzbürsten daheim zu haben. Vor allem, wenn man „SENSITIVE“ bevorzugt. Die „normalen“ Bürstenaufsätze findet man, wie erwähnt, zwar bereits selbst in Lebensmittelsupermärkten – nicht aber die für sensibleres Zahnfleisch!
Meine alte Aufsteckbürste war schon ziemlich entfärbt - also höchste Zeit zum Austausch. Ich war der Meinung, noch Ersatzaufsteckbürsten daheim zu haben, doch war das offenbar Wunschdenken… Oder sie sind einfach verschwunden…
Meine Eindrücke bei der ersten Anwendung
Daheim mache ich mich also sofort an den fälligen Austausch. Die alte Aufsteckbürste wird endlich ihres Dienstes enthoben und entsorgt.
Die Packung mit den sensitiven Bürstenköpfen ist gut verschlossen, merke ich gleich. So gut, dass sie nur mit einer Schere zu öffnen ist. Die Stelle ist oben auf der Packung sogar durch ein Scherensymbol markiert.
Dass die Packung so gut verschlossen ist, trägt zwar fraglos zur Hygiene bei diesem heiklen Produkt bei, andererseits frage ich mich: Was ist, wenn ich so eine Packung z. B. im Urlaub mit habe und dort gerade keine Schere zur Hand ist…? Im Geiste seh ich mich schon mit Flaschenöffnern, Nagelfeilen, Pinzette und Taschenmesser usw. herumwerken bzw. einen willigen Rezeptionisten bitten, das Ding für mich zu öffnen… Peinlich, peinlich…
Vielleicht könnte man sich also seitens der Hersteller eine Verpackungsart einfallen lassen, die zwar genauso hygienisch ist, aber doch leichter zu öffnen.
Da ich die Packung daheim öffne, habe ich eine Schere zur Hand, muss also glücklicherweise nicht nach Ersatzwerkzeugen oder gar einem Helfer suchen.
Im Inneren der durchsichtigen Kunststoffpackung befinden sich drei Bürstenköpfe. Jeder befindet sich - einzeln abgepackt - in einer kleinen, verschweißten Verpackung, die allerdings auf der Rückseite aus Karton besteht und sich daher leicht öffnen lässt.
Für den Fall, dass mehrere Personen eine Zahnbürste gemeinsam benutzen, kann man die einzelnen Aufsteckbürsten mit unterschiedlichen Farbringen kennzeichnen, die jeder Packung beiliegen. Ich verwende meine Zahnbürste alleine, also brauche ich keinen dieser Farbringe.
Die Aufsteckbürste, auf der sich der Schriftzug „Oral-B“ befindet, lässt sich – wie erwartet - ganz leicht auf die Zahnbürste stecken. Die Borsten fühlen sich sofort viel weicher und sanfter an als die regulären – mir fällt dazu die TV-Werbung für die Dr.Best-Zahnbürsten ein, die selbst die weiche Schale einer Tomate nicht verletzen. Dies würde sicher auch auf die SENSITIVE-Aufsteckbürsten zutreffen, ich hab den Versuch jedoch nicht unternommen…
Ein Knopfdruck - und die neue Aufsteckbürste beginnt sofort zu summen und rotieren. Und ich zu putzen – nachdem ich zuvor natürlich noch einen kleinen Klacks meiner aktuellen Zahnpasta auf die Borsten geschmiert habe.
Die Borsten fühlen sich tatsächlich viel angenehm zart an. Meine Befürchtung, dass die Reinigungswirkung dadurch eventuell schwächer sein könnte, bestätigt sich nach dem Putzen in keiner Weise.
Seit ich die extraweichen Borsten verwende, habe ich kaum noch Probleme mit Zahnfleischbluten. Ich bin mit der neuen weicheren Aufsteckbürste also wirklich sehr zufrieden und werde sie gern nachkaufen. In diesem Sinn kann ich sie auch allen empfehlen, die eine Borste bevorzugen, die besonders sanft zu Zähnen und Zahnfleisch ist oder vielleicht freiliegende Zahnhälse haben, die beim Putzen oft sensibel bis schmerzhaft reagieren.
Preislich gibt es, so viel mir aufgefallen ist, keinerlei Unterschiede zu der regulären Aufsteckbürste mit den härteren Borsten.
Hersteller:
BRAUN
(Braun Gmbh, Frankfurter Straße 145, 61476 Kronberg, Deutschland)
bzw.
Gillette Canada (für die Marken INDICATOR und Oral-B)
Info:
www.braun.com
www.oralb.com
Der Vertrieb erfolgt durch das bekannte Unternehmen Procter & Gamble (United Kingdom).
Braun, Gillette und Procter & Gamble sind, soweit mir bekannt, große, traditionelle Firmen, denen man sicher Kompetenz zuschreiben kann und die auch für eine gewisse hohe Qualität stehen.
Über die Haltbarkeit der Aufsteckbürste kann ich noch nicht viel sagen, da ich diese Bürste erst eine knappe Woche verwende – meine Eindrücke sind aber bisher durchaus zufriedenstellend. Ich kann also diese Aufsteckbürsten zum Nachkauf durchaus weiterempfehlen.
© DMK 5/09