7 Days to Live (Film)

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7 Days to Live (Film)

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Psychohorror aus Deutschland

4  22.11.2000

Pro:
Spannung auf höherem Niveau

Kontra:
naja, nur die vielleicht zu geringen Zahl an "Schockern" macht das "sehr gut" zum "gut"

Empfehlenswert: Ja 

Handballstar

Über sich: DANKE

Mitglied seit:20.07.2000

Erfahrungsberichte:120

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 143 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Hi Leute !

Am Montag war es wieder soweit. Am Montag ab 23.00 Uhr saß ich in der Überraschungspremiere, voller Spannung was mich denn diesmal erwarten würde - Popcorn und Cola standen bereit - also konnte es los gehen. Vorher hatte ich mich im Internet informiert, welcher Film denn diesmal die größten Chancen hätte, gezeigt zu werden. "The Grinch" und "The Cell" waren dort ganz vorn mit dabei. Doch wie es so oft im Leben ist, kam es auch diesmal ganz anders:

Wie üblich verließen die ersten Zuschauer den Kinosaal, als im Vorspann "Senator Film" zu sehen war ... ein deutscher Film ... auch ich muss zugeben, dass ich da bis jetzt immer ziemliche Vorurteile hatte. Aber ich sollte es nicht bereuen, dass ich weiter seelenruhig auf meinem Sitz verweilte. Wenige Augenblicke später kreischte uns ein furchteinflössendes "Seven days to live" von der Leinwand an. Damit war eins schonmal klar: HORROR !!! Dabei war ich doch erst letzte Woche in "Schatten der Wahrheit" gewesen ...

Vor ein paar Wochen hatte ich schon die Werbung zu diesem Film im Kino gesehen und schon diese, ließ mich schnell im Klaren darüber sein, dass es sich hierbei nicht gerade um eine romantische Komödie handeln würde:

Wir befinden uns im Jahre 1976 in Clawton. Es herrscht eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre und es ist natürlich Nacht. Eine Polizeieinheit fährt zu einem abgelegenen, alten Haus auf dem Lande und klopft an die Tür. Wie zu erwarten war, öffnet niemand und die sie verschaffen sich gewaltsam Eintritt. Im Hause entdecken sie einen flimmernden Fernseher und davor einen grünen Sessel, den man aber nur von hinten sieht. Na wer sitze denn da ? Eine Moorleiche, mit widerlich aufgequollenem Gesicht. Schock Nr. 1 ! In der Ecke entdecken die Polizisten einen sitzenden Mann, scheinbar tot. Einer von ihnen geht zu ihm, beugt sich zu ihm hin, berührt mit seiner Hand seinen Arm und ..... Ahhhhhhhhhhhhhh - ein nervenzerfetzender Schrei durchdringt die Stille der Nacht - Vorspann beendet.

Die eigentliche Handlung beginnt erst 23 Jahre später. Das junge Ehepaar Martin und Ellen Shaw hat vor kurzem seinen Sohn verloren und wagt nun einen totalen Neuanfang. Dazu wollen sie auf's Land ziehen und ziehen natürlich ausgerechnet in DIESES abgelegene Haus, und das ohne sich über die Vergangenheit im Klaren zu sein. Zunächst ist es nur dreckig und etwas dunkel, der Strom fällt hin und wieder aus und auf dem angelaufenen Spiegel steht eine Sieben. Ellen macht sich keine große Gedanken darüber. Doch dies ist erst der Anfang. In der Folge scheint sie immer wieder Warnungen über ihren bevorstehenden Tod zu erhalten. Auf einem Verkehrsschild steht plötzlich „noch 6 Tage zu Leben“ und der Moderator im Radio sagt auf einmal „Ach übrigens Ellen, du hast noch 5 Tage zu leben.“ Ellens psychischer Zustand verschlechtert sich von Tag zu Tag. Ihr Mann ist Schriftsteller und schreibt Tag und Nacht an seinem neuen Bestseller. Von den Wahnvorstellungen seiner Frau fühlt er sich mehr und mehr gestört und geht in keiner Weise auf sie ein.

Es beginnt eine gruselige Suche nach der Wahrheit, der Wahrheit über das Haus und seine Vergangenheit. Mehr möchte ich jetzt nicht verraten, weil der Film wirklich sehenswert ist und ich ihn eigentlich jedem Horrorfan ans Herz legen kann. Blut und bestialischer Morde werdet ihr in diesem Film nicht erleben. Es ist viel mehr ein weiteres Werk aus der Kategorie Psycho-Horror - quasi die deutsche Antwort auf „Schatten der Wahrheit“.

Die Hauptdarsteller Sean Pertwee und Amanda Plummer, die den meisten von euch aus "Pulp Fiction" bekannt seine dürfte, zeigen ihre abolute Klasse und runden den gelungenen Film somit auf gekonnte Weise ab.

FAZIT: Anschauen !

viele liebe Grüße,
Euer Henry
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
AnjaZim

AnjaZim

12.01.2001 16:21

Hallole, wollte nur mal sagen daß deine Zusammenfassung gut geschrieben war und mich echt neugierig auf den Film gemacht hat. Gehe gleich heut abend rein. Grüßle Anja

Lasher

Lasher

29.11.2000 13:59

die zusammenfassung ist gut geschriebenich, aber ich hätte mir etwas mehr eigene MEINUNG gewünscht...

Genesis760721

Genesis760721

26.11.2000 16:56

Da muß ich einfach rein. Ich merke jetzt schon wie kribbelig ich werde!!! Gruß Genesis760721

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