...
Vielleicht alles nur ein Zeichen? Oder ein übler Trick, um sie zu verwirren? Oder zu guter letzt eine Lektion? Aber wenn ja, für wen und warum?
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Meinung ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
8 Frauen ist makaber, spannend und total undurchschaubar.
Das waren ungefähr die Worte, ... Bericht lesen
8 Frauen
Frankreich in den 50ern: In einer verschneiten Villa trifft sich eine Großfamilie, um die ... mehr
Weihnachtstage miteinander zu verbringen. Doch anstatt der trauten Bescherung findet man das Familienoberhaupt ermordet unter dem Weihnachtsbaum. Die Mörderin kann sich nur unter den 8 Frauen befinden, die dem Mann am nächsten standen... 8 Frauen, jede ist verdächtig, jede hat ein Motiv, jede birgt ein Geheimnis. Sie sind schön, temperamentvoll, intelligent, sinnlich und gefährlich. Eine von ihnen ist schuldig, aber welche ist es?
8 Frauen (DVD)
Die herrliche Krimikomödie aus Frankreich: In einer verschneiten Villa wird das ... mehr
Familienoberhaupt ermordet. Vom Täter keine Spur. Unter den acht anwesenden Frauen ist jede verdächtig, jede hat ein Motiv, jede birgt ein Geheimnis. Alle sind sie schön, temperamentvoll, intelligent, sinnlich und gefährlich. Eine von ihnen ist schuldig, aber welche ist es? Regisseur François Ozon (Swimming Pool) inszenierte mit 8 Frauen eine herrliche Mischung aus Musical, Thriller und Komödie und engagierte für den Film Frankreichs beste Schauspielerinnen wie Catherine Deneuve, Isabelle Huppert und Emmanuelle Béart. Mit den deutschen Stimmen von Senta Berger, Hannelore Elsner, Cosma Shiva Hagen, Nicolette Krebitz, Ruth Maria Kubitschek, Katja Riemann und Jasmin Tabatabai.
8 Frauen (DVD)
Die herrliche Krimikomödie aus Frankreich: In einer verschneiten Villa wird das ... mehr
Familienoberhaupt ermordet. Vom Täter keine Spur. Unter den acht anwesenden Frauen ist jede verdächtig, jede hat ein Motiv, jede birgt ein Geheimnis. Alle sind sie schön, temperamentvoll, intelligent, sinnlich und gefährlich. Eine von ihnen ist schuldig, aber welche ist es? Regisseur François Ozon (Swimming Pool) inszenierte mit 8 Frauen eine herrliche Mischung aus Musical, Thriller und Komödie und engagierte für den Film Frankreichs beste Schauspielerinnen wie Catherine Deneuve, Isabelle Huppert und Emmanuelle Béart. Mit den deutschen Stimmen von Senta Berger, Hannelore Elsner, Cosma Shiva Hagen, Nicolette Krebitz, Ruth Maria Kubitschek, Katja Riemann und Jasmin Tabatabai.
8 Frauen (DVD)
Acht Frauen und ein toter Mann. Jede ist verdächtig, alle haben ein Motiv. Der ... mehr
französische Autorenfilmer François Ozon vereint in seiner fulminanten boulevardesken Frauenkomödie 8 Frauen die großen französischen Leinwandheldinnen der vergangenen fünf Jahrzehnte. Frankreich in den 50er-Jahren. In einem eingeschneiten Landhaus trifft sich eine Großfamilie, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Am Morgen liegt der Vater mit einem Messer im Rücken in seinem Bett. Allen Beteiligten ist klar: Eine von ihnen muss die Mörderin sein. Es entsteht ein munteres Spiel aus gegenseitigen Verdächtigungen und Schuldzuweisungen, in dessen Folge Schritt für Schritt die Wahrheiten hinter dem Schein der Bourgeoisie aufgedeckt werden. Sensationell an Ozons Krimikomödie ist zunächst nicht unbedingt die Handlung, sondern vielmehr die Besetzungsliste, die sich wie ein Who's who des französischen Films liest, angeführt von Catherine Deneuve und Isabelle Huppert über Emmanuelle Béart und Fanny Ardant bis hin zu den Jungstars Virginie Ledoyen und Ludivine Sagnier. Radikal beschränkt auf das weibliche Geschlecht ist 8 Frauen aber vor allen Dingen eines: intellektueller Reflex auf die Ikonen Hollywoods und melancholische Hommage an Lana Turner, Grace Kelly oder Rita Hayworth. Deutlich wird das am stärksten in den Chansoneinlagen, die aus der reißbrettartig konzipierten Handlung herausfallen. Wenn etwa Emmanuelle Béart oder Isabelle Huppert eins der zahlreichen französischen Kultlieder in den Posen der Technicolordiven interpretieren, ist der Höhepunkt der Künstlichkeit erreicht und das Unglaubliche Wirklichkeit geworden. 8 Frauen vereint in diesen magischen Momenten die alte und die neue Welt, ist massenkompatibles Unterhaltungskino und intimer Autorenfilm zugleich. Ein überaus seltener Glücksfall. --Thomas Reuthebuch
8 Frauen (8 Femmes)
Acht Frauen ist der Soundtrack zu dem gleichnamigen Film des Regisseurs François Ozon. Die ... mehr
Filmmusik stammt von dem berühmten Komponisten Krishna Levy, der bereits eine ganze Reihe von Soundtracks kreiert hat -- angefangen von Cours Toujours bis hin zu Ali Zaoua. Der Komponist hat hiermit einiges riskiert, denn er musste die Schauspielerinnen des Films dazu bringen, selbst zu singen, zu flüstern, zu lachen und zu weinen. Er hat gewagt und gewonnen, denn wir erleben bei den 21 Stücken, die den Film durchziehen, am Mikrofon keine Geringeren als Isabelle Huppert, Emmanuelle Béart, Cathérine Deneuve, die übrigens nicht zum ersten Mal als Sängerin auftritt, aber auch Fanny Ardant, Danielle Darrieux oder Virginie Ledoyen. Acht Frauen bedient sich einige Male bei Themen aus dem französischen Variété und Original-Kompositionen und wird so zu einer raffinierten Aufnahme, die von pikanten Texten geprägt wird und die in dieser Art ganz einfach nur von Frauen interpretiert werden konnte. Acht Frauen kann vor Freude beben wie bei "Papa t'es plus dans le coup" oder tiefsinnig und melancholisch sein wie bei "Message personnel". Es ist eine wunderschöne CD, die auf ganz sanfte, zarte Weise die Seelenzustände des schwachen Geschlechts enthüllt. --Toma
8 Frauen (DVD) Min: UFA
Frankreich in den 50ern: In einer verschneiten Villa trifft sich eine Großfamilie, um die ... mehr
Weihnachtstage miteinander zu verbringen. Doch anstatt der trauten Bescherung findet man das Familienoberhaupt ermordet unter dem Weihnachtsbaum. Die Mörderin kann sich nur unter den 8 Frauen befinden, die dem Mann am nächsten standen. 8 Frauen, jede ist verdächtig, jede hat ein Motiv, jede birgt ein Geheimnis. Sie sind schön, temperamentvoll, intelligent, sinnlich und gefährlich. Eine von ihnen ist schuldig, aber welche ist es?
Weihnachtstage miteinander zu verbringen. Doch anstatt der trauten Bescherung findet man das Familienoberhaupt ermordet unter dem Weihnachtsbaum. Die Mörderin kann sich nur unter den acht Frauen befinden, die dem Mann am nächsten standen. Acht Frauen, jede ist verdächtig, jede hat ein Motiv, jede birgt ein Geheimnis. Sie sind schön, temperamentvoll, intelligent, sinnlich und gefährlich. Eine von ihnen ist schuldig, aber welche ist es?
8 Frauen [VHS] (Video)
Acht Frauen und ein toter Mann. Jede ist verdächtig, alle haben ein Motiv. Der ... mehr
französische Autorenfilmer François Ozon vereint in seiner fulminanten boulevardesken Frauenkomödie 8 Frauen die großen französischen Leinwandheldinnen der vergangenen fünf Jahrzehnte. Frankreich in den 50er-Jahren. In einem eingeschneiten Landhaus trifft sich eine Großfamilie, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Am Morgen liegt der Vater mit einem Messer im Rücken in seinem Bett. Allen Beteiligten ist klar: Eine von ihnen muss die Mörderin sein. Es entsteht ein munteres Spiel aus gegenseitigen Verdächtigungen und Schuldzuweisungen, in dessen Folge Schritt für Schritt die Wahrheiten hinter dem Schein der Bourgeoisie aufgedeckt werden. Sensationell an Ozons Krimikomödie ist zunächst nicht unbedingt die Handlung, sondern vielmehr die Besetzungsliste, die sich wie ein Who's who des französischen Films liest, angeführt von Catherine Deneuve und Isabelle Huppert über Emmanuelle Béart und Fanny Ardant bis hin zu den Jungstars Virginie Ledoyen und Ludivine Sagnier. Radikal beschränkt auf das weibliche Geschlecht ist 8 Frauen aber vor allen Dingen eines: intellektueller Reflex auf die Ikonen Hollywoods und melancholische Hommage an Lana Turner, Grace Kelly oder Rita Hayworth. Deutlich wird das am stärksten in den Chansoneinlagen, die aus der reißbrettartig konzipierten Handlung herausfallen. Wenn etwa Emmanuelle Béart oder Isabelle Huppert eins der zahlreichen französischen Kultlieder in den Posen der Technicolordiven interpretieren, ist der Höhepunkt der Künstlichkeit erreicht und das Unglaubliche Wirklichkeit geworden. 8 Frauen vereint in diesen magischen Momenten die alte und die neue Welt, ist massenkompatibles Unterhaltungskino und intimer Autorenfilm zugleich. Ein überaus seltener Glücksfall. --Thomas Reuthebuch
FranzösischFrankreich in den 50ern: In einer verschneiten Villa trifft sich eine Großfamilie, um die Weihnachtstage miteinander zu verbringen. Doch anstatt der trauten Bescherung findet man das Familienoberhaupt ermordet unter dem Weihnachtsbaum. Die Mörderin kann sich nur unter den acht Frauen befinden, die dem Mann am nächsten standen. Acht Frauen, jede ist verdächtig, jede hat ein Motiv, jede birgt ein Geheimnis. Sie sind schön, temperamentvoll, intelligent, sinnlich und gefährlich. Eine von ihnen ist schuldig, aber welche ist es?
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Erfahrungsbericht von dani___ über 8 Frauen 26.12.2004
Produktbewertung des Autors:
Humor
ziemlich humorvoll
Spannung
sehr spannend
Anspruch
anspruchsvoll
Action:
viel
Romantik:
geht so
Pro:
makaber; spannend; unvorhersehbar; urkomisch; Schauspieler; Handlung; verschiedene Charaktere treffen aufeinander; Songs der einzelnen Frauen; französischer Film; nette und unterhaltende Krimi - Komödie; alle Gefühle enthalten;
Kontra:
Unterbrechungen der Geschichte wegen der Songs; kleine Teile auf Französisch => Nachteil für nicht Französisch sprechende;
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Kurz vor Weihnachten passiert es – Marcel, der Vater, ist tot. Er hat ein Messer im Rücken und einer unter ihnen muss der Mörder sein. Der erste Verdacht fällt auf Gaby, die Mutter von Suzon und Catherine, die schon lnage nichts mehr mit ihrem Ehemann gemein hatte und ihn eigentlich nur noch des Geldes wegen brauchte. Schließlich hat sie einen Liebhaber und Geld wäre auch kein schlechter Nebeneffekt gewesen. Egoistisch und total gefühlskalt... zwischenzeitlich auch lesbisch. Passt das zusammen?
Nein, es war sicherlich Mamy, die schon in jungen Jahren ihren Mann umgebrachte, weil sie ihn heiraten musste und ihn eines Tages nicht mehr unter die Augen treten konnte, weil sie ihn so abgrundtief hasste... War sie es? Für Mamy wäre es schließlich kein neues Terrain mehr... Außerdem ist sie ganz angetan vom Alkohol. Und plötzlich fliegt auch noch ihre Lüge auf, dass ihre Beine nicht mehr zu bewegen wären. Mamy steht auf und kann auf einmal wieder laufen... vielleicht war sie bei Marcel im Zimmer und hat ... ? Was ist mit Augustine, der noch fast nie ein Lächeln über die Lippen gekommen ist, die nur Dinge beanstandet, und die man nie zufrieden stellen kann, die andere nur zu gern mit ihren kalten und herzlosen Sprüchen verletzt. Wie sich herausstellt, wollte sie Marcel für sich haben, der ihr einziger Lebensanker war. Vielleicht wusste sie plötzlich, dass ihr Wunsch nie in Erfüllung gehen würde und wollte ihn aus Rache töten?
Augustine und ihre Schwester Gaby schieben die Schuld auf Pierrette, die Schwester von Marcel. Denn die ist ganz plötzlich gekommen, weil sie einen anonymen Anruf bekommen hätte, ihr Bruder sei tot. Bestimmt hat sie ihn umgebracht und tut nur so, als sei sie unschuldig. Sie hat das Geld dringend nötig, sie ist als Prostituierte bekannt, die nichts anbrennen und allen und jeden auflaufen lässt. Suzon leitet von Anfang an die „Ermittlungen“, da ja keine Polizei gerufen kann, weil das Telefon abgekappt wurde. Plötzlich gilt sie auch als verdächtig, weil sie mitten in der Nacht gesehen wurde – bei ihrem Vater, der jetzt tot im Bett liegt. Noch dazu ist ist schwanger und vielleicht haben sie sich ja wegen diesem Umstand gestritten und sie verlor die Contenance?
Gerade aber ihre Schwester Catherine kann sich nicht recht verteidigen. Sie ist total neugierig und liegt die ganze Nacht mit ihren Büchern wach und liest sie, worüber sich Augustine höllisch aufregt, weil die angeblich deswegen um ihren Schlaf gebracht würde. Vielleicht war es ja sie, die abwartete, bis alle schliefen und schließlich zu ihrem Vater ging und ihn umbrachte, um endlich aus der Rolle des Nesthäkchens zu entfliehen?! Plötzlich geraten auch sämtliche Angestellte des Hauses unter Verdacht. Doch wer war es denn nun? Irgenjemand musste Marcel ja umgebracht haben!! Die Frauen drehen sich im Kreis, geben sich gegenseitig fadenscheinige Alibis, die dann doch wieder nicht wasserdicht sind und heraus kommt dabei recht wenig.
Vielleicht alles nur ein Zeichen? Oder ein übler Trick, um sie zu verwirren? Oder zu guter letzt eine Lektion? Aber wenn ja, für wen und warum?
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Meinung ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ 8 Frauen ist makaber, spannend und total undurchschaubar. Das waren ungefähr die Worte, die mir durch den Kopf schossen, als der Film zu Ende war. Denn bis zuletzt hatte ich zumindest nicht ganz heraus, wer denn jetzt Marcel umgebracht haben soll. Klar, man hat Vermutungen, die Tatsachen weichen und schließlich fängt man wieder von null an. Was als Schluss hier angegeben wird, übertrifft alles, was sich mein Verstand bis dahin zusammengereimt hat. Nie im Leben hätte ich so viel Witz, Humor und Sarkasmus vermutet, wie es Francois Ozon hier hineingebaut hat.
Die Spannung bleibt also bis zum Schluss. Nicht nur während den 108 Minuten ist man total gebannt, was als nächstes folgt, wer nun erschrickt, den Geist aufgibt oder zusammenbricht. Immer wieder schaudert man mit, wenn zum Beispiel ein Schuss ertönt und die Köchin zusammensackt. Zwar nur aus Angst, sie hätte getroffen werden können, aber trotzdem. Alles ist so gut inszeniert, dass der Zuschauer richtig mitfiebert und gespannt ist, auf das, was kommt und wie es endet. Selten gab es auch einen Film, der sein Ende bis zum Schluss verbergen konnte, denn meist ist alles so vorhersehbar, dass man ja schon fast keine Lust mehr hat, bis zum Ende zu gucken. Ganz anders hier, der Film fesselte mit all seinen Details – und das bis zum Schluss.
Die Bilder im Film sind auch super, so hat man oberflächlich gesehen zwar nur das Haus zu sehen bekommen, aber es ist wunderschön hergerichtet, mit vielen Kleinigkeiten, Gemälden, einer schönen Treppe usw. So bekommt alles seinen französischen Charakter, genauso in dem Moment, als die Geschichte für jede der acht Frauen unterbrochen wird, damit sie ein französisches Chanson singen können. Wem es bis dahin entgehen konnte, dass das ein französischer Film ist (konnte man eigentlich gar nicht, weil sie kleine französische Sätze von sich gegeben haben), der merkt es spätestens hier. Mir haben diese Songs zwar manches mal weniger gefallen, weil sie immer an der falschen Stelle waren (es war so spannend!!!) und einfach ziemlich übertrieben wirkten.
Wenn man diese Art von Film aber mag, kann man in die Welt der Musicals abtriften, in der man nur noch der französischen Musik zuhört, sich im Text verliert und der Gestik und Mimik der Person widmet. Für Leute, die kein Französisch sprechen, sicherlich ärgerlich, denn so kann man die Personen teilweise etwas besser einschätzen, aber auch nicht sonderlich schlimm, weil es zur Geschichte an sich nichts beiträgt, lediglich zur Unterhaltung. Eigentlich erwartet man ja einen Krimi, wenn man die Vorschau gesehen hat oder dergleichen, hier wird aber sehr schnell klar, dass Francois Ozon nicht nur Wert auf auf das Krimi-Dasein gelegt hat, sondern auch deutlich auf den musikalischen Teil und die Tatsache, dass hier nur Frauen mitspielen.
Denn durch die Schauspielerinnen gelingt es ihm, eine perfekte Krimi-Komödie mit vielen spannenden, kreativen und nostalgischen Szenen zu schaffen, die keinen Vergleich mit anderen Filmen zulässt. Gut durchdacht und dennoch so offensichtlich verstrickt wird der Zuschauer total verwirrt: einmal scheint es, als sei die eine die Mörderin, im nächsten Moment wird die Schuld auf die andere geschoben. Sie verbünden, zerstreiten, küssen, hassen und lieben sich. Das ist das Besondere an 8 Frauen... die Geschichte nimmt ihren Lauf – ihren ganzn individuellen und unvorhersehbaren.
Während die Zeit so vergeht, indem sie alle versuchen, der Mörderin auf die Schliche zu kommen, lüftet sich so manches Geheimnis, alle sind schockiert voneinander. Mamy hat ihren Mann ermordert, Suzon ist schwanger und zwar von Marcel, der dann doch auf einmal nicht ihr Vater ist und und und. An das eigentlich Thema – Marcels Tod – wird selten gedacht, denn man hat ja schließlich auch noch andere Dinge zu tun, wie zum Beispiel sich schick machen, streiten, Kaffe trinken.
Ein Film, bei dem man lachen wie auch weinen muss, der alle Gefühlslagen in sich vereint, genauso wie seine Charaktere. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, total in sich verschlossen, hibbelig oder auch selbstsüchtig. Alle sind hier beieinander und wollen die Wahrheit wissen. Amüsant, komisch und dennoch spannend ist der Film gewiss. Auf seine Weise anders.
Warum niemand um Marcel weint? - Das gehört zur Geschichte und zum Ende, also lasst euch überraschen.~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Schauspieler ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Gaby – Catherine Denevue Suzon – Virginie Ledoyen Catherine – Ludivine Sagnier Augustine – Isabelle Huppert Mamy – Danielle Darrieux Pierrette – Fanny Ardant Mrs. Chanel – Firmine Richard Louise – Emmanuelle Béart
Die Schauspieler waren durchweg einzigartig. Jede konnte auf ihre Weise überzeugen und spielte ihre Rolle perfekt. Catherine Denevue überzeugt durch ihre Herzlosigkeit ihren Kindern gegenüber, genauso aber auch gegenüber ihrem Mann. Wegen seinem Tod verliert sie keine Träne, was aber eigentlich bei allen der 8 Frauen der Fall ist. Lediglich Suzon (Viginie Ledoyen) wird als traurige Tochter gezeigt, die um ihren Vater trauert. Die aber genauso berechnend gezeigt wird, als sie erfährt, dass es gar nicht ihr Vater ist, von dem sie schwanger ist.
Ludivine Sagnier gilt als „die Kleine“, mit der man eh noch nicht normal über „Erwachsenen-Dinge“ sprechen kann. Die aber schließlich doch mehr ernst zu nehmen ist, als man glaubt. Isabelle Huppert hat eine besondere Rolle – sie ist die ewig meckernde Tante, die in ihrem Leben nichts fertig bekommen hat. Diese Charaktereigenschaften so gut rüberzubringen, verlangt schon einiges ab. Was aber die Leistung aller anderen keineswegs in den Schatten stellt, weil alle perfekt den Charakter gespielt haben, den sie sollten. Als Folge konnte man dann ein spektakuläres Meisterwerk mit exzellenter Handlung und Bildern sehen!~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Sonstiges ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Drehbuch und Regie: Francois Ozon nach einer Vorlage vom Theaterstück von Robert Thomas Produzenten: Olivier Delbosc, Marc Missionnier Originaltitel: 8 femmes
Land: Frankreich, 2001 Länge: 108 Minuten freigegeben ab 12 Jahren
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Fazit ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Atemberaubend spannend und urkomisch, dazu eine Briese Selbstironie und Sarkasmus – so wirkt 8 Frauen auf seine Zuschauer. Wer diesen Film mal begonnen hat zu anzusehen, kann damit sicherlich nicht mehr aufhören. Die acht Frauen haben es in sich und unterhalten alle und jeden. Grenzenlose Skepsis und unglaubliche Witze lassen es keinesfalls langweilig werden. Von mir gibt es vier Sterne, weil mir die Chansons weniger gefallen haben, besser gesagt die Tatsache, dass deswegen die Geschichte so auseinander gerissen wurde.
Pro: spannend, lustig, tolle Schauspielerinnen Kontra: nichts
Letztes Jahr hat uns Amélie verzaubert - dieses Jahr werden sie von acht Frauen begeistert sein. "Huit Femmes" lief in Frankreich bereits Anfang des Jahres an, wo ich ihn auch das erste Mal gesehen habe (das zweite Mal in einer Air France Maschine auf d ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Verfilmte Boulevard-Komödie Kontra: dto., eigentlich kein Kinofilm
Neulich gab es bei uns im Zweierpack mit Wein und Imbiss die beiden Filme "8 Frauen" und "Wahnsinnig verliebt"; und es ist gut, dass ich beide gesehen habe, denn sich für einen entscheiden zu müssen, ist schwierig - in beiden geht es um Mord, in beiden ge ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Frisurentipps Kontra: So geht man nicht miteinander um!
[Für Garrrby]
Was bleibt übrig, nachdem sich alle vom von den Feullitons verschriebenen Kniefall vor dem Divenensemble dieses Films erholt haben, und sich ihre vom ehrfurchtsvollen Rumrobben vor der Leinwand wunden Kniescheiben und vom Kinofußbodenbela ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Ich habe ja angekündigt, dass ich meine Katharine-Hepburn-Reihe nach drei Berichten erstmal unterbrechen will (ich will ja keinen langweilen *g*). Gesagt habe ich dann, dass der Bericht mal wieder musikalisch wird. Das stimmt jetzt nur zur Hälfte. Eigentl ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: ein großartiges Ensemble, Stil, Charme und Witz Kontra: könnte noch etwas turbulenter und flotter inszeniert werden
Man mag es kaum glauben, aber nicht ganz Frankreich konnte sich letztes Jahr mit der „fabelhaften Welt der Amelié" anfreunden. So manch ein um sein Kulturgut Film besorgter Kritiker meinte in „Amelié" eine frankophile Mythenbeschwörung der anachronistisch ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: Erstklassige Schauspieler und die dazu passenden Synchronstimmen Kontra: Hart an der Realität
...Welche Frau wird da nicht neugierig, wenn sie unter den zahlreichen Filmen, die sich so im Laufe der Zeit angesammelt haben, einen entdeckt, welcher den Titel ?8 Frauen? trägt? Das lässt doch auf manches schließen, zumal man sich unter dem Titel so einiges vorstellen kann. Na ja, zu was ?8 Frauen? im Stande sein können, dazu möchte ich mich lieber nicht äußern, wobei ich natürlich bis dato nur so viel wusste, dass dies kein Sexfilm ist. Das hat mir ein guter Freund verraten, bei welchem ich diesen Film im Regal mal entdeckt hab.
Und da ich nun mal neugierig bin, konnte ich´s mir nicht verkneifen diesen Film so sang- und klanglos ins Abspielgerät zu legen, um meinen Mann damit zu überraschen, der sich nichtsahnend, was auf ihn nun zukommt, neben mich setzte, um mit mir gemeinsam ?diesen? Film anzuschauen.
Nun, zunächst mal...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: geniale Dialoge, die besten französischen "Weiber", Technicolor par excellence Kontra: für viele zu dialoglastig und actionarm
...Eingeschneit in einem alten Landsitz entdecken die 7 Frauen des Hauses den Hausherren mit einem Messer in seinem Rücken tot in seinem Bett liegen. Jede der Frauen ? Tochter, Schwiegermutter, Dienerin, Schwägerin ? hat sowohl ein Motiv, ein fehlendes Alibi als auch ein dunkles Geheimnis.
Jede der Frauen verdächtigt die Anderen. Da es wegen des Wetters keinen Weg nach draußen gibt, übernehmen die Frauen selbst die Detektivarbeit und befragen sich gegenseitig. Eine lügt, die anderen sagen aber auch nicht wirklich die Wahrheit.
Es wird nicht gerade einfacher, als plötzlich auch noch die Schwester des Toten in der Tür steht, denn nun gibt es 8 Geschichten und 8 Verdächtige?
Wieder einmal hat das französische Regie-Genie Francois Ozon zugeschlagen. Sein Film ?8 Frauen? ist ein bitterböser Ensemblefilm, der gleichzeitig eine wunderbare...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich