A4 Game Studio

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... Ja, ja! Da spreche ich doch direkt aus eigener Erfahrung und aus meiner Seele, und was ist mit eurer SEELE? Also gut! Genug geschwafelt! Jetzt wird es ernst! Kommen wir doch am besten gleich zum eigentlichen Thema: Das „3D GameStudio A4 3D Engine“! Das 3D GameStudio / A4: °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Das ... Bericht lesen





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1-6 von 18 Erfahrungsberichten    
> Alle 18 A4 Game Studio Erfahrungsberichte anzeigen
Mach DIR selbst DEIN Spiel!
Erfahrungsbericht von DarkDemon über A4 Game Studio
06.03.2001


Produktbewertung des Autors:   

Stabilität: ausgezeichnet 
Benutzerfreundlichkeit ausgezeichnet 

Pro: Auf einfachste Art und Weise kann man selber ein Spiel entwickeln .  Die 3D Engin entspricht den heutigen Standard
Kontra: Für komplexe Spiele kommt man nicht daran vorbei, die dazugehörige Scriptsprache zu erlernen .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Vorwort:
°°°°°°°°°°°°

Da spielt man stundenlang ein 3D - Spiel, z.B. ein Rollenspiel (alla Might and Magic VII), ein Actionspiel (alla Quake II) oder ein Weltraumaction/wirtschafts- Simulationsspiel (alla Wing Commander V oder X-Beyond the Frontier), und man kommt einfach an gewissen Stellen im Spiel absolut nicht weiter, weil entweder ein fast unbesiegbarer Endgegner am Ende eines Levels einem vor der Nase herumfuchtelt oder man hat es gleich mit einer ganzen Horde Spinnern zu tun, die nichts besseres zu erledigen haben, als den Spieler in die ewigen Jagdgründe zu befördern etc. und in Rollenspielen sind vorwiegend die Rätsel bzw. Missionen (Aufträge/Quest) die größte Hürde die man überwinden muss, und weiß Gott, die meisten Aufgaben die man zulösen hat sind nicht von schlechten Eltern, mit anderen Worten: SAU SCHWER (Das ganze noch mal auf Hochdeutsch: TOTAL SCHEIßE). Grüble, Grüble, Grüble!

Brrrrrrr! Dampf! Frust! Haare raufen! Mist, schon wieder drauf gegangen und nun kann ich diesen Dreckslevel schon wieder von vorne beginnen. Ärger macht sich breit! Hände fangen an zu schwitzen! Fingernägel werden abgekaut! Zigaretten werden angesteckt! Die Tastatur muss leiden, indem man dauernd auf sie hämmert (das gleiche gilt auch mit dem Joystick und sonstige Eingabegeräte die man eventuell außerdem noch am PC angeschlossen hat)! Und es würden mir noch eine ganze Menge weitere Ereignisse einfallen, die beim NICHT schaffen eines Levels oder einer Mission auftreten könnten, das würde aber hier jetzt den Rahmen sprengen! Ach! Was sage ich da! Ich meine natürlich das diese Meinung bzw. dieser Bericht überlastet würde, und ich keine Lust habe diesen Beitrag mit einem LKW zu transportieren.

Dann gibt es noch eine 2. Sorte von Spielen die nach einem langen und ermüdeten „Gääähhhhn!“ schreien, da diese so langweilig sind (weil in diesem Game einfach nichts interessantes passiert), das man vor seinem PC schlafend vom Stuhl fällt.

Bei der Gelegenheit fragt man sich dann doch: Wenn ICH dieses Spiel entwickelt hätte, dann würde ich es anders und BESSER machen! Ja! Genauso und nicht anders! Euch werde ich es schon zeigen was ne Hake ist! Ich werde euch ein Spiel vorsetzen das ihr in eurem Leben nie vergessen werdet! Würde man wohl sagen (Denken) oder auch nicht? Na! Wem dem auch sei, wer schon einmal die oben beschriebenen Erfahrungen gemacht hat und den Wunsch hegte selbst ein Spiel zu entwickeln, dann gebe ich euch hier die beste Gelegenheit dazu es besser zu machen, als die Spiele die euch sonst die Nerven zerfressen hatten. Ja, ja! Da spreche ich doch direkt aus eigener Erfahrung und aus meiner Seele, und was ist mit eurer SEELE?

Also gut! Genug geschwafelt! Jetzt wird es ernst! Kommen wir doch am besten gleich zum eigentlichen Thema: Das „3D GameStudio A4 3D Engine“!


Das 3D GameStudio / A4:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Das 3D GameStudio / A4 (wird ab jetzt abgekürzt und zwar so: GS) ist ein Entwicklungswerkzeug, mit eines der leistungsfähigsten 3D-Grafik Engines (die vor allen Dingen für erschwingliches Geld zu haben ist) die es derzeit überhaupt gibt, zum erstellen von 2D/3D-Spielen aller Arten. Damit hat man endlich mal die Möglichkeit sein eigenes Spiel zu entwickeln. Sei es nur um z.B. 3D-Rollenspiele, 3D-Actionspiele, 3D-Weltraumaction/wirtschafts- Spiele und 3D-Autorennen zu entwickeln oder man erstellt kein Spiel damit, sondern ein 3D-Warenhaus oder 3D-Moseum etc., auf jeden fall führt man diesmal selber die Regie! Das klingt doch klasse, nicht war?

Aber nicht nur 3D-Spiele oder sogar Anwendungen sondern auch 2D-Spiele und Anwendungen lassen sich, dank der integrierten 2D-Grafik Engines, voll damit entwickeln und erstellen.

Und das beste an GS daran ist, das kein Spiel wie das andere gleichen wird. Dank einer eingebundenen Scriptsprache namens „WDL (World Definition Language)“ besteht die Möglichkeit „WDL“ dazu zu benutzen, um dem Benutzerinterface und den Objekten innerhalb eines Spieles ein ganz eigenes Verhalten beizugeben, das nur ganz alleine den Vorstellungen des Regieführenden bzw. Entwicklers (damit meine ich EUCH, mich oder sonst wer) entspricht.

Um nun endlich ein Spiel mit GS entwickeln zu können stehen uns gleich zwei der wichtigsten Werkzeuge, die dem GS beiliegt, zur Verfügung. Das ist zum einen der „WED (Welten Editor)“ und zum anderen der „MED (Model Editor)“, und diese werde ich mal nachfolgend ein bisschen näher beschreiben!


Der WED (Welten Editor):
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Der WED ist das wichtigste Werkzeug in unserem GS. Mit Hilfe des WEDs wird die gesamte Welt unserer selbstgemachten Levels (oder auch Ebenen bzw. Stockwerke genannt) erstellt! Dabei wird als aller erstes die Umgebung konfiguriert, damit meine ich die sogenannten Landschaften, Innenräume bzw. Bauwerke (wie z.B. Häuser, Türme, Stadtmauern, Lagerhäuser etc.) und Dungeons (Verließe, auch bekannt als Kellergewölbe) die aus der Fantasie des Entwicklers bzw. Regisseurs entfacht worden ist. Denn ich war und bin immer noch der Meinung das unserer Fantasie keine Grenzen gesetzt worden sind (Was wäre das wohl für eine Welt, wenn es keine Fantasie (mehr) geben würde, HÄ? Antwort = TROSTLOS, LANGWEILIG, EINTÖNIG etc.).

Nachdem man, mit Hilfe der entsprechenden Werkzeugen, seinen ersten 3D-Raum in Form eines durchsichtigen Drahtgittermodells erstellt hat, muß man die einzelnen Wände des räumlichen Modells mit grafischen Texturen überziehen (bzw. zuweisen), die man wiederum an Hand des Texturen Managers namens „WAD“ (die Texturen werden im grafischen Miniformat angezeigt) herauspicken kann um sie anschließend der gewünschten Wand zuzuweisen. Die Datei mit der Endung *.WAD ist eine Komprimierte Texturenansammlung, die aus vorgefertigten Bildern (z.B. eingescante oder selbst gezeichnete Bildern) im Datei Format *.bmp oder *.pcx besteht und man kann natürlich auch einzelne Bilder in die *.WAD Datei einfügen oder auch aus der WAD einzelne entfernen. Sobald man seinen 3D Raum bzw. seinen Level in gewünschter Form und Ansicht fertig gestellt hat, sollte man anschließend dafür sorgen diese Umgebung mit Leben zu erfüllen.

Dazu platziert man einen (oder so viele wie man will) Entity (auch Actors genannt) irgendwo in unseren Level, wobei man dem Entity mit Hilfe der WDL (Scriptsprache) ein bestimmtes Verhalten (je nachdem wie der Entwickler es sich vorstellt) programmiert.

Allerdings muss ich dazu sagen, das es eine ganze Menge vorgefertigter Scripte mit vordefinierten Funktionen dem GS mitgeliefert wird. Das soll heißen, für unsere ganz schnellen Entwicklern die möglichst schnelle Ergebnisse erzielen wollen, können sie ohne Programmierkenntnisse auf die schon vorhandenen Scripte zurückgreifen und in ihrem Spiel mit einbauen.

Zusätzlich kann man natürlich auch normale STATISCHE und BEWEGLICHE Objekte in seinem Level einbauen. Als Beispiel wäre da zu nennen: Bäume, Brunnen, Lampen, Fackeln die an Wänden angebracht sind, (Schatz-) Kisten, Waffen, Rüstungen, Ausrüstungsgegenstände und sonstige Objekte die man außerdem in dem Level mit einbeziehen möchte.

Darüber hinaus gibt es noch reichlich viele Funktionen die beim gestallten des Levels behilflich sein werden. Die einzelnen Funktionen des WEDs werde ich aber an diese Stelle lieber nicht aufführen, weil dazu sowohl meine Ausdauer zum schreiben und eure Ausdauer zum lesen dieser Meinung nicht ausreichen würde, da die Beschreibung aller Funktionen des WEDs mehrere 100 Seiten lang werden könnte.

Eine Funktion werde ich aber jetzt noch mal erläutern, und dieser Punkt heißt „PUBLISH“. Der Menüpunkt Publish wird erst dann eingesetzt wenn ein Level oder das gesamte Spiel fertig entwickelt worden ist, um es anschließend mit allen Dateien die dem Spiel angehören als fertiges Game in einem vom GS zugewiesenen Ordner auf der Festplatte zu kopieren und zu kompilieren.
Danach könnte man dann, wenn man die Möglichkeit hat, den Ordner mit den kopierten und kompilierten Dateien auf einer CD-ROM brennen und das Spiel würde direkt von der CD aus spielbar sein.


Der MED (Model Editor):
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Mit Hilfe des MEDs ist man in der Lage sowohl statische als auch bewegliche Objekte oder Actors zu erstellen. Ähnlich wie im WED werden auch hier zunächst erst mal die 3D-Objekte als Drahtgittermodelle in vier Fenstern, mit verschiedenen Ansichten, angezeigt. Hat man erst mal sein 3D Gittermodel fertiggestellt, dann wird auch hier eine passende und vorgefertigte Textur dem Modell zugewiesen. Das fertige Modell wird dann mit der Endung *.mdl oder *.md2 auf Festplatte abgespeichert und kann sofort zur Benutzung im WED verwendet werden.

Auch hier möchte ich nicht die unwahrscheinlich vielen Funktionen wiedergeben, da ich sonst über das MED gleich ein Buch schreiben könnte.


Die WEB - Adresse:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

Falls ich euer Interesse ein bisschen geweckt habe oder ihr noch mehr Informationen über das GS benötigt, dann schaut doch einfach mal auf der HP von dem Unternehmen der Firma Conitec vorbei.
Hier bekommt ihr die aktuellsten Informationen über die vier Vertriebsversionen und der neuen brandaktuellen 3D GS A5 Engin.

www.conitec.de


Fazit:
°°°°°°°°

Noch nie war es so einfach ein eigenes Spiel auf die Beine zu stellen. GS glänzt mit einer fantastisch guten entwickelten 3D Grafikengin, die den heutigen Spielestandard vollkommen gerecht wird. Mit der eingebauten automatischen 3D Grafikkartenerkennung wird jede 3D G. Karte mittels DirectX 3D unterstützt und man kann sämtliche Arten von 3D Effekten mittels 3D-Beschleunidung darstellen (wenn man sie unbedingt einbauen möchte). Darüber hinaus werden mehrere Grafikauflösungen, Sound im Stereo oder Surround und MIDI unterstützt. Was der Anzahl der Objekten und der Levels angeht sind diese unbeschränkt.


Also! Wer unzufrieden ist mit dem was er gerade spielt, dann schafft euch gefälligst das 3D GameStudio A4 (/A5) an und MACHT ES EBEN BESSER!

3D GS muss ich euch unbedingt empfehlen und kann es euch auch nur wärmstens ans Herz legen.

Ich wünsche euch allen Selbstentwicklern und Regisseure ein fröhliches Spiele programmieren und entwickeln!


Euer Dark Demon!!!


© 06.03.2001 by A.M. alias Dark Demon
   
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