FP-IN9 SLI

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ABIT hat sich seine Position in der Branche durch Mühe, harte Arbeit, ein motivationsfreundliches Arbeitsumfeld und konstante Innovationen verdient. Mit dieser Einstellung war es...
mehr...ABIT möglich ein wichtiger weltweiter Mainboard-Hersteller zu werden. Heute findet man ABIT Motherboards in Hochleistungsrechnern in der ganzen Welt. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch Produkte aus den Bereichen Multimedia, Peripheriekarten, Servertechnologie und Barebone-Systeme. Jeden Tag ist man bei ABIT bemüht, Ihren Computer-Ansprüchen Rechnung zu tragen.





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Fatal1ty right - Update
Erfahrungsbericht von NecroRS über FP-IN9 SLI
11.04.2007


Produktbewertung des Autors:   

Handbuch/Dokumentation/Hilfe: gut 
Kompatibilität: gut 
Erweiterbarkeit: reichlich 
Stabilität: ausgezeichnet 
Bios: sehr detailiert konfigurierbar 
Treiber stabil 

Pro: Schnell // Stabil // Zuverlässig // Lautlos // Preiswert // Ansprechendes Design // Viele Einstellungsmöglichkeiten im BIOS
Kontra: Speicherprobleme // EIST funktioniert nicht // Unausgereiftes BIOS //

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Es hat lange gedauert, aber endlich hab ich meinem Core2Duo E6400 einen passenden Untersatz gekauft.
Das P5VD-MX von ASUS, welches ich vorher verwendete, war ja nicht unbedingt gut geeignet für die aktuelle Prozessor Generation von Intel.
Von einem drei Jahre alter Chipsatz, der mit einigen Tricks PCI-E und Core2Duo kompatibel gemacht wurde, kann man ja keine überragende Leistung erwarten..
Aber nun habe ich mir ein neues Mainboard gekauft, ein Mainboard das schnell, stabil und äußerlich äußerst ansprechend ist, es handelt sich um das ABIT Fatal1ty FP-IN9 SLI.

Bis ich mich entschieden hatte für dieses Mainboard hat es einige Wochen gedauert, es ist immer schwer den richtigen Chipsatz und das richtige Board zu finden, wenn man nicht alle paar Monate sich ein neues kaufen will.
Ich hatte nach langen überlegen und informieren drei Mainboards in die engere Auswahl gezogen, alle drei vom taiwanesischen Hersteller ABIT.
Diese Boards waren das AB9 Wi-Fi basierend auf P965 Chipsatz von Intel, das Fatal1ty F190HD basierend auf dem Xpress 1250 von ATI und dem Fatal1ty FP-IN9 basierend auf dem nForce 650i SLI Chipsatz von Nvidia.
Ich habe mir echt wochenlang meinen Schädel zertrümmert, welches Board ich kaufen sollte, alle drei hatten einen ähnlichen Preis, ähnliche Leistung, aber unterschiedliche Ausstattung.
Besondere Sorgen machte mir die Arbeitsspeicher Unterstützung, manche Mainboards haben Probleme mit bestimmtem Arbeitsspeicher und laufen dann nicht.
Kurzzeitig war ich überzeugt davon es zu wagen und das Xpress 1250 Mainboard zu kaufen, bis ich dann vor 10 Tagen bei Alternate an der Information stand und mir ein Board ordern wollte.
Ich quälte den Verkäufer mit einigen Fragen zu den Mainboards, er hatte aber offensichtlich noch weniger Ahnung als ich und antwortete mit irgendwas von wegen "Ja die PCI-E ist nur mit 8 Lanes angeschlossen, ob da jetzt in jedem eine Grafikkarte drin steckt oder nicht" auf meine Frage bezüglich der Speicherkompatibilität bei dem Fatal1ty FP-IN9 SLI.
Ich konnte es mir nicht verkneifen ihn zu korrigieren (Hat man nur eine Grafikkarte eingebaut bekommt diese volle 16 Lanes) und ihn darauf hinzuweisen, dass ich eigentlich nach Speicher gefragt hatte.
Achselzuckend sprach er "Ja kann sein - vielleicht - weiß ich nicht - kann man nie so genau wissen."
Ich war nicht unbedingt klüger und der arme Mann bekam einen Schweißausbruch. Um seine Leiden nicht zu verlängern, musste ich mich schnell für ein Mainboard entscheiden..
Der Verkäufer sah mich erwartungsvoll an und wartete, dass ich mich endlich entscheide.
Nach mehr als einer Minute schweigen hatte ich meine Entscheidung getroffen, ich kaufte das Fatal1ty FP-IN9 mit nForce650i SLI Chipsatz, obwohl ich vorher nicht unbedingt viel Gutes von diesem Chipsatz gelesen hatte.
Um genau zu sein wurde speziell dieses Mainboard von einigen "Experten" ziemlich runter gemacht und der Chipsatz als schlecht abgestempelt, war es vielleicht doch nicht die richtige Entscheidung es zu kaufen?

1. Verpackung
2. Lieferumfang
3. Technisches
4. Erster Eindruck
5. Einbau/Inbetriebnahme
6. Leistung
7. Übertakten
8. Im Dauertest
9. Probleme
10. Fazit

1. Verpackung:

Kurz nachdem ich das Mainboard bestellt hatte, hielt ich es auch schon in den Händen.
Es befindet sich in einer ca. 35 cm hohen, 27 cm breiten und ca. 8 cm tiefen Verpackung aus Pappe. Oben an der Verpackung befindet sich ein Tragegriff aus Plastik, so kann man das Fatal1ty FP-IN9 SLI bequem mit sich rum schleppen, die Frage ist nur warum sollte man das tun wollen?
"Vielleicht muss man dieses Board ja öfter zum Händler schleppen zwecks Reklamation", war mein erster Gedanke.
Vorne auf der Verpackung ist mittig das Fatal1ty Logo in grau abgebildet, darunter steht in silberner Schrift "FATAL1TY", allerdings ist die 1 nicht silbern sondern rot.
Der Hintergrund sieht ziemlich metallisch aus, er erinnert an eine zerkratzte Stahlplatte.
Oben auf der Vorderseite ist der Namen vom Hersteller (abit) abgedruckt, welcher Chipsatz (Nvidia nForce650i SLI) verbaut wurde und ein paar Symbole welche die Unterstützung des Mainboards zu diversen Technologien (SLI, Core2Duo etc.) bescheinigen.
Am unteren Ende der Vorderseite kann man dann noch den Namen des Mainboards lesen (FATAL1TY FP-IN9 SLI).

An der rechten und linken Seite hat man den ganzen Kram von der Vorderseite, bis auf das Fatal1ty Symbol, noch einmal.
Dazu gesellen sich noch ein paar Informationen zu dem Mainboard welche wären:

- Supports Intel LGA 775 Core2 Quad, Core2 Extreme, Core2Duo, Pentium Dual-Core, Pentium EE and Pentium D processors with 1066/800 MHz FSB
- NVIDIA nForce 650iSLI Chipset
- Dual Channel DDR2-800/667/533
- 4 NV SATA 3Gb/s RAID 0/1/0+1/5 JBOD, 2 x DIE
- ATX form factor

Auf der Rückseite gibt es neben einem schönen Bild vom Mainboard noch einen netten Werbetext von Abit, auf Englisch.
An einem Bild vom Mainboard wird erklärt was an Marketing technisch wichtigen Features sich wo befindet und wie diese doch sind.
Da wird eine simpler Alukühler für den Chipsatz als "..abit engineered extrawide and highly efficient heat sink.." verkauft.
Aber damit genug vom Aussehen der Verpackung.


2. Lieferumfang:

Nachdem ich das Mainboard aus seiner Packung genommen hatte, fiel mir eine kleine Schachtel aus schwarzer Pappe auf die unter ihm lag.
In dieser kleinen Schachtel befand sich der Lieferumfang welcher besteht aus:
- Vier SATA Kabel
- Einer ATX Blende
- Ein Floppykabel
- Ein IDE Kabel
- Das Handbuch
- Eine Kurzanleitung zum Anschließen
- Ein Zettel mit der Lebensgeschichte von Fatal1ty
- Eine CD mit Software und Treibern

Außerdem befindet sich noch eine SLI Bridge im Lieferumfang, welcher doch recht mager ausfällt.
Das Handbuch ist äußerst ausführlich und erklärt auf Englisch die wichtigsten Funktionen des Mainboards, des BIOS und der mitgelieferten Software.
Außerdem befinden sich Kurzanleitungen zum Einbau in vielen verschiedenen Sprachen, darunter Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Estnisch, Polnisch, Ungarisch, Türkisch, Japanisch, Chinesisch um die wichtigsten zu nennen


3. Technisches:

Das Fatal1ty FP-IN9 SLI basiert auf der aktuellen nForce 650i SLI Northbridge und der nForce 430 Southbridge.
Während die Northbridge eine Neuentwicklung ist, ist die Southbridge ein alter Bekannter der schon gut zwei Jahre erhältlich ist.
Unterstützt wird so ziemlich jeder aktueller Intel Prozessor für den Sockel 775, sei es Pentium D, Core2Duo oder Core2Quad.
Als Arbeitsspeicher kann man ausschließlich DDR2 mit 533, 667 oder 800 MHz, maximal kann man, laut Hersteller, 8 GB verwenden, Dual Channel wird auch unterstützt.
Ich verwende im Augenblick 1 GB DDR800 von OCZ (OCZ2G8001G XTC Gold um genau zu sein) und hab zum Glück keine Probleme bisher.
Ich hatte wirklich Angst das mein Arbeitsspeicher nicht läuft, überall im Internet und in diversen Computerzeitschriften wird gewarnt vor der schlechten Speicherkompatibilität dieses Chipsatzes, besonderst wenn Speicher des deutschen Herstellers MDT verwendet wird.
Der in der Southbridge integrierte SATA-2 RAID Controller stellt 4 SATA-2 Anschlüsse zur Verfügung und zwei IDE133 Anschlüsse, ein Floppy Anschluss ist übrigens auch vorhanden, außerdem wird bei neueren Festplatten NCQ unterstützt.
Der Front Side Bus liegt bei 800 oder 1066 MHz, je nach verwendeter CPU, erhöhen kann man ihn bis Maximal 3000 MHz, aber mehr dazu später.
Auch auf dem Mainboard zu finden ist ein 7.1 HD Audio Codec Chip von Realtek sowie ein Nvidia 10/100/1000 Mbit Ethernet RJ-45 Anschluss.
Abit verbaut auf dem Mainboard, laut eigener Aussage, ausschließlich Kondensatoren aus Japan und im Bereich der vier Phasen Spannungswandler, welcher übrigens auch mit einem schwarzen Aluminium Kühlkörper bedeckt ist, sowie der CPU so genannte Solid State Caps. Diese Soild State Caps sollen laut Abit eine wesentlich länger Lebensdauer als normale Kondensatoren besitzen bei starker Beanspruchung, steckt da wieder das Marketing dahinter oder bringt das wirklich was?
Für die Kommunikation mit der Außenwelt verfügt das FP-IN9 SLI neben dem Ethernet Anschuss auch über zwei PS/2 Anschlüsse für Maus und Tastatur und vier USB 2.0 Anschlüsse, Parallele und Serielle Schnittstelle fehlen komplett ebenso wie Firewire.
Die vier vorhandenen USB 2.0 Anschlüsse lassen sich intern um vier weitere erweitern.


4. Erster Eindruck

Nachdem ich das Mainboard und den Lieferumfang aus der Packung genommen habe, konnte ich zum ersten Mal einen genauen blick auf das das Board werfen.
So ziemlich alle Bauteile auf dem Mainboard sind rot oder schwarz, die Platine selbst ist rot gefärbt. Ob dieses schwarz-rot Design gefällt ist natürlich Geschmackssache, ich ziehe es auf jeden Fall einem quitsch bunten Mainboard vor oder einem langweiligen Standart Design.
Mir fällt direkt auf, dass der "abit engineered extrawide and highly efficient heat sink" nicht nur auf dem Verpackungsbild wie ein einfacher schwarzer Alu Kühlkörper ausschaut, nein, er ist auch einer..
Unter diesem Meisterwerk von Alukühlkörper befinden sich mehrere Slots, zwei rote PCI-E X1, zwei schwarze PCI-E X16, zwei rote PCI und außerdem eine rote SLI Selektorkarte in einem weißen Slot. Mit dieser Selektorkarte lässt sich der SLI Modus aktivieren, wenn man zwei identische Grafikkarten verwendet.
Im SLI Modus wird dann jeder der Grafikkarten im PCI-E X16 mit nur 8 Lanes angesprochen, statt wie im normalen Modus mit 16 Lanes.
Besonders viel Leistung verliert man dadurch nicht, auch wenn das Marketing es einem gerne einreden würde.
Hier liegt auch einer der größten Unterschiede zu dem teureren nForce 680i SLI, dieser Chipsatz steuert beide PCI-E X16 mit vollen 16 Lanes an.
Auf der Southbridge befindet sich wie auf der Northbridge ein schwarzer Kühlkörper aus Aluminium, dieser fällt allerdings wesentlich kleiner aus und trägt den roten Schriftzug "Fatal1ty".
Die vier SATA-2 Anschlüsse sind komplett rot und befinden sich unten rechts an dem Mainboard, neben ihnen befinden sich zwei kleine Knöpfe "Reset" und "Power".
Diese zwei Knöpfe ermöglichen es das Mainboard zu starten (oder neu zu starten) ohne dass man erst den Powerknopf am Gehäuse anschließen muss, echt toll wenn man öfter mal direkt am Mainboard arbeitet.
Über den beiden Knöpfen sind die zwei IDE Anschlüsse und über diesen befindet sich ein 24-Pin Anschluss für die Stromversorgung.
Sehr nett, kaum hat das Mainboard Strom, leuchten drei rote LED hell auf, eines neben dem 24-Pin Anschluss und zwei in der Nähe des Floppy Anschlusses.
Links neben dem 24-Pin Anschluss befinden sich vier Speicherbänke, zwei schwarz und zwei rot gefärbt.
Während ich mir das Mainboard so betrachtete, stachen mir direkt zwei kleine schwarze Anschlüsse ins Auge.
Der eine Anschluss befand sich über dem obersten PCI-E X1 Slot und war ein Anschluss für einen Molexstecker wie er auch bei Laufwerken verwendet wird.
Der zweite Anschluss lag etwas über dem Molex, es handelte sich um einen mir unbekannten 8 Pin Anschluss der, wie ich später feststellte, auch zur Stromversorgung diente.
Alles in allem macht das Board einen sehr guten Eindruck, alles wirkt sauber und hochwertig verarbeitet und das Layout ist auch sehr gut gelungen.


5. Einbau/Inbetriebnahme:

Der Einbau verlief äußerst einfach, ich konnte sogar meinen riesigen CPU Kühler ohne Probleme montieren.
Nachdem ich CPU, Kühler, Grafikkarte und Soundkarte eingebaut hatte schloss ich meine beiden SATA-2 Festplatten mit den mitgelieferten Kabel an und mein DVD-ROM an den ersten IDE Anschluss und schraubte das Board im Gehäuse fest.
Der Inbetriebnahme stand nur noch eines im Weg, die Stromversorgung.
Der 24-Pin Stromanschluss war klar aber wofür ist dieser Molex? und was hat es mit diesem 8 Pin Anschluss auf sich?
Nach kurzem Grübeln fiel mir auf das auf diesem Board sich kein 4 Pin ATX12V befand.
Ich bekam es kurz mit der Angst zutun, "Gibt es etwa schon wieder neue Stromanschlüsse und ich muss mir ein neues Netzteil kaufen?" fragte ich mich.
Ich stellte fest, dass ich in diesen 8 Pin ATX12V Anschluss ohne Problem meinen alten 4 Pin ATX12V reinstecken konnte.
Jetzt waren da zwar noch 4 Pins frei aber vielleicht lässt er sich ja auch so starten.
Was es mit dem Molex auf sich hat habe ich erst später erfahren, es handelt sich um eine zusätzliche Stromversorgung wenn man zwei Grafikkarten im SLI Modus benutzt.
Nun der entscheidende Moment, läuft das Board an, wenn ich den Powerknopf drücke?
Die Lüfter fangen an sich zu drehen, die Festplatte brummt, ich warte sehnsüchtig auf das Piepsen des Speakers und das endlich ein Bild erscheint, aber nichts passiert.
Na gut wäre ja auch zu schön wenn ein Board so einfach zum laufen zu bekommen wäre.
Bevor ich mit einer groß angelegten Fehlersuche begann, erinnerte ich mich an etwas, dass ich mal in einem Forum gelesen hatte zu dem Board.
Einer habe nach dem Einbau auch kein Bild bekommen und nach langer Fehlersuche einfach das Bios zurückgesetzt.
Ich entschloss mich als erstes selbiges zu tun, also Bios zurück gesetzt und wieder Powerknopf gedrückt.
Die Lüfter fangen wieder an zu rasen und die Festplatte gibt das Vertraute brummen von sich und dann wieder stille… bis plötzlich ein grelles Piepen die Ruhe stört.
Der Bildschirm bekommt ein Signal und ich gehe direkt ins Bios um die gröbsten Einstellungen vorzunehmen.
Das Bios ist in einem hellen rot gefärbt, ziemlicher Schock wenn man nur blau gewöhnt ist, ich dachte schon meine Grafikkarte wäre kaputt.
Im Bios hat man verdammt viele Einstellungsmöglichkeiten, vor allen zum übertakten, natürlich ist alles auf Englisch.
Auf das Übertakten werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch mal eingehen.

Nachdem ich dachte das Board würde keine großen Probleme mehr machen wurde ich direkt eines besseren belehrt.
Ich installierte grade Windows XP64 als das System ohne Vorankündigung hängen blieb.
Kann ja mal vorkommen, aber bei Installationsversuch zwei, drei und vier dasselbe Problem?
Nein das ist ganz und gar nicht normal, aber wo soll da der Fehler liegen?
Also doch auf große Fehlersuche gehen *seufz*, ich prüfte noch mal alle Kabel, steckte meinen Speicher in einen anderen Slot und die Festplatte auch.
Und siehe da, die Installation läuft durch ohne Probleme.
Nach der Installation des Betriebssystems spielte ich die von Abit mitgelieferten Treiber drauf und auch alles was das System sonst so an Treibern benötigt.


6. Leistung:

Jetzt wo ein funktionsfähiges Windows XP64 installiert ist, kann ich endlich anfangen die Leistung des Mainboards zu beurteilen.
Sei es beim Booten, im Windows Betrieb oder beim Spielen, subjektiv ist die Geschwindigkeit überall etwas besser geworden, dass bestätigen mir auch einige Benchmarks.
Der Bootvorgang hat sich um gut 6 Sekunden reduziert und bevor einer sagt "hat sich nur reduziert weil du Windows neu installiert hast", sage ich, dass ich die Bootzeit meines Computers mit einem Benchmark Programm jedes Mal messe, wenn ich neu installiert habe und damit vergleiche.
Bin ich erstmal in Windows drin, hab ich das Gefühl, als würde alles etwas flüssiger laufen, aber das kann auch nur Einbildung sein.
In Spielen sieht es ähnlich aus, es läuft irgendwie alles etwas flüssiger und die Ladezeiten wirken geringer.
Auch wenn es nur kleine Fortschritte sind, im Vergleich zu meinem vorher verwendeten Mainboard ist es deutlich besser.
Leider besitze ich keine anderen Mainboards, mit denen ich die Leistung des Fatal1ty FP-IN9 SLI vergleichen könnte
Trotzdem, es ist schnell und stabil, mehr kann man eigentlich nicht dazu sagen.


7. Übertakten:

Viele Abit Mainboards sind seit jeher sehr gut fürs Übertakten ausgerüstet, das FP-IN9 SLI stellt da keine Ausnahme dar.
In dem Bios lässt sich verdammt vieles einstellen, von CPU Spannung bis PCI-E Frequenz.
Die wichtigsten Einstellungen sind:
- Multiplikator von 6 bis 60
- DDR2 Frequenz bis 1400 MHz
- Front Side Bus bis 3000 MHz
- PCI-E X16 von 100 MHz bis 200 MHz
- CPU Spannung von 1.325 bis 1.7 Volt
- Northbridge Spannung von 1.2 bis 1.65 Volt
- DDR2 Spannung von 1,8 bis 2,5 Volt

Ich konnte meinen Core2Duo E6400 durch das Anheben des FSB auf Anhieb direkt auf 2,6 GHz übertakten, ohne dass ich die Spannung erhöhen musste.
Für Hardcore Übertakter dürfte das bei Weitem nicht ausreichend sein, aber für mich ist es genug.
Manche Leute schaffen es mit diesem Mainboard und selber CPU auf 3,5 GHz, aber nur mit aufwendiger Kühlung und Spannungserhöhung.
Ich finde, das Board macht sich sehr gut beim Übertakten und bietet so verdammt viele Einstellungsmöglichkeiten, dass man da echt viel mit rumexperimentieren kann.
Aber das Übertakten überlasse ich anderen, ich will nur einen Computer, der vernünftig läuft.


8. Im Dauertest:

Das System läuft also soweit und lässt sich auch recht gut übertakten, aber wie sieht es aus mit der Stabilität?
Um genau das heraus zu finden, verwendete ich die drei Tools MemTest, Prime95 und 3DMark2001SE.
MemTest ist ein Programm, das den Arbeitsspeicher auf Fehler testet, Prime95 lasstet den Prozessor und den Speicher extrem aus und die 3DMark2001SE beansprucht massiv CPU, Speicher und Grafikkarte.
Ich ließ ein Programm nach dem anderen mehrere Stunden durchlaufen, wenn das System dieser Dauerbelastung standhält dann ist es wirklich stabil.
Und siehe da, alles kein Problem, der Rechner läuft jetzt seit sechs Tagen am Stück und ist weder beim zocken noch beim arbeiten abgestützt.
Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass dieses Mainboard stabil läuft.


9. Probleme:

Aber neben den ganzen positiven Dingen gibt es auch ein paar eher negative Sachen.
Zum Beispiel funktioniert die Stromspartechnologie von Intel mit Namen EIST (Enhanced Intel SpeedStep technology) auf dem FP-IN9 SLI nicht, der Prozessor arbeitet ob voll ausgelastet oder nicht immer mit der selben Taktfrequenz und die Spannung bleibt auch immer gleich.
Auch ein Kritikpunkt ist die Speicherunterstützung, ich spreche zwar nicht aus eigener Erfahrung, aber Besitzer von MDT Speicher sollen gewarnt sein.

Ein weiterer Kritikpunkt wäre die enorm heiße Northbridge, an der man sich leicht den Finger verbrennen kann.
Unter dem großen Aluminium Kühlkörper befindet sich ein dickes Wärmeleitpad, das man am besten durch Wärmeleitpaste austauschen sollte, weil diese die Hitze deutlich besser leitet.
Ich hab zur Sicherheit noch einen kleinen leisen Lüfter auf die Northbridge draufgeschraubt, es sollte nichts im PC geben, woran man sich die Finger verbrennt.
Ansonsten stört nur noch die Lüftersteuerung, die mal gar nicht funktioniert und mal nur mit totaler Verzögerung, hier muss Abit noch nachbessern.
Ich hoffe darauf, dass in Kürze eine neues BIOS Version für dieses Mainboard erscheint, viele der Probleme scheinen noch Kinderkrankheiten zu sein.


10. Fazit:

Nun ist die Frage, hat sich der Kauf gelohnt oder nicht?
Und ich bin der Ansicht, dass er sich gelohnt hat, dieses Mainboard ist, abgesehen von ein paar Kinderkrankheiten, wirklich sehr gut.
Die Leistungsfähigkeit ist enorm und stabil ist es auch, was will man mehr von einem Mainboard?
Der Preis von etwa 100 Euro ist mehr als gerechtfertigt, man hätte bestimmt auch 30 Euro mehr verlangen können für dieses Mainboard.
Wer eine stabile, preiswerte und schnelle Plattform für ein Core2Duo System kann hier ohne bedenken zuschlagen, solange er keinen MDT RAM besitzt und bereit ist in ein paar Wochen oder Monaten ein BIOS Update vorzunehmen.
Die Probleme, die das Board jetzt noch hat, führe ich größtenteils auf das aktuelle BIOS zurück.
Die Möglichkeit zwei Nvidia Grafikkarten in einem SLI Verbund zu betreiben dürfte das Board interessant machen für einige high-end Gamer, aber ich sehe darin nicht wirklich ein nützliches Feature.
Abschließend gebe ich dem Fatal1ty FP-IN9 SLI von Abit 5 von 5 Sternen, es ist stabil, schnell und recht gut ausgestattet.
Die exczellente Verarbeitung bügelt hier für mich die Schwächen bei Speicher, Lüfersteuerung und EIST wieder aus.
Alles in allem ein sehr gutes Mainboard. das sowohl für Übertakter als auch normale User tauglich sein sollte.

Vielen Dank an alle, die diesen Bericht gelesen haben und auch an die Klicker, die einfach schnell ein sh geben, ohne was gelesen zu haben.


Update:
Nach grade einmal zwei Wochen betrieb ist das Board, aus mir unklaren Gründen, schon defekt.
Sobald ich den Computer starte bekomme ich entweder kein Bild oder ich höre mehrere Piepstöne vom Mainboard oder es läuft bis ich in Windows bin und schmiert dann ab.
Versuchsweiße Windows neu installiert und CPU\RAM\Grafikkarte\Netzteil getauscht, selbes Ergebniss.
Damit ist für mich klar das dieses Mainboard defekt ist, der Service von meinem Fachhändler sieht es genauso und hat es zurück genommen.
Obwohl ich jetzt dieses ärgerliche Problem mit dem Mainboard hatte bleibe ich bei der Wertung von fünf Sternen, ich denke mal das es Zufall war was mit meinem Board passiert ist.    


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Pro: laufruhig, übertaktbar, läuft kühl
Kontra: //

...Hallo Ciao-Team! Vorwort: Ich habe mir vor genau 6 Wochen einen neuen Pc zusammengestellt und natürlich wollte ich einen, der auch für die neusten Spiele gerüstet ist. Ich hab mir also einen Pc zusammengestellt der wie folgt aussieht: System: Intel core 2 Duo E6600 / 2.4 Ghz 4x1024 Mb Arbeitsspeicher (800Mhz) Nvdia 8800Gtx Ultra ABIT Fatal1ty FP-IN9 SLI (motherboard) Luftkühlung Nachdem ich den Pc zusammengebaut hatte, was kein Problem darstellt ( Treiber oder sonstige Sachen sind nicht zu installieren), alles ist einfach und relativ normal habe ich den Prozessor auf Herz und Nieren geprüft, folgendes fand ich über den Prozessor heraus: Intel Core 2 Duo E 6600 Ich vergleiche den Prozessor mit meinem AMD X2 4800+. Auf dem ersten Blick ist kein Unterschied, gleiche Ladezeiten bei Windows aber dann kommen doch große... Bericht lesen

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01.01.1970
Für Masochisten die beste Wahl
Bewertung für F-I90HD von  NecroRS

Pro: Schönes Design // recht schnelle Onboard Grafik // HDMI // Geringer Stromverbrauch
Kontra: Neigt zum Sudden Dead // schlecht erweiterbar // BIOS nicht ausgereift // schlechte Performance // Speicherprobleme // treibt einen in den Wahnsinn

...Ich hätte nicht gedacht das ich so schnell noch einen Mainboard Bericht schreibe aber nachdem mein ABIT Fatal1ty FP-IN9 SLI den Geist aufgegeben hatte und mein Händler kein Austauschmodell mehr besaß, war ich gezwungen mich nach einem Ersatz umzusehen. Die Suche nach Ersatz dauert nicht lange, ich hatte schon bevor ich das Fatal1ty FP-IN9 SLI gekauft hatte noch zwei andere Mainboards in die engere Auswahl gezogen. Ich kaufte also ein anderes Board der Fatal1ty Serie, das ABIT Fatal1ty F-I90HD mit ATI Xpress 1250 Chipsatz für gut 100 Euro. 1. Verpackung 2. Lieferumfang 3. Technisches 4. Erster Eindruck 5. Inbetriebnahme 6. Leistung 6.1 Leistung der onboard Grafik 7. Probleme 8. Fazit 1. Verpackung: Der Karton in dem das Fatal1ty F-I90HD geliefert wird ist nahezu identisch mit dem des Fatal1ty FP-IN9 SLI... Bericht lesen

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01.01.1970

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