Der Mythos lebt - AC/DC Black Ice Tour 2009

5  19.05.2009

Pro:
sensationelle Darstellung der Klassiker und neuen Hits

Kontra:
Die Organisation beim Verlassen des Konzerts

Empfehlenswert: Ja 

yesup

Über sich: Aufruf 87: Schafft das rottige neue Design wieder ab

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Vor rund 4 Wochen fragt mich mein Chef: Sag mal, willst Du auf ein Konzert von AC/DC? Ich rechne kurz nach und erwiedere traurig (da ich vermuten kann wie teuer so eine Karte ist): Was kostet das denn? Gar nichts! Uuups. Logenkarten! AC/DC, Loge for free? Geil, wir haben 5 Freikarten bekommen.

Und jetzt das geilste: Jetzt mußten wir 3 Tage suchen, bis wir 4 weitere Bänker gefunden haben die mitwollen! Als es dann so weit war haben wir uns um 15.30 Uhr im Westerwald getroffen. Einlaß am 17.05.09 in Gelsenkirchen war um 15 Uhr. AC/DC sollten ab 21 Uhr spielen und es gab wohl 2 Vorgruppen. Um ca. 17.15 Uhr waren wir in Gelsenkirchen, bis zur Arena und unserem VIP Parkplatz dauerten es dann nochmal rund 30 Minuten.

Am Eingang ging es dann recht zügig durch. Wie üblich bei Konzerten Sicherheits-Check. Feste Kameras durften nicht mit rein, Digi Cams waren kein Problem. Also ab durch die Menge und ab in unsere Longe. Dort fanden wir dann alles vor: Ein gedeckter Tisch, Bier vom Faß und Currywurst. Ein sehr guter Blick auf die Menge und die Bühne. Wir waren so rund um 18 Uhr in der Longe und der Innenraum war schon berstend voll.

Im Innenraum gab es dann auch eine Menge Dixie Klos die ordentlich besucht wurden. Die Fans wurden in verschiedenen Absperrungen gut unterteilt und es sah von oben -bis zum Ende- alles sehr gesittet und übersichtlich aus. Das Dach der Arena war von Anfang an schon zu.

Zu allererst ging es dann mal in den Fan-Shop. Tour T-Shirt gab es ab 25 Euro - 40 Euro. Kappen für 15 Euro. Alles recht happige Preise bei überschaubarer Qualität, die Dinger fielen auch recht groß aus.


Zum Konzert
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Als erstes Band ging so um 18.30 Uhr Claudia Cane&Band auf die Bühne. Sie eine kleine Rockröhre, halt die bessere Tina Turner Variante, dazu Trommel und 2 Gitarren/Bassjungs. Die fingen ganz ordentlich mit Power an. Die ersten Songs gingen richtig gut ab, so etwa in Richtung AC/DC nur mit weiblicher Stimme. Etwas schade, war das Soundtechnisch wohl noch nicht alles auf der Höhe oder freigeschaltet war. Dennoch die Halle war rund 2/3 voll und die machten ordentlich Stimmung. Leider kippten nach guten 4 bis 5 Songs die Qualität und mit einem echt überflüssigen Mercedes Benz (Janis Joplin) Klassiker schrammelten sie sich zu Ende und ich war dann doch froh als um rund 19.15 Uhr erst mal wieder ruhe war (und ich mich ums Freßchen kümmernt konnte).

Als zweite Band kam die wohl bekanntere Band The Answer. Doch im Umkehrschluß zu Claudia fingen die in meinen Augen ganz schwach an. Drösseliges Gitarrengeschrabbel aus der nach Woodstock Ära würde ich das bezeichnen wollen. Der Sound kam etwas fetter aus den Boxen, aber immer erschien die ganze Geschichte noch was gedimmt. Gegen Mitte des Auftritts ebenfalls wieder konträr zu Claudia wurden die klar besser und drehten auf, so das die ersten Headbanger unten in ihrem Element waren. Die Jungs spielten von rund 19.30 Uhr bis 20.45 Uhr.

Recht pünktlich (kurz nach 21 Uhr) wurde die Arena verdunkelt. Spot auf die Bühne. Totenstille im Raum.

Die Riesenvideoleinwände in der Mitte der Bühne und vorne links kommen zum ersten Mal zum Einsatz. In Zeichentrick überlebensgroß brettert der Rock Train durch die Prärie. Teufelchan Angus befeuert die Dampflok und der Zug brettert weiter. 2 Prachtweiber seilen sich auf den Zug auf und wollen Angus und den Zug stoppen. Die Phallussymbole mehren sich, doch letztendlich setzt sich Teufelchen Angus durch und der Zug durchbricht den letzten Wiederstand und genau in dem Moment:

Peng Krawumm, die Bühne spuckt Feuer und die Jungs stehen vollgasgebend auf der Bühne und singen:


Setlist:
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1) Rock n Roll Train. Der Sound ist 1a. Brian Johnson nutzt den Steg der in das Publikum führt und zum ersten Mal an dem Abend stimmt alles. Der Sound kommt absolut fett rüber, die Jungs leben nicht - nein sie sind - Starkstrom! Der Hammer ohne Pause voll Gas, auch wenn sie sagen, das wäre Rock'n Roll, nein das ist Hardrock. Die Halle bebt. Auf den Videoleinwänden werden die Bandmitglieder in Action gezeigt. Zu 90% des Konzerts natürlich Brian und Angus. Im ersten Song schon der erst Hingucker, während Angus und Brian High

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Voltage sind, sitzt Phil Rudd ganz entspannt am Schlagzeug mit der Kippe im Mund und er scheint noch nicht richtig angekommen zu sein. Der erste Eindruck: Genialer, äh nein, geiler Sound, aber es ist wohl nicht leicht als Rockstar zu altern. Die Jungs sieht man ihr Alter deutlich an. Doch keine Pause, es geht weiter mit:

2) Hell Ain't a Bad Place To be. Das Publikum tobt und Brian Johnson schwitzt schon unter seiner Kappe wie ein Iltis. Dennoch er und Angus laufen (!) ständig über den Steg ins Publikum, was dieses in volle Ekstase führt. Doch keine Pause, es geht weiter mit:

3) Back In Black. Und wieder tobt das Publikum. Mittlerweile ist auch schon Angus vollkommen durchgeschwitzt. Malcom Young und Cliff Williams geben ein wenig das Gruselkabinett. Malcom würde ich auf geschätzte 75 tippen und Cliff hängen die grauen Haare auch schon wirr im Gesicht und man denkt er hat die ganze Zeit die Augen zu und braucht gleich ein Sauerstoffzelt auf der Bühne. Nächster Song:

4) Big Jack. Dachte man die Stimmung wäre nicht mehr zu toppen und die Jungs bräuchten eine Pause. Die Menge johlt. Lediglich eine klitzekleine Pause nach jedem Song (rund 5 Sekunden) gönnen sich die Herren, stets eingeläutet mit einem letzten Riff von Angus, der fast immer NICHT den finalen Trommelschlag traf um im letzten Riff, den verdienten Applaus zu kassieren. Nächster Song:

5) Dirty deeds done dirt cheap. Brian krächzt aus vollen Rohren, die Gitarren schrammeln, längst ist Angus in seiner gebückten Hopsstellung über die Bühne getollt. Das Gröhlen wird noch lauter, die Menge tobt. Überall Begeisterung. Die Jungs reißen einen total mit. Die vollbesetzte Arena bebt. Doch mit dem letzten Riff vom Angus, die Minipause und weiter geht es mit:

6) Shot Down in Flames. Souverän runter gespielt mit aller Energie, aber das war nur der Appetithappen für

7) Thunderstruck. Die Stimmung kannste nicht beschreiben, die Gänsehaut läuft mir jetzt noch den Rücken runter. Jetzt ist selbst auf den Longes überall Stimmung. Die Jungs gehen ab, keine Pause. Der Riesenhit donnert und scheppert durch die Halle, keine Zeit zur Toiliette zu gehen. Weiter mit

8) Black Ice. Ja, die neuen Songs sind gut. Auch wenn der nicht der Hardcore Fans die Entwicklung aus den Songs raushört, ich finde die haben ihren Stil im Detail verfeinert und sind ihrem Gusto gleich geblieben. Solide Leistung des neuen Songs und weiter ging es mit:

9) The Jack. Wohhaaaa was gehen die ab. Phil wirkt immer noch reichlich entspannt. Malcom und Cliff wirken von Song zu Song fertiger, aber kein Problem, die erledigen Job bis zum Ende sensationell gut und wie immer geben die in vielen Songs die Zweit- und Drittstimmen. Jeder Song sitzt, jeder Akkord sitzt, hier sind richtige Profis am Werk. Wie immer stript Angus bei dem Song und zeigt seine AC/DC Unterhose. Kann das bisher gesehene noch getoppt werden? Es kann:

10) Hells Bells. Die Riesenglocke wird auf die Bühne abgeseilt. Sie schlägt und Angus streichelt mit einer zärtlichen Brutalität seine Gitarre das es nur so eine Wonne ist. Brian krächzt sich zum Exzeß und spielt mit dem Publikum. Die beiden tauchen über den Steg in der Menge, dachte man die Stimmung könnte sich nicht mehr steigern, wurde man hier eines besseren belehrt. Doch keine Pause

11) Shoot to thrill. Routiniert und clever runtergespielt. Die Spannung konnte nicht so hoch gehalten werden. Doch auch dieser Song wurde solide dargestellt.

12) War Machine: Wieder sind die Videoleinwände im Einsatz. Der Rock Train donnert wieder durch die Wüste und eine Armee schicker Amazonen versucht -natürlich erfolglos- den Zug zu entern. Die Panzer die später rumfahren, werden durch einen überlebensgroßen Angus vertrieben. 1a Special Effects Comicfilm.

13) Anything Goes. Jeder Song rockt. Angus und Brian machen weiterhin die ganze Show. Die beiden sind pitschnaß geschwitzt. Aber keine Pause

14) You Shook Me all night long. Wohaaaaa Party. Rock, Rock'n Roll, Hardrock, Blues Rock die Jungs gehen ab wie die Sau. Die Band bleibt konstant im Hintergrund und Angus zelebriert seinen Mythos während Brian jeden Ton rauskrächzt als währer sein letzter, aber wirklich genial

15) TNT. Angus alleine, er spielt seine Riffs. Die Menge tobt. Nanananana na na, Nanananana na na, TNT wohaaaaaaaaaaaa, geile Show das Publikum tobt und bebt, die Lasershow ist in volllem Einsatz und Brian in der Menge. Nur wenige Sekunden nach dem letzten Riff, ist die Bühne wieder für die obligatorischen 5 Sekunden ins Dunkle gehüllt und als die Spots wieder an sind?

16) Whole lotta Rosie wird angestimmt und in der Mitte der Bühne ist der Rock Train und darauf sitzt....: die vollbusige Rosie. Wann haben sie denn das Teilchen aufgeblasen. Riesig mit üppigen Brüsten reibt sie im Takt der Musik ihre Scham am Rock Train zwischen ihren Beinen, während sie mit dem linken Fuß im Takt der Musik wippt. Dachte ich allerdings noch das (Hardcore Rockfans bitte weghören: Hier macht kein Trommler oder Gitarrist sein minutenlanges Solo) setzt Angus zu einem etwas längerem Soli an, was aber noch erträglich und durchgängig geil rüberkommt. Mittlerweile ist er aber auch nur noch mit seiner Schüleruniformshose bekleidet.

17) Let There Be Rock. Der letzte Song des offiziellen Programms wird souverän runtergespielt, man gönnt den Herren die Pause. Man erkennenen wie fertig die sein müssen, aber wie Profist wird auch dieser Song sensationell zu Ende gespielt? Zu Ende? ....Nein, hier setzt Angus zu einem rund 5 minütgen Soli an, was ihn zwischenzeitlich über den Steg in die Zuschauermitte führt, dort fährt er mit einem Transporter aus einer Bühne nach oben um seine berühmte Liegensoli zu spielen, als er aufsteht steht er in den Spots und es werden Konfettimaschinen gezündet. Er wird runtergefahren und rennt wieder zur Bühne, wo er mit seinen Soli und Stops die Zuschauer zum mitklatschen animierst. Doch irgendwann ist Schluß und die Bühne ist dunkel.

Nach recht verhaltenen Zugaben rufen gibt es diese dann auch

Zugaben

1) Highway To Hell: Die Bühne brennt und die Jungs geben nochmal alles. Hey fang doch mal einer den Angus ein. Brian röhrt, die Gitarren wummern, die Halle bebt und die Bühne brennt. Sensationell.

2) For Those About To Rock. Wieder nach der Minipause stehen insgesamt (ich glaube 6 Kanonen) auf der Bühne. Brian singt den Song und auf einmal scheppert es und die ganze Arena vibriert. Zum Refrain scheppern die Kanonen wieder. Jetzt weiß ich warum die Halle zu ist. Eine unglaubliche Lautstärke tobt und die Kanonen donnern zum Grande Finale. Wenn das auf der Longe schon so laut ist und so stark vibriert, wie laut und scheppernd muß das erst die wenige Meter davor auf der Bühne sein? Die Jungs müssen ja total schmerzfrei sein.

Doch nach einem Minisoli ist Schluß und mit Applaus geht die Truppe von der Bühne. Nur wenige zaghafte Zugaberufe, das Licht geht an und die Show ist vorbei.

Knapp 2 Stunden sind aber auch genug für die betagten Herren, die so rocken, wie viele es vorgeben zu tun.

Meine Meinung
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Wer hätte das gedacht das die Jungs noch so abgehen? Was mich ein wenig wundert ist die Tatsache das Vorgruppen wohl nur einen Miniteil der Soundanlage nutzen konnten, das ändert aber nichts daran, das die Jungs eine sensationelle Show abgeliefert haben.

Die Songs paßten, ein prima Querschnitt aus alten und neuen Songs. Musikalisch 1a rüber gebracht, da stimmte jeder Ton, jeder Einsatz paßte, keine Patzer. Angus und Brian spielten mit dem Publikum nach Lust und Laune und da hatte ich schon das Gefühl, das sie beides hatten.

Wo andere jüngere Bands eine Mords-Pyro Show abziehen oder 1000e von Tänzern über die Bühne hüpfen lassen, haben die Jungs ihre Spezialitäten spärlich aber um so effektvoller eingesetzt. Mit dieser Tour setzen sich die älteren Herrschaften ein weiteres Denkmal.

Was unglaublich erscheint, das die trotz ihres hohen Alters noch so abgehen. Klar war das oft nicht schön anzusehen. Brian mit schwabbeligen Oberarmen und einer Achsel die dringend einer Rasur bedurft hätten, dazu der Schweiß unterm Käppchen und Jüppchen, doch das gehört wohl dazu. Auch Angus ist halbnackt nicht wirklich das Sexsymbol, was er vielleicht früher mal war. Wir diskutierten wohl heftig darüber was vor und nach der Show so alles passiert: Rheumapflaster, Ermüdungsbekcen, Tee statt Bier, aber egal, das rockt.

Merkwürdig war unterm Strich dann doch die Stimmung. Liegt das daran, das die Zuschauer in der Veltins Arena viel Kummer vom Fußball gewohnt sind, oder woran lag das, das die Stimmung nicht so richtig rüber kam? So ein Konzert gehört mE ganz klar unter freiem Himmel. Da kann sich die Akkustik noch besser entfalten. Auf der Longe war der Sound wirklich sensationell und kam super rüber. In verschiedenen anderen Berichten, haben sich aber Zuschauer aus dem Feld unten vor der Bühne beschwert, das durch die Hallenkonstruktion der Sound matt und schwammig war, was angesicht des Bühnenfeuers eine echte Schande wäre.

Was von oben so geordnet aussah, war aber wohl unten auch nicht immer so. Einige Zuschauer haben da Unstimmigkeiten reklamiert. Schade drum, durch die Videoleinwände und den Stagelauf ins Publikum müßte die Show doch auch von unten ganz gut zu sehen gewesen sein.

Blöd ist natürlich bei so einer Megaveranstaltung -die Hütte war mit 70 000 Besuchern ausverkauft- die Aus- und Eingangsituation. Hat sich der Eingang durch den frühen Einlauf noch gut organisiert und war während der Show die Toiletten und Ernährungssituation augescheinlich vernünftig gelöst, war das Ende um so grauseliger. Es war wohl nur ein Ausgang offen. Wir haben noch eine Stunde in unserer Longe gewartet (bis ca 24 Uhr) und haben dann, weil es auf dem Parkplatz GAR NICHT vorwärts ging noch mal eine Stunde gewartet, so das ich nachts um 3 Uhr in meinem Bettchen lag.

Was sehr positiv war, das die Band die Zuschauer immer zum Mitmachen animierte, allerdings nicht auf so eine belästigende Weise, das es nur nervte. Es kam einfach ehrlich rüber, wie die den Kontakt zu dem Publikum suchten. Ebenfalls in meinen Augen sehr angenehm, keine Megaschlagzeugsoli und die 15 Minuten Gitarrensoli von Angus verzeihe ich ihm dann auch gerne, auch wenn ich mir recht sicher bin, das dies wirklich nicht alle sehen und hören wollten.

Weiter geht die Tour faktisch im 2 Tagesryhtmus zuerst nach Köln, Hockenheimring, Wien, Belgrad, Athen, Lisabon, Madrid und so weiter.

Die Bühnenshow, das erwähn ich nochmal gerne, wurde hauptsächlich durch Angus und Brian (in der Reihenfolge) bestritten. Die Specials wie Glocke/Rosie/Kanonen wurden gut unterstützt durch die Comic Filme und natürlich immer wieder die Kameraschwenks in das überglückliche Publikum.

Die Band
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Gegründet 1973 durch die in Schottland geborenen Brüder Angus und Malcom Young. Die Pioniere des Rock starteten mit dem begnadeten Sänger Bon Scott 1979 durch den Longplayer Highway tho hell so richtig durch. Seitdem sind sie Stars.

Den Namen AC/DC stiftete die Schwester. Die Bezeichnung AC/DC -was übersetzt Starkstrom bedeutet- fand sie -zurecht- passend für die Combo ihrer Brüder. Die Kreativität toppte sie noch, als sie Angus überredete in der Schuluniform aufzutreten. Ein Markenzeichen bis heute.

Für ihre Verdienste für Australien wurden sie von der Regierung mit einem eigenen Straßennamen geehrt. Mehr unter: http://www.acdc.com

Angus Young (guitar)*31.03.1955 Glasgow: Das Herzstück der Band. Ein ständiger Wirbelwind, Fanliebling und Showman erster Kajüte und ihm ist halt auch nicht zu peinlich. Macht ihn irgendwie sympathisch.

Brian Johnson (vocals) *05.10.1947 in Dunston/Newcastle : Ich wiederhole mich gerne. Trotz des Alters, Power von der ersten Minute. Manchmal hatte ich Mitleid mit der Stimme, aber er hat alles gegeben. Und das er Bock drauf hatte, glaube ich auch. Und das ihm, wie der ganzen Band der Sinn mehr nach Entspannungsbad und Nackenmassage steht, als nach Groupies glaubt auch jeder der die Jungs aus der Nähe gesehen hat.

Malcolm Young (guitar)*06.01.1953 Glasgow: Das unverkannte Genie. Steht meistens im Hintergrund. Sieht aus und wirkt wie halbtot. Ist aber stets mit seiner Gitarre präsent, sowie auch als Backgroundsänger. Solide Leistung, die man dem Mann vom ansehen nicht zugetraut hätte.

Cliff Williams (bass)*14.12.1949 Romford (GB): Auch bei ihm denkt man, holt den armen Mann von der Bühne und gebt ihm eine Suppe. Aber nix da, der Rock bis zum

Phil Rudd (drums)*19.05.1954 Melbourne: Der Mann, der irrwitzigerweise wohl am wenigsten geschwitzt hat und das als Drummer bei einer Hard Rock Band! Der saß recht stoisch da, rauchte seine Kippchen und ließ die anderen die Show machen.

Die Jungs haben rund 200 Millionen Tonträger weltweit bereits verkauft.


Fazit:
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Kein Wunder das die meisten Tickets der neuen Tour wirklich nach nur wenigen Minuten -trotz der Preise- restlos ausverkauft waren! Für eine 36jährige Hardrockgruppe eine erstaunlich frische Darstellung.

Um es kurz zu machen: Die Band ist die Kohle wert. Ein überwältigendes Live Spektakel. Ich vergebe für -die Fangruppe- volle 5 von 5 möglichen Sternen!

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
suffocat

suffocat

18.11.2009 20:15

Hammerbericht gerne BH! LG Helmut

willicat

willicat

06.08.2009 10:02

Geile Tracklist und surely ein Hammer-Konzert... und ich war net dabei =( ... musste an dem Tag, als AC/DC Leipzig rockten, die Stellung im Büro halten, da mein Chef kurzfristig noch Karten bekommen hatte ...

christianpirker

christianpirker

19.07.2009 16:18

Toller Bericht! Liebe Grüße, Christian

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