AC/DC rocken Madrid in Grund und Boden *g*
24.11.2005
Pro:
Klasse Bühnshow, Einfach geniale Musik
Kontra:
Nichts
Empfehlenswert:
Ja
 MedienPanther
Über sich:
Habe mich inzwischen wieder Selbstständig gemacht als Finanzkaufmann. Helfe anderen Steuern zu spare...
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Heute will ich mal wieder über eine DVD berichten, de sich schon etwas länger in meiner Sammlung befindet. Diesmal geht es um keinen Film, sondern um eine Musik-DVD der Gruppe AC/DC, die meines Erachtens zu den besten Rockbands der Welt gehört. Habe die Band auch schon 2 x live erleben dürfen, und das ist wirklich ein Erlebnis. Mit dieser DVD könnt ihr einmal in so ein Ereignis reinschnuppern und die Band mal live auf Eurem Fernseher miterleben. Für Rockfans und Fans der Gruppe ein unbedingtes Muß. Die Gruppe ***************************** Am Abend des Jahreswechsels 1973 auf 1974 stand eine Band auf der Bühne, die Musikgeschichte schreiben sollte. AC/DC, so ihr Name, gaben damals im Chequers Club im australischen Sidney ihr Programm aus Rock'n'Roll Gassenhauern der Rolling Stones, Chuck Berry und den Beatles und einigen Eigenkompositionen zum Besten. Niemand wäre wohl auf die Idee gekommen, dass dieser Haufen von Rüpeln einmal in der Zukunft zu den einflussreichsten Bands im Hardrock-Bereich gehören sollte.
Gegründet wurden AC/DC (englische Abkürzung für Alternating Current / Direct Current, deutsch: Wechselstrom / Gleichstrom) in Sidney von Malcolm Young. Jener verdiente seine Brötchen in einer Firma, die Nähmaschinen herstellte. Seine damalige Band (The Underground Velvet) passte ihm nicht mehr so ganz und kurzerhand nahm er seinen kleinen Bruder Angus in die neue Formation auf. Beiden gemeinsam war, dass sie bereits mit 15 die Schule satt hatten. Angus musste seinen Lebensunterhalt damals noch mit Jobs als Pförtner und Schriftsetzer verdienen, bevor für ihn die Musik zum Lebensmittelpunkt avancierte. Das "klassische" AC/DC-Line Up - mit dem sie die ersten großen Erfolge feiern konnten - fand erst spät zusammen. Vorher firmierten unter dem Bandnamen - der übrigens eine Kreation der Schwester von Angus und Malcolm war - noch David Evans (Gesang), Colin Burgess (Schlagzeug) und Larry Van Kriedt (Bass). Mit dieser Besetzung spielten sie eine Single ein, die jedoch gehörig floppte. "Rockin' In The Parlour" - "Can I Sit Next To You Girl" kam nicht in die Gänge. Ebenso ihr damaliger Sänger. Kurzerhand wurde Evans aus der Band geschmissen und durch Ronald Belford "Bon" Scott ersetzt. Dieser Prototyp eines Rock'n'Rollers half der Band auf die Sprünge. Sein Lebensstil und vor allem seine eindeutig zweideutigen Texte machten aus ihm die Legende, die er heute ist. Zusammen mit ihm - aber noch immer nicht mit fester Besetzung - ging es ab ins Studio, um unter der Regie des Duos George Young und Harry Vanda das bahnbrechende "High Voltage" einzuspielen. George (wieder einer der Young-Brüder) und Harry waren in der australischen Musikszene schon keinen Unbekannten mehr, spielten doch beide bei den Easybeats ("Friday On My Mind") Gitarre. Was da auf Platte gepresst wurde, war purer Rock'n'Roll. Über den rotzigen Gitarren und einer druckvollen Rhythmus-Gruppe schmierte Scott seinen grandios verrauchten Gesang. Mit Texten über Weiber, Suff und Party machten sie sich aber nicht nur Freunde. Schon von Anfang an waren sie ein Dorn im Auge des konservativen australischen Establishments und nicht selten hatten sie mit Auftrittsverboten zu kämpfen. Ein kleiner Junge in Schuluniform auf der Bühne, der dem geneigten Publikum schon mal den blanken Hintern entgegen reckt, wie ein Derwisch über die Bühne fegt und ein Shouter, der davon singt, dass Väter ihre jungfräulichen Töchter besser wegsperren sollten, wenn er in die Stadt kommt, gehörten wohl nicht zur Vorstellung eines bürgerlichen Lebens. Die Folgezeit verbrachte die Band fast permanent On The Road. Jede Bude - und war sie noch so klein - wurde gerockt und der Name AC/DC wurde bekannter. Support Slots für Lou Reed und Deep Purple folgten. Mit letzteren lieferte sich die AC/DC-Clique eine handfeste Prügelei auf der Bühne und 20.000 Menschen sahen begeistert zu. 1975 kamen Mark Evans am Bass und Phil Rudd (Schlagzeug) neu in die Band. Mit ihnen spielten sie "TNT" ein, das am 20. Februar 1976 das Licht der Welt erblickt und sofort auf Platz zwei der Charts schießt. Das erweckt die Aufmerksamkeit der großen Labels und noch im selben Jahr unterschreiben AC/DC einen weltweiten Vertrag mit Atlantic. In Deutschland heißt das erste erhältliche Werk "High Voltage" und ist eine Kreuzung der beiden ersten australischen Scheiben. In Schlepptau des Releases tourt die Band auch zum ersten mal durch Europa, wird von der Presse missverstanden und witziger Weise in den Punk-Topf geschmissen. Doch solcherlei Geschreibe verhindert nicht, dass sich der AC/DC-Virus über Europa auch in den Staaten ausbreitet und sich festsetzt. Schon mit dem folgenden Output "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" gehören AC/DC zu den bekannteren Bands im Business. 1977 fliegt Evans aus der Band und wird durch Cliff Williams ersetzt. Charterfolge in den Staaten mit "Let There Be Rock" und "Powerage" folgen und nach der ersten Live-Platte "If You Want Blood - You've Got It" legt die Band eine erste klitzekleine Pause ein. Im Februar 1979 setzen die mittlerweile recht bekannten Rocker zum finalen Rundumschlag an. In den Londoner Roundhouse Studios beginnen sie mit den Aufnahmen zu "Highway To Hell", das ihnen weltweit zum Durchbruch verhelfen sollte und mittlerweile wohl der Klassiker in der AC/DC-Diskografie ist. Fortan regnete es Gold auf der ganzen Welt und AC/DC waren zu Stars avanciert, die mühelos Hallen füllen konnten. Party allenthalben bei den fünfen, vor allem Bon Scott ließ keine Whisky-Flasche an sich vorüber ziehen. Am 19. Februar 1980 stirbt Scott in London an seinem eigenen Erbrochenen und die mittlerweile erkleckliche Fanschar ist geschockt. Die Frage, ob die Band weitermacht, oder sich auflöst, ist schnell gelöst, denn schon am 8. April 1980 wird der Ex-Geordie-Frontmann Brian Johnson als Nachfolger präsentiert und nur wenige Tage danach begibt man sich wieder ins Studio, um mit "Back In Black" fast ein Tribute-Album an den verstorbenen Sänger einzuspielen. Die verachtenden Kommentare der Presse ließen natürlich nicht lange auf sich warten, verhinderten aber nicht, dass die Scheibe zum Megaseller geriet. Brian Johnson hatte lange mit dem übergroßen Schatten seines verstorbenen Vorgängers zu kämpfen, bis ihn die Fangemeinde akzeptierte. Ab "Back In Black" waren AC/DC so etabliert, dass sie sich auch leisten konnten, eine Phase mit weniger guten Alben zu überstehen. Mit "Flick Off The Switch" mussten sie zum ersten Mal einen Rückgang der Verkaufszahlen hinnehmen, auch kreativ waren sie schon einmal besser drauf gewesen. Diese Schwächeperiode - wenn man sie denn so nennen möchte - dauerte bis 1990 an. In jenem Jahr wurde der Turbo "The Razor's Edge" gezündet und im Zuge der Single "Thunderstruck" waren AC/DC auf einmal wieder so hip wie seit Anfang der Achtziger nicht mehr. Eine triumphale Tour kreuz und quer über den Globus folgte und meißelte den Namen AC/DC für alle Zeiten in die Geschichtsbücher der Rockmusik ein. Bis zum heutigen Tage haben sie unzählige Bands beeinflusst und beglücken immer mal wieder die Arenen der Welt mit ihrer Anwesenheit. Nach "Stiff Upper Lip" (2000) wird es jedoch ruhig um die Band der Gebrüder Young. Bis auf mehrere DVDs und Auftritte im Vorprogramm von Rolling Stones im Sommer 2003 sind für 2004/2005 keine Aktivitäten in Deutschland geplant. Dafür veröffentlicht Bon Scott-Vorgänger Dave Evans mit "Sinner" im Oktober 2004 seine erste Solo-CD. Quelle: www.laut.de Besetzung ******************************* Angus Young (Lead Guitar)
Malcolm Young (Rhythm Guitar) Brian Johnson (Vocals)
Cliff Williams (Bass Guitar) Phil Rudd (Drums)
Die DVD ******************************** Auf der DVD befindet sich das Live-Konzert vom 10 Juli 1996 im Plaza De Toros De Las Ventas in Madrid. Ein fantastisches Erlebnis AC/DC in dieser Kulisse mitzuerleben. Folgende Lieder sind auf dieser DVD - Back in Black
- Shot down in flames - Thunderstruck
- Girl`s got Rhythm - Hard as a rock
- Shoot to thrill - Boogie Man
- Hail Caesar - Hells Bells
- Dog eat dog - The Jack
- Ballbreaker - Rock and Roll ain`t noise pollution
- Dirty Deeds done dirt cheap - You shook me all night long
- Whole lotta Rosie - T.N.T.
- Let there be rock - Highway to hell
- For those about to rock (We salute you) Hier bekommt man wirklich ein gigantisches Konzert geboten mit einer genialen Bühnenshow, wie man es von AC/DC auch gewöhnt ist. Wenn mit Kanonen auf der Bühne geschossen wird, oder eine überdimensionale Glocke plötzlich mit dem Läuten Hel Bells einleitet, ist dies einfach ein Erlebnis für sich.
Die Extras *********************************** Videoclip von "Hard as a rock" sowie das Making of von "Hard as a rock", welches auch mit einigen Interviews versehen ist. Das sollte man sich auf jeden Fall anschauen.
Die Sprachen ************************************ Natürlich Englisch. Man hat allerdings die Qual der Wahl zwischen Dolby Digital 5.0 Surround Sound, wenn man dazu die passende Anlage hat oder man nimmt Dolby Digital 2.0 Stereo.
Die Untertitel ************************************* Während des Konzerts hat man die Möglichkeit sich die Lyrics, sowie Untertitel einblenden zu lassen. Das mit den Lyrics finde ich sehr schön, denn so kann man richtig schön mitgröhlen hehe
Bei den Bonusfeatures d.h. bei dem Videoclip, sowie beim Making of kann man folgende Untertitel einblenden lassen: - Englisch
- Französisch - Deutsch
- Italienisch - Spanisch
Die Laufzeit *************************************** Das Konzert geht über 2 Stunden um genau zu sein 122 min.
Die Extras sind nochmals 22 min. Videoclip und Making of. DVD-Daten ****************************************
Bildformat Pal 4:3 Regional Code 2, 3, 4, 5, 6
Disc-Format DVD-9 Fazit ****************************************
Jedem Rockfan und natürlich allen AC/DC-Fans bleibt nur eines übrig. Diese DVD sollte man einfach in der Sammlung haben. Erstens bietet die DVD 122 min. an Konzertmaterial, welches wirklich fantastisch ist. Und wer schon mal AC/DC live erlebt hat, weiß von was ich spreche. Und die die AC/DC noch nicht live erlebt haben sollten sich unbedingt die DVD anschauen und ich bin mir sicher, Ihr werdet bald mal auf ein Konzert gehen, um es mal selbst mitzuerleben. Die Extras sind zwar nicht viel. Ich meine jetzt speziell das Bonus Feature mit dem Videoclip und dem Making of. Aber zumindestens bieten síe mal einen Einblick, wie so ein Musikvideo gedreht wird. Also ich fand das wirklich interessant.
Was mir ganz besonders gut gefällt, ist die Möglichkeit die Lyrics also die Gesangstexte mit einzublenden. Das sollte man auf noch vielen anderen Musik-DVDs auch verwirklichen. So kann man auch mal in Ruhe die Texte mitlesen, denn oftmals versteht man die Texte beim Konzert nicht optimal und so bleibt man immer am Ball Da ich die DVD schon etwas länger in der Sammlung habe, habe ich mal geschaut, was die DVD so im Handle kostet. Bei Amazon kostet die DVD neu 12,95 €uro und gebraucht bekommt man sie dort für 7,95 €uro plus Porto also ca. 11,- €uro. Bei Ebay könnt ihr schon ab 1,- €uro mitsteigern. Also auf was wartet ihr ? *g*
Die Produktdetails sindwieder echt der Hammer. Humor? Spannng? Einfach ignrorieren, passt mal wieder gar nicht zur DVD. Ich bedanke mich für lesen und Bewerten. Freue mich schon auf Euere Kommentare.
Euer Markus Voll Der Medien-Panther
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10.12.2006 21:46
Toller Bericht, auch wenn er schon älter ist!
30.01.2006 15:39
guter Bericht, auch wenn die Gruppe mir nicht so zusagt LG Anita
13.01.2006 21:22
sehr ausführlich + informativ