Den Freunden des ADAC und guter Reisebeschreibungen ist es wohl hinlänglich bekannt: das ADAC-REISEMAGAZIN.
Ich habe die Vorteile dieser anspruchsvollen Broschüre erst seit etwa drei Jahren kennen gelernt.
Mein Chef hat diese Zeitschrift als ADAC-Mitglied abboniert und mir schon oft empfohlen.
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Erfahrungsbericht von leonardo500 über ADAC Reisemagazin, Magazin 11.10.2004
Produktbewertung des Autors:
Qualität des Inhalts:
anspruchsvoll
Anzahl der Bilder/Fotos:
sehr viele
Qualität der Bilder/Fotos:
wunderschön/einzigartig
Unterhaltungswert
sehr hoch
Pro:
informative Berichte, tolle Fotos
Kontra:
-
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Den Freunden des ADAC und guter Reisebeschreibungen ist es wohl hinlänglich bekannt: das ADAC-REISEMAGAZIN. Ich habe die Vorteile dieser anspruchsvollen Broschüre erst seit etwa drei Jahren kennen gelernt.
Mein Chef hat diese Zeitschrift als ADAC-Mitglied abboniert und mir schon oft empfohlen. An einem langweiligen Nachmittag hielt ich eines dieser Hefte, eine Reisebeschreibung von Mecklenburg-Vorpommern, in den Händen. Na, muß ja wahnsinnig interessant dort sein, war mein erster ironischer Gedanke. Ich fing an zu blättern, las hier einen Absatz, da mal ein Stück, und siehe da: ich ertappte mich beim Durchlesen der Passage „Faltboot-Tour“, weil ich das früher in genau dieser Gegend mit meinem Vater schon unternommen hatte. Für mich als Kind damals ein echtes Abenteuer, der Autor des Artikels schien aber nicht weniger begeistert. Es kamen Erinnerungen auf, ich las und las… Und genau das ist der Punkt: diese Zeitschrift arbeitet mit hoch engagierten Reportern, die schon ziemlich viel erlebt haben und ihre Begeisterung für Land und Leute weiter vermitteln können. So hat z.B. Stefan Nink für seine Reportage über Tonga im Südseeheft (Nr.78) den Columbus, den Preis für die beste Reisereportage des Jahres 2003 erhalten, der in Berlin von der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) verliehen wurde.
Mittlerweile besitze ich schon die verschiedensten Hefte, wie z.B.: ° Ungarn (u.a. eine Beispiellose Beschreibung des Balaton, der Pusta und Budapests) °Spaniens Süden(u.a. Madrid, auf den Spuren Don Quijotes, Traumstrände Cordopa Granada und Sevilla) °Madeira und Azoren (u.a. Madeiras Wander-und Wunderwelt, City-Guide Funchal Besteigung des Pico) °Südengland und London (u.a. Küstenwanderung durch Cornwall, Stonehenge, Sprachferien) °Südsee(u.a. Mythos und Wahrheit auf Tahiti und Bora Bora, Natur und Tanz in Somoa und auf den Cooks) °Dänemark (u.a. Märchen: Anderen und die Insel Fünen, Bornholm und Co., Leben im Ökodorf) und noch einige mehr Aller zwei Monate erscheint ein Magazin, inzwischen gibt es schon über 100 dieser inspirierenden Zeitschriften.
Inhalt und Aufbau des ADAC-Reisemagazins:
Der Einband des Heftes (Seite 1) ist aus Hochglanz-Papier, versehen mit einem aussagekräftigen Foto des jeweiligen Landes. Schon diese Aufmachung zwingt einen förmlich, erst einmal in diesem Heft zu blättern. Links oben steht in gelber Schrift ADAC, darunter weiß auf rotem Untergrund “ reisemagazin“. In großen Lettern wird man dann auf das Reiseland hingewiesen und erfährt Einzelheiten über den Inhalt, das sind sozusagen die „Aufhänger“! Auch auf dem Buchrücken steht nochmals der Name des beschriebenen Landes, was sehr von Vorteil bei einer größeren Sammlung ist. Man behält den Überblick, selbst, wenn man die Hefte stapelt. Kleingedruckt kann man dann noch die Nummer der Ausgabe, den Preis sowie den Monat der Ausgabe entziffern.
Schlägt man das Heft auf (Seite 2), sieht man auf dem Inneneinband…Werbung! Die verfolgt uns das ganze Heft hindurch, mal in hilfreicher (sprich informativer), mal in weniger hilfreicher Form. Aber man kann sie auch getrost überblättern. Wenn man bei der Sache ist (und das ist man, wenn man erstmal angefangen hat zu lesen), tut man’s automatisch. Und nun wird’s interessant.
Auf Seite drei vermittelt uns der Chefredakteur, Joachim Negwer, in einem Vorwort einen kurzen Überblick zum Inhalt des Heftes, Neuigkeiten oder aktuelles Zeitgeschehen. Es werden mit Fotos und ein paar Worten Autoren und Fotografen des Heftes vorgestellt, deren Arbeit und Recherchen zum jeweiligen Artikel. Diese Art der Einführung gefällt mir und macht Lust auf mehr…und das wird mir auf den nächsten 195 Seiten geboten: ° unglaublich schöne, einzigartige Fotos ° aussagekräftige Überschriften ° Reportagen, deren Aktualität und Einzigartigkeit keine Wünsche offen lassen.
Aber zunächst wird man auf den Seiten 4/5 über den genauen Inhalt informiert, wieder in Bild und Schrift.
Die nächsten Seiten des Journals widmen sich den zahlreichen Reportagen über Land und Leute. Es beginnt meist mit einem Bericht, der im Allgemeinen auf das Reiseland eingeht, dann folgen in der Regel Specials, Reportagen über besondere Gegenden, Ereignisse, besondere Menschen, schöne Erlebnisse. So hat mich beispielsweise der Bericht über den Flamenco im Spanienheft (Nr.80) von Renee Lugschitz beeindruckt. Die Fotoreihe zum Artikel, von Lois Lammerhuber, zeigen eine Tänzerin (nein, sie zeigen deren Gefühle), einfach „zum Heulen schön“. Und genau das wollte der Autor zu diesem Tanz „der ja Liebe, Euphorie, Schmerz ist“, vermitteln, und macht mir schon beim Lesen Gänsehaut. Wem das nicht reicht, der sollte noch „ Das Märchen seines Lebens“ lesen, im Dänemarkheft (Nr.81), von Sylvia Lott geschrieben, mit Traumfotos von Ralf Kreuels. Mit Ausschnitten aus Andersen Märchen wird hier die Heimat des Großen Märchenerzählers, die Insel Fünen, beschrieben.
Zwischen all den zauberhaften, mitreisenden Berichten findet man immer wieder hilfreiche Hinweise zu Hotels, Gaststätten, Pensionen. Man kann sich über Vergnügungsparks, Einkaufsmöglichkeiten, Campingplätze und Sehenswürdigkeiten informieren. Es wird auf die einzelnen Regionen eingegangen, die Restaurants werden nach bestimmten Kriterien geordnet, getestet und empfohlen (wenn für gut befunden).
Auf manchen Seiten befinden sich kleine, graue Kästchen. Hier kommen Prominente und Einheimische zu Wort und geben Insidertipps. Das ist auch einer der vielen Vorteile, es wird Wissen vermittelt, was man sonst in keiner herkömmlichen Reisebeschreibung erhält.
Die Seiten 188/189 sind der Service-Teil: °Wo erhalte ich Auskunft über das Reiseland? °Wie ist der Wechselkurs? °Gibt es einen umfassenden ADAC-Service? °Wie erfolgt die Anreise? mit der Bahn dem Auto dem Flugzeug der Fähre °An wen muß ich mich wenden, wenn ich krank werde? °Wo befindet sich die Diplomatische Vertretung?
Auf übersichtlichen Landkarten lernt man die geographische Lage kennen. Angaben über Internet-Addressen findet man ebenso wie Angaben über Unterkunftsmöglichkeiten.
Auf Seite 192 kann man sich an Hand einer Klimatabelle über Wetter- und Temperaturverhältnisse informieren.
Aber am liebsten lese ich immer wieder die Seite, „Was Sie NICHT tun sollten!“ Hier erfährt man z.B., das Spanier bei privaten Verabredungen nicht so genau auf die Uhr schauen, das Wetten in England zum jahrhuntert alten Freizeitvergnügen gehört und das man sich bei Warteschlangen lieber ordnungsgemäß einreiht um bei Londonern nicht in Ungnade zu fallen. Man erfährt , wo man sich nicht auf Sprachkenntnisse der Einheimischen verlassen sollte, und wo man keinesfalls Verkehrsregeln missachten darf.
Impressum
°Herausgeber, ADAC München °Chefredakteur, Joachim Negwer °Abbo-Service, ADAC-Verlag Leserservice 74158 Neckarsulm Tel.(07132)959-232 Fax(07132)959-234 °Anschrift der Redaktion ADAC-reisemagazin Hohe Brücke1 20451Hamburg E-Mail: redaktion@adac-reisemagazin.de Internet:www.adac.de/reisemagazin °Verlag, ADAC-Verlag GmbH Leonard-Moll-Bogen 1 81373 München
Auf der letzten Seite kann man sich an Hand einer Vorschau über das nächste Heft und dessen Erscheinungs-Datum informieren.
Preis
Im normalen Verkauf kostet ein Magazin 7,80 Euro, der Abbo-Preis beträgt 6,90 Euro, also 15% weniger.
Fazit
Umfassender und übersichtlicher kann meiner Meinung nach ein Reisemagazin nicht sein. Alles Wissenswerte wird schön verpackt mit tollen Fotos dem Leser vermittelt. Das Heft dient mir einerseits als Entscheidungshilfe, andererseits als umfassende Informationsquelle und ist nicht zuletzt eine Bereicherung im Bücherschrank, da es sich wunderbar lesen lässt und somit auch noch der Unterhaltung dient.
Pro: gute Mischung von Reportagen, Fotos und Infoteilen, von Kennern kompetent geschrieben, tolle Fotos, der Preis von 7,50 € ist ok Kontra: kein Stichwortverzeichnis, bereits gelesene Informationen können nicht auf Anhieb wiedergefunden werden
Alle zwei Monate erscheint die auflagenstärkste Reisezeitschrift in Deutschland, das ADAC-Reisemagazin. In jeder Ausgabe wird auf ca. 200 Seiten ein Land (Frankreich, Thailand), eine Region (Nordsee, Hawaii) oder eine Stadt ausführlich vorgestellt. Welche ...
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Reisen gehört ja zu den schönsten Hobbies und Freizeitbeschäftigungen überhaupt. Reisen bildet und durch Reisen lernt man die Welt und die Lebensweise vieler anderer Völker kennen und schätzen!
Planung
=
Schon als Kind lernte man- die schönste ...
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Unterhaltungswert
sehr hilfreich
19.03.2001
Schottland Bewertung für ADAC Reisemagazin, Magazinvon
Annie
Pro: viele Hintergrundinfos, über Leben, Leute und Geschichte(n) Kontra: kaum Infos für Backpacker
Bei der Planung meiner Schottland-Reise im kommenden Frühjahr habe ich unter anderem auch das ADAC-Reisemagazin zu Rate gezogen. Ich muss sagen, zum reinen Planen einer Rucksacktour sind die ADAC-Reisemagazine nicht gerade gut geeignet, da sie kaum Info ...
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sehr hilfreich
29.12.1999
Mitglied im ADAC Bewertung für ADAC Reisemagazin, Magazinvon
thesimpson
Pro: s.o. Kontra: s.o.
...Ich bin seit vielen Jahren Mitglied im ADAC. Seit es die Möglichkeit gibt, nutze ich daher auch die Wegbeschreibungen, die man beim ADAC einholen kann. Vor einigen Tagen wollten wir nach Paris. Wir hatten zwar eine ganz ordentliche Route, aber die stammte ...
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Das ADAC-Reisemagazin berichet in einem Band ausschließlich über ein einziges Land, so daß man hier sehr viele Informationen findet. Neben Reiseberichten über Land und mehr noch über Leute gibt es auch allgemeine Informationen und Tipps zum Land. Sehenswe ...
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Pro: sehr guter Preis | interessante und vielseitige Themen Kontra: Werbung spricht nicht an | Themen nicht brandaktuell
...Michael "Bully" Herbig darauf abgebildet war, was mein Interesse weckte.
Auch die Zeitungsdicke (ca. 154 Seiten) ist nichts Besonderes. Diese Art von Druckerzeugnissen kenne ich schon von diversen Magazinen wie GEO und das ADAC-Reisemagazin etc. Beim Durchblättern sah ich, dass das Heft komplett auf gutem Hochglanzpapier gedruckt wurde, was aber ebenfalls nicht ungewöhnlich ist. Auffallend ist eher der Preis, der als neongelber Button deutlich auf dem Cover prangt: 2.- EUR. Eine Zeitschrift dieses Formats ist meist wesentlich teurer und ich war sehr gespannt, was dem Leser dafür geboten werden würde.
Das Design im Inneren überzeugt mich auch nicht, da es meiner Meinung nach nicht sehr ansprechend ist. Die serifenbetonte Grundschrift und die Spaltenbreiten entsprechen nicht meinem Geschmack. Auffällige Hingucker - Hervorhebungen...
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