... Zwei gleich goße Geräte wie QUELLE Privileg 04 69 17 und AEG-ELECTROLUXArctis 70190 GS , die beide eine Nutzvolumen von 164 l aufweisen, ergibt sich folgende Stromrechnung, wobei der Einfachheit halber der kWh-Preis von 20 Cent angesetzt wird.
Das Privileg - Gerät benötigt im Jahr minimal ... Bericht lesen
CreditPlus Bank - der Spezialist für die Finanzierung von Wünschen. CreditPlus Bank SofortKredit: Variable Beträge von 500 - 50.000 Euro. Fair: kostenlose Sonderzahlungen möglich!
Erfahrungsbericht von Gering über AEG Arctis 80220 GS, Öko_arctis 80220 GS 31.03.2008
Produktbewertung des Autors:
Bedienung
ausgezeichnet
Reinigung
einfach
Design
mittelmäßig
Lautstärke
sehr leise
Zuverlässigkeit
ausgezeichnet
Pro:
Preis und Leistung
Kontra:
nur in weiß zu haben
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Gefrierfächer in Kühlschränken sind was Schönes, haben aber einen Nachteil: der Platz reicht nur für einen Singlehaushalt, für eine Familie reichen die Gefrierfächer nun mal gar nicht, auch was die Temperatur anbetrifft.
Andererseits verbrauchen Gefriertruhen oder Gefrierschränke deutlich mehr Energie und erhöhen die Fixkosten im Bereich der Stromkosten. Und bei den ständig steigenden Preisen für die Ware Energie ist der Energieverbrauch des zu erwerbenden Gerätes eines der Hauptauswahlkriterien. Das auch schon deshalb, weil Gefriertruhen oder -schränke langlebige Wirtschaftsgüter sind, die in der Regel weit mehr als 10 Jahre in Betrieb sind.
Gefrieren: Truhe oder Schrank?
Die Frage, ob eine Gefriertruhe angeschafft werden sollt, hat sich gleich zu Beginn erledigt. Frau bestand auf einem Schrank, weil dieser durch die unterschiedlichen Etagen deutlich übersichtlicher ist, man(n) nicht lange suchen muss und, da ist ihr Recht zu geben, dadurch natürlich die Schranktür nicht allzulange aufgelassen werden muss. Dadurch wird weniger warme Luft in den Gefrierschrank gelassen und das spart Energie. Schön wäre es natürlich, wenn diese Entschluss - und Entscheidungsfreude in allen Bereichen der häuslichen Tätigkeiten vorhanden wäre. Leider bleiben meine Appelle bezüglich der Ineffizienz des Putzen lassen des Ehemannes regelmäßig unberücksichtigt. Und was da Energie verschleudert wird...... Truhen haben einen deutlichen Preisvorteil, da sie im Vergleich zu Gefrierschränken weniger als die Hälfte kosten - aber eben den Nachteil bauartbedingt mitbringen, dass die Ordnung in der Truhe nicht so möglich ist wie in einem Schrank.
Die Auswahl
Bei der Auswahl von Gefrierschränke und auch Truhen ist vor allem das benötigte Volumen entscheidend, denn Gefriergeräte benötigen dann weniger Strom, wenn sie gut gefüllt sind - das gilt auch für Kühlschränke. Zu klein dimensioniert gekaufte Gefriergeräte kosten hingegen oft doppelt Geld, bps. Wenn potentieller Familienzuwachs nicht einkalkuliert wurde und dann der Gefrierraum nicht ausreicht. Ein zweites Gerät müsste her und zwei Geräte verbrauchen mehr Energie als ein großes.
Welches Gerät im Volumen ausreichend ist, dafür gibt die "Geräteberatung" von "Vattenfall" (google.de Suchbegriffe, siehe auch mein Bericht) Hinweis: Vattenfall empfiehlt folgende Faustregel: Je Person im Haushalt sollten 60l Kühlvolumen und 50-80l Gefrierraum gerechnet werden. Wer Gartenprodukte oder aus Hausschlachtungen, im ländlichen Raum noch immer verbreitet, einfrieren möchte , sollte bis 130l Gefrierraum je Person rechnen.
Ich möchte jetzt nicht irgendeinem Energieunternehmen eine gute Lobby verschaffen, aber wiederum von Vattenfall stammt eine Beratungsbroschüre, die zur richten Auswahl sinnvol erscheint. http://www.vattenfall.de/www/vf/vf_de/Gemeinsame_Inhalte/DOCUMENT/154192vat t/317140ener/317423kuehl.pdf
Gefriergeräte gibt es in folgenden Volumenklassen:
bis 150l 150 l bis 200l 200l bis 250l 250lbis 300l über 300l
Wer jetzt freilich seine Familienplanung nach den Energiekosten ausrichten möchte, der sei beruhigt: Proportional sinkt der Energieverbrauch je Kopf, den größere Truhen oder Schränke arbeiten sparsamer als kleinere. Also heute nicht zu lange vor dem Rechner sitzen und was fürs Portmonee tun! *g*
Folgekosten im Blick behalten
Die Berechnung der Energiefixkosten ist eine recht einfache Übung: Nimmt man bsp. Zwei gleich goße Geräte wie QUELLE Privileg 04 69 17 und AEG-ELECTROLUXArctis 70190 GS , die beide eine Nutzvolumen von 164 l aufweisen, ergibt sich folgende Stromrechnung, wobei der Einfachheit halber der kWh-Preis von 20 Cent angesetzt wird.
Das Privileg - Gerät benötigt im Jahr minimal 162 kWh, macht 32,40 Euro Stromkosten im Jahr. Das AEG - Gerät benötigt 188 kWh, macht demnach 37,60 Euro. Bei angenommenen 15 Jahren Lebenszeit fallen demnach beim Privileg - Gerät mindestens 486 Euro Stromkosten an, beim AEG - Gerät 564 Euro. Für das günstigere Privileg - Gerät ist der Verkaufspreis mit 500 Euro empfohlen, für das AEG - Gerät immerhin 700 Euro.
AEG Electrolux Arctis 80220 GS (=Gefrierschrank)
Ein Blick in die Gerätedatenbank zeigt, dass der Gefrierschrank AEG Electrolux Arctis 80220 GS unter der Auswahl, möglichst wenig Energie zu verbrauchen, von einem Privileg Gerät übertroffen wird, dafür hat das AEG Gerät aber auch ein um 20l höheres Fassungsvermögen. Was hat uns dazu gebracht, eben dieses gerät zu kaufen?
Mehrer Gründe waren dafür ausschlaggebend: Zum einen war der Vorgänger - Gefrierschrank ebenfalls ein AEG Arctis, allerdings schon im hohen Alter. Andererseits war das gerät im Internet günstig zu haben, inkl. Fracht waren 500 Euro fällig, für den empfohlenen Verkaufspreis ein echtes Schnäppchen.
Technische Daten des Gefrierschrankes
Energie-Effizienzklasse: A++ Energieverbrauch: 172 kWh/Jahr, 0,471 kWh/Tag (Herstellerangabe) Digitale Soll-/Ist-Temperaturanzeige Gerätemaße: Höhe 160, Breite 60,0 cm, Tiefe 62,5 cm Nutzinhalt: 195 Liter Elektronische Temperaturregelung Zeit- und temperaturgesteuerte FROSTMATIC Kindersichere COUNTDOWN-Funktion gegen ungewolltes Ausschalten transparente MAXI-BOX für großvolumiges Gefriergut Gefriervermögen in 24h: 22 kg Lagerzeit bei Störung: 35 h Optische und akustische Temperatur-Warnung Gesamtantschlusswert: 110 W
Die wirklich wichtigen Dinge sind:
- die transparenten Fächerboxen, denn damit wir die Übersichtlichkeit noch deutlich erhöht. Die Vorgänger hatten weiße Plastikbox, in denen man(n) ewig suchen konnte, was Frau aufgetragen hatte, aus dem Keller zu holen. Mit den durchsichtigen Boxen reduziert sich das Suchen für denjenigen, der den Gefrierschrank NICHT eingeräumt hat, beträchtlich. Die Fächer sind mit 10 - 12 kg belastbar.
- die FROSTMATIC - Funktion: Wer viel frisch einfriert, wird den Wert dieser Funktion erkennen. Frische Lebensmittel werden mit dieser Funktion deutlich schneller durchgefroren. Aktiviert, stellt sich die Funktion nach 48 Stunden selbstständig wieder ab.
- der Gefrierkalender: Wenig spektakulär sehen die aufgedruckten Symbole auf den transparenten Boxen aus, doch der Infowert ist allemal gegeben. Denn für die unterschiedlichen Lebensmittel wird die Höchstlagerdauer angeben. Wer also geglaubt hat, im Gefeierschrank hält sich etwas ewig, der irrt.
- die digitale Temperaturanzeige: Hört sich verspielt an, ist es aber nicht. Alles über den 18 Grad Minus, die vom Werk eingestellt sind, ist schädlich für die Gefrierqualität. Zwar lässt sich der Gefrierschrank auf deutlich niedrigere Temperaturen einstellen, dass erhöht aber den Stromverbrauch, verlängert aber nicht die Haltbarkeitsempfehlung.
- der Quick - Griff: der verriegelt nicht nur den Gefrierschrank sicher und verhindert, dass durch eine nicht ganz geschlossene Tür unnütz Energie verpulvert wird, sondern er erleichtert auch das Öffnen des Gefrierschrankes, indem der bei "normalen" Gefrierschränken übliche Unterdruck im Kühlraum (kalte Luft zeiht sich zusammen etc., womit die Tür auch mit Kraft geöffnet werden müsste) durch das vorab Einströmen lassen von Luft den Unterdruck ausgleicht. Die Tür lässt sich freudig einfach öffnen.
- der Gefrierschrank arbeitet absolut leise. Kein Brummen, kein Rumoren - schlicht: Ruhe!
Die Gebrauchsanleitung
Erfrischend logisch aufgebaut ist die Gebrauchsanleitung und mit ausreichend informativen Abbildungen versehen. Wichtig bei der Anleitung sind aber auch die Hinweise, wie man Strom, sparen kann, so das Aufstellen des Gerätes mit 10 cm Abstand zur Wand, das Vermeiden direkten Sonnenlichtes usw. Alles in allem eine leicht verständliche Anleitung.
Das Schöne zuletzt
Der Vorgänger, oben schon angesprochen, war auch ein AEG Arctis. Freudigerweise verbraucht das neue Gerät weniger als die Hälfte des Altgerätes. Da freut sich die Geldbörse.
Fazit
Für knapp 500 Euro erhält man in der Literklasse zwischen 150 und 200 das Geräte, dass im Verhältnis Gefriervolumen und Energieverbrauch den Spitzenwert setzt. Langfristig gerechnet wird die Mehrausgabe im Vergleich zu einer Truhe nach knapp 10 Jahren wieder hereingeholt - mit einem deutlich höheren Nutzungswert, als das bei Truhen möglich ist. Meine Frau ist zufrieden (=wieder AEG), ich bin zufrieden (=weniger Suchen müssen), die Geldbörse ist zufrieden! Besser geht es nicht.Michael
Liebe Community!
Wie das nun mal so ist im Leben, hat man mal Geld und mal nicht! Jedes mal wenn in den Discountern zum Beispiel das Fleisch im Angebot war, habe ich mir immer so für mich gedacht, jetzt könntest du eigentlich mal eine gewisse Menge auf ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: A++, Temperaturanzeige außen sichtbar, Kontra: evt. die Schubladen aus Kunststoff ( zerbrechlich?)
Gutes Produkt für einen angemessenen Preis,
Wieso einen Schrank statt einer Truhe?
Einfach wegen der Übersichtlichkeit in einem Schrank.
Wir haben eine Liste mit den eingefrorenen Lebensmittel in der Küche platziert wo die Schubladen von eins bis s ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich