Hallöchen,
ich möchte euch heute einen weiteren wichtigen Helfer aus meinem Haushalt vorstellen: Meine Nähmaschine der Marke AEG, die ich vor zwei Jahren zum Geburtstag geschenkt bekommen habe und die schöne Nummer 791 trägt. ;o)
*** Technische Daten, Lieferumfang und Preis ***
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Erfahrungsbericht von Woelfchen82 über AEG Nähmaschine 791 03.08.2007
Produktbewertung des Autors:
Bedienung
gut
Zuverlässigkeit
gut
Pro:
günstiges Einsteigermodell, leichte Handhabung, viele Funktionen, übersichtliche Bedienungsanleitung
Kontra:
eventuell Verarbeitung, sonst nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Hallöchen, ich möchte euch heute einen weiteren wichtigen Helfer aus meinem Haushalt vorstellen: Meine Nähmaschine der Marke AEG, die ich vor zwei Jahren zum Geburtstag geschenkt bekommen habe und die schöne Nummer 791 trägt. ;o)
- geliefert wurden: Nähmaschine, Netzstecker mit Fußpedal, Zubehörbox, Stoffstück mit Musterstichen, Maschinenöl, 2 Schraubenzieher, 3 Spuelen, 5 Ersatznadeln, Ersatzspuelnkapsel, Ersatzführungsschiene, zusätzliche Nähfüße zum Einnähen von Reißverschlüssen und Knopflöchern, Knopflochschneider, zweisprachige Anleitung (Deutsch, Englisch)
- Bezahlt habe ich nichts für die Nähmaschine, da sie ja ein Geschenk war. Hab aber den Bon für die Garantie bekommen, der verrät, dass die Nähmaschine aus dem Angebot bei Plus war und 79,99 € gekostet hat.
- Nähtechniken: + Knöpfe annähen + Knopfloch nähen + Knopflöcher mit Beilaufgarn + Einnähen von Reißverschlüssen
*** Aussehen *** Die AEG Nähmaschine 791 hat die typische Form einer Nähmaschine, also wie ein gespiegeltes "C". Sie ist fast komplett weiß, trägt auf der Vorderseite den roten AEG-Schriftzug und hat einen breiten grünen Streifen an der Stelle, wo die Drehknöpfe zum Einstellen der Stiche angebracht sind. Diese sind ebenfalls weiß und haben außerdem einen grauen Kreis auf der Oberseite sowie natürlich die Ziffern für die einzelnen Stiche. Kabel, Netzstecker und Fußpedal sind schwarz. Ferner besitzt die Nähmaschine einen ausklappbaren Tragegriff und einen ausziehbaren Anschiebetisch, der gleichzeitig als Zubehörbox dient (siehe oben). Die meiner Meinung nach üblichen Bestandteile einer Nähmaschine sind natürlich auch vorhanden: Handrad, zwei Garnrollenhalter, ein Spuler, Aufspulspannungscheibe, Spannungsöse, Rückwärtstaste usw.
*** Meine Näherfahrung, die Bedienungsanleitung und Erfahrungen mit der AEG 791***
Ich bin natürlich kein Nähprofi und nutze die Nähmaschine vor allem für einfache Näharbeiten wie zum Beispiel das Flicken von diversen Kleidungsstücken. Hauptsächlich habe ich mit dieser Maschine bisher Raffrollos für unsere Altbauwohnung genäht, d.h. also überwiegend gerade Nähte. Ein paar Mal habe ich aber auch schon einen Reißverschluss eingenäht. Was meine Näherfahrungen sonst angeht, war mein größtes "Projekt" bisher ein Halloweenkostüm, was ich allerdings noch mit der Nähmaschine meiner Mutter fertiggestellt habe.
Die Bedienung der Nähmaschine erklärt sich für jemanden, der schonmal eine Nähmaschine bedient hat eigentlich von allein und unterscheidet sich sicherlich auch nicht grundlegend von anderen Maschinen. Daher möchte ich die Bedienung hier nicht in allen Einzelheiten schildern, würde es aber nachholen, wenn Interesse daran besteht. Ich habe bisher immer drauflos genäht und wenn ich nicht weiter wusste in die Anleitung geschaut. Diese ist sehr übersichtlich aufgebaut und leicht verständlich. Zunächst werden alle Einzelteile der Maschine anhand einer Zeichnung genau benannt. Anschließend folgt ein Kapitel zur "Vorbereitung auf die Näharbeit", in dem Grundlegendes wie z.B. das Wechseln der Nadel und der Nählampe sowie das Einfädeln des Nähfadens, Einstellung des Stichlängengrades usw. erklärt werden. Das dritte und vierte Kapitel erklären ausführlich alle Nutz-, Trikotstiche und Nähtechniken, die das Programm der AEG 791 bietet. Im letzten Kapitel werden Reinigung und Fehlerbehebung genau beschrieben. Ich habe die Anleitung noch nicht vollständig durchgelesen, habe bisher bei Problemen aber immer die nötigen Hinweise zur Lösung gefunden und finde daher, dass sie sehr ausführlich und gut geschrieben ist.
Das Einfädeln des Fadens geht meiner Meinung nach bei dieser Maschine sehr einfach, da er größtenteils nur in Ösen eingehängt und nur durch das Nadelöhr durchgefädelt wird. Den Unterfaden kann man mit Hilfe des Oberfadens "angeln", indem man die Nadel langsam mit dem Handrad nach unten dreht. Um den Unterfaden erstmal auf die dafür vorgesehene Spule zu bekommen, kann man diese auf den Spuler stecken und indem man das Handrad ein Stück herauszieht (dadurch bewegt sich die Nadel nicht) mit dem Fußpedal von einer Garnrolle Garn darauf spulen.
Gut finde ich, dass man entweder mit dem Freiarm nähen kann oder mit Tisch, wenn die Zubehörbox angebaut ist. Letztere ist übrigens wirklich sehr praktisch, weil alles Zubehör hineinpasst. Auch entscheiden kann man, ob man mit oder ohne Nählampe nähen möchte. Diese befindet sich über dem Nähfuß und kann über einen Schlater rechts am Gerät ein- oder ausgeschaltet werden. Die Nähmaschine selbst ist automatisch an, wenn der Netzstecker in der Steckdose ist. Sie näht natürlich aber erst los, wenn man auf das Fußpedal tritt. Und das funktioniert eigentlich wie beim Autofahren. Je stärker man rauftritt, desto schneller rattert die Nadel.
Wie gesagt, verfügt die Nähmaschine über sehr viele verschiedenen Stiche, die man zusammen mit der Stichlänge über zwei Rädchen einstellen kann. Meistens benutze ich den Gerad- oder den Zickzackstich, habe aber auch schon den Wabenstich ausprobiert, weil er besonders interessant aussieht.
Ich habe schon feine, mittlere und feste Stoffe mit der Maschine genäht, was meist problemlos funktioniert hat. Nur bei festen Stoffen, zum Beispiel beim Flicken einer Jeans, ist es mal passiert, dass die Nadel kurz stehengeblieben ist, weil der Stoff vielleicht zu fest oder zu dick war. Man kann dann aber über das Handrad die Nadel vorsichtig herausdrehen und anschließend wieder weiternähen. Eine Nadel hab ich dabei auch schon verbogen, was aber nicht so schlimm war, da ja bereits 5 Ersatznadeln dabei waren.
*** Reinigung ***
Die Reinigung der Maschine wird in der Anleitung genau beschrieben. Gereinigt werden können der Greifer und der Transporteur mit dem mitgelieferten Pinsel. Für das gesamte Gerät benutze ich immer ein trockenes Staubtuch.
*** Fazit ***
Die "AEG Nähmaschine 791" ist selbstverständlich kein Profigerät, reicht meiner Meinung nach aber zu Hobbyschneiderzwecken vollkommen aus. Sie besitzt sehr viele Funktionen, die ich noch gar nicht alle ausprobieren konnte und hat ein umfangreiches Zubehör. Sie ist auch für den Nähanfänger sehr einfach zu bedienen und hat eine leicht verständliche Anleitung. Das Design ist schlicht, erfüllt aber seinen Zweck.