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Der AKG k206 afc wird für etwa €60 angeboten.
Geliefert werden:
- Kopfhörer
- Basisstation
- Audiokabel (2x Cinch, Miniklinke)
- Adapter (Miniklinke auf normal)
- Netzteil
- 2 Akkus (650mAh)
Der Kopfhörer
Der Kopfhörer ist nicht verstellbar, passt mir aber gut. Leute mit kleinerem ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von FexFlieger über AKG K 206 AFC 01.01.2005
Produktbewertung des Autors:
Klang
befriedigend
Verarbeitung
sehr gut
Tragekomfort
gut
Pro:
Günstiger Einstieg bei niedrigen Ansprüchen
Kontra:
Einige Kleinigkeiten schlecht durchdacht
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Diesen drahtlosen Kopfhörer kaufte ich mir Ende Dezember 2004 für den Einsatz am Computer. Der vorige "kabelige" Kopfhörer, ein Sennheiser, war mir zu umständlich und ich wollte einmal einen drahtlosen ausprobieren. Entsprechend niedrig waren meine Ansprüche.
Der AKG k206 afc wird für etwa €60 angeboten. Geliefert werden: - Kopfhörer - Basisstation - Audiokabel (2x Cinch, Miniklinke) - Adapter (Miniklinke auf normal) - Netzteil - 2 Akkus (650mAh)
Der Kopfhörer Der Kopfhörer ist nicht verstellbar, passt mir aber gut. Leute mit kleinerem Kopf sollte den erstmal ausprobieren. Er macht einen soliden Eindruck ohne übermäßig schwer zu sein. Die Ohren werden voll bedeckt, wobei die Muschel am Kopf aufliegt und nicht die Ohren platt drückt. Am Kopfhörer sind 2 Tasten: An/aus und Tuning. Hinzu kommt der Lautstärkeregler. Alles funktioniert gut, nur die An/Aus Taste muss recht tief hineingedrückt werden, was mit dicken Fingern umständlich ist. Ein LED am Kopfhörer zeigt, ob eine Frequenzeinstellung läuft (Tuning).
Die Basisstation Mit einer Grundfläche von etwa 2 Handflächen ist sie nicht gerade super klein. Aber weil sie zugleich als Ladestation für den Kopfhörer dient, geht's wohl auch nicht viel kleiner. Zwei LEDs geben Auskunft über Eingangssignal (ob vorhanden) und Ladevorgang. Die Kabel zum Netzteil (1,5m) und zur Audioquelle (1,5m) sind mir lang genug. Aufgeladen wird der Hörer über 2 Pins, die auf den Ladekontakten aufliegen müssen. Das ist etwas fummelig.
Montage Der Zusammenbau ist einfach: 1. Basisstation aufstellen und an Netz und Audioquelle anschliessen 2. Beide Ohrpolster am Kopfhörer abziehen (geht etwas schwer) und die Akkus einsetzen. 3. Kopfhörer auf die Ladestation setzen (fummelig!) 4. 24 Stunden aufladen (na ja, ich habe einen Schnellader)
Justieren Für vernünftige Tonqualität sind der Standort der Basisstation und der Audioeingangspegel entscheidend. Nahe am Computer sind feine Störgeräusche zu hören und die Übertragungsqualität ist generell schlechter. Ein Abstand von 1m löste das Problem. Dann der Eingangspegel: Hierzu etwas Musik einschalten und die Lautstärke langsam aufdrehen, bis etwas zu hören ist. Die Basisstation "wacht" nämlich erst auf, wenn ein gewisser Pegel anliegt. Das ist schlecht, denn bei leisen Tönen oder kurzen Geräusche (vom Computer) wacht die Station nicht auf. Ich hörte nix. Ist der Pegel so hoch, das übertragen wird, sollte man noch höher einstellen, und die Lautstärke am Kopfhörer reduzieren. Damit läßt sich das Rauschen so minimieren, dass es kaum noch zu hören ist. Stelle ich zu hoch ein, wird der Ton verzerrt. Das nutzbare Fenster für den Arbeitspunkt ist aber groß genug. Ich habe mir diese Lautstärke gemerkt, so dass ich nun nur noch die Geräte einschalte, und sofort den richtigen Pegel habe. Aber Filzstift an der Stereo-Anlage ist ja nicht jederman's Sache...
Tonqualität Hört man (Pop-)Musik, so ist die Qualität für mich ausreichend bis befriedigend. Störungen sind sehr selten. Es gibt kaum Lautstärkeschwankungen. Etwas anders sieht es bei Computerspielen aus. Bei einem ruhigen Spiel mit Stille unterbrochen von einzelnen Geräuschen höre ich, wenn der Ton einsetzt, eine kleine Verzerrung ("plopp"). Nicht schlimm, wirkt aber unnatürlich.
Übertragungsreichweite Die Übertragung geht durch eine Wand plus 5m ohne wesentlich nachzulassen. 10m bei Sichtkontakt sind auch kein Problem.
Laufzeit Ich bin noch nicht ans Ende der Laufzeit gekommen. Angegeben sind 15 Stunden,
Tragekomfort Ist gut, nach 2 Stunden sind meine Ohren weniger "gebacken" als unter dem Sennheiser.
Fazit: Ein komfortable Alternative bei geringen Ansprüchen. Ich ertappe mich immer noch, wie ich das "imaginäre" Kabel zur Seit schieben will. Etwas nervig ist das Handling (schlafende Basisstation, Ladekontakt). Darauf würde ich nächstes Mal mehr achten. Ansonsten würde ich ihn wieder kaufen.