ALG II - Hartz 4

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... Konzept: Ich werde hier nicht das halbe oder ganze SGBII und SGBIII beschreiben, sondern einige Fakten zum Unterschied zum ALG I zur (entfallenen) ALH (Arbeitlosenhilfe), zum ALG II (Hartz IV) und Sozialhilfe, da ich diesen Übergang live erleben "durfte". Wer meine älteren Berichte aufmerksam ... Bericht lesen





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1-6 von 26 Erfahrungsberichten    
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Golden AA-Card in fast 7000 Worten
Erfahrungsbericht von strubbelmiez_1975 über ALG II - Hartz 4
19.12.2007


Produktbewertung des Autors:   


Pro: für Einige gibt es die tatsächlich
Kontra: würde für mich hier nicht mehr hineinpassen

Empfehlenswert? nein 

Kompletter Erfahrungsbericht

So, liebe Steuerzahler - und Kassierer wie ich, ...

oder...

Liebe Werktätige (ich liebe dieses Wort noch immer *g*), liebe Arbeitslose und sogar auch Arbeitsuchende

da ich ein heißes Eisen (Jahresbericht) nur mit einer Hand anfasste, aber zwei Hände habe, nehme ich also auch die….

Nachdem ich meinen Unmut schon im Arbeitslosenfragebogen ausließ (was bei Weitem nie reicht), werde ich Euch mal aufgrund meines derzeitig besonders hohen Ärgernisses auch ein paar Worte zum AA-Status schreiben. AA-Status? Definition: Am Ar… oder ArbeitsAmt.

Mein Bericht wird sich anders aufbauen. Wer mich kennt, wird verstehen, wie es gemeint ist.
Konzept:

Ich werde hier nicht das halbe oder ganze SGBII und SGBIII beschreiben, sondern einige Fakten zum Unterschied zum ALG I zur (entfallenen) ALH (Arbeitlosenhilfe), zum ALG II (Hartz IV) und Sozialhilfe, da ich diesen Übergang live erleben "durfte". Wer meine älteren Berichte aufmerksam gelesen hat, weiß, wie ich in die Sozialhilfe geriet. Daher gehe ich nicht genauer darauf ein.

Auch die einzelnen Regelsätze lassen sich aus der Webseite

http://www.arbeitsagentur.de/nn25770/Navigation/zentral/Buerger/Arbei tslos/Alg-II/Hilfen/Hilfen-Nav.html_

ersehen.

Der Grundsicherungssatz fällt durch familiäre Umstände (Kinder, Partner -> Bedarfsgemeinschaften) natürlich verschieden aus.
So, nun zu den allgemeinen "Konditionen" und deren Vor (?) - und Nachteilen:

Silvercard:
Der Startstatus in die Arbeitslosigkeit bringt ALG I (Arbeitslosengeld) ein. Dieser errechnet sich aus folgend zitierten Werten:

"Die Agentur für Arbeit errechnet und leistet das Arbeitslosengeld für jeden Kalendertag. Ist es für einen vollen Kalendermonat zu zahlen, ist dieser mit 30 Tagen anzusetzen. Für einen Monat, für den Sie Anspruch auf volle Auszahlung haben, erhalten Sie also 30 Tagesbeträge.
Für die Höhe des Arbeitslosengeldes ist von Bedeutung:
• das beitragspflichtige Arbeitsentgelt, das Sie in der letzten Beschäftigung vor Entstehung Ihres Leistungsanspruches zuletzt durchschnittlich erzielt haben; _
• _das Vorhandensein eines Kindes im Sinne des § 32 Absatz 1, 3 bis 5 Einkommensteuergesetz;
• die zu berücksichtigende Lohnsteuerklasse.
Dauer des Anspruches: Die Zeit, für die Sie Arbeitslosengeld erhalten können, ist abhängig von Ihrem Lebensalter und davon, wie lange Sie in den letzten sieben Jahren (ab 1.2.2006; den letzten drei Jahren) bei der Bundesagentur für Arbeit versicherungspflichtig waren.
Noch bestehende "Rest" - Ansprüche können ggf. berücksichtigt werden.
Die Anspruchsdauer ergibt sich aus der Tabelle "Anspruchsdauer", die Sie sich herunterladen können._
Beispiel für Anspruchsentstehung nach dem 31.1.2006:
Sie haben in den letzten drei Jahren vor der Arbeitslosmeldung 480 Tage gearbeitet. Sie haben somit Anspruch auf 240 Kalendertage Arbeitslosengeld.
Sie müssen jedoch mindestens 360 Kalendertage innerhalb der letzten zwei Jahre gearbeitet haben, um die Anwartschaftszeit zu erfüllen."_
ZITATENDE

Der "Vorteil", man hat bevorzugte Vermittlungschancen, da man gerade frisch aus dem Arbeitsalltag geraten ist.
Ein verschuldeter Austritt würde eine Sperre nach sich ziehen. Im "Silverstatus" ist auch die Bevorzugung groß, wenn es um Bildungsfinanzierung geht, da hier "noch etwas zu retten ist und die Motivation bei den Meisten noch groß ist" klingt genial, oder? Diese zitierten Worte hörte ich tatsächlich auf dem Amt.
Schöner kann man es nicht ausdrücken. Diese Bevorzugung rührt auch weiterhin daher, da sie ja durch den Prozentsatz vom Gehalt mehr Geld als ein "Hartzi" bekommt und es daher umso schneller gilt, sie aus dem Bezug zurück ins Arbeitsleben zu bringen.
Weiterhin erhält man den Vermittlungsgutschein, zu dem ich später weiter eingehe.

Golden Card:
Wer es hierher "geschafft" hat, zog das besonders "große Los" … das AA-Los (am Ar…). Als kleinen "Bonus" für diesen "Superstatus" bekommt man die amtliche Fußfessel. Ich frage mich schon abwartend und fingertrommelnd, wann man mit dem Antrag eine Plüsch-Fußfessel bekommt, damit der "Bonus" auch sichtbar wird.

Für mich alleinstehende Person ist der Satz bei 347 € + Beiträge zur SV + gesamte Miete oder anteilige Wohnungsbeihilfe, wenn ein Umzug in eine preiswertere Wohnung nicht möglich ist oder lohnt.
Wenn die Wohnungsgröße und der Quadratmeterpreis nicht "Hartz IV-konform" sind, gilt es zu rechnen, ob sich die Umzugskosten in eine "passendere" Wohnung mehr lohnen oder ob man in der Wohnung bleibt und die Miete nur anteilmäßig übernommen wird.
Es gibt auch nachvollziehbare Gründe, es so zu regeln.

Bei Bedarfsgemeinschaften mit Kindern oder Partnern wird der Regelsatz natürlich anders aufgerechnet. Alle genauen Infos sind hier auf der Webseite zu finden.

_http://www.arbeitsagentur.de/nn_25828/Navigation/zentral/Buerge r/Arbeitslos/Alg-II/Hilfen/Alg-II-Sozialgeld/Alg-II-Sozialgeld-Nav.html_

Außerdem fallen Weihnachts - und Bekleidungsgeld weg.

Zum Erschrecken einiger Leute finde selbst ich das als Betroffene nicht schlecht, auch, wenn es zusätzliches Geld wäre. Aber Leute, wir können froh sein, dass wir die Wohnung etc. bezahlt bekommen, oder? Das war jetzt kein Bodenkriecher, sondern ist einfach mal eine Tatsache.

Frage: Welches Land zahlt unbegrenzt Sozialleistungen?

Zu Zeiten der Sozialhilfe hatte man fast ausschließlich gebrauchte Einrichtung und Geräte bekommen. Heute wird der Neuwert (wenn auch durch Pauschale bedingt) finanziert. Stark fand ich allerdings, dass mir als Einzelperson nur eine Kochplatte zustehen sollte. Ich wurde bei der Bedarfsprüfung (die ich berechtigt finde) auch nach "alternativen Kochmöglichkeiten" gefragt. Ich antwortete artig (spitz), dass ich die Pizza morgens unter meine Lampe lege und sie abends fertig sein könnte. Ich bekam ein "Haha!" und später meine Pauschale für meine Kochgelegenheit.

Was ich schwerer finde, sind Unterstützungen bei Reparaturen von Waschmaschinen, sofern es sich lohnt, was Kostenvoranschläge aussagen würden.
Preissteigerungen sind für uns natürlich auch nicht gerade prima, aber wer bekommt schon Lohnerhöhungen aus dem Grund? Aber für die Lebensmittel gibt es in vielen Orten ja die Tafeln. Es lässt sich mit wenig Geld auch ein Essen zaubern.

Der Clou ist ja die amtliche Fußfessel und die sieht folgendermaßen aus:
Man muss sich bei Ortsabwesenheit beim Amt abmelden, was ich bedingt richtig finde, da es auch eine versicherungsrechtliche Angelegenheit ist. "Bedingt" daher: Wenn ich im Land bleibe und mal über das Wochenende meinen derzeitigen Wohnort verlasse, finde ich es schon fast entmündigend, sich eine Erlaubnis einzuholen.

Folgender Extremfall:
Man wird angerufen, dass die Mutter durch einen Unfall oder anders erkrankt ist. Erster Gedanke? Genau, schnell hin! Aber da war noch die Sache mit der Erlaubnis. Wie nun handeln? So schnell erhält man sie dank Bürokratie nicht, da Termine langfristig vergeben werden. Man muss die Ortsabwesenheit schriftlich beantragen und die ebenfalls schriftliche Erlaubnis einholen. Das wäre jetzt der Extremfall, den man Niemandem wünscht. Was also tun? Einfach losdüsen in der tiefen Sorge oder absagen mit den Worten: "Tut mir leid, halt Mutti schön bei Laune, bis das Amt grünes Licht gegeben hat!"

"Im Normalfall", dass man mal einfach so ein WE, wo auf dem Amt eh nix passiert (wenn überhaupt), würde ich mich auch irgendwie "gefangen" fühlen.

In der Woche, wo man für Post und Anrufe, dass man gerade spontan ein Vorstellungsgespräch für mich hat (Utopie) erreichbar sein sollte, finde ich richtig. Hier wäre ich berechtigt verpflichtet, mich bei Ortsabwesenheit schriftlich abzumelden. Und ich fände es vermessen, Urlaub zu fordern. Uns wird aber ein jährlicher Urlaub von 3 Wochen gewährt.

Nun fragen sich die Arbeitenden natürlich: "Hä?! Die hocken eh zu Hause, kriegen einen Haufen Kohle und wollen auch noch Urlaub?!

Ich will gar keinen Urlaub, weil mir dieser "Zwangsurlaub" schon reicht. Ich würde diesen "Urlaub" nur in der Woche nutzen, wenn wirklich wichtige familiäre Sachen anfallen (von mir aus auch unbezahlt) oder wenn über Weihnachten oder anderen Feiertagen Brückentage sind und man doch wirklich mal dieses verlängerte Wochenende bei der Familie verbringen möchte. Meine Eltern wohnen ca. 130 km von mir entfernt. Ich möchte sie schon mehr als 1x im Jahr sehen. Und da möchte man die Wochenenden nutzen, wo eh kein Arbeitsangebot bei mir einflattert oder gar ein AG auf meine Bewerbungen hin reagiert. Ist das nachvollziehbar? Ich wäre zumindest einfach für eine Benachrichtigung, dass man mal einen Brückentag nutzt oder so.

Vermittlungsgutschein:
Bei mir heißt er "Schmierschein". Warum soll ich einem Vermittler oder auch gar Arbeitgeber (manchmal auch beides zugleich) 2000 € in den Rachen werfen (lassen)?
Wenn man wirklich betreut und vermittelt werden würde, könnte ich es fast noch einsehen. Aber trotz Gutachtens sollte ich Tätigkeiten nachgehen, die ich nicht mehr ausüben kann. Man versucht mich also um jeden Preis wo "reinzustecken".

Und was nützt es mir? Nichts! Ich war in den Jahren von Beginn der Lehre an zusammengerechnet ca.2 Monate krank (incl. einen 1-wöchigen Krankenhausaufenthalt) und darauf folgte natürlich auch eine Nachkrankschreibung für 3 Tage. Ich finde die Quote nicht sehr hoch.
Wenn ich Jobs ausführe, die mir gesundheitlich schaden (habe Skoliose = irreparable Rückradverkrümmung), falle ich öfter aus.
Ich bin nicht umsonst in der Reha - Abteilung gelandet und wurde zur Bürokauffrau umgeschult. Ich würde auch (viel lieber) außerhalb dieses Berufes mir mögliche Tätigkeiten ausüben.

Betreuung durch Vermittler stelle ich mir anders vor: Auch, wenn es utopisch ist, den Traumjob oder zumindest einen Job nach eigenen Neigungen zu bekommen, möchte ich dennoch danach befragt werden. Wenn sich dann die Möglichkeiten (oder vergleichbare) doch ergeben, kann ich ein viel besseres Arbeitsergebnis liefern, wenn ich dahinterstehe und auch gute Referenzen biete.

Da es selten möglich ist, ist es zumindest die verdammte Pflicht, abzuchecken, was ich körperlich ausüben darf und kann und wo auch Fähigkeiten liegen. Man braucht es mit mir als Buchhalterin zum Beispiel nicht versuchen. Dafür aber im Schreibservice oder andere normale Bürotätigkeiten. Oder Betreuung, wo ich niemanden heben oder tragen muss. Diese Möglichkeiten sollten abgefragt und ausgeschöpft werden. Und wenn dieses geschieht und man mich entsprechend vermittelt, würde ich das Geld zugestehen.

MAE (1-€-Jobs):
MAE sind MehrAufwandsEntschädigungen, die zusätzlich zum ALG II gezahlt werden, wenn man für 20 Stunden/ Woche (max. ca. 82 h / Monat) in einer gemeinnützigen Einrichtung o. ä. eingesetzt wird in denen zusätzliche Tätigkeiten gefragt sind, die kostenmäßig nur ein Ehrenamtlicher tragen würde. War ich da deutlich genug?
Wie in vielen Bereichen gibt es natürlich wieder Unterschiede -> Wild East arbeitet für 1,30 € und wild West für 1,50 €. Macht im Monat um 100 € herum.

Krankentage, Urlaub (max.2 Tage im Monat) werden nicht bezahlt, was ich auch nur berechtigt finde. Viele "Hartzis" fühlen sich durch diese "Jobs" finanziell ausgenutzt. Ich mich nicht. Rechnet mal aus, was man für einen stinknormalen Teilzeitjob bezahlt kriegt. Dagegen halten wir mal die Einkünfte von Hartz IV + die rund 100 Euronen. Schnackelts? Ich habe rechnerisch also einen Minijob, der halt über Steuergelder läuft. Ich gehe einer Tätigkeit nach, kann etwas für mein Geld tun und bin wieder unter Leuten und wenn die Bildungseinrichtung auch noch Qualität hat und gut organisiert ist, dann schult sie auch noch.

Ich habe selbst um solche Jobs gebeten, nichts aufgedrängelt bekommen.

Müssen wir uns über Sinn und Unsinn dieser Jobs unterhalten?

Chor: "Nein" Miez: "Jaaa!"

Wie schon angeschnitten, sind sie sinnig, wenn wir in gemeinnützigen Einrichtungen eingesetzt werden, die sich überwiegend aus Spenden finanzieren. Man hat eine Aufgabe und diese Einrichtungen sind A unterstützt und B die Nutzer oder Bewohner der Einrichtungen haben etwas davon.

Einrichtungen wie Altenheime oder Wohnheime mit Betreuung alter und behinderter Menschen profitieren leider auch hiervon. Hier sind oft Altenpfleger überfordert, da starke Unterbesetzung herrscht. Die 1-€-Kräfte werden lt. Vertrag zum Vorlesen oder zum Spazierengehen etc. herangeholt. Also "zusätzliche Tätigkeiten". Zusätzlich?! Es sind durch den Austausch unter 1-€-Jobbern schon andere Sachen zu hören gewesen.
Und wie im Arbeitlosenfragebogen schon erwähnt, musste für uns 10 Kräfte eine Kindergärtnerin gehen. Der Kündigungsgrund wird darauf natürlich nicht ausgefallen sein.

Wie sahen die Jobs aus?
Es ist mein dritter 1-€-Job: Erst in einer Schule, wo ich Lehrern die Freizeit verlängerte, indem ich einen Großteil der Unterrichtsvorbereitung abnahm, obwohl ich Schülern helfen sollte, deren Aufgabenverständnis nicht so optimal war.

Ich wurde für Hofpausenaufsicht abgestellt, wo eine Lehrkraft (eher Leerkraft) schnatternd mit Schülern oder Kollegen herumstanden und ich mich drum kümmern musste, dass der dortige Teich nicht beschmutzt und der angelegte Brunnenbereich nicht betreten wird.
Habe ich einen Schüler nach mehreren Hinweisen rügen müssen bei Wiederholung seines Verhaltens, wurde ich zurückgerügt, dass man den Kindern alles in Ruhe erklären muss. Aha! Nunja, außerdem bin ich eine "inkompetente Hilfskraft, keine Pädagogin" und warum stehe ich dann zur Aufsicht da?

2. Ich war in einem Kindergarten tätig, wo wir zusätzliche Projekte starten sollten, die der Kindergarten sonst nicht anbietet. Da der Kindergarten 2 Nager und einen Welli hat(te), habe ich mir damals eine Tierrunde erarbeitet, so als Austausch für Nagetierefans. Ich setzte einen Tag fest, an dem Fragen geklärt oder Geschichten über die Tiere zu Hause erzählt werden können. Auch eine kleine Vermittlung wäre sogar möglich gewesen.

Ende vom Lied?:
Ich bin daran gehindert worden und habe Toiletten, Garderoben und Türen geputzt. Ab und an mal wurde ich in die Betreuung einbezogen, was ich allerdings nützlich für mich persönlich fand. Uns wurde am Anfang auch erklärt, die Küchen und Räume würden durch die Kita-Kräfte gereinigt worden. Warum waren die Küchenschränke bei "regelmäßiger Reinigung" so verklebt und warum glotzten mich dann Achtbeiner an? Der Clou: Es erschien ein Kontrolleur vom Arbeitsamt, der uns nach unseren Tätigkeiten befragte. Wir antworteten auch schöööööön wahrheitsgemäß, was natürlich Folgen hatte. Nach einer kurzen Zeit wurden wir also durch das Amt wieder abberufen. Muss ich mehr erklären?

3. Derzeit sortiere ich mit einer Kollegin in einem Eltern-Kind-Zentrum gespendete Bekleidung und Spielsachen in die Tauschbörse ein. Dann putzen wir täglich die Toiletten und die 3 Räume. Wir waren 4 1€-Jobber.
Wieviele ehrenamtliche Kräfte dort tätig sind, ist für mich bis heut noch nicht nachvollziehbar, da ich öfter mal neue Gesichter sehe. Gezählt habe ich bislang 4. Mal alle auf einmal, mal ist keiner da. Ich ziehe zwar den Hut, dass es Leute gibt, die ihre Freizeit der Einrichtung schenken und nichts dafür verlangen. An nächster Stelle müsste ich hier flüstern, was manchmal über die Lippen einiger Leute dort kam.
Zu dieser Einrichtung an sich komme ich später noch einmal zurück.

Die Bildungseinrichtungen, die uns in der Zeit betreuen, kassieren ja für uns hübsche Beträge für unsere Betreuung.
Betreuung war bei zweien das falsche Wort. Ich kann von Betreuung wirklich nur bei einer Bildungsstätte reden. Das war die IFM in Potsdam. Wir wurden zu Einzelgesprächen eingeladen und es wurde abgecheckt, in welche Richtung man uns vermittelt (Siehe Traumjob und Vermittlung *g*). Sicherlich klingt es immer noch traumtänzerisch, aber ich fühlte mich gut beraten und betreut. Wir wurden zu den Einsatzorten geladen und alles wurde in Ruhe abgeklärt. Worum auch immer es ging, es wurde sehr schnell reagiert und geklärt. Wow!

Bei einer anderen Bildungseinrichtung wurden wir im Rahmen des Projektes "ASS" (Arbeit statt Sozialhilfe" durch unseren Projektleiter ebenfalls klasse betreut. Selbst nach seinem Feierabend kümmerte er sich nach Zeitvereinbarung um unsere Belange. Er stand auch hinter uns, wenn es im Einsatzbetrieb zu Unstimmigkeiten kam.

Bei den anderen Zweien ringeln sich meine Stoppeln und meine schlecht geschnittenen Fußnägel! Über die Dekra erzählte ich schon, über die andere noch nicht.
Ständige Telefonate während des Gesprächs, ständiges Hinauslaufen während einer Schulung und ganze 3 Einsatzorte für uns. Ich sage nur Altersheim und betreutes Wohnen. Dazu fällt oft die Qualifikation aus (Schulung) und ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Bislang dachte ich, die Chaotin schlechthin zu sein, diese Bildungseinrichtung beruhigt mich, dass es "besser" geht. Wir schrieben als ganze Gruppe Bewerbungen an einen Möbelmarkt, der sich in meinem Wohngebiet ansiedelt. Wem die Vermittlungsstatistik auf diese Weise zugute kommt, brauche ich wohl nicht erklären.

Vergünstigungen:
Nun denkt sich die arbeitende Bevölkerung: "Nu wird Miez aber frech" Ja, wird sie. Was gibt es nicht für feine Nachlässe?
Bedingte Befreiung von der GEZ (Gebühreineinzugszentrale). Bedingt daher, da ich Hartz-Empfangende Mütter kenne, die nicht in diesen Genuss kommen. Ein Antrag auf Gebührenbefreiung wird dort angefordert, ausgefüllt, Bedürftigkeit nachgewiesen durch Bescheid und wieder abgesendet-fertig. Vor Hartz wurde es noch übers Amt geregelt. War viel bequemer. Hat wer die Ironie herausgelesen? Nein? Dann halt nicht.

Was gibt es noch Feines? AA Gold hat mehr zu bieten:
Natürlich ist es in jeder Kommune anders geregelt.
Hier ist es so: Man bekommt eine hübsche Karte (aus orangener Pappe), die die Monatskarte der Verkehrsbetriebe hier, in Schwimmhallen und auf einem Zettel ausgewiesenen Orten Ermäßigung bietet. Dazu ist man von der Zahlung der Nutzergebühren in der Bibliothek befreit. Miez nutzt sie intensiv, damit sie nicht verblödet unter ihren Stoppeln :-D

Auch hier gibt es eine Tafel, die unverkaufte Lebensmittel (und auch die kurz vor dem Ablauf des Haltbarkeitsdatums) austeilt. In unserem Fall wird die Bedürftigkeit nachgewiesen und man bekommt einen Besuchsschein, der nachvollziehen lässt, wann und an welcher der 3 Tafeln man sich was holte. Für meinen ausgewiesenen 1-Personenhaushalt bekam ich so 2-3 Alditüten voll Gemüse, Schnellgerichten, auch mal Fisch, Brot, Brötchen, Süßigkeiten und…
ich trau mich mal…Pflanzen, Scnnittblumen, Waschmittel und andere diverse Sachen. Und das alles für lau.
Allerdings stehen da Spendenbüchsen, in die ich auch bei jedem Besuch nicht wenig hineinwarf - ich habe trotzdem viel Geld gespart und ich finde, sie leben von Spenden und da ist es für mich das Mindeste, auch meinen Beitrag zu bringen.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter waren uns gegenüber kein Stück verachtend. Kam natürlich auf den Umgangston an.
Wie niveaulos es an Tafeln zugehen kann, könnt Ihr Euch sicher denken! Ich ließ es irgendwann damit, da man einen ganzen Tag dort mit Anstehen verbrachte, "versüßt" mit Pöbeleien und Alkoholgeruch. Es gab nur wenige Leute vor und hinter mir, mit denen ich ein normales Wort wechseln konnte.

Soviel zu unserem Ruf, wir würden ständig betrunken vor dem Aldi stehen, nachdem wir nur mal monatlich zur Kasse gehen und uns unsere Kohle abholen. Ja, es gibt sie, aber alle Arbeitslosen unter einen Hut zu stecken finde ich schäbig!
Auch ein Schreiben meiner Bearbeiterin "Ihr Umfeld ist in jeder Hinsicht angemessen" Danke! Warum lauf ich dann nüchtern zum Amt, zeige meine Bewerbungen, spreche mit ihr im normalen Ton, stelle Fragen und bitte um Schulungen oder 1-€-Jobs,wenn schon kein "richtiger" Job für mich da ist.

Mal nebenher bemerkt:
In den ganzen 3 Jahren bekam ich 2 Vermittlungsvorschläge. Einer für einen regulären Job und einen für einen 1-€-Job, der …nun guckt genauer hin…gottseidank flachfiel. Warum? Ich bewarb mich in dieser Behinderteneinrichtung und wurde aufgrund meiner fehlenden Qualifikation (Heilerziehungspfleger) abgelehnt. Als Kraft für lau bin ich plötzlich gut genug?! Der Job an sich wäre ein Traum gewesen-es juckte mich unheimlich, aber da überschnitt sich die Besetzung der Stellen gottseidank mit dem Vermittlungsvorschlag. Falls ich das in meiner "langen Tapete" schon mal angesprochen hab, sorry, aber kann nicht schaden *g*.

Was gehört noch zu Hartz IV? Ach…hö, die Bewerbung!
Aber Moment, das würde den Verlust der silbernen und goldenen Card bedeuten!
Um sich einen Job zu suchen, müsste man Bewerbungen schreiben. Um diese auch noch prüfen zu lassen (was ich berechtigt finde), nimmt man einen Umschlag und weist es mit allem Drum und dran nach und füllt eine "Checkliste aus, mit Namen, Anschrift der Firma und das Tätigkeitsfeld (bei mir halt Bürokauffrau oder so)

Pro schriftliche Bewerbung sind 5 € veranschlagt. Pro Jahr ist die Begrenzung der Unterstützung meiner Kenntnis nach auf 260 € begrenzt. Widerlegungen bitte kommentieren.

Für Online - und Telefonbewerbungen gibt es nichts. Von mir aus - auch gut. Habe mich auch immer mehr auf Onlinebewerbungen beschränkt, da es ein Marathon ist, den Auslagen die man ja zurückbekommen sollte, nachzulaufen.

Reisekosten unter 6 € wurden bei Vorstellungsgesprächen nicht erstattet. Allerdings wird es auch erschwert, die berechtigt geforderte Flexibilität (Finger wieder strecke) zu halten.

Folgendes dazu:
Man bewirbt sich wie ich auch in Berlin oder halt im Umland. Dann kommt *bimbim und freu* ein Anrufer, den meine Bewerbung so hingerissen hat. Ich sage natürlich spontan zu und vereinbare einen Termin oder ich zeige meine Flexibilität und bin nach Absprache in ca. sagen wir 2 Stunden dort.
Dieses Fahrgeld bekam ich nicht erstattet und komischerweise muss ich hierfür trotzdem nachweisen, dass ich dort war. Ein Reisekostenantrag (der ja auch gleichzeitig ein Fahrkostenantrag für die Umgebung ist) muss vor dem Gespräch ausgefüllt werden. Bei einer Tour, die eben wie schon aufgeführt, teurer wäre, müsste halt vorher die Kosten beantragt werden und dann könnte man Glück haben, das Geld erstattet zu bekommen. Man hängt sich aber an dieses Seil und fährt spontan zum Gespräch, um Flex..Ihr wisst schon…zu zeigen und hofft, diesen Job zu kriegen.

Kommt es zur Ablehnung, werden die Kosten (sowieso) nicht erstattet, aber zumindest darf man nachweisen, dass man solchen Einladungen gefolgt ist. Dann erklärte ich damals der zarten um die 25 Jahre al..jungen Püppi, dass es sicher nicht günstig ist, dem Anrufer zu sagen: "Hören Sie mal, ich müsste aber vorher 4 Stunden im Amt sitzen, wenn die Bearbeiterin kulant ist und uns ohne Termin "behandelt", dann könnte ich spontan zu Ihnen düsen."Diesen Bewerbungsanruf hätte ich also glatt abwürgen können, was auf dasselbe hinausgekommen wäre. Da durch viele Übergriffe und Beleidigungen oder gar Überforderung der Mitarbeiter im Amt nur noch Termine vergeben werden, die nur langfristig möglich sind, ist es mit der Flexibilität aus (ich krieg das Wort schon leichter hin).

Nun heißt es gleich: "Wer was will, muss investieren!"
Wenn ich aber ständig so etwas mitmache, geht es echt ans Geld. Und ich hatte viele Gespräche, die aufgrund meiner fehlenden Berufserfahrung nicht positiv ausfielen. Und so dicke hat man es mit dem Geld zu Hartz-Konditionen wirklich nicht.

Noch etwas:
In den Kursen, wo es auch um Bewerbungstraining ging, fielen mir mehrere Teilnehmer auf, wo das Wort "Teilnehmer" glatt gelogen ist. Viele sind seit Jahren zuhause und wussten nicht, wie man Bewerbungen schreibt. Einige davon konnten gar nicht mit dem PC umgehen, obwohl Zertifikate von PC-Kursen aus den Mappen blitzen hatten. Einige lehnten sich in den Kursen zurück und meinten: "Macht alles immer mein Sohn!"

Cooooooool! "Ich bewerbe meine Mutter für diese Tätigkeit, da ….".

Auch viele "mach ich nicht" vernahm ich oder Fahrten ans jeweils andere Ende der Stadt wurden abgelehnt. Also, da blieb mir oft die Luft weg! Ich fuhr für ein unbezahltes Praktikum fast 2 Stunden pro Tour ins hinterste Berlin und dann bekomme ich zu hören, dass das Wohngebiet, wo der Möbelmarkt gebaut wird, zu weit ist- innerhalb Potsdams. Schichten werden abgelehnt, obwohl ein Teil der Leute keine Kinder zu versorgen haben.

Mein weiteres Ärgernis dazu ist:
Alle bekommen selbe Zertifikate, ob mitgemacht oder nicht. Leider wird man dann bei Arbeitgebern, die diese Zertifikate in Massen sehen, auch so bewertet. "Schön, teilgenommen, ist klar". Wenn man aber wirklich mitmacht und sogar anderen hilft, ist man echt gea… mit so einem 0815-Zertifikat.

Noch eins drauf:
Erzählte ich schon von Eingliederungsvereinbarungen ? Diese werden zwischen dem Amt und dem Arbeit suchenden abgeschlossen. Diese Vereinbarung beinhaltet die Aufführung der Pflichten (Rechte wohl kaum *g*) und es wird eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen pro Monat beschlossen. Für die Bearbeiterinnen heißt es natürlich "vereinbart".

Meine Pflichtanzahl war 5 Bewerbungen/ Monat.
Im eigenen Interesse hatte ich mehr Bewerbungen geschrieben. Da wird sich in der Gruppe noch aufgeregt, dass man so viele Bewerbungen schreiben soll! Ich kenne das noch vom Sozialamt, wo man 10 Bewerbungen/ Monat vorweisen musste und sich darüber sehr aufgeregt wurde. Ich bekam auch nicht immer 10 Bewerbungen zusammen, da man schon nicht mehr wusste, wo es noch geht, aber es waren halt mal 8 und mal weit mehr. Aber das Thema ist gegessen und auch schon beschrieben worden (anderer Bericht).

Einige haben den Sonderstatus, "in Ruhe gelassen" zu werden. Warum?! Ich würde da das Geld kürzen und bei weiterer Verweigerung gar streichen und gegen Marken ersetzen.

Habe ich hierzu etwas vergessen? Aufschreie bitte auch in den Kommentar.

Job gefunden und sogar noch dafür umziehen? Nu wird es ganz doll frech! Da beantragt man die Genehmigung für einen Umzug und die finanzielle Unterstützung, um einer (nachweisbaren) Tätigkeit nachzugehen. So ein Umzug in eine andere Stadt kostet natürlich eine Menge Geld! Woraus will man seinen Umzug aber bezahlen? Wenn man sein Sparkonto auf äh…nu wird's tragisch … minimalen Höhe hat?

Hierzu reicht man auf Geheiß mind. 3 KVA (Kostenvoranschläge) von Umzugsunternehmen ein. Natürlich musste mir nicht gleich mitgeteilt werden, dass nur der blanke Umzug im Falle der Genehmigung finanziert wird. Ich sendete also meine Papiere ein und wartete ab. Ich hatte für zwei Wochen später einen Termin bei der Bearbeiterin (aber diesmal nicht die Püppi) und dann wurde mir (obwohl sie meine Tel.- Nr. und Mailadresse hat) mitgeteilt, das die und die und die Position da raus muss. Warum weist man mich nicht drauf hin? Verstrichene 14 Tage, um mir zu sagen, dass die Parkplatzabsperrung (die verdammt nötig ist, erst Recht, wenn man in einer Einbahnstraße wohnt), Kartons und Demontage und Montage der Möbel nicht in die Angebote sollen.
Ich ziehe zwar nicht zum ersten Mal um, aber noch nie unter solchen Umständen und auch noch nie mit einem Unternehmen-daher meine Unkenntnis. Die Kartons und die Montage etc. sehe ich noch ein. Aber ohne die Parkverbotszone ist ein Umzug kaum möglich. Schon gar nicht in einer Einbahnstraße! Klar, man könnte 2 Stühle mit Strippchen hinstellen: "Achtung, hier wird dann und wann umgezogen - bitte freihalten" Es würde sich kein Mensch dran halten. Und ich hätte auch keine rechtliche Handhabe.

Weiterhin:
Ich brauchte einen unterschriebenen Mietvertrag. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz (Miez hat keinen, also beißt sie sich auf die Zunge, um nicht die Schlechte-Wörter-Kasse zu füllen) An dieser und auch an mancher Stelle würde ich solche Aktionen nämlich Sch…ade nennen.

Ein Anruf bei den Umzugsfirmen, um die unerwünschten Positionen aus den Angeboten herauszunehmen, reagierte eine Firma etwas ungehalten darauf. Ich bekam erst mal das Temperament einer Mitarbeiterin zu spüren, was das soll, die Parkplatzabsperrung zu entsagen. Dass ihre Ungehaltenheit nicht mir galt, weiß ich ja. Da die Firmen nun oft mit dem Arbeitsamt (z. B. mit Zwangsumzügen) zu tun haben, brauchten die nur einen Namen, die scheinen da schon interne Rufnummernlisten zu haben. Ich wurde am nächsten Tag gleich von einem unsachlichen Gespräch zwischen der Mitarbeiterin und meiner Bearbeiterin unterrichtet. Ich dachte, beim nächsten Termin nimmt mich meine Bearbeiterin auseinander, obwohl ich ihr per Mail schon erklärte, dass ihre Bürorufnummer der Firma schon bekannt war und dann noch so ein Ton beim Gespräch herrschte. Für solche Sachen kann ich nichts. Aber sie war sachlich und kühl wie immer.

Und die Rechenkünstler unter uns würden mir doch mal bitte aufrechnen, was preiswerter ist: Mich einmal im Umzug für rund 1800 € (das Preiswerteste unter den Angeboten) von dannen ziehen zu lassen oder mich auf Euren Steuergeldern auf unbestimmte Zeit weiter "durchzufüttern". Auch wenn Ihr scrollgeübt seid: hier noch mal der Gesamtsatz von ca. 700 €/ Monat (Miete, Regelsatz, Soz.-Versicherung).

Nach vielen verspäteten und schwammigen Informationen und Zuständigkeitsverirrungen bekam ich endlich meine Bewilligung, dass die Umzugskosten mit Einrichtung der Parkverbotszone bezahlt werden.
Der Vorgang dauerte fast 3 Monate! Beim letzten Besuch lief ich schon wie eine Kuh auf Koks durchs Amt, um die Teamleiterin zu bekommen. Plötzlich ging alles. Wenn ich hier den ganzen von mir vorsorglich (für Sozialrechtsanwalt) aufgelisteten Werdegang hier herunterbeten würde, würden einige schon Scrollhornhaut bekommen, selbst die Leser :-))

Die Umzugsfirma, über die ich sicher noch aus Dankbarkeit für die viele Unterstützung noch beschreiben werde, hat endlich den Auftrag und am 27. Dezember wird umgezogen.

Wie das Ganze endet, werdet Ihr irgendwie und irgendwann erfahren, da es sonst hier wie eine "Never ending Story" aussieht.

Über die Kundenbetreuung erklärte ich schon genug, fast genug! Ich wäre dafür, dass eine Bearbeiterin einen Lügendetektor bei sich trägt und bei jeder Falschberatung, die aus Bequemlichkeit oder gar Berechnung herrührt, einen netten Stromschlag bekommt und wie genial würde es aussehen, wenn wir hopsende BearbeiterInnen sehen würden. Hey, da käme mal Bewegung ins Büro!

Ich habe für so manche Falschberatung draufgezahlt und nicht nur -> € sondern geriet dadurch sogar in die Sozialhilfe. Darüber gibt es einen extra Bericht ("Verkettung netter Umstände") daher belasse ich es hierbei.

Aber eine Hotline hat ein Amt und die ist soooo hot, dass man selbst hot wird.
Wer Raucher ist, legt sich bitte zum Telefonieren alles zurecht, Kaffee, Ziggi und was einen sonst so ablenkt. Freisprechanlage an und ich schaffte es auch, mir die Fußnägel zu lackieren (mir war so danach) und habe auch schon mal Wäsche nebenher aufgehängt. Die vielen HOTline- Nummern führe ich hier nicht auf, die sind auch in jedem Gebiet anders. Hier blickt man bitte in die Seiten des Arbeitsamtes (äh Agentur "für" Arbeit).

Neukundenwerbung: "Jetzt dreht ´se ab!" Leute, das ist kein Unterschied, ich bin immer abgedreht. "Neukunden" werden geboren oder sie kommen wie oben beschrieben in den "Genuss" der aufgeführten Konditionen- verschuldet oder halt nicht.

Das Wort "Kinderarmut" ist eines der vielen Reizthemen und für mich ein Unwort. Für mich würde es heißen, es wären zu wenig. Sind es weißgott nicht!

Kinder sind nicht "arm", sondern das Elternhaus. Und wenn man bedenkt, wie es in manchen anderen Ländern aussieht, geht es uns verdammt gut! Wir haben Telefon und/ oder Handy, ein Dach über dem Kopf, bekommen (in vielen Städten) kostenloses oder sehr preiswertes Essen in Suppenküchen, Lebensmittel bei Tafeln, es gibt Kleiderkammern und Gebrauchtartikelbörsen. Und hier kommt die nächste Bahn meiner "langen Tapete":

Das angeführte Eltern-Kind-Zentrum:
Unter dem Dach der AWO (Arbeiterwohlfahrt) gibt es eine kleine Einrichtung, die durch eine Koordinatorin geleitet wird.
In dieser kleinen Einrichtung wird kostenloses Mittagessen, eine Freifahrtkarte mit öffentl. Verkehrsmitteln dorthin und Freizeitbeschäftigung für Kinder von arbeitslosen Eltern oder halt Elternteilen angeboten. Und dazu gibt es hier eine Tauschbörse, in der es überwiegend um Kinderbekleidung, Baby-Zubehör (klingt komisch, ich weiß) oder Spielzeug geht.
Wird auch genutzt - leider sind sich viele jedoch zu stolz.
Weiterhin werden hier Kurse angeboten, die über Sozialrecht informieren und Fragen aller Art zur derzeitigen Situation geklärt werden. Auch Erziehungskurse werden hier angeboten, die auch recht gut besucht werden. Da hätte ich gern meine ehemalige Nachbarin dort gesehen (Ihr wisst noch?)

Zu diesen Angeboten werden in einer Schule kostenloses Frühstück und Mittag für nachweislich bedürftige Kinder (hört sich zwar doof an, aber…) ausgeteilt.

Klingt an sich gut, oder? Aber….diese Küche hat 2 "Abnehmerklassen". Essengeldzahler und die "anderen". Ist noch nicht in Ausführung, aber schon in Planung. Übergangsweise wird das kostenlose Essen noch im Eltern-Kind-Zentrum angeboten.

Ergebnis? Unfrieden zwischen den Kindern und besonders mit der Cateringfirma, die das kostenpflichtige Essen liefert und die Küche zur Miete oder Pacht nutzt.

Was mich noch anstößt ist, dass einige Kinder permanent ohne Frühstück aus dem Haus gehen. Sprich ohne Frühstück zu Hause und ohne Pausenbrot. Eltern sind hier also schön fein raus, wenn die Kinder in der Schule ihr kostenloses Frühstück (auch vom EKiZ) gereicht bekommen.

Für die Kinder ist es prima - klar, aber warum unterstützt man diese Bequemlichkeit der Eltern?!
Wäre es nicht besser, man würde den Eltern das Elterngeld (watt´Wort! Wird man auch für Anschaffung der Eltern belohnt? Cool!) besser das Kindergeld kürzen, dafür aber das gekappte Geld direkt in die Essenkasse für Frühstück und Mittag einsetzen?
Ich bekam von einigen Seiten den Rüffel, dass man damit die Eltern entmündigt. Kann schon sein, dass es am Ego kratzt, aber somit wären solche Sachen vom Tisch. Die Kinder würden regelmäßig frühstücken und Mittag essen können, was verdammt noch mal wichtig ist! Sorry, bin wieder lieb. *g*

Der Clou ist: den Eltern sollte das Geld, was sie durch das kostenlose Essen einsparen, vom ALG II abgezogen werden, was inzwischen aber wieder abgeschafft wurde und ein Freibetrag von um 80 € gewährt wird. Eigenartigerweise wurde bei Inanspruchnahme der Tafel ein Unterschied gemacht. Da wurde nie gekürzt.

Kommen wir zu den Kindern zurück, die bei "uns" essen. Über die Erziehung brauche ich hier nichts zu sagen, einige Kinder kenne ich nämlich auch aus der Tätigkeit in der Schule und auch aus der Tätigkeit im Kindergarten. Es sind verdammt wenige Kinder, die sich zu benehmen wissen. Traurig!

Ich mache Erziehung aber hier nicht am sozialen Stand fest, da die Erziehung auch bei vielen Kindern zu wünschen übrig lässt, die in wenigstens wirtschaftlich stabilen Verhältnissen leben.

Ich sprach eher von den Kindern in diesem speziellen Fall der Einrichtung.

Sie haben hier die Möglichkeit, mit unserer Hilfe ihre Hausaufgaben zu machen, die die meisten seitenweise nicht aufhaben…. Hat den wer verstanden? Prima.

Es ist auch nicht unsere Aufgabe, das Heft zu überprüfen, sondern vielleicht mal eine Motivation zu auszuüben, die Hilfe anzunehmen. Daher haben wir hier keine Handhabe. Die Hausaufgaben werden also nicht oder nur flüchtig gemacht und das Elternhaus kümmert sich einen Kehricht darum, was die Schraube fester zudrehen lässt. Wird hieraus ein Mensch, der lernt, für sich Verantwortung zu tragen? Der muss dann aber mächtig die Kurve kriegen.
Aus den Taschen einiger Schüler blitzen Handys und tragbare CD-Player, die laut Aussage "doch NUR 30 - 100 € kosten" die Schüler wollen sich ja gegenseitig übertreffen, was die Wertigkeit ihrer doch so "notwendigen" Utensilien betrifft.

Genial ist folgende harmlose Situation:
Ich habe mein Handy an einem Bändchen um den Hals, geschützt durch eine Erstlingssocke in erfrischendem Grün und nicht zu übersehen. So ein Paar kostete um 1 €. Ich kriegte einen fetten Auslacher, was die billige Babysocke da soll und es gibt doch viel coolere Handysocken. Ich ergänzte den Satz noch mit…"…die im Einzelstück das Essengeld für 1-2 Wochen gewesen wären…" Ein rügender Blick von der Chefin ließ mich Schultern zuckend verstummen und auf dem Klo weitergrinsen. Es kamen immer wieder Anspielungen auf meine ganzen alten "uncoolen" Sachen wie mein Fahrrad (es ist weit älter als ich). Diese Kinder haben zu Hause nichts gelernt! Ihnen wurde keine Wertevorstellung beigebracht.

Die bisherige Krönung:
Wir haben extra einen Koch, der in Teilzeit die leckersten Sachen zaubert - ehrlich. Ja, Miez ist Restverwerterin samt Kollegin und den Ehrenamtlern. Einmal gab es Eierkuchen und dafür legte unser Koch "Showkochen" ein, wie ich es nannte. Ich erwartete auch einen gekonnten Eierkuchenschwenker, den er mit Bravour meisterte. Weiter zum Essen: Eierkuchen werden sonst von Kindern mit Begeisterung angenommen (auch von mir!) und ich hörte doch glatt die Frage aus der Kinderrunde: "Was? Nur Eierkuchen?" Uff! Meine Antwort darauf: "Ja, entschuldige bitte, die Kaviarschnittchen sind leider gerade aus." Es folgte der von mir geliebte Rüge-Blick der Chefin. (Komische Neigung, aber Jedem seins)

Wir bekommen auch oft zu hören "Es schmeckt zum Kotzen!" Und es wird Würgen dargestellt. Es einmal zu hören, ist schon schlimm genug und man weist drauf hin, dass man so etwas nicht ok findet und man soetwas nicht noch einmal hören möchte.
Diese Bemerkungen werden verdammt oft geäußert.

Warum werden viele Kinder so erzogen und auch noch durch den Beistand der Chefin darin unterstützt, nicht zu schätzen zu wissen, dass man das Ganze nur für sie macht? Und sie wissen es auch!

Und Kinder im Alter von rund 12 Jahren wissen genau, was sie von sich geben, daher kommen auf deren Austeilungen auch von mir kleine Spitzen zurück, die dann mit einem Riesenrüffel vor versammelter "Mannschaft" durch die Chefin geahndet wurden. "Sie sind keine Pädagogin und sie haben keine Kinder, sie haben kein Mitgefühl für sie" Ich kam nicht zu Worte, um mich zu rechtfertigen, dass sie auch einstecken können müssen, wenn sie so austeilen.
Ich erklärte dann mit einem Grienen, dass ich weiß, dass ich keine Pädagogin bin und mir daher als inkompetente Privatperson nichts gefallen lassen muss. Es fielen keine Beleidigungen, daher war für mich der Rüffel gegenstandslos und eigentlich auch schnurz.

'''Kommen wir weiter zu den "geborenen "Neukunden".''
"Kinder sind unsere Zukunft" Echt?! Warum haben Mütter mit Kindern kaum die Chance, einen Arbeitsplatz zu finden? Ich gehe jetzt von den ernsthaft Arbeit suchenden Müttern aus.

Über die Chance auf einen Arbeitsplatz wegen der Unflexibilität der Mütter brauchen wir uns ja nicht unterhalten. Dieses war nicht böswillig gemeint, sondern aus Sicht der Arbeitgeber.

'''Da fällt mir doch noch was "Nettes" ein.'''
Die Bildungsstätte, die uns derzeit "betreut", war gerade dabei, uns auf die Einsatzorte aufzuteilen. Da in Altenheimen ja in Schicht gearbeitet wird, werden auch die 4 Stunden Arbeitszeit auch auf die Schichten eingetaktet. Nein, wir werden nicht für Schichten eingeteilt, aber die Einsatzzeiten so angelehnt, dass es mit den Regelungen und deren Schichtsystem vereinbar ist. Das heißt: Bestimmte Vormittags - und Nachmittagszeiten.
Da die Kindergärten aber oft recht ungünstige Betreuungszeiten haben (wir haben nur eine Kita mit Nachtbetreuung), ist es für mehrfache Mütter kaum möglich, die Kinder entsprechend hinzubringen oder abzuholen, da mind. eine Zeit nicht "stimmt"

Unsere Schulungs..äh..Chefin bemerkte mit etwas herablassendem Ton, dass sie ihre Kinder während ihrer 8 Stunden Arbeitszeit ja auch unterbekommt. Ja, sie sitzt ja auch im Büro. Da ist es auch mit den Betreuungszeiten der Kita vereinbar.

Weiterhin hielt sie den Frauen vor, dass sie ja dann unflexibel gegenüber dem Arbeitsmarkt sind und wofür sie denn dann einsetzbar wären. Nun, ich sündige Kinderlose mischte mit und meinte, dass sich die Frauen wohl auch unmöglich in solchen Schichtarbeitsjobs bewerben würden, weil denen klar ist, dass es organisatorisch nicht möglich ist und sich die Mütter wohl eher in Jobs bewerben, wo es zeitmäßig geht.

Wo sind also die Chancen? Ich wäre für mehr Kitas mit Betreuung über Nacht, da die Kosten für Tagesmütter selten tragbar wären ohne Superverdienst oder finanzieller Unterstützung. Ich weiß, wovon ich rede, da ich selbst Tagesmutter bin und über solche Umstände wohl informiert bin.

Mir ist es jedenfalls AUCH durch solche Bedingungen vergangen, Kinder in die Welt zu setzen. Hat man einen Job, traut man sich nicht, es sei denn, man sitzt fast unlösbar auf dem sicheren Sattel (z.B. Beamte) und ist man arbeitslos, traue ich mich auch nicht, da ich meinen Kindern mehr bieten möchte. Ich rede nicht von überflüssigem Markenkram, um kurzzeitig das Selbstbewusstsein der Kinder zu pushen, sondern was Kultur und unbezahlbarerweise am wichtigsten: ZUWENDUNG betrifft.

Ich möchte nicht, dass meine Kinder durch meine Situation "lernen", dass Geld permanent "nachwächst", ohne etwas dafür zu tun, auch wenn ich ihnen früh genug beibringen würde, dass es wichtigere Dinge als tragbare CD-Player, Handys und Markenklamotten gibt und der Gürtel permanent enger geschnallt ist.
Weiterhin wäre mir auch wichtig, dass ich meinen Kindern eine Bildung außerhalb der Schule zukommen lasse, die mit Zoobesuchen oder Museen oder anderen lehrreichen Orten mitunter verbunden ist und ganz besonders, Kinder, die frühzeitig begreifen, dass man nur durch Ehrgeiz und etwas "Bescheidenheit" (vom sozialen Stand unabhängig) im Leben weiterkommt.
Wozu braucht ein Kind mit ca. 10 Jahren bitte ein Handy?! Wenn es unbedingt sein "muss", dann aber erst später und vor allem durch Ferienjobs verdientes Geld. Das Handy würde ich auch nicht mal kaufen, das kann sich Kindchen schön vom Taschengeld zusammensparen.

Nur so werden im Idealfall arbeitende Steuerzahler und (besonders wichtig) verantwortungsbewusste Menschen daraus.
Selbstbewusstsein rührt durch eine starke Persönlichkeit, nicht durch Marken oder solchen Käse!

Dann ist es kein Wunder, wenn Vielen das Geld nicht reicht. Ich komme zwar auch gerade mal so hin, aber ich bin glücklich, dass wir überhaupt "aufgefangen" werden, wenn auch nicht gerade mit Würde.
Wozu teure Geschenke, wenn man sie im Jahresverlauf preiswert kaufen kann?

Warum tun es nicht nette Kleinigkeiten? Warum ist Gebrauchtware schäbig? Das Einzige, was ich nicht gebraucht nehmen würde, sind Polstermöbel (Krätzemilbengefahr) und Elektrogeräte, da man nicht weiß, wie der Vorbesitzer damit umging. Geräte kosten in diesen Gebrauchtbörsen fast soviel wie neue und somit habe ich dann noch Garantie. Aber Klamotten und solche Sachen habe ich auch zu "besseren Zeiten" genommen. Tauschbörsen mit Dienstleistungen sind auch wieder im Kommen. Neuerfindung (Ich putz Dein Fenster, dafür gibste mir Nachhilfe). Ich seh Einige nicken ;-)
Und dann kommt in den ZDF-Nachrichten, dass die Idee von unserer Familientante im Raum steht, dass das Kindergeld staffelweise aufgestockt wird. Also, ich bau dann doch paar Kinder, dann ist die Zukunft gesichert und ich setze mich dann zur Ruhe :-D gibt ja genug Kohle. Erziehung würde heutzutage sowieso negativ auffallen.
Erzogene Kinder sind für meine Begriffe schon Exoten :-)

Mir würden noch etliche Sachen einfallen, zum Beispiel, warum es immer jüngere Mütter gibt. Ich meine die ohne Schulabschluss, geschmissene Ausbildung etc.
Aber das würde zu weit führen und selbst geduldige Leser würden dann mit einer tastaturgemusterten Stirn wieder aufwachen.

So, habe mich fast fertig ausgek...sollte ich auf diesen 10 Word-Seiten etwas vergessen haben, werdet Ihr sicher nicht aufschreien, weil sich der Bericht sonst unbequemerweise verlängert und nicht nur 12 Sekunden verstrichen sind, sondern Ihr in der Zwischenzeit schon ein ganzes CIS geschafft haben dürftet.

Ich bedanke mich aber bei den LESERN für ihre Geduld und bin natürlich für Kritik und Anregungen offen. Und natürlich würde ich ergänzen, was an Informationen fehlt.
Sollte ich gravierende Veränderungen hier vornehmen, werde ich den Titel mit "Update" schmücken.

Es darf gescrollt (habt ihr ja schneller oder langsamer durch Lesen hinter Euch gebracht), geklickt, genörgelt, genickt, "Kopp-geschüttelt, bewertet, abgewertet und freudig Hurra gebrüllt werden.

Ich verstehe selbst ein "ünh" (überhaupt nicht hilfreich), da ich auf die Seiten der Agentur für Arbeit (nächstes Unwort) verwies und "nur" ein paar Erfahrungen preisgab. Weiteres ist nämlich in mehreren alten Berichten von mir zu finden. Bei Interesse darf also dort gekramt werden.

Auf Anfragen habe ich auch Adressen für Vereine in Potsdam parat, die bei Problemen mit dem Amt helfen.
http://www.tacheles-sozialhilfe.de ist eine an sich sehr bekannte Webseite. Hier darf sich informiert und kräftig aufgeregt werden.

'''Es grüßt Euch die an der Aldi-Mauer lehnende, permanent verzauberte und darum lallende Miez ;-)''' die jetzt massig Marken shoppen geht, um sie Euch hier zu vermarkten *g*, damit die Jammerei über das bisschen Hartz-Geld auch Wirkung hat :-)
PS: durch das viele Herumdoktern ist vielleicht etwas Chaos hineingeraten (vermutlich irreparabel dank Emotionen) :-)


Achso, ich vergaß, über das wenige Geld zu mecken, wie es sich für so einen Bericht gehört und ich es in etlichen Berichten permanent und nur lese.

*Nörgel* :-P Es ist natürlich nicht die Welt, aber man kommt aus. Wirkliche Armut ist hier noch nicht oder selbst hervorgerufen.

"NEUIGKEITEN"
Inzwischen bin ich seit Anfang dieses Jahres im sozialen Bereich (haushaltsnahe Dienstleistung) tätig und arbeite für bis 3 Euro/ Stunde (gestaffelt) durch öffentliche Gelder finanziert.
Würde wer für dieses Geld arbeiten?

Ich habe zwei Nebenverdienststellen, deren Vergütung ich abrechne. Ein Teil der Leser wird vielleicht den Kopf schütteln und sagen: "schön blöd". Rein eigenwirtschaftlich ja, aber ich lebe ruhiger und mit der Einstellung: Alles was an Steuern (auch wenn mein Anteli nicht der Brüller ist) sind mitunter Sozialleistungen an die Betroffenen. Schwarzarbeit schadet der Wirtschaft und kommt als Bumerang zurück, in dem vielleicht mal noch mehr Sozialleistungen eingespart werden müssen. Man kann gern mit Bankern und diversen Managern gegenhalten, aber letztendlich stellt man sich (und leider Mitbetroffenen) mit Betrug das eigene Bein. Vielleicht denkt mal der eine oder andere Sozialromantiker darüber nach.

Fazit: Grundidee eigentlich klasse, nur die Ausführung misslungen

PS: es darf auch diskutiert werden, immer gerne

die große Lücke im Text ist hier technisch bedingt.

   

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