ALLNET ALL129DSL

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ALLNET ALL129DSL

Router - ADSL - 100 Mbps - Fast Ethernet, Ethernet mehr

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Der ALL129DSL ist ein DSL Router der neuesten Generation. Er wurde speziell für den Small Office-/ Home Office-Bereich entwickelt (SOHO). Das Besondere an dem ALL129DSL Router ist...
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ALL-IN-ONE >> HIGH SPEED SECURITY > DSL-CONNECTION
Erfahrungsbericht von Ingo_S über ALLNET ALL129DSL
01.09.2006


Produktbewertung des Autors:   

Ausstattung sehr gut 
Benutzerfreundlichkeit gut 
Zuverlässigkeit mittelmäßig 
Handbuch/Dokumentation/Hilfe: gut 
Stromverbrauch: normal 

Pro: Hohe Sicherheit durch effektive Firewall, Preiswert, leicht zu administrieren, All - In - One (DSL - Modem, LAN - Switch, Firewall)
Kontra: sporadische Abstürze, maximal 8000er DSL möglich, kein WLAN

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

► Gliederung meines Erfahrungsberichtes

● Einleitung
● Wie ich zum ALL 129DSL gekommen bin
● Lieferumfang
● Die Bedienungsanleitung
● Inbetriebnahme / Installation / Konfiguration
● Sicherheitseinstellungen / Firewall
● Meine Erfahrungen mit dem ALL 129DSL
● Gerätebeschreibung / Technische Daten
● Angaben zum Hersteller / Preis / Bezug
● Fazit


► Einleitung

Heute berichte ich über meine ca. 2 jährige Erfahrung mit dem ALL 129DSL, einem DSL Router mit integriertem Modem und Firewall, aus dem Hause Allnet. Ich hoffe Ihnen bei einer eventuellen Kaufentscheidung und/oder Fragen zum Gerät behilflich sein zu können.


► Wie ich zum ALL 129DSL gekommen bin

Es war im September 2004 als ich aus einem kleinen Dorf in der Nähe, nach Perleberg (Prignitz) zog. An unserem alten dörflichen Wohnort war das maximal Machbare in Bezug auf einen "schnellen" Onlinezugang ISDN, was ich dort auch nutzte.
An unserem jetzigen Wohnort, in Perleberg, war schon zum damaligen Zeitpunkt DSL verfügbar.
Da man durch die Nutzung von DSL nicht nur eine schnellere Datenverbindung bekommt, sondern auch kostengünstige FlatRate-Angebote nutzen kann, stand für mich fest, auf DSL umzusteigen. Deshalb brauchte ich also entsprechende Hardware, die mir einen DSL-Zugang ermöglicht. Ich hatte nun die Möglichkeit, bei dem von mir auserkorenen Provider, ein DSL Modem zum Preis von 20 EUR, zu meinem 2 Jahresvertrag, zu erwerben.
Da ich aber für mehrere PCs gleichzeitig eine Onlineverbindung benötige, kam die Modemlösung für mich nicht wirklich in Frage.

-- Überlegungen --

Ich brauchte also ein Gerät, das es mir ermöglicht, mehreren PCs den Internetzugang zu ermöglichen, eine DSL Verbindung aufzubauen und auch der Faktor Sicherheit, also Schutz vor Hackern sowie schädlichen Programmen (Viren, Trojaner) war für mich wichtig.

-- Umsetzung --

Nach ausführlichen Recherchen in diversen Foren und Communitys hatte ich die richtige Lösung gefunden. Ich brauchte einen DSL-Router mit integriertem Modem und einer Firewall. Auch sollte sich der Preis für ein solches Gerät noch im Bereich von unter 100 EUR bewegen, um die ohnehin gebeutelte Haushaltskasse nicht über Gebühr zu belasten.
Nach reiflichen Überlegungen und Studieren diverser Erfahrungsberichte, Testberichte und Beiträgen in Foren entschloss ich mich für das Gerät "ALL 129DSL" aus dem Hause "Allnet", da dieses augenscheinlich all meine Wünsche erfüllen würde.

Ich erwarb das nagelneue, original verpackte Gerät in einer ebay Auktion zum Preis von 10,00 EUR zuzüglich 6,80 EUR Versandkosten und vollen 2 Jahren Gewährleistung durch den gewerblichen Verkäufer. Schon 3 Tage später wurde das Gerät per DHL geliefert.


► Lieferumfang

Im stabilen blauen äußeren Pappkarton befand sich ein Pappeinschub mit diversen Aussparungen in denen die einzelnen Teile, welche nachfolgend aufgezählt werden, sicher fixiert untergebracht waren.

Die Teile im Einzelnen:

- ADSL Router ALL 129DSL
- 1 Handbuch in Deutsch
- 1 Quick Install Guide + 1 User's Manual in Englisch
- 1 DSL-Kabel (zur Verbindung des Routers mit dem DSL-Splitter)
- 1 Netzteil


► Die Bedienungsanleitung

Im Lieferumfang enthalten sind, wie gerade aufgelistet, 3 kleine Heftchen.
In der deutschen Bedienungsanleitung sind ALLE notwendigen Schritte für die Hard- und Softwareinstallation sowie die Einrichtung der Zugangsdaten einfach und verständlich Schritt für Schritt erklärt. Wenn man Informationen (Hilfe) für die Einrichtung der Firewall benötigt, dann muss man auf die umfangreichere englische "User's Manual" zurückgreifen. Obwohl ich nur über beschränkte Englischkentnisse verfüge, bin ich auch mit dieser Anleitung problemlos klar gekommen.


► Installation / Konfiguration / Inbetriebnahme

Nachdem ich mich von der Vollständigkeit, aller Teile des Lieferumfangs, überzeugt und einen ersten Blick in die Bedienungsanleitung geworfen hatte, konnte es los gehen.

-- Hardwareinstallation --

Als Erstes montierte ich den Router unter die Schreibtischplatte meines Schreibtisches. Nun verband ich den Router mit Hilfe des DSL-Kabels mit dem DSL-Splitter, welchen ich von der T-Com erhalten und zuvor mit dem Telefonanschluss verbunden hatte. Dann schloss ich das Netzteil an den Router an und steckte das Steckernetzteil in eine Steckdose, worauf der Router augenblicklich mit dem Bootvorgang begann und nach einigen Sekunden Einsatzbereit war. Um den Router zu administrieren, also alle notwendigen Einstellungen wie Zugangsdaten, Firewall und Anderes vornehmen zu können, benötigt man eine Verbindung zwischen PC und Router. Deshalb verband ich nun mein Notebook mit Hilfe eines Cat5-Netzwerkkabels mit dem Router über einen der 4 verfügbaren Netzwerkanschlüsse.

- WICHTIGER - Hinweis zum Verbindungsaufbau PC / Router -

Der Router verfügt über einen sogenannten DHCP-Server. An diesem Server kann man verschiedene PCs oder andere Netzwerkgeräte (Drucker, NAS) anmelden, die dann bestimmte Ressourcen und Dienste des Servers nutzen können. Um einen PC an diesem Server anmelden zu können, muss der PC seine Netzwerkadresse (IP-Adresse) automatisch von dem DHCP-Server beziehen. Das heißt, das dem PC durch den DHCP-Server eine Nummer zugewiesen wird, die einmalig und eindeutig innerhalb des lokalen Netzwerkes (LAN) ist.

Deshalb muss man die Netzwerkeinstellung des PCs dahingehend prüfen, ob dort die automatische Anforderung der IP-Adresse konfiguriert ist, da man ansonsten keine zugewiesen bekommt, somit nicht Mitglied im LAN des Servers wird und nicht auf diesen bzw. seine Dienste und Ressourcen zugreifen kann.

Am Beispiel des von mir genutzten Betriebssystems Windows 2000 Professional ist die Netzwerkkonfiguration wie folgt zu prüfen:

- auf dem Desktop befindliches Symbol (Verknüpfung) "Netzwerkumgebung" mit rechter Maustaste anklicken
- den Punkt Eigenschaften auswählen und bestätigen
- aus der Liste Netzwerk-DFÜ-Verbindungen die LAN-Verbindung öffnen (Doppelklick)
- im Fenster Status von LAN-Verbindung den Button Eigenschaften bestätigen
- aus der Liste im Fenster Eigenschaften von LAN-Verbindung den Punkt Internetprotokoll (TCP/IP) auswählen (Doppelklick)
- im Fenster Eigenschaften von Internetprotokoll (TCP/IP) die Option IP-Adresse automatisch beziehen aktivieren

Nachdem die Einstellungen so wie beschrieben vorgenommen wurden, muss man den PC neu booten, also einmal durchstarten, damit die Änderungen wirksam werden.

Wenn die Netzwerkkonfiguration des PCs so wie gerade beschrieben konfiguriert wurde, dann sollte der PC, nach dem Neustart, vom DHCP-Server des Routers eine IP-Adresse zugewiesen bekommen haben und man kann, so wie ich das auch tat, mit der Administration des Routers beginnen.

-- Konfiguration via Webinterface --

Ich startete nun meinen Webbrowser (Internet Explorer 6.0), baute eine Verbindung zum Router mit der IP-Adresse 192.168.1.1 auf und meldete mich, beim Login des Routers, als Benutzer "admin" mit dem Passwort "admin" an.

Daraufhin öffnete sich das Webinterface mit einer Übersicht, auf der verschiedene Bereiche wie "Status", "Quick Start", "System" und "Configuration" angezeigt wurden.

Für mich waren nun 2 Dinge wichtig, die ich konfigurieren wollte.
Erstens die Zugangsdaten eingeben um eine Verbindung zum Internet über meinen Provider herstellen und Zweitens die Firewall zu konfigurieren, um mich Sicher im WWW bewegen zu können. Ich gehe jetzt kurz auf die Einrichtung der Zugangsdaten ein.

Dem Punkt Firewall habe ich wegen seines Umfangs und der Wichtigkeit einen eigenen Gliederungspunkt gewidmet, den Sie weiter unten finden können.

- Einrichtung der DSL Zugangsdaten -

Nachdem das Webinterface also nach erfolgreichem Login geladen wurde, befand ich mich auf der Startseite oder genauer gesagt auf der Seite mit der Statusübersicht.

Hier gibt es einen Punkt (Link) der mit "PPPoE Settings" bezeichnet ist.
Wenn man diesen Punkt auswählt, dann öffnet sich die Übersichtsseite für die Zugangsdaten.

Im oberen Teil dieser Seite kann man zwischen den Punkten "No Login/DHCP" und "PPPoE Login" wählen. Hier wählte ich "PPPoE Login" aus und bestätigte meine Auswahl mit dem Klick auf "Apply" (Übernehmen). Daraufhin wurde meine Auswahl gespeichert und im unteren Teil der dann neu geladenen Seite erschien eine Maske zur Eingabe der Zugangsdaten.

Nun nahm ich mir die Zugangsdaten, die ich von meinem Provider erhalten hatte und gab in der Maske die folgenden Daten ein:

- Username (Benutzername und/oder Benutzerkonto oder Kundennummer)
- Password (Zugangspasswort)
- Password (confirm) (Wiederholung also nochmalige Eingabe des Zugangspasswortes)

Somit waren die Benutzerdaten für den DSL-Zugang eingegeben und ich legte noch zwei optionale Login-Optionen fest:

- Dial On Demand (automatischer Verbindungsaufbau bei Anfrage durch z. B. Browser, Email-Programm...)
- Keep-Alive (Halten der Verbindung bei Inaktivität)

OK, das war es soweit zu den Zugangsdaten um über den Router eine Verbindung zum Provider und somit zum WWW aufbauen zu können. Ich speicherte den Stand nun ab, in dem ich zurück auf die Startseite des Webinterface wechselte, hier den Hauptpunkt "Configuration" und darunter den Punkt "Save config" auswählte. Auf der Seite "Save Configuration" bestätigte ich mit einem Klick auf "Save" den Speichervorgang und die Zugangsdaten waren dauerhaft im Router abgespeichert.

-- Inbetriebnahme / DSL Verbindungsaufbau --

Also Stand der Dinge war nun, dass ich den PC in Puncto Netzwerkumgebung so eingerichtet hatte, dass er seine IP-Adresse vom Router also dem DHCP-Server des Routers bezog. Ich hatte die Zugangsdaten via Webinterface eingetragen und es konnte losgehen.

Ich gab also eine gültige Internetadresse (URL) in das Adressfeld meines Browsers ein und bestätigte meine Eingabe. Und dann begann für mich ein neues Zeitalter in Bezug auf "Geschwindigkeit im WWW", denn was ich da erlebte, übertraf meine kühnsten Erwartungen bei Weitem. Der Speed, der sich mir da, im Vergleich zu ISDN, bot (mittlerweile ja Gewohnheit und manchmal noch zu Langsam) war einfach Atemberaubend. Mehr dazu dann im Gliederungspunkt "Meine Erfahrungen mit dem ALL 129DSL", den Sie weiter Unten finden können.

- Anmerkung - Einstellungen des Webbrowsers -

Sollte es trotz der Oben dargelegten Punkte, die man 100%ig Richtig umgesetzt hat nicht zu einer Verbindung kommen, so kann das an einer fehlerhaften Einstellung des Browsers oder genauer gesagt der Verbindungsoptionen liegen. Man muss hier prüfen, ob die Internet-Verbindung über das lokale Netzwerk (LAN) hergestellt wird. Denn die Einwahl erfolgt ja nun über den DHCP-Server des Routers und nicht direkt. Näheres dazu findet man in der Hilfe-Datei des Browsers unter Verbindungsoptionen.


► Sicherheitseinstellungen / Firewall

Ich habe der Firewall einen extra Gliederungspunkt in meinem Erfahrungsbericht gewidmet, weil der Punkt Sicherheit zumindest für mich eine SEHR GROSSE Rolle spielt und die Thematik auch sehr umfangreich ist. Ich könnte Alleine über diese Thematik sicher einige Seiten verfassen, werde aber im Sinne des Lesers hier eine kurze und kompakte Form der Darlegung wählen und mich auf das Nötigste beschränken.

-- Was ist eine Firewall --

Firewall kommt ja aus dem englischen und bedeutet übersetzt soviel wie "Brandwand".
Aufgabe einer Firewall, die es als Desktop- und Netzwerk-Version gibt, ist es den Zugriff von Innen (LAN) nach Außen (Internet) und von Außen nach Innen auf die Bereiche von Netzwerkressourcen zu kontrollieren. Somit schützt eine Firewall recht zuverlässig vor Hacker-Attacken und schädlichen Programmen wie Viren und Trojanern. Eine Firewall kann aber ein Antivirenprogramm niemals ersetzen und sollte als Sicherheitsoptimierung angesehen werden!
Der Vorteil einer zentralen Firewall für das gesamte LAN, also so wie es im ALL 129DSL gelöst ist, liegt darin, dass man einen geringen administrativen Aufwand hat und einheitlich hohe Sicherheitsstandards festlegen kann.

Wenn Sie genauere Informationen zum Thema Firewall haben wollen, dann können Sie sich über den folgenden Link bei Wikipedia.de dazu informieren.

Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Firewall

-- Konfiguration der Firewall des ALL 129DSL --

Nachfolgend beschreibe ich, wie ich meine bisher 100%ig zuverlässig arbeitende Firewall konfiguriert habe. Nun ja, Spötter mögen nun denken, wer weiß ob das auch so ist, vielleicht hat ja nur bisher Niemand versucht auf meinen PC zu zugreifen.
Ja, ok, das ist natürlich grundsätzlich möglich, aber ob eine Firewall einwandfrei funktioniert, das lässt sich mit diversen Diagnose-Tests, wozu ich noch etwas anführen werde, prüfen.

Um die Firewall zu konfigurieren, wählte ich also wieder den Router via Browser an und meldete mich als "admin" im Webinterface an.

Ich wählte nun, da ich mich ja wieder in der Statusübersicht befand, den Punkt "Configuration" und dort den Unterpunkt "Security" aus und bestätigte meine Auswahl.

Nun wurde die Seite "Security Interface Configuration" geladen.

Auf der Seite "Security Interface Configuration" gibt es im oberen Teil eine Option "Firewall" mit den Möglichkeiten "Enabled" und "Disabled". Hier wählte ich "Enabled" aus und speicherte meine Auswahl mit "Change State" ab.

Somit war dir Firewall schon einmal aktiviert und es blieb nun noch festzulegen, welche Ports denn von der Firewall "freigegeben" werden sollten also über welche "Adressen" eine Kommunikation zwischen LAN und WWW stattfinden darf.

Anmerkung: Nicht konfigurierte Ports sind generell gesperrt (unsichtbar), also SICHER.

Um die für mich benötigten Ports zu konfigurieren rief ich im unteren Teil der Seite "Security Interface Configuration" den Punkt (Link) "Firewall Policy Configuration" auf, woraufhin sich die Seite "Firewall Policy Configuration" öffnete. Auf der Seite "Firewall Policy Configuration" gibt es einen Punkt "Port Filters", den ich auswählte.

Auf der Seite "Firewall Port Filters: external-internal", die sich nun öffnete, ist eine Liste aller konfigurierten Ports zu sehen. In dieser Liste oder besser gesagt Tabelle sind die Transporttypen (TCP, UDP..) sowie die Portnummern und die Optionen "Inbound" und "Outbound" aufgelistet.

Die Eigenschaften "Inbound" (eingehende Verbindung) und "Outbound" (ausgehende Verbindung), auf den jeweiligen Ports, haben die Möglichkeiten "true" (An / Erlauben) und "false" (Aus / Verhindern).

- ACHTUNG - HINWEIS -

Von Hause aus also bei originalen Werkseinstellungen des Routers sind einige der konfigurierten Ports auch in eingehender Richtung ("Inbound") freigegeben.
Sie sollten die betreffenden Ports, die also "Inbound" mit "true" haben umgehend löschen und bei Bedarf neu anlegen!
Denn freigegebene Ports, auch wenn es nur ein Einziger ist, sind eine Schwachstelle und bieten Angriffspotential.

Ich löschte nun ALLE angelegten Ports aus der Liste und legte NUR die von mir benötigten neu an. Die neu angelegten Ports konfigurierte ich so, dass sie nur "Outbound" also ausgehenden Verkehr zulassen. "Inbound" setzte ich also IMMER auf "false".

Anmerkung: Welche Ports man benötigt, das hängt von den genutzten Programmen und deren Parametern ab. Die geläufigsten Ports, welche man für Internetzugang, Email, AIM, Skype und diverse Games benötigt, sind hier kurz aufgezählt:

80, 25, 53 für Internet, Email und DNS
30341 für Skype (alternativ nutzt Skype 80 und 443)
5190 AIM (AOL Instant Messenger)
8000 - 9000 diverse Online-Games

Nachdem ich alle benötigten Ports angelegt und konfiguriert hatte, wechselte ich auf die Startseite des Webinterface, dann auf "Configuration" und hier wiederum auf "Save config" und speicherte die Einstellungen dauerhaft ab.

So, nun war mein Internetzugang eingerichtet und ich hatte soeben meine Sicherheitseinstellungen vorgenommen. Doch ob ich wirklich sicher bin, das würde ich wohl erst merken, wenn es doch einmal zu einem Übergriff kommen würde. Das wollte ich natürlich nicht so hinnehmen und mit einer Ungewissheit durchs WWW surfen. Also google befragt und nach Testprogrammen (Portscanner) gesucht, um meine Firewall zu testen. Ich wurde auch sehr schnell fündig und fand diverse kostenpflichtige Tools. Jedoch wollte ich ja nix bezahlen und suchte weiter, bis ich auf einen Online-Portscanner stieß, den man über den folgenden Link erreichen kann.

Link: www.port-scan.de

Man kann auf dieser Seite verschiedene Tests durchführen, die bei mir zu einem Endergebnis kamen, das da lautete "Mein SYSTEM ist SICHER" sprich unsichtbar und somit nicht angreifbar.


► Meine Erfahrungen mit dem ALL 129DSL

-- Positives Zuerst --

Seit nunmehr ca. 2 Jahren nutze ich den Router nahezu jeden Tag zwischen 10 und 12 Stunden. In den rund 8000 Betriebsstunden, die dieses kleine ALL-IN-ONE Gerät nun schon hinter sich hat, kam es NOCH NIE zu einem Übergriff von Außen. Ich kann also mit Fug und Recht behaupten, das ich dank der 100%ig funktionierenden Firewall SICHER im WWW surfen kann.

Audio- sowie Videostreaming und Daten-Download konnte ich bisher mit Geschwindigkeiten, die weit über dem eigentlichen Speed meiner 1000er DSL-Geschwindigkeit liegen, nahezu fehlerfrei durchführen (siehe Negatives). So erreichte ich schon konstante Download-Geschwindigkeiten von 1.400 kb, was aber sicher auf die Bandbreite des Providers sowie des Fileservers zurückzuführen ist.

Die Zuverlässigkeit und Performance im LAN, also das Management als Switch zur Verbindung meiner PCs, ist einfach PERFEKT. Egal ob ich 2 oder 3 PCs gleichzeitig betrieben, Daten kopiert, Videos gestreamt oder von einem PC auf Ressourcen eines anderen zugegriffen habe, es war immer ein zuverlässiges und dynamisches Arbeiten möglich.

Auch der DHCP-Server hat seinen Job bisher zu meiner vollsten Zufriedenheit verrichtet. Es kam nie zu irgendwelchen Problemen beim "Anmelden" von PC-Systemen und auch das Integrieren einer NAS (Network Attached Storage) also eines Massenspeichers war problemlos möglich.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass der ALL 129DSL eine gute bis sehr gute Performance bietet und ein flottes Arbeiten im LAN und/oder im Internet mit meinem 1000er DSL-Zugang gegeben ist.

-- Nun zum Negativen --

Leider hat der Router so "seine Tage", da bringt er mich zum Verzweifeln!
Er stürzt halt einfach, teilweise mehrmals täglich, ab und dann lässt er sich via Webinterface nicht mehr ansprechen. Das Einzige was dann noch geht, ist Stecker ziehen und das Gerät neu starten (booten). Danach kann man dann wie gewohnt, bis zum nächsten Absturz, weiter arbeiten. Ich konnte hier feststellen, das diese Ausfälle an wärmeren Tagen vermehrt und in der nun wieder kühleren Phase gar nicht auftreten. Der Router ist bei seinen Ausfällen allem Anschein nach einfach überhitzt, was unter Anderem auch an dem von mir gewählten Montageplatz (Schreibtischplatte aus Holz) liegen kann?!


► Gerätebeschreibung / Technische Daten

-- Wie sieht der ALL 129DSL aus --

Der ALL 129 DSL ist mit dem Maßen 210x150x30 mm (LxBxH) ein sehr kompaktes Gerät, das in einem dezent gehaltenen Dunkelblau in nahezu jede Umgebung passt.

- Die Frontseite von Links nach Rechts gesehen -

- Gerätebezeichnung "ALL 129DSL"
- System LEDs - Power (On/OFF) - Status (Work/Error/Reboot)
- vertieft angebrachter Schalter "Factory Setting" (Werkseinstellung zurücksetzen)
- Port LEDs - ADSL - Link (DSL Connected) - ACT (DSL Traffic)
- Port LEDs - LAN - Link/Act (LAN Con/Col) - FDX/COL LED - Speed (10/100 MBit)

- An der Rückseite von Links nach Rechts befinden sich -

- Power Connection (Stromanschluß) 12 Volt DC
- 4x LAN Switching Ports (LAN Anschlüsse) 10 und/oder 100 MBit
- ADSL Connection (DSL Anschluß)

Auf der Oberseite befindet sich ein großes Logo und der Schriftzug "ALLNET".
An der Unterseite sind 2 Ösen für die Wandmontage eingelassen. Auch verfügt der Router über 4 flexible Standfüße, so dass man das Gerät bei Bedarf auf einen Tisch stellen kann, es sicher steht und keine Kratzer bei einem eventuellen Verschieben hinterläßt.

-- Technische Daten --

Bei den technischen Daten möchte ich mich auf die meiner Meinung nach wichtigsten Angaben beschränken. Wer weiterführende Informationen zum Gerät benötigt, der wird sicher auf der Herstellerseite fündig (siehe Gliederungspunkt "Angaben zum Hersteller").

Standard: ITU G.992.1 (G.DMT) Annex B - IEEE802.3u, 100Base TX - sowie full duplex
Interface: 1x ADSL WAN Port - 4x 10/100 RJ-45 Fast Ethernet switching ports
WAN Connection: ADSL
Network Data Rate: LAN 10/100Mbps - ADSL 8Mbps down / 1Mbps up
Transmission Mode: Auto-negation (Full-duplex, Half-duplex)
Operation Temperature: 0°C ~ 50°C
Power Supply: 12VDC/1000mA


► Angaben zum Hersteller / Preis / Bezug

Hier die Kontaktdaten zu Allnet, die ich von der Webseite übernommen habe.

ALLNET GmbH

Maistrasse 2
82110 Germering

Tel. +49 (0)89 894 222 - 22
FAX +49 (0)89 894 222 - 33
Email: Info@allnet.de

Ergänzend füge ich an, dass man Allnet über die URL www.allnet.de erreichen kann.

Der momentane Preis (Stand 2006-09-01) für den Router beläuft sich auf 10 - 50 EUR, wobei man sagen muß, dass es das Gerät nur noch bei ebay (oder anderen Auktionshäusern) oder Restpostenanbietern gibt, da es mittlerweile nicht mehr produziert wird.


● Anmerkung ●

Es handelt sich bei diesem Beitrag um einen Erfahrungsbericht. Sinn und Zweck eines Erfahrungsberichtes ist es, seine eigenen Erfahrungen mit einem Produkt zu vermitteln und nicht eine Produktbeschreibung oder komplexe Bedienungsanleitung darzulegen. Was ich mit dieser Anmerkung ausdrücken möchte ist, dass der ALL 129DSL natürlich viel mehr an Funktionen, als von mir beschrieben, bietet. Jedoch kann ich nichts beschreiben, was ich bisher nicht genutzt habe. Ich bitte Sie das, für eine eventuelle Bewertung des Informationsgehaltes, zu berücksichtigen!


► Fazit

Wie aus dem Gliederungspunkt "Meine Erfahrungen..." ja ersichtlich ist, bin ich im Großen und Ganzen mit dem ALL 129DSL SEHR zufrieden. Wer ein Gerät sucht, mit dem man SICHER und dynamisch im WWW surfen, welches sehr einfach zu administrieren ist und die Funktionen eines DSL-Modems, LAN-Switches und eine Firewall unter "einem Dach" haben soll, der kann bei dem ALL 129DSL beruhigt zugreifen, zumal er zu einem nicht erwähnenswerten Preis zu haben ist. Wegen der Sporadischen Abstürze an wärmeren Tagen und die nicht vorhandene WLAN-Unterstützung muß ich in der Gesamtbewertung 1,5 Sterne abziehen und mit 3,5/5 Sternen kann ich noch eine bedingte Kaufempfehlung aussprechen, wobei ich aber von einem Anschaffungspreis von 20 bis maximal 50 EUR ausgehe.


© 2006 by Ingo_S   


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01.01.1970


Allnet ALL129DSL

Allgemein

MPN: ALL129DSL

Gerätetyp: Router

Art: Desktop

Anschlusstechnik: Verkabelt

Data Link Protocol: Ethernet, Fast Ethernet

Datenübertragungsrate: 100 Mbps

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