Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
saftiger, günstiger Lachs |
| Kontra: |
nicht für Unerfahrene |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Wie ich schon schrieb: Ich liebe Fisch!
Und wenn ich meinen beiden Kerlchen die geliebten und beschriebenen Stäbchenfische brate, dann suche ich eine Alternative für mich und somit fand ich, auch bei Aldi Süd, das
ALMARE® Pazifik Wildlachsfilet
TK für 2,69 Euro bei 250g – ohne Haut, praktisch grätenfrei, einzeln entnehmbar in Premiumqualität und mit dem MSC zertifiziert ( www. Msc.org/de)
Hergestellt für
Clama GmbH & Co. Kg
Steineshoffweg 2
45479 Mülheim / Ruhr
Inhalt
2 Wildlachsfilets
Nährwerte für 1 Filet
- Brennwert: 119 kcal
- Eiweiß: 25g
- Kohlenhydrate: 0g
- Fett: 2,1g
- Ballaststoffe: 0g
- Natrium: 0,13g
Zubereitungsempfehlung
- unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen, mit Zitrone beträufeln und nach Geschmack würzen
- im Backofen, im geschlossenen Behälter mit etwas Wasser ca. 15 Minuten garen
- in der Pfanne, mit etwas Öl, beidseitig anbraten und bei mittlerer Hitze garen
- auf dem Grill, in Alufolie, garen und dabei mehrmals wenden
- in der Mikrowelle bei 600 Watt auftauen und weitere 6-8 Minuten garen
Eigene Erfahrung
Die Pappverpackung geöffnet, kommen mir 2 Filets, jeweils einzeln in Folie geschweißt entgegen, die man leicht trennen kann, wenn man nur 1 Filet essen möchte.
Schon in diesem gefrorenen Zustand sieht man, dass das Bauchfett (der bräunliche Mittelteil auf der einen Seite) nicht entfernt wurde, das aber bekanntlich nicht wirklich gut (tranig) schmeckt.
Ich würde es nicht als Sushi-Qualität bezeichnen.
Nach einer kurzen Antauzeit lässt es sich aber leicht entfernen.
Riechen tuts nach nix.
Ob die Filets vor der Zubereitung aufgetaut sein sollten, steht nicht beschrieben - ich warte aber trotzdem einige Zeit ab, denn bei meiner Zubereitungsform - Braten in der Pfanne - möchte ich kein Tauwasser haben, das ein Kochen provozieren würde. Außerdem möchte ich das Bauchfett abschnibbeln.
In diesem Fall kommen mir die Zubereitungsempfehlungen nicht entgegen, denn ich mag keinen, durch Zitrone, vorgegarten Fisch und erst recht keinen in Wasser gekochten.
Auch die ausschließliche Aussage "garen" erscheint mir zu wenig, denn ein Küchenneuling weiß dadurch nicht, wann der Fisch tatsächlich genießbar ist.
Mit einem kleinen Eiskern in der Mitte (das kann man erfühlen), gebe ich den gewaschenen und trocken getupften Fisch in eine vorgeheizte Pfanne mit reichlich Butter (Fisch muss schwimmen) und lasse ihn scharf anbraten. Danach wende ich ihn einmal, schalte den E-Herd aus und würze die Filets mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und geschnittenem Knoblauch.
Beim Gasherd wäre entsprechend die kleinste Stufe angebracht.
Die Resthitze (ca. 3 Minuten) reicht, um den Fisch von außen zu garen und einen glasigen Mittelteil zu erhalten. Nur so ist der Fisch auch wirklich saftig.
Jetzt steigt mir auch der sanfte Geruch nach Fisch entgegen, der - in meinem Fall - von Knoblauch angereichert ist.
Wer kein Knobi mag und/oder das Filet naturbelassen genießen möchte, der kann ihn natürlich weglassen und trotzdem ein überraschend leckeres Lachsfilet genießen.
Ja, die Überraschung war groß, denn es präsentierte sich mir ein saftiges Filet, das ganz dezent nach Fisch geschmeckt hat.
Natürlich ist es mit einem frischen Lachs nicht zu vergleichen, aber eine gute TK-Alternative.
Fazit
Leckere, saftige Alternative zu frischem Lachs, wenn man sich mit der Zubereitung auskennt.
saftige Grüße sendet Euch – Dinxda ©