idealer Prozessor für HTPC und Gelegenheitsspieler
07.07.2011
Pro:
CPU und GPU in einem, relativ günstig z . Zt . ca . 120€
Kontra:
CPU relativ langsam, Mikroruckler bei Einsatz zusätzlicher Grafikkarte
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Geschwindigkeit
Stabilität
Übertaktung:
Kompatibilität:
Support/Service:
 Karl-Heinz48
Über sich:
Mitglied seit:16.06.2011
Erfahrungsberichte:7
Vertrauende:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 9 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Ich habe mir Anfang der Woche den Prozessor zugelegt mit 4 GB Arbeitsspeicher, einem Gigabyte Mainboard (GA GigaByte GA-A75M-UD2H) und ohne Grafikkarte, denn das tolle an dem Llano-Chip ist ja, dass ein leistungsfähiger Grafikprozessor integriert ist. Tests haben ergeben, dass die Prozessorleistung nicht mit den aktuellen Intel iCore Modellen mithalten kann. Die Leistung ist vergleichbar mit einem AMD Athlon Vierkerner. Ich finde das reicht für Gelegenheitsspieler völlig aus. Wichtiger ist eine leistungsfähige Grafikeinheit für 3D Anwendungen, wie neuere PC-Spiele. Hier kann der Llano Prozessor punkten und schlägt die interne Grafik der Intel icore Konkurrenz um Längen! Die Geschwindigkeit liegt hier in etwa bei einer Radeon HD 5550, bzw. GeForce GT 430 DDR3. Wenn man nicht die allerneusten Titel auf höchster Auflösung und vollen Details spielt reicht dies auch.
Einzig für den RAM Speicher sollte man etwas mehr investieren, da der Grafikchip auf einen schnellen Speicher angewiesen ist, um gut zu performen. Ich verwende 4GB-DDR3-1866. Die Grafikleistung von DDR3-1333er Speicher soll wesentlich geringer sein. Ein Stern Abzug gibt es weil noch ungewiß ist ob eine dedizierte Grafikkarte derzeit noch zu extremen Mikrorucklern führt. Dies haben mehrere Tests ergeben - ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, da ich keine aktuelle Grafikkarte besitze und mir die Grafikpower des Llanos vorerst ausreicht. Es wäre natürlich schade, wenn dies so bleibt und man das System daher später nicht mit einer neuen Grafikkarte aufrüsten kann aufgrund der Probleme. Aber vielleicht werden noch neue Treiber oder Software entwickelt, um die Mini-Aussetzer zu vermeiden.
Alles in einem würde ich die APU jedem empfehlen der keinen High-End Rechner benötigt, aber auch keinen reinen Office-PC. Man spart viel Geld für eine Grafikkarte und die Mainboards für AMD-Prozessoren sind in der Regel günstiger, als die für Intel Prozessoren.
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