Erfahrungsbericht über

AMD Athlon XP 2100+ / 1.73 GHz Prozessor

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AMD Athlon XP 2100+ Prozessor overclocking

5  19.05.2004

Pro:
leicht zu übertackten, läuft stabil, recht schnell

Kontra:
keine 64 bit, wir sehr heiß

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Geschwindigkeit

Stabilität

Übertaktung:

Kompatibilität:

Support/Service:


Rippchen2k4

Über sich:

Mitglied seit:24.02.2004

Erfahrungsberichte:2

Vertrauende:2

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 22 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als hilfreich bewertet

Ein preiswerter, wenn auch zu Anfang noch etwas langsamer Prozessor, der mit einer guten Kühlung und einem guten Mainboard richtig auf Touren gebracht werden kann. Er reicht zwar nicht an die 64bit Prozessoren heran aber hat doch noch genug Power um bei allen Anwendungen und Spielen mitzuhalten.

Die Schritte, bis der Prozessor richtig abgeht sind nicht sehr schwer.

Fangen wir mit dem Unterbau an:

Unterbau (Mainboard):
Es sollte ein Board mit einem Nforce 2 Chipsatz von Nvidia sein bei dem man im BIOS den FSB (Frontsidebus) und Multiplikator frei wählen kann. Mit anderen Boards ist es auch möglich den Athlon XP zu overclocken, aber wenn dies geschehen soll müssen zuerst die Leiterbahnen auf dem Prozessor richtig verbunden werden. Mit etwas Silberlack und Silikon ist das aber auch kein Problem. Welche Leiterbahnen man genau verbinden muss, kann man auf overclockerseiten genauer anschauen.

Nun zur Kühlung:

Die richtige Kühlung:

Da man einen Athlon XP Prozessor am besten mit einem kleinen Heizkraftwerk vergleichen kann, ist eine gute bis sehr gute Kühlung unerlässlich. Man sollte möglichst einen Kühler mit Kupferkern oder gleich einen Vollkupferkühler verwenden. Auch eine gute Wärmeleitpaste sollte in den Kauf mit einbezogen werden. Zusätzlich lohnt es sicht auch noch Gehäuselüfter einzubauen, aber dies erhöht den Geräuschpegel erheblich. Für diejenigen von euch die sehr hohe MHZ zahlen erreichen wollen und es leise mögen, sollten den Gedanken zum Kauf einer Wasserkühlung nicht ganz entfallen lassen.

Montage des Kühlkörpers:

Zuerst den Prozessorkern reinigen um ihn vom Fett zu befreien. Danach leicht die Wärmeleitpaste auftragen, sodass der Kern bedeckt ist aber die inschrift darauf noch zu erkennen ist, sonst könnte es zu einem Hitzestau führen, und das wäre das vorzeitige Ende des AMD's. Nun reinigt man die Kühlfläche des Kühlblocks auch, um ihn vom Fett zu befreien. Dann den kompletten Kühler auf den Prozessor setzen, der vorher im Mainboard in den Sockel eingesetzt wurde. Die Vertiefung des Kühlers muss an der Erhöhung des Sockels anliegen. Danach die Klammern befestigen. Zuerst die Seite die der Erhöhung im Sockel gegenüberliegt einrasten, dann den Kühler vorsichtig mittig darauf setzen, dann mit einem Schraubenzieher die andere Klammer hinunterdrücken, bis sie eingerastet ist. Nun noch den Lüfter auf dem Mainboard anschließen.

Hier zum eigentlichen overclocking:

Nach der Inbetriebnahme des Rechners sofort die DEL-Taste (Entf-Taste) auf der Tastatur drücken. Der Rechner wird dann ins BIOS springen. Hier können je nach Version des BIOS die Einstellungen über die Hardware getroffen werden. Jetzt den FSB und den Multiplikator anheben auf die gewünschten Frequenzen. Bei dem Nforce 2 sollte darauf geachtet werden, dass Speicher und Prozessor den gleichen FSB haben, wenn dies nicht zutrifft kann zu enormen Leistungsverlusten kommen die bis zu 10% der Leistung reichen! WICHTIG: Der FSB und Multiplikator sollten Schritt für Schritt angehoben werden um zu testen, ob der Prozessor keine Fehler macht oder zu heiß wird. Ab einer bestimmten MHZ Zahl muss auch noch die V-Core angehoben werde, um den Prozessor stabil zu halten. Als V-Core bezeichnet man die Spannung, die durch den Prozessort fließt. Je mehr Strom durchfließt, je mehr Wärmeentwicklung gibt es. Fall der PC nicht mehr angehen sollte, weil Sie den FSB oder Multiplikator zu hoch eingestellt hatten, nehmen Sie einfach die BIOS-Batterie heraus, warten Sie 5 sekunden, und stecken Sie sie wieder hinein. Nun ist das BIOS resettet und Sie können erneut mit der Übertacktung beginnen.

Bei manchen Rechnern kann die Geschwindigkeit nicht so hoch geschraubt werden, weil der Speicher das Limit erreicht hat.

Ich übernehme keine Haftung für eventuelle Schäden an Ihrer Hardware.



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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
elfang18

elfang18

20.05.2004 08:49

Haftung übernimmst Du keine *g* Dafür solltest Du aber ein wenig mehr auf die Gefahren des Übertaktens eingehen...

FuerstKlaas

FuerstKlaas

20.05.2004 03:25

Ich will ehrlich sein: Das "h" war sogar knapp. Nach unten. Du kannst Dich hier nicht ernsthaft über so ein sensibles Thema wie Overclocking verbreiten und kaum auf die Risiken eingehen! Überhitzung ok, aber was ist, wenn das Mainboard draufgeht? Zum Beispiel. Dein Bericht an sich ist nicht schlecht, aber für den (vielleicht sogar durch Deinen Bericht) begeisterten Laien viel zu wenig Infos. Gruß, Klaas

Joe69

Joe69

20.05.2004 02:30

Nach meinem GB-Eintrag hab ich in sh umbewertet. LG von Joachim

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