An einem der wenigen lauen Sommertage entdeckte ich auf einer Party in dem Likör auf Sanddornbasis Namens ANDALÖ meinen absoluten Favoriten unter den Fruchtlikören und möchte euch daher diese Spezialität des Eckernförder Spirituosenherstellers Behn nicht vorenthalten. Für mich ist ANDALÖ zurzeit ... Bericht lesen
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noch ist der ANDALÖ unbekannt, aber das wird sich ändern
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ja
Kompletter Erfahrungsbericht
An einem der wenigen lauen Sommertage entdeckte ich auf einer Party in dem Likör auf Sanddornbasis Namens ANDALÖ meinen absoluten Favoriten unter den Fruchtlikören und möchte euch daher diese Spezialität des Eckernförder Spirituosenherstellers Behn nicht vorenthalten. Für mich ist ANDALÖ zurzeit der herrausragende Fruchtlikör Nummer eins und gehört nach meinem Ermessen zu den auffälligsten Neuerscheinungen unter den süßen Likören aus Deutschland. Ein edler Sponsor gab mir die Gelegenheit diesen Sanddornlikör auf Herz und Nieren zu testen und nach meinem ausführlichen Tasting war ich begeistert.
Sanddorn gilt als erstklassiger Multivitaminspender mit hohem Vitamin-C-Gehalt und wird, wie beispielsweise die Zitronenquitte, auch als "Zitrone des Nordens" bezeichnet. Der im ANDALÖ verarbeitete Sanddorn wird übrigens in Deutschland, genauer gesagt an der Ostseeeküste, angebaut und anschliessend mit Auszügen exotischer Früchte, natürlichen Aromen und Lagerung in Holzfässern zu einem wirklich außergewöhnlichen Likörgemisch verarbeitet.
---------- Die kleine Herkunftssage des ANDALÖ ist mit wenigen erklärenden Worten auf dem rückseitigen Etikett kurz formuliert. Der Markenname ANDALÖ erinnert an eine historische Begebenheit aus der Zeit des Alkoholschmuggels nach Schweden. 1889 geriet der Schmuggler Carl Petter Andersson mit seinem Schmugglerboot ANDALÖ in schwere See. Dabei vermischte sich der geschmuggelte Alkohol mit dem frischen Sanddornsaft, den Andersson zur Stärkung mit an Bord genommen hatte, zu einer wunderbar schmeckenden Spirituose. Zuhause an Land verfeinerte Andersson das Rezept und hinterließ seine Erfindung unter dem Siegel strengster Verschwiegenheit seinen Nachfahren. [Quelle: Waldemar Behn GmbH]
Flasche/Preis/Bezugsquellen: Bereits die auffällige Design-Flasche ist ein echter Eyecatcher, dies in erster Linie aufgrund der grellen orangefarbenen Lackierung, aber auch durch die eigenartige Formgebung und Größe. Das satte Orange zieht die Blicke wie ein Leuchtturm magisch an, die kantige Aussenform sorgt nicht nur optisch für Aufmerksamkeit, nein die 700ml Einweg-Flasche finde ich dadurch sogar etwas griffiger als herkömmliche Spirituosenflaschen. Durch die grelle Lackierung ist die Flasche zudem auffallend schwerer als für gewöhnlich. Nachdem ich auch den allerletzten Tropfen des Inhalts entleert habe werde ich die Flasche garantiert einige Zeit in meinem Barschrank zu Dekoration aufbewahren.
Preislich liegt eine Falsche ANDALÖ mit 700ml-Inhalt bei 10 bis 12 Euro und damit im unteren Mittelfeld. Bezahlt man sicher nicht mal eben aus der Protokasse, aber Liköre sind genußmittel, für gute Qualität bezahlt man häufiger ein wenig mehr. Da ich kein vergleichbares Produkt kenne würde ich meinen der Preis geht in Ordnung. Als einzigen Nachteil lässt sich eventuell anmerken, das der ANDALÖ in keinem mir bekannten Markt zu finden ist, in Discountern sucht man diesen Likör vergeblich. Auf Spirituosenworld.de läßt sich die Flasche zurzeit zu 11,95 Euro bestellen.
Aroma/Geschmack/Zubereitungsmöglichkeiten Bei meinem ersten Likörtasting wurde der ANDALÖ bereits nach einer kurzen Duftprobe zu meinem neusten Favoriten auserchoren. Das erste Aroma erinnerte mich tatsächlich ein wenig an Sanustol, einem Kindersaft, welchen ich aus vergangenen Zeiten noch in Erinnerung habe. Das liebliche Aroma vermischt sich dezent mit dem geringen Alkoholanteil und hat im Nachhall sogar eine minimale Holznote.
Zum Geschmack hinterlies einer meiner Gäste einen treffenden Ausruf: "So schmeckt sommerliches Wohlgefühl!" Der Geschmack könnte normalerweise in kurzen Absätzen als fruchtig, leicht würzig im Anklang, aber nicht herb und nicht zu süß bezeichnet werden. Damit wird man dem ANDALÖ aber keinesfalls gerecht, denn die Mischung des exotisch-frischen Likörgemischs sorgt auch durch die Faßreifung für eigenartige Geschmacksessenzen mit leichter Würze.
Der hohe Fruchtanteil der vitaminreichen Frucht des Sanddornstrauches sorgt für ein besonders saftig, vollmundig und weiches Geschmackserlebnis und schmeckt im Gegensatz zu den eher bitteren Beeren keineswegs säuerlich, sondern anregend süffig und langanhaltenden feinen Holzaromen. Trinkt man das Gemsich pur oder auf Eis könnte man den Eindruck gewinnen dieser Likör würde in Nuanchen nach Mango oder Maracuja schmecken.
Als supergroßes Plus läßt sich notieren das der ANDALÖ sich mit quasi jedem Fruchtsaft oder Nektar gut verträgt und trotzdem einen auffälligen Charakter beibehält. Außer mir haben ein halbes Dutzend Freunde bei mir den ANDALÖ in verschiedensten Mixturen, pur und auf Eis genossen und haben hierbei fast die komplette 700ml Flasche an einem Abend geleert.
Hierbei wurden je 40ml in sieben Cocktailvarianten mit (Methusalem) Rum, (Canario) Cachaca oder (Finlandia) Wodka verwendet, als Starter vermengten wir Champagner auf wenige Eiswürfel mit dem Sandornlikör (unbedingt nachmachen!), andere wiederum mochten den ANDALÖ pur am Liebsten! Auf Milch oder Sahne verzichte ich komplett, da dies die Drinks durch den höheren Säureanteil gerinnt.
Alle Zutaten im Shaker auf wenig Eiswürfel schütteln, in ein Highballglas mit Eiswürfel geben und servieren. Sollte schmecken ;)
Wirkungsgrad/Nachwirkungen/Kultstatus Mit 15% Alkoholanteil ist ANDALÖ ein leichtprozentiger Likör mit sehr geringem Wirkungsgrad, weswegen die Wirkung entsprechend lang auf sich warten läßt. Wir haben nach unserem Tasting keinerlei unangenehmen Nachwirkungen bemerkt und kaum einer von uns sieben Testern vermochte überhaupt eine auffällige Wirkung des Alkohols zu verzeichnen.
Da sich im Geschmack quasi kein Alkohol herausschmecken läßt, kann sich dieser Likör nicht nur ausgezeichnet als Aperitif, sonden auch gut als Verfeinerung für beispielsweise exotische Speiseeissorten oder als auffällige Dekoration zu Desserts wie vorschlagsweise Pfannkuchen verwenden. Eure Gäste werden begeistert sein, sollten sie eure exklusiven und exzellenten Kreationen mit diesem Fruchtlikör ausprobieren!
Zum Kultstatus lässt sich allerdings noch nicht viel sagen, das Produkt ist erst seit etwa einem Jahr auf dem Markt und somit noch ein echter Geheimtipp. Meines Eindrucks nach wird dieser Likör auf Sandornbasis seinen Weg in die Bars der Welt früher oder später schaffen und vermutlich besonders bei der Damenwelt viele Anhänger finden.
Fazit: ANDALÖ heisst mein ganz persönliches Sommermärchen 2011 und für mich die Möglichkeite mit einem Fruchtlikör sowohl in der Küche, wie auch in der Bar Fruchtlikören. Das ausgefallene Design der Flasche ist neben dem auffälligen Geschmack, dem ausgezeichneten Aroma in Verbindung mit dem vergleichsweise geringen Wirkungsgrad bei diesem Sanddornlikör als Pro zu nennen. Der Preis ist im Vergleich zu vielen anderen Fruchtlikören nicht so hoch, dafür hat man sehr sehr viele Anwendungsmöglichkeiten und kommt schnell auf kreative Rezeptideen.
Das der ANDALÖ noch recht unbekannt ist wird sich nach meinem Ermessen recht bald ändern und diese eigenwillige Likörkreation wird einen feten Platz in vielen angesagten Bars einnehmen.
Pro: Erfrischend, belebend, lecker Kontra: Das Kontra ist mit dem Schmugglerboot untergegangen :o)
So schmeckt nicht nur der Sommer, so schmeckt der Norden. Mein heutiger Bericht dreht sich um ein Produkt, dessen Inhalt aus unserer schönen norddeutschen Landschaft nicht mehr weg zu denken ist - der Sanddorn! Aus Sanddorn kann man viele Produkte hers ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: einzigartig, angenehmes einzigartiges Honigaroma, süß und köstlich, tolle Farbe Kontra: auf Dauer etwas süß-klebrig
...Likörspezialitäten Agwa De Bolivia Coca Leaf Liqueur und den von mir so sehr verehrten Sandornlikör Andalö Original.
Flasche/Preis/Bezugsquellen
Auffällig ist die schlankeFlasche mit Korkverschluß nicht nur durch seinen goldgelben Inhalt, sondern auch durch das detailreiche Label nebst aufgedrucktem Siegel. Was die Fliege auf dem Siegel bedeuten soll habe ich bislang nicht in Erfahrung bringen können, vielleicht klärt mich ein Besserwisser auf. Tujador Yucatan Honey Liqueur könnt ihr übrigens für etwa 15 Euro online kaufen, oder alternativ für etwa 18 Euro in Jaques Weindepot, Karstadt Lebensmittelabteilung oder manchen Real-Märkten erwerben.
Ein Preisvergleich online lohnt allemal. Mit etwa dreissig Euro je Liter gehört diese Likörkomposition zu den hochpreisigen Likören und ist daher mit Bedacht einzusetzen. Der vergleichbare...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich