Sehr langsam,unfreundlich,sehr bürokratisch
15.10.2007
Pro:
Rückzahlung erfolgte schnell
Kontra:
nfreundlich,langsam,bürokratisch
Empfehlenswert:
Nein
 wollywachtel
Über sich:
Mitglied seit:08.01.2007
Erfahrungsberichte:18
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 35 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Hallo, ein paar Worte möchte auch ich zur AOK Bayern sagen. Ich bin "nur" ein mitversichertes Familienmitglied, und wenn es nach mir ginge, hätten wir längst die Kasse gewechselt. Leider geht es aber auf Grund des Alters meines Mannes nicht mehr.
Auch die AOK Bayern bietet bei bestimmten chronisch Kranken mit z.B. Diabetes ein sogenanntes DMP an, bei der AOK Bayern heißt das dann Curaplan; daß soll einProgramm sein, bei dem die chronisch Kranken besonders gut versorgt werden, alle Vierteljahr auch zu ihrem Arzt müssen, für evt. Unterschungen, Blutabnahmen usw., Überweisungen bekommen zu anderen Ärzten, evt. Spezialisten, und diese Ärzte arbeiten alle Hand in Hand zusammen, sodaß man optimal versorgt ist. Zusätzlich wird man auch von der Krankenkasse an evt. anstehende Untersuchungen erinnert. Als "Lohn" bekommt man dafür eine Freistellung von der Praxisgebühr, spart also im Jahr 40,- Euro. Zusätzlich bekommt man für die Teilnahme an Curaplan auch noch sogenannte "Bonuspunkte" gutgeschrieben; dafür kann man sich dann bei entsprechender Punktezahl Prämien aussuchen. Diese Bonuspunkte gibt es u.a. auch, wenn man z.B. als Diabetiker an einer Schulung teilnimmt.
Anfang Februar schrieb mich mein Arzt in das Programm ein. Dann folgte die Schulung, die sich bis Ende Mai hinzog. Im Juli bekam ich dann ein Schreiben von der AOK mitsamt den Informationen und einem "Scheckheft" in dem verschiedene Coupons waren, die man von den jeweiligen Ärzten abstempeln lassen mußte, wenn man an bestimmten Veranstaltungen, wie eben die Diabetikerschulung, teilgenommen hatte. Da ich auf dem Land wohne und die Schulung ca. 25 km entfernt in einer Diabetespraxis stattfand, bin ich natürlich nicht nochmal extra für den Stempel dorthin gefahren.
Gleichzeitig bekam ich mit dem Schreiben der AOK am Ende des Briefes einen sogenannten Praxisgebührenbefreiungsschein, den mußte ich abschneiden, und der befreit mich dann für dieses Jahr von der Praxisgebühr bei dem Arzt, der mich eingeschrieben hat. Zunächst mußte diesen Befreiungsschein aber erst noch der Arzt unterschreiben!!! Mittlerweile hatte ich natürlich schon 3 mal die Praxisgebühr bezahlt. Auf Nachfrage sagte man mir dann, das ich die erstattet bekäme, ich solle die Belege zur AOK schicken.
Das ging dann mal relativ flott, die 30 Euro waren nach wenigen Tagen auf mein Konto. Nur: warum muß das alles so schwierig und bürokratisch sein, und vor allem so langwierig? Es sollte doch genügen, wenn mich der Arzt in das Programm einschreibt, und das sollte doch zur Befreiung ausreichen? Und das schlimmste: nächstes Jahr fängt alles wieder von vorn an, da muß der Arzt mich wieder neu einschreiben- wenn ich den Kram dann nochmal mit mache!
Übrigens: ich werde nicht anders versorgt als jeder andere Diabetiker, bekomme nicht mehr und nicht weniger und auch keine besonderen Behandlungen. Allerdings: die AOK kassiert für jeden, der sich in ihren Curaplan einschreiben läßt, über 1000,- Euro!!!!
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
Mehr über dieses Produkt lesen
Verwandte Tags für AOK Bayern
|
|