AOK (Praktikum)

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... machte ich ein 1-wöchiges Praktikum bei der AOK. Ich erzähl euch halt einfach ein bisschen, was ich da machen musste und wie mir das gefiel, um euch bei der Wahl eures Praktikumplatzes zu helfen. Ich musste ein Praktikum machen, weil wir ja BOGY (Berufsorientierung Gymnasium) hatten. Wenn ... Bericht lesen





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PC-Arbeit & Langeweile: Hauptaufgaben eines Sofas
Erfahrungsbericht von jesser89 über AOK (Praktikum)
29.10.2004


Produktbewertung des Autors:   

Bezahlung (Monat): bis EUR 250 
Lernfaktor: mittelmäßig 
Betreuung: sehr gut 
Betriebsklima: gut 
Eigenverantwortliches Arbeiten: erwünscht 

Pro: die Mitarbeiter sind wirklich äußerst freundlich und hilfsbereit, ich konnte einen kleinen Einblick in das Berufsleben eines Sofas haben, ich weiß jetzt, wofür Krankenkassen da sind (ha,ha,ha), ich hatte viel Freizeit
Kontra: leider hatte ich zu viel Freizeit, mir war zu oft langweilig, es wurde kaum etwas zu dem Beruf selbst erklärt, die Organisation war dort gleich Null, ich hatte kaum Zeit, etwas für meinen Bericht zu machen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Vom 25.10.-29.10. machte ich ein 1-wöchiges Praktikum bei der AOK. Ich erzähl euch halt einfach ein bisschen, was ich da machen musste und wie mir das gefiel, um euch bei der Wahl eures Praktikumplatzes zu helfen. Ich musste ein Praktikum machen, weil wir ja BOGY (Berufsorientierung Gymnasium) hatten. Wenn euch irgendetwas fehlt, dann meldet euch und habt ein bisschen Geduld, ich muss eh noch einen ausführlichen 15-Seiten-Bericht für die Schule schreiben, dann hab ich da glaub mal mehr Infos. Ich hab auch einen ganz langen Praktikumbericht hier gelesen, da stand drin, was ein Praktikum ist oder so, ich persönlich finde das halt unnötig und werde es auch nicht einfügen, ist doch eh bloß ein kennen lernen von einem Beruf. Also bitte, da brauch man sich auch nicht drüber beschweren, ich soll euch ja bloß sagen, ob ihr das auch machen solltet, oder hab ich da was falsch verstanden???

WARUM WOLLTE ICH DA HIN UND WIE BEKAM ICH DEN PLATZ?:
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Meine Wahl fiel auf die AOK, weil mein Bruder schon bei einer anderen Krankenkasse Praktikum gemacht hatte und es gefiel ihm echt gut. Außerdem kenne ich jemanden von der AOK, deshalb war dies auch meine erste Wahl. Also eigentlich müsste man ja eine Bewerbung schreiben, weil BOGY ja dazu dient, dass man schon einen kleinen Einblick ins Berufsleben bekommt, dazu gehört halt auch das Schreiben von Bewerbungen. Aber ich hab’s mir ganz einfach gemacht und bin hingegangen und hab gefragt, ob sie noch eine Stelle frei hätten. Zum Glück hab ich dann glaub sogar die letzte freie Stelle bekommen. War also alles ganz einfach und schon in der faulen Art, weil sich andere halt die Mühe gemacht haben, eine Bewerbung zu schreiben. Also es gibt in meiner Nähe 2 AOK-Gebäude, eins in Mutlangen und das andere in Schwäbisch Gmünd. Sagt euch bestimmt nichts, aber egal. Insgesamt waren wir 5 Praktikanten, 2 davon kamen nach Mutlangen und wir anderen 3 blieben halt in GD. Eine Klassenkameradin von mir hat das Praktikum auch dort gemacht, also hatte ich schon jemanden, mit dem ich die Mittagspause verbringen konnte. Also die haben mir da gezeigt, was man als Sozialversicherungsfachangestellte/r so alles machen und können muss. Also den Beruf kürzt man „Sofa“ ab und man muss halt Kunden betreuen, telefonisch, im Internet oder persönlich. Man mach 2-3 Jahre Ausbildung und muss mindestens mittlere Reife haben. Teamarbeit ist gefragt, aber das war’s auch schon so im Groben.

SIND DIE MITARBEITER AUCH FREUNDLICH???:
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Also das ist wohl ein ganz wichtiger Punkt. Schon als ich mit meiner Freundin am ersten Tag in dem Gebäude wartete, begrüßten einen echt alle, was schon mal einen sehr guten Eindruck machte. Der Angestellte, der für uns Praktikanten zuständig war, war echt sehr nett, die können ja da auch nicht so ein Arschl... hinstellen, wo den Praktikanten alles zeigen soll. Er zeigte uns auch dann alle Räume, war auch ganz einfach zu verstehen. So, dann war die Frau, die für die erste Abteilung, in der ich arbeiten sollte, für mich zuständig war, krank und ich wurde erst mal zu einem Auszubildenden hingesetzt, der mich mit den Computern vertraut machen sollte. Der hat es zwar auch nicht so wirklich kapiert, war aber echt nett. Dann kam die Ersatzfrau für die Kranke und die war schon ganz nett, ließ aber mich alles eintippen und so und war schon recht streng. Es gab dann noch eine Frau, die war echt total nett und witzig, mit ihr hab ich lieber zusammengearbeitet. Die Mitarbeiter vom 2.Tag waren alle sehr nett und hilfsbereit, mit ihnen konnte ich mich auch echt gut unterhalten. Die Mitarbeiter im Außendienst sind echt voll nett, die sind auch jünger und denen macht das noch Spaß ;-)! Dann hab ich noch eine andere Frau kurz kennen gelernt, die war ganz in Ordnung. Dann kamen noch 2 Azubis, einen davon kannte ich schon ein bisschen, weil meine Freundin bei ihm schon vorher war und der war echt voll nett. Dann gab es noch einen anderen Azubi, der war schon im 3.Lehrjahr und er war auch echt voll nett, also die beiden sind echt cool ;-).

DIE TAGE IM EINZELNEN/ MEINE ERLEBNISSE:
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-Montag, 25.10.04: Tag 1:
So, um 8 Uhr in der früh musste ich da sein, meine liebe, nette, tolle, hilfsbereite Schwester (*schleim*) hat mich dann mit ihrem Auto mitgenommen und in der Nähe des Gebäudes ausgesetzt. Ich war schon 15min. früher da, aber meine Freundin zum Glück auch. Wir haben uns dann ein bisschen ins Gebäude gesetzt und geredet, später kam dann auch der für uns zuständige Mitarbeiter und hat uns in seinem Büro ein bisschen in die Verlauf der Woche eingeführt und hat uns etwas über die AOK erzählt. Außerdem mussten wir einen Vertrag unterschreiben, dass wir geheime Daten nicht anderen Leuten erzählen (wenn jemand Schulden bei der Krankenkasse hat,...). Halt wegen Schweigepflicht, ist ja auch verständlich. Danach hat er uns ein bisschen erklärt, was man denn in einer Ausbildung alles machen und lernen muss. Danach hat er uns die Pläne für den Verlauf der Woche gegeben und uns alles wichtige gezeigt (es gibt 2 Gebäude, das „Haus der Gesundheit“ (HdG) und das Hauptgebäude). Zuerst hatte ich „K+V Beiträge“ (betreut die Kunden und hilft ihnen weiter) im Plan stehen und musste in das Hauptgebäude, dort wurde mir auch gleich erzählt, dass die für mich zuständige Frau krank war und ich doch bitte so um die 100 Briefe in ihrem Auftrag unterschreiben sollte. Eine Frau hat mir gesagt, ich könne jetzt gleich mal ein bisschen Unterschriften üben, nach mehr als 45min. unterschreiben, den Brief falten und in einen Umschlag tun hab ich meinen Namen vorerst gehasst. Danach konnte ich 15min. Pause machen, das war um 10Uhr.

Nach der Pause ging es zu dem Azubi, der mir ein bisschen das Computerprogramm erklären sollte (obwohl er selbst es nicht gerade gut versteht, ist aber echt ganz einfach). Wir mussten halt so Personen in den Computer eintragen oder nachschauen, ob Rentner auch eine Rentenversicherung haben (oder so was in der Art). War alles ganz einfach, weil man nur Nummern eingeben muss und manchmal den Namen, das System hab zumindest ich schnell verstanden (und das will was heißen!!!). Dann durfte ich noch in einen großen Stapel von Akten was einsortieren, halt im Alphabet, hat auch eine Weile gebraucht und um 12:30Uhr gingen wir für 45min. in die Stadt, um etwas zu essen. Danach ging ich zu der Vertreterin und sie fragte mich, ob ich denn wüsste, wozu Krankenkassen sind (scheiße, ich hatte echt keine Ahnung, ein bisschen konnte ich schon zusammenreimen). Dann hat sie mir das System vom PC noch mal erklärt, aber ich hab mal so getan, als wüsste ich nicht, wie das funktioniert, halt ein bisschen Zeit schinden. Ich weiß jetzt auch so ungefähr, was die Ziffern in der Sozialversicherungsnummer bedeuten. Dann musste ich wieder ein bisschen was eintragen und sie hat mich damit ein bisschen geprüft.

Außerdem durfte ich etwas ausdrucken und das dann immer für die faule Frau vom Drucker (der ein paar Meter hinter uns stand) abholen. Das aber nicht nur einmal. Später wurde ich zu einer anderen Frau geschickt, sie hat mit mir die eigenversicherten durchgenommen, aber da musste ich nur zuhören und ab und zu nicken oder „Ja“ von mir geben, manchmal auch ein „Aha“. Oft hatte ich echt nichts zu tun und hab Löcher in die Luft gestarrt, deshalb war ich dann auch gegen Ende total müde, um 16Uhr durfte ich nach Hause gehen.

-Dienstag, 26.10.04: Tag 2:
Also um 7:45Uhr kam ich dann im strömendem Regen an und wartete, bis die Marketingabteilung, zu der ich an dem Tag gehen sollte, aufmachte. Ich war übrigens an dem Tag im HdG. Es war schon 8:15Uhr, als ich keine Lust mehr hatte, zu warten, also bin ich in den Nebenraum (Kursanmeldung) gegangen und hab gefragt, was da los sei. Die anwesende Praktikantin sagte mir, dass die für mich zuständige Frau erst später kommt, aber ich ihr ein bisschen helfen könnte. Also war ich in der Gesundheitsberatungsstelle gelandet. Anfangs durfte ich erst mal stempeln, so 200-300 Bescheinigungen von Ärzten, dass ihre Patienten an irgendwelchen Kursen teilgenommen haben. Es werden Kurse angeboten, in denen der Rücken trainiert wird, oder der ganze Körper, dann gibt es noch Kochkurse, z.B. für Diabetiker. Also halt alles, was gesund ist. Danach wurde ich wieder an einen Computer gesetzt, dort habe ich ausgefüllte Fragebögen zu den Kursen (wie gefiel es Ihnen, wie alt sind Sie, was hat sich für Sie durch den Kurs geändert,...) in den Computer eingetragen. War halt extra ein Programm dafür da.

Um 10Uhr ging ich für 15min. in die Pause, danach habe ich die Fragebögen weiter bearbeitet, das waren auch so um die 300. Als ich fertig war, musste ich noch so Informationsmappen von einer älteren Lesung auseinandernehmen, halt eigentlich nur die Kugelschreiber, Blöcke und 1 Infoblatt herausnehmen. Dann um 12Uhr gingen wir für 1Stunde in die Stadt. Danach ging ich zur Marketingabteilung, dort wurde mir erst erklärt (die für mich zuständige Frau kenn ich zum Glück persönlich, deshalb war das dort für mich auch ganz einfach), wofür die Angestellten der Marketingabteilung zuständig sind. Also halt die machen Lesungen oder Werbung für die AOK, in Zeitungen und Internet. Dann bekam ich schon eine Aufgabe: Ich sollte aus einem Buch über Rhetorik bestimmte Stellen so umschreiben, dass man daraus Folien für eine Präsentation machen kann. Also halt Tabellen erstellen und so etwas echt einfaches. Ich war dann auch 45min. früher als geplant fertig, weil ich halt durch Ciao! und so schnell schreiben kann. Dann wurde meine Arbeit kurz angeschaut, natürlich war sie ganz toll, war ja auch von mir :-D. Ich durfte dann also zum Schluss 20min. früher gehen, was mir auch nichts ausmachte ;-)!

Also der Tag hat mir echt gut gefallen, ich hatte immer etwas zu tun und ich musste auch mal etwas anständiges machen, bis auf das stempeln. Ich habe immer alleine gearbeitet und war somit voll konzentriert, außerdem haben mir die Mitarbeiter bei Fragen echt sehr viel weitergeholfen und ich hab sogar einen Traubenzucker geschenkt bekommen :-)!!!

-Mittwoch, 27.10.04: Tag 3:
Heute war Außendienst angesagt! Das heißt, dass die Mitarbeiter vor allem bei jungen Menschen mit Aktionen für die AOK werben und dass sie sich bei Problemen mit ihren Kunden um sie kümmern, bei größeren Sachen auch mal besuchen. Also ich musste erst um 9Uhr anfangen und hab dann auch gleich mit einer Bekannten von mir 15min. Pause gemacht. Danach musste ich Telefonnummern von Kunden raussuchen, die bald die Schule beenden, weil die AOK begleitet Berufsstarter am Anfang immer und erklärt ihnen, wie man Bewerbungen schreibt oder so. Also ich hab entweder im Internet, im Telefonbuch oder in einem Programm, in dem alle Kunden gespeichert sind danach geschaut und war auch in den meisten Fällen fündig. Mir wurde auch alles ganz toll erklärt, zwischendurch musste ich eine Liste von einem anderen Praktikanten überprüfen (eigentlich sollten das ja die Mitarbeiter machen, aber die hatte viel zu tun), war halt eine über die ganzen Firmen, die geschlossen wurden und somit auch ihre Verträge mit der AOK. Dann um 12Uhr haben wir wieder 1 Stunde Pause gemacht und danach setzte ich mich an meinen alten Platz im Außendienst.

Ich wartete und wartete, aber niemand kam. Nach 1 Stunde (!!!!!!!) kam dann der Chef zu mir und fragte mich, ob ich denn nichts zu tun hätte. Ich meinte nur, dass mir jemand gesagt hat, ich solle hier warten, es würde dann auch jemand für mich da sein. Dann kam ich wieder zu der Frau vom ersten Tag, diesmal hat sie mich ein bisschen abgefragt, was ich denn noch wüsste und hat mich was ausfüllen lassen, halt als eine Frau zu oft ihren Beitrag gezahlt hat. Das wurde dann ausgedruckt und 2mal überprüft. War ganz einfach, danach musste ich abgearbeitete Akten nach Datum sortiert einordnen, war ganz lustig, weil der Locher war voll sch... und schon bei 2 Blättern musste ich ihn mit aller Kraft runterdrücken. Danach wurde ich in die Abteilung Zahnersatz geschickt, die zahlen halt den Kunden was von ihren Brücken oder Prothesen oder sonstigem. Hier durfte ich dann wieder so Akten einordnen, aber diesmal alphabetisch (WOW!!!). In der Zwischenzeit kam wieder jemand vom Außendienst zurück, aber ich konnte keine neue Aufgabe erledigen, dafür war es zu spät. Dafür hat sie mir dann ein bisschen was von dem Berufseinstieg erzählt und mir ein Prospekt mitgegeben. War also auch ganz nett. Diesmal dufte ich um 15:50Uhr gehen.

Also den Tag fand ich auch echt gut, ich konnte viel am PC arbeiten und 1 Stunde rumhocken, was ich aber weniger toll fand. Mal wieder ging was schief, das regt mich tierisch auf, dafür bekommen die auch ganz viel Abzug. Oh, aber ich hab eine kleine Packung Gummibären an dem Tag bekommen! Und ich durfte sogar an die Wand voller Aktenschränken, da waren halt überwiegend Ordner drin, aber ist doch cool, da rumzuarbeiten ;-)?

-Donnerstag, 28.10.04: Tag 4:
Also an dem Tag war ich für „K+V Leistungen“ eingetragen. Ich schätz mal, die kümmern sich um die Krankmeldungen und Unfälle (halt im Betrieb, oder auch in der Freizeit?), um 8Uhr fing der Arbeitstag für mich an. Ich hab den ganzen Tag Krankmeldungen sortiert und rausgesucht, waren auch über 100, aber da hab ich dann ganz schön komische Namen gesehen. Ich hab auch am PC ein bisschen was gesucht und wir haben das zuerst nach dem Datum sortiert, dann hieß es, das müsste man nach den Namen sortieren. Das war dann aber auch falsch und erst mittags konnten wir es wie am Anfang nach dem Datum sortieren :-P! Hat ganz schön angekotzt, die ganze Arbeit war umsonst. Ich hab wieder um 10Uhr Pause gemacht, nur diesmal blieben wir so 25min. Gut, zu der Zeit war eh mein Betreuer für den Tag auch in der Pause, also konnte ich ja eh nicht wieder an die Arbeit gehen. Dann haben wir halt da weitergearbeitet und um 12Uhr gingen wir dann für 1 Stunde in die Pause. Danach ging mein Betreuer erst mal für 1,5 Stunden in die Pause, aber ein anderer Azubi sollte mir was zum arbeiten geben. Der kam auch, ging dann aber wieder und so ging ich halt zu der Rezeption, weil da meine Klassenkameradin und meine Bekannte saßen und dann hab ich mich halt mit denen 30min. unterhalten. Irgendwann kam dann der Azubi wieder zurück, aber er musste gleich wieder weg und hatte keine Arbeit für mich. Aber schon nach kurzer Zeit kam mein Betreuer zurück und wir mussten noch weitere Krankmeldungen durcharbeiten. Ein paar Minuten vor Schluss haben wir halt noch ein bisschen geredet und um kurz nach 16Uhr bin ich dann gegangen.

Also den Tag fand ich voll cool, weil ich echt viel Pause hatte und ich immer die gleiche Arbeit machen musste. Mein Betreuer (nebenbei bemerkt auch ein Azubi) war voll nett, mit ihm konnte ich echt gut reden, da wir so ungefähr die gleiche Musik hören (halt was Punk betrifft). Dann hatte ich auch kaum Langeweile und hab sogar den Aktenkeller oder so gesehen, da war halt alles abgeordnet.

Freitag, 29.10.04: Tag 5:
So, das war auch schon der letzte Tag und ich musste nur von 8Uhr -11:30Uhr arbeiten. Es waren ja auch schon Ferien, aber wir bekommen nach den Ferien noch den Montag frei. Also ich war wieder bei K+V Leistungen und ich habe wieder mit dem Azubi zusammen gearbeitet. Diesmal kamen Unfallfragebögen dran, da musste ich nur was am Computer ändern, das war ganz einfach, aber ich musste viele Abkürzungen für den PC benutzen und die sind halt nicht gerade einfach zu merken. Aber da hab ich halt dann immer nachgefragt, das ging dann schon. Dann haben wir wieder ein paar Krankmeldungen eingeordnet, aber auch die Unfallfragebögen. An dem Tag war ja auch nicht viel zu tun und wir hätten um 11:30Uhr ein Gespräch mit dem zuständigen Mitarbeiter der ja alles für uns Praktikanten geregelt hat. Das wurde aber um 30min. vorverlegt und nachdem wir ein bisschen an unserem Bericht gearbeitet haben und den Azubi halt ausgefragt hatten, gingen wir auch in das HdG. Das Gespräch dauerte nur 12min. oder so und er hat uns noch Blätter extra zu dem Beruf Sozialversicherungsfachangestellte/r gegeben, danach bekamen wir noch eine Bestätigung, dass wir da Praktikum gemacht haben. Wir konnten noch Fragen stellen, aber niemand hatte eine, ich hatte halt zu bemängeln, dass wir oft nichts zu tun hatten und es stinklangweilig war. Da hat er sich halt rausgeredet mit der Begründung, dass dort gerade umgebaut wird und somit alles ein bisschen durcheinander ist. Ja, ja... danach ging ich (obwohl ich es gar nicht mehr musste) wieder zurück an meinen „Arbeitsplatz“, ich hatte he noch meine Sachen dort liegen. Dann hab ich halt noch ein bisschen mit dem Azubi gearbeitet und geredet und um 12:10Uhr ging ich zum Bus (früher fuhr halt keiner, deshalb blieb ich auch länger, ist besser, als im kalten Bahnhof zu sitzen).

Mit dem Azubi hab ich dann noch ausgemacht, dass ich ihn an unserem freien Tag besuche, sofern er überhaupt an dem Tag da ist. Bis dahin hab ich auch schon ein bisschen an meinem Bericht gearbeitet und weitere Fragen. Bin da eh in der Stadt und kann mir da ewig viel Zeit lassen. Ich hab auch noch ein bisschen mit meiner Bekannten geredet, das hab ich ja am Tag davor schon gemacht, sie ist natürlich auch äußerst nett!!!

HAT’S BEI MEINER BERUFSENTSCHEIDUNG WEITERGEHOLFEN?:
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Ja, ich will bestimmt nicht Sozialversicherungsfachangestellte werden. Also die haben voll oft überhaupt nichts zu tun und sitzen oft stundenlang bloß blöd rum, das bringt echt überhaupt nichts. Zwar sind die Mitarbeiter wirklich sehr nett dort, aber gerade weil mir so oft langweilig war, zieh ich da schon etwas ab. Ich wollte eh Spanisch studieren und wenn’s klappt, dann wird ich das auch machen, nichts anderes. Der Beruf ist irgendwie nichts für mich, obwohl ich mich zumindest mit dem einfachen Computersystem gut auskenne, aber wenn, dann würde ich in Marketing oder Gesundheitsberatung wollen. Da ist wenigstens was los. Aber da ich breit Schwäbisch rede, wäre das echt nix für mich, da würde mich niemand verstehen. Mich interessieren halt mehr Sprachen und nicht so viel Arbeit mit dem Computer oder Kundenberatung.

FAZIT:
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Tja, also ich fand es schon sehr interessant zu erfahren, wie viel Geld man fürs Nichtstun bekommt, aber auch sonst hat’s mir echt weitergeholfen, ich kenn mich jetzt nämlich voll mit Krankenkassen aus :-)! Obwohl ich nicht bei der AOK versichert bin, aber die Mitarbeiter sind wirklich sehr freundlich und hilfsbereit, dadurch wurde es schon viel erträglicher. Ich hätte jetzt eigentlich dem Praktikum 2 Sterne gegeben, aber da ich die letzten 2 Tage viel mit dem Azubi und meiner Bekannten geredet habe und immer etwas zu tun hatte, vergebe ich sogar 3 Sterne, es waren auch nur der 1. und 3.Tag schrecklich, am 2.Tag war ich ja auch bei der Mutter der Bekannten, die mag ich auch voll und da hatte ich auch immer etwas zu tun. Das hat es halt so hochgeschoben auf 3 Sterne, aber ich hatte halt oft nichts zu tun und das hat mich ganz schön angekotzt. Auch wenn mal in einer ganzen Abteilung niemand da war und ich eine Ewigkeit gewartet habe, das zieht’s halt wieder runter.

Es wurde mir jetzt auch nicht speziell etwas zu dem Beruf erzählt, oft waren es auch zu viele Informationen für mein Gehirn und dann hat halt nichts mehr reingepasst. Ich hatte auch kaum Zeit, mir Notizen zu machen, deshalb finde ich diesen Bericht als eine sehr große Hilfe für meinen Schulbericht, weil da muss ich auch schreiben, was ich an welchem Tag gemacht habe (unter anderem). Am letzten tag hab ich halt den Azubi vollends ausgefragt, da war’s mir auch egal, ob er noch etwas anderes zu tun hatte, er hat ja auch immer Auskunft gegeben. Hat nämlich auch dort mal Praktikum gemacht, dann konnte ich auch speziell etwas über den Bericht fragen, was ich auch bei meiner Bekannten gemacht habe, vor allem das Deckblatt macht mir große Sorgen... aber das ist ein anderes Thema. Es wurde mir halt zu wenig Info gegeben, ich will denen auch nicht alles aus der Nase ziehen, deshalb „nur“ 3 Sterne, aber eine knappe Empfehlung für die, die es interessiert.

Danke fürs Durchlesen, hoffentlich reicht euch das, müsste aber schon ausreichen, sonst wird’s zu lang!!!

P.S.:Also diesmal gibt's keine Fotos und ihr findet die AOK im Internet unter www.aok.de!!! Ich hab kein Geld bekommen, deshalb hab ich da das niedrigste angeklickt (musste etwas anklicken).   

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