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EINLEITUNG ^^^^^^^^^^^^ Als mir vor 2 Jahren mein Mainboard mit i810-Chipsatz überhaupt nicht mehr gefiel, wollte ich mich Mainboardtechnisch umorientieren. Ich hatte einen Sockel-Celeron400,den ich auch weiter benutzen wollte, weil mir die gebotene Leitung für alles ausreichte. Über ein Forum kam ich dann günstig an günstig an dieses Mainboard von AOpen.
INSTALLATION ^^^^^^^^^^^^
Die Installation des Mainboards verlief (wie bei fast jedem Mainboard eigentlich) recht flott. Allerdings hatte ich ein wenig mit den Kabeln zu kämpfen da das Platinen layout des AX6BC ein klein wenig umständlich konzipiert worden war: zum einen befand sich der Floppy-Anschluss direkt hinter dem Prozessor, was zum einen einen unübersichtlichen Kabelsalat erzeugt und außerdem die CPU (bei kurzem Floppykabel) spannt und bei der Belüftung erheblich behindert. Außerdem war die Mainboardschnittstelle für die ATX-Stromversorung ganz am Rand hinter den DIMM-Bänken plaziert, was bei mir wieder zu einigen Problemen führte: zum einen kann es passieren, dass einfach das Kabel des Netzteiles einfach zu kurz ist, außerdem wird der Arbeitsspeicher einbau/ausbau stark behindert. Bei Einbau meines Celeron400 hatte ich kleiner Probleme, da erst ein Slot1-auf-S370-Adapter hermusste, das war allerdings auch kein großes Problem. Praktisch sind die 3 DIMM-Bänke, die man ordentlich mit SDRAM vollstopfen konnte. Auch der AGP-Steckplatz machte bei meiner Geforce-Karte keine Spiräntzchen (wie man es bei vielen anderen älteren Slot1-Mobos kennt, die durch schlechte AGP-Stromzufuhr dann einfach nicht starten).
Ausstattung/Technik ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Das AOpen AX6BC basiert auf Intels bewährten BX-Chipsatz. Es ist ein Slot1-Mainboard was mit allen Slot1 und Sockel370 (-> durch Adapter) bis 1 GHz bestückt werden kann, es kann allerdings notwenidg sein ein BIOS-update durchzuführen. Es werden 2 ISA, 5 PCI und 1 AGP Steckplatz zur verfügung gestellt. Außerdem beitzt diese Platine einige Thermal-Dioden, die es dem Nutzer ermöglichen Themperaturwerte des Prozessors und des ganzen Systems zu erfahren. Zusätzlich dazu kann man auch die Lüfter-Umdrehungszahl auslesen, was es möglich macht einen Lüfterausfall früh zu erkennen. Nach dem etzten BIOS-update glänzte das BIOS mit einer vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten: Der Frontsidebus (gut für Overclocker!) konnte in 2 MHZ-Schritten verstellt werden. Außerdem war eine auswahl für Asyncronen-Speicher/CPU Takt vorhanden, was ein Speicherübertakten bei FSB anhebung verhindert. Insgesamt gute Ausstattung und tolle Technik.
Das Board im Einsatz ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Der erste Einsatz des Boardes gestaltete sich mit einer Windowsinstallation , die ohne Probleme von statten ging.Auch Treiberinstallationen gestalteten sich reibungslos.
Jetzt, nach 2 Jahren kann ich über dieses Board nur eines sagen : Es ist das mit Abstand beste Baord im Slot1-Bereich. Es ist schnell, sehr stabil und bietet gute Einstellungsmöglichkeiten für Übertakter. Es gab nie Probleme mit anderer Hardware und Peripherie, die bei mir recht häufig gewechselt wurde.
Fazit ^^^^^
Dieses bOard ist, wie oben gerade erwähnt, das Beste was mir bei einem Slot1-Baord je untergekommen ist. Es glänzt durch gute Leistung und Stabilität, lässt auch noch Spielraum für ein eventuelles Übertakten. Über ein weniger gelungenes Platinenlayout kann bei so einer hohen Zuverlässigkeitsrate hinwegsehen.
26.07.2002 12:12
übertakten tu ich nicht ;-) ...ich bleibe lieber bei meinem Asus ...
26.07.2002 12:04
Ein wirklich sehr guter Bericht. Auch für mich als Leihen gut verständlich. ;-)
26.07.2002 11:36
Ein klasse Bericht zu einem (wie ich finde) recht guten Board! Gruß,onow!