Großes Deklassierungsvermögen
10.01.2002 (16.01.2002)
Pro:
Stabilität, Übertakteroptionen, Ausstattung
Kontra:
Kein B0 - Stepping im Chipsatz
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
Kompatibilität:
Erweiterbarkeit:
Stabilität:
Bios:
Treiber
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 Porsche_911
Über sich:
Mitglied seit:01.01.1970
Erfahrungsberichte:45
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 36 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Als einer der PC-Spieler, die ihren PC regelmäßig aufrüsten habe ich mich vor ein paar Monaten entschieden ein neues Mainboard zu kaufen, da mein altes Mainboard nur einen BX-Chipsatz hatte. Da bin ich auf ein Mainboard gestoßen, welches mich positiv überrascht hat... ... Das AOpen AX3SP ist eines der besten Mainboards für Sockel 370, was ich kenne.
Aussehen -------------- Das Board ist in einem schwarzen Design gehalten und hat einen Aluminiumkühler auf der Northbridge. Damit ist es optimal für gemoddete PC’s, bei denen die Schönheit im Vordergrund steht.
Chipsatz -------------- Der Chipsatz des AX3SP ist der Intel-815-Chipsatz (Northbridge), welcher mit der ICH2-Southbridge über die Intel Hub Architektur verbunden ist. Er bietet einen Frontsidebus von spezifizierten 133 MHz; somit ist das Board ideal für einen Pentium III (FC-PGA), einen Celeron (PPGA, FC-PGA) oder einen Via Cyrix III geeignet.
IDE-Kanäle -------------- Auf dem Mainboard befinden sich 2 IDE-Kanäle, die jeweils 2 Geräte aufnehmen können. Damit kann man insgesamt 4 Festplatten, Brenner oder DVD-Laufwerke anschließen. Die IDE-Kanäle arbeiten mit uDMA/100 und sind auch noch für die Zukunft gerüstet. Was man allerdings bei neuen Mainboards fast immer hat ist ein RAID-Controller. Dieser fehlt leider auf dem Board, schade. Allerdings ist dies nur ein kleiner Schönheitsfehler, da heutzutage kaum einer den RAID benutzt.
Steckplätze -------------- Hier trumpft das Board auf: 1 AGP 4x für HighEnd-Grafikkarten, 6 PCI-Slots für jede Menge Multimedia-Ausstattung (Soundkarte, TV-Karte, FireWire-Karte, USB 2.0 Karte...) und ein eher nutzloser CNR-Slot (Communication Network Riser) für Modems (meistens nur für Komplett-PC’s gedacht. Als Speichersockel dienen 3 DIMM-Steckplätze für SDR-SDRAM, welcher momentan der billigste am Markt ist. Die Leistung ist aber trotzdem ansprechend, und wer glaubt, dass sein PIII unbedingt DDR-Speicher braucht irrt sich – der PIII bietet keine Unterstützung für DDR-Speicher wie etwa Athlons...
Bios -------------- Das BIOS des Mainboards ist gut organisiert und hat ein 4 Mbit Flash-BIOS. Die Platine bietet auch noch einen Steckplatz für einen 2. BIOS-Baustein, AOpen nennt das „Die-Hard-BIOS“; es funktioniert ähnlich wie das Gigabyte DualBIOS – falls beim flashen eines neuen BIOS etwas schief geht kann man durch Jumper das alte BIOS von dem 2. Baustein übernehmen. Das Die-Hard-BIOS kostet ungefähr 10 €. Ich kann allerdings keine Verbindung zu den von Zeitschriften kritisierte Übertaktung durch das BIOS feststellen, nach deren Meinung nur die Boards wie das AOpen AX3SP Pro dieses Feature besitzt. Allerdings habe ich sehr gute Erfahrungen mit der Übertaktung: Der FSB lässt sich im BIOS bequem bis 166 MHz hochschrauben und die Spannung kann in 0,05 Volt-Schritten eingestellt werden. Das freut so auch meinen Celeron, den ich damit von 633 MHz auf 950 MHz bekommen habe. Alles läuft super...
Sound -------------- Ein bisschen gesparrt hat man beim onboard-Sound. Dieser ist lediglich der AC’97 Codec, der rund 5 € kostet – mir als Spieler soll es egal sein, onboard Sound ist für mich keine Alternative zu meiner Soundblaster Live!
Stabilität -------------- Das Board ist ein Traum, denn es läuft einige Stunden ohne Abstürze bei Spielen. Bis zum ersten Absturz habe ich es noch nicht gebracht, auch Win2000 hat vielleicht Einfluss darauf.
Kinderkrankheiten -------------- Das Board hat noch ein paar kleine Probleme, die allerdings BIOSseitig bedingt seien dürften, denn beim Herunterfahren startet der Rechner einfach neu – allerdings bringt AOpen aller 2 Monate immer ein neues BIOS auf den Markt – super Support.
Endstation Coppermine -------------- Es ist eigentlich kein richtiges Problem, was das Board hat, nur leider ist der Chipsatz noch nicht im B-Stepping wie beim AX3SP-U, so dass noch kein Tualatin unterstützt wird. Also muss man sich mit Prozessoren von bis zu 1 GHz zufrieden geben.
Handbuch und Software -------------- Das Handbuch ist auf CD, als Beilage im Karton gibt es 2 Seiten englische Beschreibung. Als Software legt AOpen zwei CD's dazu, zum einen die AOpen Bonus CD und Norton Antivirus 2000.
Fazit -------------- Es muss nicht immer Asus sein, auch die Acer-Tochterfirma AOpen hat ganz schön was auf dem Kasten. Bis auf kleinere BIOSschwächen, die schnell auskuriert sein dürften ist das Board einfach perfekt. Der Chipsatz trägt seinen Teil dazu bei, Intel legt immer viel Wert auf Stabilität... einfach ein perfektes Board!
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17.05.2002 08:58
Und wieder ein Board zum Modden *grins*
11.02.2002 15:34
Stimmt, wirklich ein perfektes Board, auch wenn ich mit dem Modden nichts am Hut habe. Gruß Karsten
28.01.2002 15:05
Tja. Da spricht der Experte. Hoffe, wir lesen noch mehr von einander! ;) MFG Andy.