Nur 18mal Hollywood im Jahr 2000
01.03.2001
Pro:
keine Werbung, Sport live
Kontra:
Zielgruppe über 50
Empfehlenswert:
Nein
Details:
Programmdesign:
Programmstruktur:
Platzierung von Werbung:
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 Simpsomania
Über sich:
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Erfahrungsberichte:102
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 15 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Wer im Ersten großes Hollywoodkino sucht, ist da wohl an der falschen Adresse, denn im Jahr 2000 schaffte es die ARD gerade Mal 18mal (!) großes Hollywoodkino auf den Bildschirm zu bringen: James Bond 007 - jagt Dr. No, Leben und sterben lassen, Der Spion, der mich liebte, Moonraker - Streng geheim, Octopussy, Goldfinger, Diamantenfieber, Man lebt nur zweimal, Feuerball, Der Morgen stirbt nie, Rocky, Pulp Fiction, Apocalypse Now, Die üblichen Verdächtigen, Die glorreochen Sieben, In & Out, Getaway und Das dreckige Dutzend. Davon sind zehn Filme aus der 007-Reihe. Die meisten stammen aus den 70ern, denn unter diesen 18 Filmen sind nur zwei Free-TV-Premieren: In & Out und Der Morgen stirbt nie. Was passiert mit unseren TV-Gebühren? Normale Programme versuchen die Nr.1 in der Zielgruppe der 14 - 29-jährigen zu werden. Die ARD muss das wohl falsch verstanden haben, die meinen wohl ihre Zielgruppe wäre Jahrgang 14 - 29. Da wird man mit Volksmusik bombadiert: Von Wunschbox über Kein schöner Land bis hin zum Musikantenstadl. Angeblich sehen das Rentner gerne (???). Aber was tun in 20 Jahren? Dann gibt es eine neue Generation älterer Leute und die werden dann größtenteils nicht mehr ARD schauen. Dann werden der ARD die Augen aufgehen. 40% des Programms sind der Information gewidmet. Wollen wir das? Zehnmal täglich Tagesschau, dazu Morgenmagazin, Tagesthemen und Nachtmagazin, das sind fast sechs Stunden am Tag. Obendrauf noch mehrmals täglich Dokus und Politmagazine ( Kontraste, Panorama, Sabine Christiansen, etc.). Dem Sport dagegen stehen nur 10% zur Verfügung. Wir sind dankbar für z.B. Länderspiele, DFB-Pokal, UEFA-Cup, Olympia, Tour de France und Wintersport live. Doch: Wenn die ARD schon Milliarden an Gebühren kassiert, dann sollte der Kampf um die WM-Rechte wohl kein Problem sein, doch der ARD ist das zu teuer. Fazit: Andere Sender wie RTL, Sat.1, Premiere müssen ein Top-Programm auf die Beine stellen um Geld zu erwirtschaften, das Erste könnte theoretisch ein Testbild senden und alles kassieren. Das Erste sollte ein Pay-TV-Sender werden, dann kann jeder selbst entscheiden, ob er für einen Sender zahlt, den er kaum nutzt.
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01.03.2001 20:58
Hi. Da kann ich dir nur zustimmen. Und dafür soll man auch noch Kohle bezahlen, dass können sie ja komplett vergessen! Ich hab auch schon mal ne Meinung darüber geschrieben, da ging es um das Weihnachtsprogramm im TV!