Immer wenn die großen Hersteller wie Asus, Gigabyte & Co. Ihre Neuheiten vorstellen, dauert es nur wenige Tage und schon stehen auch Billighersteller wie Asrock in den Startlöchern. Während man vor zwei bis drei Jahren noch einen recht miserablen Ruf genoss. Hat man sich fast schon ein bisschen ... Bericht lesen
Motherboard - ATX - ATX - AMD 970 - Socket AM3+ - Soundkarte - kompatibel mit: Phenom II X6, Athlon II X3, Phenom II X2, Athlon II X2, Phenom II X3, Athlon II X4, Athlon II, Phenom II X4, Sempron
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Erfahrungsbericht von nitlem über ASRock 4Core1333-FullHD 21.11.2007
Produktbewertung des Autors:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
gut
Kompatibilität:
gut
Erweiterbarkeit:
reichlich
Stabilität:
gut
Bios:
ausreichend konfigurierbar
Treiber
ausreichend
Pro:
gute Ausstattung, gute HD - Wiedergabe
Kontra:
einige Fehler im Layout
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Immer wenn die großen Hersteller wie Asus, Gigabyte & Co. Ihre Neuheiten vorstellen, dauert es nur wenige Tage und schon stehen auch Billighersteller wie Asrock in den Startlöchern. Während man vor zwei bis drei Jahren noch einen recht miserablen Ruf genoss. Hat man sich fast schon ein bisschen vom Billigimage verabschiedet, Fakt ist auf jeden Fall, dass die Boards auch nicht mehr oder weniger Probleme als die anderen Modelle machen. Häufig sind es sogar die recht teuren Exemplare um die 200 Euro, die eingeschickt werden müssen, während das 70 Euro Brett jahrelang einstaubt ohne irgendein Problem.
Die Bezeichnung des Boards ist mal wieder etwas seltsam. Aber eigentlich ist das auch nebensächlich, deutlich wichtiger sind die Features, die das knapp 70 Euro teure Modell bieten kann. Die 1333 im Namen könnte zunächst vermuten lassen, dass es sich um ein neueres Board mit Intel-Chipsatz handelt, schließlich hat Intel mit dem Bearlake-Chipsatz erst den offiziellen FSB 1333 Support freigegeben. Dem ist allerdings nicht so, vielmehr setzt das Board auf den RD600-Chipsatz aus dem Hause ATi. Eine durchaus Interessante Kombination, schließlich ist AMD der größte Gegenspieler von Intel. Gegeben ist die volle Kompatibilität zu allen Sockel-775-Prozessoren, ob Core 2 Duo, Core 2 Quad oder Pentium D. Wer möchte kann auch einen alten Pentium 4 Prozessor nutzen.
Das Board ist ein sogenanntes HTCP-Board, d.h. die wesentlichen Features hat es bereits verbaut. Dazu zählt unter Anderem die Grafiklösung (X1250), die über den digitalen DVI-Ausgang sogar geschütztes HD-Material mit 1080i wiedergeben kann. Für das optimale Klangerlebnis steht außerdem der bekannte Realtek HD-Audio-Chip mit 7.1 zur Verfügung. Eine Firewire- und Gigabit-Netzwerkschnittstelle runden die gute Ausstattung ab.
Aber auch optional lässt sich jede Menge Hardware einbinden, wem die gebotene Grafikleistung nicht ausreicht (hier sollte man sich nicht von den möglichen 512 MB Speicher blenden lassen), der hat die Möglichkeit in einen freien PCIe16x-Steckplatz jede aktuelle Grafikkarte zu verbauen. Für Arbeitsspeicher stehen insgesamt vier Steckplätze zur Verfügung, in welche Module mit jeweils zwei Gigabyte Speicher verbaut werden kann. Die maximal unterstützte Taktrate liegt bei 800 MHz. Für eine Fernsehkarte und eine zusätzliche Soundkarte stehen außerdem zwei weitere PCI-Slots zur Verfügung. Auch der obligatorische PCIe1x-Slot darf nicht fehlen. Wie eigentlich bei allen aktuellen Boards, bietet auch das Asrock nur einen DIE-Anschluss, im Gegenzug stehen allerdings vier SATA-Ports zur Verfügung. Diskettenlaufwerkbesitzer können sich zurücklehnen, den passenden Anschluss hat Asrock noch nicht wegrationalisiert.
Beim Lieferumfang gibt es keine großen Überraschungen, die Kabel liegen jeweils in einfacher Ausführung bei. Wer also mehr als ein SATA-Laufwerk verbauen will, der muss sich um zusätzliche Kabel bemühren. Besonders positiv hervorzuheben ist der beigelegte HDMI-Adapter, er macht aus der DVI-Schnittstelle den beliebten Anschluss, durch eine interne Umschaltung wird bei Nutzung des Adapters gleichzeitig der Ton über das Kabel übertragen. Asrock legt auch ein passendes HDMI-Kabel bei, allerdings ist das mit nicht Mal zwei Metern Länge relativ kurz geraten (entspricht allerdings auch dem allgemeinen Standard).
Bedingt durch den Formfaktor (µATX) hat man natürlich einen begrenzten Platz, allerdings gibt es durchaus erfolgreiche Layouts. Asrock hat sich hier kein wirkliches Beispiel genommen, die Speicherplätze sind zur dicht am PCIe16x-Slot, so dass bei verbauter Grafikkarte (mit Überlänge) die Speichermodule nicht mehr gewechselt werden können. Auch der ATX-Stromanschluss liegt etwas seltsam über der Northbridge, diese Position ist eigentlich seit Jahren nicht mehr aktuell. Zu guter letzt gibt es den Floppy-Anschluss, der direkt am zweiten PCI-Slot klebt (siehe Abbildung). Insgesamt ist das Layout in der Summe ziemlich schwach, es gibt deutlich besser Lösung, verbaut man eine Grafikkarte mit Dual-Slot-Design geht auch gleich einer der PCI-Steckplätze verloren. Hier hätte man besser den PCIe1x-Slot platziert.
(2) Einbau #############
Eigentlich ist der Einbau von µATX-System relativ leicht, es sei denn man verwendet auch ein entsprechend kleines Gehäuse. Dann wird es eine ziemlich fummelige Angelegenheit. Bedingt durch den deplatzierten Strom- und Floppyanschluss muss man sich auch keine Gedanken wegen der Kabelwege machen, dass Chaos lässt sich sowieso nicht wirklich vermeiden. Man kann lediglich die Kabel leicht zur Seite drücken und zum Beispiel auf ein Diskettenlaufwerk verzichten.
Zunächst verschraubt man am besten das Board, danach kann man die verschiedenen Komponenten einbauen und das Netzteil anschließen. Die CPU wird eingesetzt indem man die Halteklammer öffnet und den Prozessor an der markierten Ecke ausrichtet. Nun kann man die Halteklammer wieder schließen und den Heatspreader mit einer dünnen Schicht Wärmeleitpaste bestreichen. Der Einbau des Kühlers über das Push-Pin-System von Intel ist ziemlich einfach, man drückt die einzelnen Stifte einfach herunter, bis es ein deutliches Knack-Geräusch gibt. Auf jeden Fall sollte man beim Einbau einer zusätzlichen Grafikkarte die Reihenfolge: Erst Speicher, dann die Karte einhalten.
(3) Fazit #########
Das man das Layout nicht überbewerten sollte zeigt das Asrock-Board, zwar wird der Einbau durch diverse Fehler nicht erleichtert, aber der Betrieb wird auch nicht beinträchtigt. Wie man es bereits gewohnt ist, läuft die Konfiguration absolut stabil. Wirkliche 3D-Leistung kann man allerdings nicht erwarten. Selbst betagte Spiele wie die Sims 2 oder Counterstrike Source laufen in extrem niedrigen Einstellungen immer noch ruckelnd. Anders verläuft die Wiedergabe von HD-Material, hier gibt es kein ruckeln, zu sehen gibt es absolut brillante flüssige Bildqualität. Gemessen am Preis bekommt man ein wirkliches starkes Board, allein der beigelegte Adapter ist alles andere als Üblich.
Pro: Austattung, Erweiterungsfähigkeit, Umweltsiegel Kontra: wenig
Asrock ist ein taiwanischer Hersteller von eher preisgünstigen (low-budget) Motherboards, die teils als OEM-Versionen an System Builder vertrieben werden. Das Unternehmen wurde 2002 von der Firma ASUS gegründet, die für hochwertige, aber im Vergleich teur ...
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