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Ich hatte immer schon ASRock Mainboards, denn diese sind gut und günstig und so steuerte ich auch gleich durch die ASRock Reihen und fand vorliegendes Modell für ca. 42 Euro. Andere Anbieter verkaufen es günstiger, aber bei Amazon kommt da kein Porto mehr drauf, daher rechnet es sich wieder. ... Bericht lesen
Motherboard - ATX - ATX - AMD 970 - Socket AM3+ - Soundkarte - kompatibel mit: Phenom II X6, Athlon II X3, Phenom II X2, Athlon II X2, Phenom II X3, Athlon II X4, Athlon II, Phenom II X4, Sempron
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Erfahrungsbericht von KingSparko über ASRock ALiveXFire-eSATA2 19.12.2009
Produktbewertung des Autors:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
gut
Kompatibilität:
ausgezeichnet
Erweiterbarkeit:
reichlich
Stabilität:
ausgezeichnet
Bios:
detailiert konfigurierbar
Treiber
stabil
Pro:
günstig, bis 10x USB, 4x Sata
Kontra:
eSata suboptimal gelöst
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Aufgrund verschiedener Symptome nahm ich an, dass es Mainboard und Festplatte erwischt hatte, als ich nach meiner Reise heimkam und der PC nicht mehr funktionierte. Ich habe daher umgehend neue Teile gekauft und zwar bei Amazon.
Ich hatte immer schon ASRock Mainboards, denn diese sind gut und günstig und so steuerte ich auch gleich durch die ASRock Reihen und fand vorliegendes Modell für ca. 42 Euro. Andere Anbieter verkaufen es günstiger, aber bei Amazon kommt da kein Porto mehr drauf, daher rechnet es sich wieder. Dank Amazon Prime Testphase klingelte der Postbote auch schon am nächsten Tag.
Ich hatte sowieso vor, meinen Rechner aufzurüsten und ein anderes Board zu kaufen, daher wählte ich natürlich entsprechend nach den sowieso vorhandenen Wünschen: AM2-Sockel, mindestens 4x SATA II, eSata. Lan und Sound sollten natürlich auch vorhanden sein. Grafik onboard musste nicht sein, da ich ja eine extra Grafikkarte besitze.
ASRock ALiveXFire-eSATA2 R3.0
Im Lieferumfang ist neben dem gut verpackten Board das Handbuch, Schrauben, 2 Sata-Kabel, ein Sata-Stromadapter sowie zwei IDE Kabel (1 Floppy, 1 HDD), Treiber CD, das Rückblech sowie ein USB Bracket.
Ein paar technische Fakten:
Socket AM2 für AMD Phenom X4/X2, AMD Athlon 64/64X2/64FX/X2 und AMD Sepmron
Der Einbau ist nicht schwer, dauert nur seine Zeit. Das Board hat Standard ATX Größe und sollte damit in jeden herkömmlichen Tower passen. Im Gehäuse finden sich Abstandshalter, auf die man das Board auflegt und in den Haltern einschraubt. Da ich vorher schon ein ASRock hatte, musste ich die Halter auch nicht umsetzen, im neuen Gehäuse musste ich sie natürlich dann selber positionieren. Für das Anschliessen der kleinen Kabel von der Front empfiehlt sich jedoch das Anschliessen ausserhalb des Gehäuses, weil man so besser hantieren kann.
Das Handbuch zeigt mit Grafiken gut auf, welcher Stecker wie rum aufs Board muss, wenn man statt Blocksteckern von der Front Einzelstrippen geliefert bekommt. Sofern das Gehäuse gut gekennzeichnete Kabel hat, sollte es kein Problem sein, sie richtig zu verteilen. Mein neues Gehäuse ist da vorbildlich und liefert bei Audio und USB direkt Blockstecker, nur HDD, Power und Reset sind einzeln, lassen sich aber prima einordnen.
Auf der rechten unteren Ecke finden wir 4 USB Anschlüsse, die jeweils zwei USB Ports unterstützen. Hierfür ist das mitgelieferte Bracket gedacht. Das ist eine Blende für die Slots an der Rückseite mit zwei USB Ports, die mit dem Board verbunden wird. Neben den zwei fest verbauten USB Ports an der Rückseite stehen somit max 8 weitere USB Ports zur Verfügung. Ich habe direkt noch zwei solcher Brackets günstig bei Ebay nachgekauft und somit alle USB ausgenutzt. Nachteil: die Rückseitenslots für die evtl. PCI Karten sind jetzt natürlich so ziemlich besetzt und man hat 3 Kabel mehr, die quer vorm Board verlaufen. Hier unten ist auch der Anschluss für den Gehäusespeaker zu finden.
Direkt über den USB Steckplätzen finden wir die 4 farbig gekennzeichneten SATA II Anschlüsse. Rot, orange, schwarz und blau - 1,2,3 und 4. Die Systemplatte muss also auf Rot.
Oben mittig sitzt der Prozessor. Silbernen Hebel öffnen, Platine einlegen und festklemmen. Wärmeleitpaste drauf, Kühlkörper aufsetzen und festschnallen. Der Prozessorlüfter kann daneben auf dem Board angeschlossen werden. Rechts neben der CPU befinden sich die 4 RAM Slots. Je zwei gelbe und orangene, für Dual Channel muss man zwei identische RAM Riegel in die gleiche Farbe stopfen. Ich stecke also meine beiden 1GB Riegel in die gelben Slots und klippse sie fest. Gleich rechts drunter ist der IDE Anschluss, hier landet mein Brennerkabel. Der Anschluss unterstützt zwei IDE Geräte und so kann ich meine IDE Brenner weiterhin betreiben.
Ganz unten am Rand ist der Floppy-Anschluss und ich frage mich ernsthaft, warum man die noch draufbaut...Hand hoch, wer hat in den letzten 3 Jahren einen PC mit Floppy gekauft?! Darüber finden wir 3 PCI Steckplätze, die bei mir frei bleiben, ich habe keine Erweiterungskarten bisher. Darüber, mit dazwischen gelagerter Mainboardbatterie finden sich zwei PCI-Express Slots für Grafikkarten. Im oberen steckt eine Switch-karte, die drin bleiben muss, wenn man eine PCIe Karte nutzt, also in meinem Fall bleibt sie da. Möchte man zwei CrossFire Karten im verbund nutzen, entnimmt man den Switch und steckt die beiden Karten auf. Hat man zwei solche Karten installiert, wird dringend empfohlen, den auf dem Board befindlichen XFire Stromanschluss mit einem weiteren Festplattenstromkabel zu versorgen.
Um eSata an der Rückseite nutzen zu können, muss man die internen Sata Anschlüsse blockieren. Heisst: hinten sind zwei Sata-Konnektoren auf dem Board und erst wenn diese mit einem Sata-Anschluss unten rechts verbunden sind, sind sie aktiviert. Man kann also die teure eSata-Umverpackung sparen, und gleich interne Platten kaufen und reinsetzen, ausser man ist wirklich auf den Datentransport angewiesen. Ich finde das ungünstig gelöst, ich hätte mir 2 eigenständige eSata Anschlüsse gewünscht, die man zusätzlich nutzen kann, selbst wenn man die 4 internen schon belegt hat.
Am rückseitigen Panel finden wir von oben nach unten folgende Anschlüsse: PS/2 für Maus und Keyboard - hierfür ist ein Jumper auf dem Board, dieser steht werksseitig auf USB, so dass die PS/2 Anschlüsse nicht reagieren. Wer sowieso USB Geräte nutzt (es gibt ja kaum noch was anderes), muss also nichts ändern. Daneben einen Parallelport - fällt mir ehrlich auch nichts mehr ein, was heute noch damit verkauft wird. Wer allerdings noch einen alten Scanner oder Drucker hat, wird sich freuen, dass er ihn nicht wegwerfen muss. Darunter kommt der COM Port - für den ich auch keine Verwendung habe. Diesem folgen die eSata Stecker und drunter USB zusammen mit dem LAN-Eingang. Zum Schluss finden wir die 5 farbigen AUdio-Buchsen. Im Handbuch ist anschaulich erläutert, wie man sie einstöpselt, wenn man 2, 4 oder 6 Kanäle nutzt. Da ich nur Stereo habe, kommt mein Boxenstecker also in den Frontspeaker. Daneben noch das Mikro eingesteckt und es kann lostelefoniert werden.
Da das Board HD Audio hat, aber noch nicht alle Gehäuse Front-HDAudio unterstützen, sind weitere Hinweise gegeben. Die herkömmliche AC97 Audioleiste kam in meinem alten Gehäuse mit Einzelsteckern daher. Wie diese angeschlossen werden sollen, ist zwar Schritt für Schritt notiert im Buch, da aber die Beschriftungen auf meinem alten Gehäuse vollkommen irreführend und chaotisch waren, war es ein hoffnungsloses Unterfangen. Im neuen Gehäuse kam ein Blockstecker von vorn und damit war die Sache gegessen. Um bei AC97 die Frontleiste nutzen zu können, muss man im BIOS in den Erweiterten Einstellungen das Frontpanel von AUTO auf ENABLED stellen, es also gezwungen einschalten. Im Realtek-HD-Audiomanager, dem Windowscontrolpanel für die Soundkarte, muss die automatische Frontleistenerkennung abgeschaltet werden.
Bei diesen Dingen ergibt sich allerdings ein Stolperstein des Handbuchs. Abgesehen davon, dass hin und wieder Worte im Deutschen fehlen (die man sich meistens denken kann), wurden auch derartige Anweisungen übersetzt. Da steht also wörtlich Erweiterte Einstellungen, Automatisch und Aktiviert. Das BIOS aber ist und bleibt englisch und wartet mit Advanced Settings, auto und enabled auf. Ansonsten ist das Handbuch sehr hilfreich und beschreibt ausführlich den Einbau von RAM, Grafikkarten, Festplatten und CPU.
Zurück zum Board. Die Stromversorgung ist aufgeteilt. Links von der CPU ist der 20-Pin Anschluss, links oberhalb der 4Pin-ATX. Ganz unten kann noch ein Gehäuselüfter angeschlossen werden, dessen Umdrehungen dann vom Bios sowie auch von entsprechenden Programmen wie etwa Lavalys Everest, ausgelesen werden können.
Das BlechPanel für die Rückseite ist etwas widerspenstig. Beim Einsetzen des Boards stören die Klemmen an den Anschlüssen und wenn man zu sehr drückt, flutscht das Blech wieder raus. Man muss schon etwas fummeln, um es anzubringen. Ich wäre dafür, dass Standardboards auch wieder ein Standardfixblech bekommen, was in den Standardbereich eines Standardgehäuses passt.
Funktion
Das BIOS ist wie bei ASRock üblich das AMI-Bios. Es läßt sich mit einigen Englischkenntnissen intuitiv steuern und die entsprechende Anweisung zum Audio ist sofort auffindbar und kann einfach umgestellt werden. AUfgerufen wird es beim Bootvorgang mit F2. Zuerst musste ich die Startreihenfolge ändern, da ich zum Installieren den PC vom DVD Laufwerk booten musste. Auch das war simpel zu lösen. Viel mehr muss man als Normalsterblicher im BIOS gewöhnlich nicht tun, daher kann ich hier nicht mehr allzuviel erzählen. Ich übertakte meine Rechner nicht und halte mich entsprechend zu 99,99% auf der Windowsoberfläche auf.
Im Betrieb liegt das Board bei ungefährt 32 Grad Temperatur, die natürlich von den Umständen im Gehäuse abhängig ist. Ich habe einen recht kühl laufenden Prozessor und etliche Lüfter im Gehäuse, daher bleibt diese Temperatur recht konstant. Es muss schon brütende Hitze von 40 Grad draussen sein, dass sich das Board mal auf 36 Grad erwähnt; oder die Grafikkarte Höchstleistung abliefern, die dann locker selbst 70-80 Grad schmeisst. Die Shutdown-Temperatur des Prozessors liegt allerdings bei 65 Grad - da würde der Rechner dann runterfahren.
Im Gegensatz zu meinem alten Board streikt dieses hier nicht, wenn noch ein USB Laufwerk am Rechner hängt, er bootet ganz normal durch. Per Jumper kann die Weckfunktion über Tastatur aktiviert werden - man kann es aber auch im BIOS ausknipsen. Man kann damit den PC starten, in dem man einfach auf eine beliebige Taste drückt.
Bisher hatte ich immer NVidia-Chipsätze, dieses mal besitzt das Board AMD Crossfire und ATI Chipsätze, die eben die Unterstützung der Crossfire Karten ermöglichen. Meine aktuelle Grafikkarte ist eine NVidia-Geforce. Auf dem alten Board mit Nvidia Chipsatz stieg sie gern mal aus. Bei aufwendiger Fotobearbeitung kam es recht fix zu verzögerter Darstellung, das Problem habe ich jetzt nicht mehr. Erstaunlicherweise schienen sich die beiden NVidia Kollegen also nicht sonderlich gut zu vertragen...?! Ich weiss es nicht. Meine nächste Grafikkarte wird allerdings dann auch eine ATI sein, wenn auch keine Crossfire-Superduper.
Das Gigabit LAN funktioniert problemlos. Eine CD mit Treibern für LAN und Sound liegt anbei. Diese sind einfach zu installieren, einfach einlegen und den Hinweisen folgen, nachdem man ausgewählt hat, was man installieren möchte. Man mag mich steinigen, aber ich hab das Gefühl, der LAN Anschluss verarbeitet die Daten aus Internet und Netzwerk schneller als am alten Board. Ich muss beim Datenübertragen vom Laptop weniger lang warten und auch das Übertragungstempo im ICQ ist plötzlich höher, obwohl sich an den Internetleitungen selbst von mir und der Gegenpartei nichts geändert hat.
Der Realtek HD Audiomanager ist Bestandteil des Treibers und stellt ein Konfigurationspanel bereit. Hier kann man einige Einstellungen vornehmen wie Equalizer, Rausch- und Nachhallunterdrückung fürs Mikro, Raumumgebung auswählen für den Klang etcpp. Hier stellt man auch die automatische Erkennung des Frontpanels aus/ein oder ob sich die Boxen abschalten sollen, wenn man vorn etwas an den Ausgang anschliesst zb. Für Stereo gibts natürlich jetzt nicht mehr soviel rauszuholen, für Besitzer von 5.1 Boxensystemen sind die Einstellungen sicherlich wesentlich hilfreicher.
FAZIT
Ja, manch einer wartet noch auf viele viele Zahlen und Daten und Fakten....nicht bei mir. Ich bin ein durchschnittlicher PC User, mit vielleicht etwas erweitertem Grundwissen, aber kein PC Freak und schon gar kein Zahlenjongleur. Ich gebe die Erfahrungen wieder, die ich selber habe und die, wie ich hoffe, einem ebenfalls Normalanwender nützlich sind.
Das Board ist für seinen Preis sehr gut ausgestattet. Mit 4 internen SATAII Ports und Möglichkeit für bis zu 10 USB Anschlüssen, HD 5.1 Audio und der Unterstützung für extrem leistungsfähige Grafikkarten bietet das Board viel Leistung und Erweiterung für kleines Geld. Mir persönlich reicht der AMD Athlon X2 und DDR2-800 RAM völlig aus, ich benötige nicht wirklich Vierkernprozessoren und DDR3-RAM - nutze ich im Leben nicht aus.
Der Einbau ist wegen des Rückblechs etwas hakelig, die eSata Lösung ist etwas suboptimal, daher büßt das Board einen Stern ein. Das Preis/Leistungsverhältnis ist insgesamt trotzdem ordentlich und eine Empfehlung wert. Für das Geld bekommt man ein solides Board mit recht reichhaltigen Funktionen.
Pro: Ausstattung, Leistung, PREIS Kontra: Stromverbrauch im XFire Betrieb, nur ein IDE Strang, BIOS nicht aktuell
...Auf Grund meines, doch mittlerweile in die Jahre gekommenden und nicht mehr zeitgemäßen AMD Athlon XP 2400+ Systems, habe ich mir nun einen neuen PC zusammengestellt.
Konfiguration:
Herzstück des neuen Systems bildet das ASRock ALive XFire-e ...
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Pro: Kühl, leise und ausreichend flott. Kontra: nicht so flott wie die Intel Core Duo Prozessoren
...im Hintergrund eine Filmdatei umwandeln und gleichzeitig flüssig im Netz nach Informationen suchen und dabei noch an einer Staatsarbeit weiterarbeiten.
Die Auflagefläche (im Gegensatz zu meinen bisherigen Athlon XP) des Prozessors zum Kühler hat sich vergrößert was zu einer besseren Wärmeableitrung führt.
Der Prozessor unterstützt die Cool&Quiet Funktion: Wenn keine Leistrung erfordert wird, taktet sich der X2 herunter. Somit wird er nicht so warm und der Lüfter am Kühler muss sich nicht so schnell drehen, was wiederum zu einem angenehm leisen PC führt.
Der Prozessor lässt sich gefahr- und fast geräuschlos bis zum 4600+ übertakten (vergl. m. Bericht zum ASRock ALiveXFire-eSATA2).
Er bleibt relativ kühl (selbst unter Last als 4600+, also mit 2428MHz kaum auf 50°C und noch angenehm Leise drehenden Arctic Cooling Freezer 64 PRO).
CONTRA...
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