Günstiges, laufstabiles Mainboard
16.09.2003
Pro:
Günstig, stabil
Kontra:
Wenig Leistung
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
Kompatibilität:
Erweiterbarkeit:
Stabilität:
Bios:
Treiber
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 frielife
Über sich:
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Erfahrungsberichte:2
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 27 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Seit Februar 2003 bin ich im Besitz eines ASROCK K7VT2. Da ich schon etliche Markenboards in meinem PC verbaut habe und oftmals sehr enttäuscht war über die Instabilität der Komponenten in Zusammenarbeit mit diversen Betriebsystemen, habe ich mich dann dazu entschlossen, ein Mainboard zu erwerben das nur die nötigsten Komponenten enthält. Vor allem sollte es günstig sein, da ich nicht mehr bereit war, für eventuelle spätere Enttäuschung viel Geld zu bezahlen. Was bekommt man für sein Geld? Plattform: ATX CPU: Sockel A (462 Pin) für AMD Athlon, Athlon XP (bis 2600+), Duron Chipsatz: North Bridge: VIA KT266A, FSB200/266MHz RAM: 2 Slots DDR (PC1600/PC2100) max. 2GB, 2 Slots SDR (PC100/PC133) max. 2GB HDD: IDE1 und IDE2, ATA 133 (max. 4 Geräte) FDD: max. 2 Floppy-Laufwerke Audio: 2 Kanal AC´97 LAN: 10/100 Ethernet, unterstützt Wake-on-LAN (WOL) PCI: 5 Slots Spezifikation 2.1 AGP: 2x/4x Universal AGP-Slot USB: 4 USB 2.0 Ports on board, 1 Slot zur Aufrüstung mit 2 weiteren Ports IR: 1 Slot für Infrarot-Modul Tastatur/Maus: PS/2 Hardware Monitor: CPU Temperaturmessung; Messung der Gehäuseinnentemperatur; CPU Shutdown bei Überhitzung; Spannungsüberwachung: +12V, +5V, +3V, Vcore; Rotationskontrolle für CPU-Lüfter, Rotationskontrolle für Gehäuse-Lüfter
Ausstattung: Wie oben zu sehen, ist die Ausstattung auf das wesentliche beschränkt. Wobei das für einen Standart-PC völlig ausreichend ist. Für Leute die etwas knapp bei Kasse sind und beispielsweise noch RAM-Speicher Typ PC100/PC133 besitzen, können diesen auf dem K7VT2 weiterhin ohne Probleme verwenden. Allerdings ist dieser Speicher dann die absolute Bremse im System. Montage: Die Montage vollzieht sich ebenso einfach wie bei jedem anderen handelsüblichen Mainboard. Das einzige Problem verursachen eventuell die RAM-Speicher. Sie sind so platziert, das sie sich beim Einbau oben rechts auf der Platine befinden. Das kann je nach Gehäusegröße zu Platzproblemen mit IDE-Geräten (CD-ROM/DVD-ROM) führen. Besonders stark macht sich das beim Einbau von IDE-Wechselrahmen bemerkbar. Man sollte also bevor man IDE-Geräte befestigt, zuerst das Mainboard einschl. RAM-Speicher installieren. Nach einigem hin und her schieben, klappt es dann auch mit den Laufwerken.
Handbuch: Selten aber schön, das Handbuch hat sogar eine Anleitung in deutsch, kommt mir sehr entgegen. Es beherrscht eben nicht jeder die englische Sprache. Die Erläuterungen sind kurz und eindeutig. D.h. Jumper-Einstellung für die CPU-Taktung sind leicht zu erkennen ohne großes Rätselraten. Ebenso die Installation von Laufwerken, System-Panel, Audio und Lüftern. Für jeden Anschluss gibt es eine grafische Abbildung mit Eläuterung der einzelnen Kontakte. Was allerdings fehlt, ist eine Anleitung für BIOS-Einstellungen. Laufleistung: Nach meinen Erfahrungen (CPU: Athlon XP 2000+, RAM: DDR 266MHz Infineon 512MB), hatte ich nur sehr wenige System-Abstürze. Windows XP läuft bisher am stabilsten. Die schlechteste Erfahrung hatte ich mit Windows Me. Wobei ich davon ausgehe, das es trotz der richtigen Treiber am Betriebssystem lag. Zeitweise hatte ich als Alternative zu Windows Linux 8.1 installiert, was im Dauertest keine besonderen Probleme bereitete. Ich gehe mal davon aus, das die Abstürze unter Linux, Anwendungsfehler meinerseits waren.
BIOS: Das AMIBIOS ist klar strukturiert und übersichtlich. Nach einem Update auf Version 3.31a können CPU´s bis AMD Athlon XP 2600+ installiert werden. Aber wie schon gesagt, eine deutsche Anleitung wäre von Vorteil. Software: Eine CD mit Treibern für USB, LAN, Audio u.s.w. ist im Lieferumfang enthalten, vorwiegend für Microsoft Betriebsysteme (Win 9x, XP, 2000, Me, NT 4.0). LAN- und Audio-Treiber gibt es auch für Linux (RadHat, Mandrake, SUSE, Caldera). Desweiteren befinden sich auf der CD diverse Programme zur System-Überwachung.
Support: Auf der Webseite von ASROCK, die sehr übersichtlich gestaltet ist, können aktuelle Treiber heruntergeladen werden, ebenso aktuelle BIOS-Versionen. Fazit: Anwender die viel Leistung für Videoschnitt oder aufwendige Spiele benötigen, sollten auf andere leistungsstärkere Mainboards ausweichen. Für Anwender die vorwiegend Office-Anwendungen, Internet und weniger aufwendige Spiele installieren, sind mit dem Mainboard bestens bedient. Gute laufstabile Hardware für kleines Geld.
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16.09.2003 22:56
für büro-pc leistet das board allemal genug, habe es schon öfter verarbeitet. willkommen bei ciao
16.09.2003 22:50
Ein absolut Klasse 1. Bericht!!! Willkommen bei Ciao. »»» Liebe Grüße vom Mike alias Berger16 «««
16.09.2003 22:45
Wirklich hübscher Bericht.