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ASRock K8Upgrade-VM800

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ASRock K8Upgrade VM800

1  08.08.2008 (12.08.2008)

Pro:
Preiswert und zuverläßig man spart bis zu 50%

Kontra:
veraltet

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Handbuch/Dokumentation/Hilfe:

Kompatibilität:

Erweiterbarkeit:

Stabilität:

Bios:

Treiber

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bolle1301

Über sich: Leserunden (max. 30:30)

Mitglied seit:02.02.2008

Erfahrungsberichte:39

Vertrauende:48

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 433 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

K8 Upgrade series MB

Vorwort

Wer sich damals vor drei Jahren für ein AMD System entschieden hat, griff vernünftigerweise zu einem Athlon 64 System. Doch welches nehmen? Von den vielen Varianten in Sachen Cache, Stepping und Herstellungsverfahren einmal abgesehen gab es für den Athlon 64 zwei verschiedene Sockel: den Sockel 754 mit Single-Channel Speicher-Interface und den Sockel 939 mit Dual-Channel Speicher-Interface. Viele Kunden fragten sich damals, zu welchem Sockel sie greifen sollen. Der Sockel 754 ist billiger und es gibt mehr Prozessoren dafür, die Mainboards und Prozessoren für den Sockel 939 sind teurer, aber schneller.

Da ich ein Preisbewusster Käufer bin, suchte ich nach einem Board das möglicher weise beide Sockel beherbergt. Bei Norsk-IT Managenent & Consulting A/S wurde ich fündig. Für 38,45 Euro kaufte ich mir im September 2005 das K8 Upgrade series MB. Dieses Board kann mit einem Sockel 754 CPU oder einer Sockel 939 bestückt werden, in Form einer Steckkarte (Add-on ASRock 939CPU Board) Durch das K8 Upgrade series MB standen mir also alle Wege für ein Upgrade offen. Doch kann ein solches Mainboard die gleiche Leistung bringen, wie die "echten" Sockel 939 Boards? Ist es genauso stabil und kompatibel oder muss ich hier Abstriche machen? Diese Fragen hatten mich damals beschäftigt.

Die Notwendigkeit

Notwendig wurde diese Umrüstung weil mein alter PC es einfach nicht mehr schaffte mit vielen Anwendungen klar zu kommen. Eingebaut war damals ein sehr langsamer Duron 1200 des Sockels 462 mit 256 MB Arbeitsspeicher, aus heutige Sicht viel zu wenig an Arbeitsspeicher und Prozessorleistung, er war mir viel zu langsam.

Das K8 Upgrade series MB.

Das Layout ist sehr gewagt und die Vorgabe, zwei Sockel auf nur einem Board unterbringen zu wollen, treibt seltsame Blüten. Man sieht auf dem ersten Blick, dass dieses Board nicht viel Luft zum Atmen hat. Die Komponenten stehen doch recht zusammengepfercht beisammen. Allein der Chipsatz, der sich hinter den Jumpers und vor den Futre CPU Port drängt, ist ein Unikum. Der Sockel 754 stehen in der oberen Hälfte der Platine. Die RAM-Slot Pärchen stehen rechts neben den CPU Sockel, sie sind gut erreichbar. Der ATX- Netzteilanschluss ist am linken Plattenrand und der zusätzliche 12V Stecker für die CPU sind am oberen linken Eck der Platine nicht gerade am besten erreichbar, aber wenigstens müssen die Powerkabel nicht um den CPU-Kühler herum geführt werden. Die IDE-Anschlüsse sind an der linken Seite platziert, bzw. der Floppy direkt neben (!) die IDE- Anschlüsse gewandert.

Das Zubehör

Das Zubehör fällt bei diesem Board Standardmäßig aus. Eine ATX Panel, 2 SATA-Kabel, ein 80- adriges Ultra- ATA Flachband- Kabel und ein Stromadapterkabel für SATA-Festplatten und Handbuch + Treiber CD; nicht zu vergessen ein COM Port- Achschlusshalter, das ist alles.

Inbetriebnahme

Wichtig ist bei dem Board anzumerken, dass jeweils nur ein Sockel betrieben werden kann, also entweder mit einer Sockel 939 oder Sockel 754 CPU. Ein Betrieb mit beiden CPUs zugleich kann zu Schäden an der Hardware führen. Das Board kann also nicht für den Dual-Betrieb zweckentfremdet werden! Direkt neben der CPU sitzen die Spannungswandler. ASRock verwendet auch hier die bekannte 3 Phasen Lösung, die auch in angemessenen Abstand zueinander steht, um übermäßige Hitzeentwicklungen vorzubeugen. Nebenan befindet sich der ATX-Connector und der zusätzliche 12V Anschluss. Der VIA K8M800 Chipsatz besteht aus einer Single-Chip-Lösung, die Northbridge (AGP-Interface 8x/4x) und Southbridge beherbergt. ASRock verzichtet hier auf einen Aktivkühler und stattet das K8Upgrade VM800 Motherboard mit einem dezenten Passivkühler aus. Für den Kontakt mit der Außenwelt steht beim K8Upgrade VM800 Motherboard der LAN-802.3u von Realtek bereit, unterstützt Wake-On-LAN und die Signale des chipinternen 10/100 MBit Controllers nach außen führt. Auf einen Gigabit-Ethernet Controller muss das K8Upgrade VM800 Motherboard Kunde verzichten. Für den Klang des ASRock K8Upgrade VM800 steht 5.1 Kanal AC'97 Audio zur Verfügung. Die Anschlüsse für IDE und Floppy liegen im mittlern Teil der Platine. Probleme mit zu kurzen Kabeln könnten hier in Minni-Tower Gehäusen nicht geben, da die maximale Länge der 80-poligen IDE-Kabel bekanntlich auf 45 cm limitiert ist und das reicht bei dem kleinen Gehäuse völlig aus.

Raid

Raid bzw. SATA Besitzer kommen beim ASRock K8Upgrade VM800 ebenfalls auf ihre Kosten. Es stehen 2x Serial ATA 1.5Gb/s Connectors zur Verfügung, deren Controller RAID 0, 1 und JBOD beherrscht, oder 2x ATA 133/100/66 IDE Connectors (supports 4 x IDE devices).

ASRock liefert dem Anwender im Hardware-Monitoring Menü nur die wichtigsten Spannungen und Temperaturen, wie CPU- oder Mainboard-Temperatur, sowie die Umdrehungen des CPU Lüfters und die VCore. Spezielle Features wie etwa bei der großen Konzernschwester ASUS mit Q-Fan oder ähnliches werden nicht angeboten. Schade, bleibt dem mir damit als einzige Möglichkeit, Cool'n'Quiet zum akustischen Vorteil zu nutzen, einen temperaturgeregelten Kühler zu verbauen.

Nachdem man Cool'n'Quiet ordnungsgemäß konfiguriert hat, taktet die CPU im Leerlauf nur noch mit 1000 MHz statt mit 2200 MHz. Die Spannung allerdings bleibt mit gut 1,3 V zu hoch. Hier wären in der Praxis ca. 1,1 V üblich. ASRock nutzt damit das Sparpotenzial von C&Q nicht voll aus. Offen bleibt warum!

Der Audio- Controller

Selbst wenn unterschiedliche Platinen den gleichen Audio-Controller bzw. Codec verwenden, können die Resultate doch unterschiedlich ausfallen. Gerade die vom Hersteller verwendeten Bauteile sind nicht selten für eine gute oder auch schlechte Signalqualität verantwortlich. Des Öfteren kommen billigere Digital- Analog Wandler zum Einsatz. Natürlich spielt auch der verwendete Treiber eine nicht unerhebliche Rolle.

Unter dem Strich bin ich zufrieden mit dem verwendeten Onboard- Sound, der allen Ansprüchen "normaler" Anwender genügt.

Spiele

Für neue Spiele ist dieses Board nicht zu gebrauchen!! Selbst das schon in den Jahren gekommene Spiel Quake III Arena in niedrigen Auflösungen ist nicht Spiel bar. Bei höherer Auflösung ist natürlich wie immer die Grafikkarte der limitierende Faktor. Eingebaut habe ich damals eine GeForce FX 5200. Selbst die Vorspanne der allseits geliebten Spiele, wie Zoo Tycoon 2 oder "Die Siedler" wackeln von einer Szene zur nächsten, einfach krauen voll. Wem es noch interessiert, als CPU wurde von mir ein AMD Ahlon 64 3400+ mit 2,2GHz, ein 1 GB 400 Arbeitsspeicher eingebaut.


Fazit

Da ich dieses System bis heute nicht weiter aufgerüstet habe, ist es hoffnungslos veraltet und wird dem nächst abgeschrieben und durch ein neues System ersetzt.
Die Zeit ist für dieses Board abgelaufen. Ein gewagtes Design mit zwei CPU-Sockeln für 754 und 939 Pins ist ein mutiger Schritt. Es war ein Versuch. Wer noch so ein System besitzt sollte so langsam ans Aufrüsten denken. Wer aber freute am Basteln hat sollte hier noch mal zu schlagen. Ich vergebe für dieses Board noch einen Stern.

Ich bedanke mich für s lesen kommentieren und bewerten Gruß Bolle
Bilder von ASRock K8Upgrade-VM800
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Wolle_K

Wolle_K

14.12.2011 17:42

***bh***

AnnaHaeberle

AnnaHaeberle

04.11.2011 22:43

BH

Trisa

Trisa

16.06.2011 01:00

Irgendwie so ähnlich heisst das in meinem Rechner auch.... aber ich hab so gar keine Ahnung davon, deshalb muss ich deinen Worten quasi blind vertrauen ;-)

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