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- Ebenfalls muss von einem Lehrer eine schriftliche Empfehlung in Englisch, an ASSIST, für den Bewerber geschrieben werden.
- Die Bewerber sollen mindestens 15 aber auch höchstens 18 Jahre während ihres Aufenthaltes in den USA sein. Die Jahrgangsstufe „Elf“ ist nach Ansicht ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von pekru über ASSIST, Schüleraustausch 30.09.2002
Produktbewertung des Autors:
Betreuung Vorbereitung:
ausgezeichnet
Betreuung vor Ort:
ausgezeichnet
Kosten des Austauschprogrammes:
sehr teuer
Pro:
eine wirkliche Chance, die es lohnt zu versuchen
Kontra:
ohne Stipendium nur schwer umzusetzen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Bitte, haltet mich nicht für einen Angeber. Aber wenn ein Vater ein paar Worte über seine Tochter und ihre Ambitionen schreibt, kann es schon mal vorkommen, dass er dabei ins Schwärmen kommt. Vor allen Dingen, wenn sie so gut gerät, wie es die meine tut.
Seit etwa einem halben Jahr entwickelt Jana besondere Aktivitäten. Nicht, dass sie in der Schule Schwierigkeiten hätte, nein das Gegenteil ist der Fall. Wie mir ihre Lehrer berichten, ist sie leistungsmäßig mit in der Klassenspitze und ihr soziales Verhalten lässt keine Wünsche offen. Sie trägt die Klasse mit (sagen die Lehrer)!
Ihr letztes Zeugnis in 2001 war im Durchschnitt „Gut“, und ich als Vater war stolz und zufrieden. Ihr Freundeskreis ist groß, und wie mir meine „Exfrau“ berichtet, ist ihr Haus immer voll. Was will man mehr?
In den ersten Monaten dieses Jahres begann auch für mich eine aufregende Zeit. Jana legte ein Verhalten an den Tag, dass ich bisher nicht von ihr kannte. Vor jeder Klassenarbeit, sie war damals in der „Neun“ im Gymnasium, legte sie noch mal „Sonderschichten“ um zu lernen ein. Auf das Ergebnis derselben wartete sie dann hektisch und skeptisch. Glaubte sich an Fehler zu erinnern, die sie tatsächlich gar nicht gemacht hatte, und bibberte dann tagelang vor sich hin, ob sie wohl trotzdem eine gute Note bekommen würde.
Hier war ein „ernstes“ Gespräch zwischen Vater und Tochter angebracht! Dabei ließ sie es dann heraus. Jana will für ein Schuljahr in die USA und braucht dafür einen guten Notendurchschnitt im nächsten Zeugnis. Besser als „Gut“ würde dabei hilfreich sein!
Langer Rede kurzer Sinn, in der Schule wurden die Schülern der neunten Klassen auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, die „Elf“ ab Oktober 2003, für ein Jahr in den USA, mit dem Austauschprogramm ASSIST zu absolvieren. Wer würde das nicht wollen?
Bevor das aber Wirklichkeit werden kann, hat ASSIST den Schweiß gesetzt. Das heißt, die Bewerber müssen gewisse Voraussetzungen erfüllen, um auch nur in die nähere Auswahl zu kommen, den jährlich werden nur etwa neunzig Schüler von ASSIST aus ganz Deutschland für dieses Programm ausgewählt.
Voraussetzungen für das Auswahlverfahren
- Die Zeugnisse der beiden letzten Schulhalbjahre (aha!) müssen vorgelegt werden. Aufgrund der hohen Anforderungen an die Stipendiaten muss aus diesen erkennbar sein, dass sich die Bewerber im oberen schulischen Leistungsdrittel bewegen. - Die ausserschulischen Aktivitäten in Qualität und Umfang, wobei Neigungen und Engagement gefragt sind. - Ein „multiple choice Test“ von ca. 90 Minuten, in dem Fragen über die Erfassung von Zusammenhängen nach einem Tonbandbericht in Englisch angekreuzt werden sollen. - Ein „personal Essay“ von maximal 1500 Wörtern, dass über Familie, Schule, Freunde, Hobbies und Zukunftserwartungen Auskunft gibt. - Je ein Interview in einer Gruppe von vier Bewerbern als auch allein, von jeweils ca. fünfzig Minuten. - Letztlich ein klar gegliederter chronologischer Lebenslauf in Englisch. - Ebenfalls muss von einem Lehrer eine schriftliche Empfehlung in Englisch, an ASSIST, für den Bewerber geschrieben werden. - Die Bewerber sollen mindestens 15 aber auch höchstens 18 Jahre während ihres Aufenthaltes in den USA sein. Die Jahrgangsstufe „Elf“ ist nach Ansicht von ASSIST dafür am besten geeignet.
Das Auswahlverfahren
Das Auswahlverfahren ist dreistufig gegliedert: - Alle bis zum 30. November eingegangenen Bewerbungen werden auf die Minimalanforderungen überprüft. Schon hier kann es zu ersten Ablehnungen kommen. - Sollte die erste Stufe geschafft sein, finden im Januar 2003 der Test und die Interviews statt. Sie werden von Vertretern von ASSIST Deutschland und USA durchgeführt. - Die endgültige Entscheidung wird in den USA bei ASSIST aufgrund eines Gesamtgutachtens erstellt.
Sollte Jana dieses Verfahren erfolgreich absolvieren, wird ihr ca. vier Wochen danach die endgültige Entscheidung mitgeteilt. Dann wird sie auch erfahren, ob sie bei einer Familie oder in einem Internat leben wird und in welchem Staat, welcher Stadt ihre Schule sein wird.
Stipendium oder nicht?
Die Kosten für das Jahr in den USA belaufen sich einschließlich Unterbringung und Verpflegung auf die stolze Summe von mindestens 18000 bis etwa maximal 28000 USD. Das hängt wohl von der jeweiligen High School ab. Deshalb bietet ASSIST für besonders qualifizierte Bewerber ein Vollstipendium an. Für diese sind dann immer noch die ASSIST Programmkosten von zur Zeit 4650 USD zu zahlen. Aber auch ein Teilstipendium von insgesamt 14600 USD Gesamtkosten ist möglich (puh!). Immer kommt jedoch noch Taschengeld (ein Mädel von 16 Jahren kann ja in der Ferne nicht mittellos sein) dazu.
Da ich kein Krösus bin, ohne Stipendium wird es nicht gehen, so sehr ich Jana auch das Jahr in den USA und die damit verbundenen Erkenntnisse gönne.
Die Voraussetzungen für ihre Bewerbung hat Jana zielstrebig erledigt, Versetzungszeugnis 1,8 Durchschnitt! Noch in dieser Woche werden sie abgeschickt.
Wie geht es danach weiter?
Bei ASSIST geht man davon aus, die Erfahrungen scheinen es auch zu bestätigen, dass Schüler nach dem Aufenthalt die „Elf“ hier nicht „nachholen“ müssen. Normalerweise gehen die Auslandsschüler in ihre alten Klassen zurück, um ihr Abitur gemeinsam mit ihnen zu machen.
Was ist ASSIST?
ASSIST bestand 1999 schon seit dreißig Jahren. In dieser Zeit wurden ca. 2600 Stipendien, 1700 allein aus Deutschland, vermittelt. Die Hauptaufgabe sehen sie in der „Vermittlung von Freundschaft und Verständnis unter den Völkern der Welt“ (ASSIST Philosophie). Dabei sollen Schüler, die leistungsstark, weltoffen und begeisterungsfähig sind gefördert werden. Dabei steht der Wunsch dahinter, Jugendlichen aus verschiedenen Ländern in Kontakt mit amerikanischen Jugendlichen zu bringen.
ASSIST steht für A-merican S-econdary S-chools for I-nternational S-tudents and T-eachers. Das ausführliche Programm, das Jana aus der Schule mitgebracht hat, macht einen guten Eindruck. Neben allem Spaß macht es deutlich, dass ein Jahr voller Aktivitäten und Arbeit vor ihr liegen werden. Ein besonderer Informationsabend findet in dieser Woche für uns Eltern statt. Janas Gymnasium hat mit ASSIST gute Erfahrungen gemacht.
Jetzt hoffen wir, dass es so klappt, wie wir uns das wünschen! Obwohl, ein ganzes Jahr von uns getrennt? Da wird wohl ein USA-Besuch für mich fällig!
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Ein Skandal Bewertung für ASSIST, Schüleraustauschvon
sicko2001
Pro: Nichts! Kontra: Alles!
Ein Skandal
Alles fing so schön an, nach der Bewerbung durch ein persönliches essay wurde ich zum interview geladen und bekam einige wochen später die bestätigung über den erhalt eines halbstipendiums. Ich muss sagen dass diese Tests wirklich sehr einf ...
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Pro: Nur exzellente private Highschools, deshalb KEIN WIEDERHOLEN der 11. Klasse in D., Voll- und Teilstipendien, herausragendes akademisches Programm an allen Partnerschulen, nicht vergleichbar mit anderen Austauschprogrammen - Infos anfordern! Kontra: insbesondere die ersten Monate sind äußerst anstrengend, Arbeitspensum meist deutlich höher als an deutschen Schulen
Assist ist eine gemeinnützige Austauschorganisation, die ausschließlich Schüler an private Highschools in die USA schickt. Die meisten Schulen (ca. 90%) sind dabei sog. Boarding Schools - man sollte sich auf keinen Fall von der deutschen Übersetzung "Inte ...
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Pro: Man bekommt viel zu sehen!! Kontra: Teuer und man vermisst die liebgewonnenen Freunde!
Und hier ist er, der Teil Nr. 6!!! Heute in der Exchange Soap: "Der Abschied."
In den vorherigen Teilen, habe ich euch ja nun schon berichtet was ich so das ganze Jahr lang getrieben habe. Ich war die ganze Zeit mit den verschiedensten Sachen beschäft ...
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Schüleraustausche ob nun nach Italien, USA oder Polen sind immer wieder was besonderes. Man lernt das Land dort kennen, nette Leute die Schule an der die Schüler sind und die Umgebung der Stadt. Ich selber habe in der 8ten klasse an einem Austausch nach I ...
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Pro: Perfekte, zuverlässige Organisation Kontra: immer noch hoher Preis
Wer mit dem Gedanken spielt, ein Jahr in den USA zu verbringen- meist wird dies in der Jgst. 11 getan, sollte sich nicht für eine Organisation entscheiden, bevor er sich nicht mit ASSIST beschäftigt hat. Dies Organisation sitzt in Köln und schickt jedes J ...
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