Erfahrungsbericht über

ASUS V 8200T2 Deluxe

Gesamtbewertung (8): Gesamtbewertung ASUS V 8200T2 Deluxe

 

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Es rasen die Polygone und Texturen

5  29.01.2002

Pro:
sehr schnell, DX8 Support, relativ günstig

Kontra:
geringe Core und Speicher Taktung

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

3D-Beschleunigung:

Installation

Kompatibilität:

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ReneS74

Über sich:

Mitglied seit:01.01.1970

Erfahrungsberichte:155

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 113 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Bei der Wahl einer neuen nvidia Geforce 3 Grafikkarte hatte ich die Wahl zwischen 3 verschiedenen Modellen. Die „klassische“ Geforce 3 und den beiden neuen Titanium Modellen Ti200 und Ti500. Da die klassische Geforce 3 schon jetzt ein Auslaufmodell ist habe ich nur zwischen der Ti200 und Ti500 gewählt.

Wo liegt der Unterschied zwischen den beiden Karten? Zu nennen sind im Grunde lediglich zwei Unterschiede, die sich allerdings enorm auf die Performance auswirken: Die Ti 500 hat einen Core Takt von 240 MHz und einen Speichertakt von 500 MHz. Ein paar MHz mehr oder weniger ist immer abhängig vom Grafikkartenmodell, einige halten sich nicht exakt an den Vorgaben von nvidia. Die Ti200 Variante kommt mit einem Core von 175 MHz und einem Speichertakt von 400 MHz daher.

Das im Preis ein sehr deutlicher Unterschied zwischen den beiden Karten herrscht, habe ich mich letztlich für das Ti200 Modell entschieden. Immerhin hat das Ti200 Modell reichlich „Luft“ zum Übertakten. Mit Hilfe von Tweak Programmen wie RivaTuner kann man sehr leicht die MHz nach oben schrauben. Generell sollte man damit aber vorsichtig sein, denn es kann im schlimmsten Fall zum Tod der Karte führen. Bei mir läuft ein Takt von 220 MHz Core und 460 MHz Speichertakt sehr stabil und damit kommt man schon sehr nahe einer Ti500 heran.


-= Was bekommt man =-

Ich habe für die ASUS Geforce V8200 Ti200 220 Euro bezahlt. Sie kommt in einem hübschen und recht groß dimensionierten Karton daher. In ihr befindet sich neben der Grafikkarte ein Handbuch, eine Treiber CD und Utility CD, einen DVD Player sowie die Spiele Sacrafice, Messiah und Star Trek New Worlds.


-= Installation =-

Eine neue Grafikkarte zu installieren gehört zu den einfacheren PC Umbauten, wenn man das Wort „Umbau“ hier überhaupt nennen will. Es empfiehlt sich vorher, unter Windows die Grafikkarte zu deinstallieren und lediglich mit einem VGA kompatiblen Device zu booten, egal wenn es 640x480x16 Farben sind. Danach PC ausschalten und die Grafikkarte tauschen. Das hat den Vorteil, dass jede Karte mit dem popeligen VGA Treiber zurecht kommen. Lässt man den alten Treiber drin und wechselt, kann man evtl. etwas mehr Ärger bekommen. Lieber auf Nummer sicher gehen.

Danach lediglich die Installations-CD einlegen und man kann neben den ASUS Treiber auch gleich noch einige Utilities mit installieren.

Neue Updates bekommt man entweder von ASUS -> http://www.asuscom.de oder man benutzt die nvidia Referenztreiber, die man unter http://www.nvidia.com downloaden kann. Diese Referenztreiber funktionieren mit jeder Geforce und älteren TNT Karten, egal von welchem Hersteller.

Ich benutzte immer den Referenztreiber, der z.Z. in der Version 23.11 vorliegt für alle Windows Systeme.


-= Features der Geforce 3 Ti200 =-

Im Gegensatz zur Geforce 2 kann die Geforce 3 Reihe – egal welches Modell – mit einigen sinnvollen und hoffnungsvollen Neuheiten aufwarten. So gibt es eine programmierbare nfiniteFX™ Engine und eine Vertex und Pixel Shader Einheit. Die HRAA Funktion bietet eine hochauflösende AntiAliasing Funktion, besser bekannt durch Kantenglättung. Dadurch sehen auch niedrigere Auflösungen sehr schön aus, da man die unangenehmen „Treppen“ zwischen Übergängen und Schrägungen nicht mehr so sehr wahrnimmt.

Leider werden diese Funktionen noch nicht von vielen Spielen unterstützt. Das Benchmarkprogramm 3DMARK 2001 von MadOnion.Com sei jedem Geforce 3 Besitzer ans Herz gelegt, denn der Nature Test funktioniert erst ab einer Geforce 3 und sieht grafisch sehr beeindruckend aus. Aber auch Spiele wie Aquanox und Comanche 4 machen schon Gebrauch dieser Grafikkarte. Schaut euch z.B. mal die Wassereffekte bei Comanche 4 bei einer Geforce 3 an... dann wisst ihr, was ich meine. Bilder sind manchmal doch besser als zu viele Worte.

Die Karte hat einen RAMDAC von 350MHz und erlaubt sehr hohe Auflösungen und Wiederholraten, die fast jedem 17 und 19 Zoll Monitor töten könnten.

Der 64MB DDR RAM Speicher ist mittlerweile Standard in der gehobenen Klasse. Ich behaupte einfach mal, dass man bei den aktuellen Spielehits keinen Unterschied zu 32MB Varianten spüren wird, aber was nicht ist kann ja noch kommen. Außerdem sind 32MB Varianten nicht erhältlich. Die Karte schafft beachtliche 7.4 GB Datendurchsatz pro Sekunde. Wer glaubt, mehr braucht kein Mensch, der irrt: Erhöht man die Speicherwerte um einige MHz, steigen sofort die Benchmarkwerte an. Die noch schnellere Ti500 profitiert auch nur von schnellerem Speicher und dem höheren Core Takt.

-= Meine Empfehlung =-

Ich halte von Anti Aliasing nicht sonderlich viel. Es sieht zwar etwas besser aus, kostet aber leider immer noch deutlich Performance.

Eine andere Möglichkeit, für wenig Performanceverluste die Grafikqualität zu steigern, wird leider kaum im Internet erwähnt oder beachtet: Mit Hilfe von Tweakprogrammen kann man die Antisotrophishe Texturfilterung Einstellen. Stellt man diesen Option bei einer Geforce 3 auf den Wert 8, vermindert sich die Leistung maximal um 10 Prozent, allerdings hat dies einen großen Vorteil: Die Texturen die man sehen kann sind selbst in weiter Ferne noch sehr scharf und nicht verwaschen! Sehr auffällig z.B. bei 3D Shootern: Um einen herum sind die Texturen sehr klar und scharf und etwas weiter weg – wie mit einem Zirkel gezogen – werden die Texturen etwas verschwommener. Mit Hilfe dieser Option kann man nun bis ins Detail die Schärfe beibehalten. Optisch sieht das um einiges besser aus. Und wenn man ohnehin genug Power hat, kann man auf einige unbenötigte FPS auch verzichten. Zu erwähnen noch, dass man diese Einstellung „on the fly“ ändern kann, ohne Windows neu starten zu müssen. Ruckelt es in einem Spiel dennoch, einfach abschalten und Spiel neu laden. Mehr gehört nicht dazu.


-= Fazit =-

Ich bin mit meiner Geforce 3 Ti200 sehr zufrieden. Die Karte ist um einiges billiger als die Ti500 Variante und lässt sich auf Wunsch noch sehr gut übertakten. Ich würde fast behaupten, diese Karte lässt sich von allen Geforce Karten noch am besten übertakten, denn bis auf wenige 0,2 Nanosekunden ist sie dem großen Bruder sehr ähnlich. Bei entsprechender Kühlung und maßvollen MHz Erhöhungen bekommt ihr ein wahres Grafikgeschoss.

Ich betreibe die Karte dennoch im Dauerbetrieb mit der Standard Taktung, denn im Zusammenspiel mit einem XP 1800+ habe ich noch ausreichend Reserven.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
The_Exe

The_Exe

10.02.2002 04:37

ich habe mir eine noname variante der TI 200 gekauft und bin auch voll zufrieden ;)

Cyriel

Cyriel

09.02.2002 19:14

Fehlt mir nur noch das Geld um die KArte zu kaufen!! Sehr fachkundiger Bericht!!

neitschal

neitschal

05.02.2002 12:45

Toller Bericht. Die Grafikkarte selbst ist auch ihren Preis wert. mfg neitschal

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