ASUS ist die Nummer 1 unter den Mainboard-Herstellern. Das Unternehmen produziert derzeit Mainboards, Add-on-Karten, CD-ROM-Laufwerke, Notebooks und Server-Lösungen. Aufgrund der... mehr
Motherboard - ATX - ATX - AMD 970 - Socket AM3+ - Soundkarte - kompatibel mit: Phenom II X6, Athlon II X3, Phenom II X2, Athlon II X2, Phenom II X3, Athlon II X4, Athlon II, Phenom II X4, Sempron
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Erfahrungsbericht von LonelyWulf über ASUS A8N-VM CSM 23.01.2008
Produktbewertung des Autors:
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:
gut
Kompatibilität:
mittelmäßig
Erweiterbarkeit:
zu wenig
Stabilität:
ausgezeichnet
Bios:
detailiert konfigurierbar
Treiber
ideal
Pro:
zuverlässig, praktisch ein komplettes System on board, Asus - Qualität, Layout
Kontra:
veralteter 939 - Sockel, nicht SLI - fähig
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ja ja, so funktioniert das heute in der Wirtschaft. Ist der Prozessor eines ansonsten vollkommen intakten alten PCs defekt, lohnt sich die Reparatur nicht mehr. Ein neuer Prozessor, die Arbeit, das Gerät steht nicht zur Verfügung, das ist es nicht wert. Da schmeißen wir das alte Ding doch weg und kaufen uns lieber für den dreifachen Preis ein neues Gerät… oder noch besser, wir finden einen Trottel, dem wir unseren unbrauchbaren Elektronikmüll verkaufen können. Gestatten, Trottel, ich habe meiner Firma die HP Pavilon Workstation abgekauft, in dem dieses Mainboard steckte. Der gesamte PC, eben nur ohne CPU dafür aber mit dem ASUS Board kostete mich ca. 80 Euro.
Kaufgrund und Nutzung
Warum ich mich in die furchbaren Unkosten gestürzt habe? Nun, ich plante mir ein kleines Media Center zusammenzubauen. Soll heißen, ich benötigte eine Grafikkarte, eine LAN-Karte, Soundkarte und Mainboard und Prozessor und das alles möglichst auf einer Platine. All diese Kriterien erfüllt das ASUS A8N VM CSM. Das Board samt Grafikkarte on Board hat bei mir hauptsächlich die Aufgabe DVDs und komprimierte Filme bis zu einer Auflösung von 720i HD (1280 x 720 Px.) wiederzugeben. Das kann ein guter DVD-Player zwar auch, jedoch habe ich viele Mediendateien in recht exotischen Formaten und Codecs vorliegen und es gibt einfach kein DVD-Player der Formate wie Matroska oder Codecs wie h.264 oder A52 erkennt. Diese Entwicklung hat die Industrie bisher gänzlich verschlafen. Kurzum, wie suchen ein Platzsparwunder, dass nicht gerade die größte Performance liefern muss. Aber klein muss es eben sein.
Aufbau
Das Mainboard ist im Formfaktor µ-ATX erhältlich (Maße 245 x 245 mm) und ist somit perfekt für platzsparende PCs wie etwa Barebone-Lösungen geeignet. Natürlich auch, da das Board fast alles on Board hat, was ein PC zum "leben" benötigt.
Nordbrücke (NVidia GeForce 6150)
An der Northbridge befindet sich die GPU NVidia 6150. Selbstverständlich ist der Grafikkern noch nicht DirectX 10 fähig, aber das kann man von einem zwei Jahre alten Board auch kaum erwarten. Wichtig ist mir da eher der Dual VGA Ausgang (DVI und RGB), der es ermöglich sowohl LCD-Gerätschaften (TV und Monitor) zu bedienen, wie auch normale Röhrengerät über SVHS. Im Grund genommen habe ich mir das Board hauptsächlich wegen diesen Anschlussmöglichkeiten gekauft. Zum Glück funktioniert dies schon einmal reibungslos. Auch verfügt die GeForce 6150 GPU über einen TV Encoder, der bei HD Filmen auch dringend notwendig ist. Zumindest holpert mein Bild auf dem Fernseher schon sehr stark vor sich hin, wenn ich die Funktion im Bios ausschalte. On Board Grafikkerne haben eben ihre Grenzen und sind daher ganz sicher nicht für Zocker geeignet, aber für mich, der damit nur Filme abspielen möchte reicht dies vollkommen aus. Auch für Menschen, die den PC nur für Word, Excel und Co. benötigen reiucht die GeForce 6150 im Grunde genommen aus. Obwohl ich mir überlege, wenn sich das Full HD (1080i) durchsetzt, auf eine PCIe-Grafikkarte zu setzen. Man merkt schon, mit 720i Filmen ist das Maximum ziemlich erreicht.
Die GPU wird übrigens passiv gekühlt, womit schon einmal ein Kühler weniger auf dem kleinen µ-ATX Board Platz finden muss. Kaum erwähnenswert ist, dass MPEG-2 (notwendig für DVDs) und HD unterstützt werden. Es handelt sich im Übrigen um eine PCIe Architektur (1x16).
Südbrücke (NVidia nForce 430)
Die Southbridge bietet ein Gigabit LAN und einen S-ATA 2 Kontroller, der dafür sorgt, dass man vier Geräte anschließen kann. Aber das sollte man von ASUS auch erwartet werden können. Auch wenn es sich um ein älteres Board handelt.
Die LAN Verbindung kann mittels einer von NVidia entwickelten Firewall (ActiveArmor) geschützt werden. Nun, ich habe sie aktiviert, allerdings merke ich da keinen großen Unterschied, wenn ich von meinem PC auf das Mediacenter mit dem ASUS-Board zugreife. Solange die Firewall nicht stört, ist ja alles in Ordnung.
Das "Media Shield Management" sorgt dafür, dass Festplatten in all möglichen Varianten des RAID-Systems betrieben werden können (0; 1; 0+1; 5). Da ich allerdings nur eine kleine einsame verlassene IDE-Platte im System verbaut habe, kann ich dazu nicht viel sagen.
Sound on board
Gott sei Dank dieses Mal kein AC'97, wie ich es bei meinem letzten Versuch eines Media Centers auf einem MSI Board erleben musste. Nein, Asus ist eben Asus und das beinhaltet Qualität. So setzt Asus auf SoundMAX HD und das hört sich richtig gut an und für meine vielleicht etwas veraltete 6 Kanal Surround-Anlage vollkommen ausreichend. Mehr als sechs Kanäle sind übrigens durch den verwendeten Codec (A1986A) nicht möglich, aber mich stört das nicht im Geringsten. Man hört kein Knacken, kein Rauschen nichts und mehr verlange ich hier auch nicht.
zu den Speicherbänken
Angesichts dessen, dass die GeForce 6150 natürlich am RAM-Speicher bedient, war es mir wichtig, dass die vier DIMM-Speicherbänke (184-pin) wenigstens im Dualchannel-Betrieb laufen können. Dies ist der Fall. Zur Zeit betreibe ich das Media Center mit 4x 512 MB DDR400-Speicher. Bin da eben günstig herangekommen. Nebenbei bemerkt ist bei dem Board auch bei DDR400 Schluss mit lustig, das ist für heutige Systeme ohne Frage nicht mehr so recht zeitgemäß. Die Speicherbänke können maximal mit 4x 1 GB Riegeln ausgestattet werden. Jedoch sollte man bei DDR400-Riegel darauf achten, eine aktuellere Version des BIOS auf dem Board zu haben. Wie ich in einem Testbericht gelesen habe, gab es bei den ersten Versionen Probleme während DDR333-Riegel ganz normal liefen.
der CPU-Sockel
Sicherlich, mit einem 939-Sockel kommt man heute nicht weit und ich hätte mir das Board sicherlich auch nicht gekauft, wenn ich nicht noch einen passenden Prozessor dafür gehabt hätte. Jedenfalls eignet sich das Board für folgende Prozessortypen:
Athlon 64FX
Athlon 64 X2
Athlon 64
Mein Board hat es mit dem Athlon 64 3400+ (2,2 GHz) zu tun und ich muss sagen, damit kommt das Board gut zurecht. Zumindest habe ich weder Abstürze, noch Probleme mit der Temperatur. Die Mainboard Temperatur schwankt bei mir ohne Auslastung zwischen 35 - 38 Grad. Dennoch, wer heute ein AMD-System kauft, wird normalerweise sicherlich auf ein Board mit dem AM2/AM2+ Sockel zurückgreifen wollen.
Anschlüsse
Im Grunde genommen sollte jeder genug Anschlüsse für seine Gerätschaften finden. Nebst 4 S-ATA II Anschlüssen und den obligatorischen zwei IDE-Bussen gibt es auch noch einen Firewireanschluss. Hinzu kommen 8 USB 2.0 Anschlüsse… also normalerweise ist das genug für Jeden und für ein Media Center ohnehin. Des Weiteren haben wir zwei PS/2 Anschlüsse für Maus und Keyboard, sowie COM1 und LPT1 für veraltete Drucker. Man hat an alles gedacht. Es gibt einen 16x PCIe-Slot, das Board ist leider nicht SLI-fähig. Aber das kann man ohnehin nicht erwarten.
allgemeiner Aufbau
Das Anstöpseln des Kabelbaums der PSU an sich ist nicht gerade einer meiner liebsten Aufgaben, aber selbst meine technisch äußerst unbegabten Hände haben es dank der äußerst gut organisierten Anordnungen der Features geschafft das Monstrum zum Leben zu erwecken. Hilfreich war dabei, dass das Mainboard äußerst gut beschriftet ist, so dass erfahrene PC-Operateure auch ohne Handbuch schon ziemlich weit kommen. Die Anschlüsse wie IDE, die Spannungen für die Lüfter und S-ATA sind im Übrigens so am Board verteilt, dass ich keine Probleme hatte die Kabel am Gehäuse entlang zu führen. So wird das Kabelchaos beherrschbar und das "Spinnennetz" im Rechner entfällt. Im Übrigens sind die drei Haupthitzequellen auf dem Mainboard (Northbridge, CPU und PCIe-Slot) weit genug voneinander entfernt, um sich nicht gegenseitig hoch zu erhitzen. Kurzum, das Layout von Asus ist spitze!
BIOS (Version 1001) / Overclocking
Ich muss zugeben, ich gehöre nicht zu den Menschen, die ihrem CPU oder den Speichern gern einen frühen Tod durch Overclocking bescheren. Da wäre ich aber auch mit diesem Board schlecht beraten, da die Möglichkeiten zum Übertackten doch rechts Mangelware sind. So kann man zwar die Busfrequenzen ändern, jedoch nicht den Multiplikator. Sorry, mehr weiß ich zu dem Sachgebiet nicht und Erfahrungswert kann ich an dieser Stelle leider auch keine liefern. Ich bin der "auto" Das BIOS an sich ist sehr logisch aufgebaut und in sinnvolle Untermenüs gegliedert. Je nach Menüpunkt wird rechts eine passende Erklärung in Englisch gegeben. Sprich das BIOS ist recht laienfreundlich, was mich nun wieder ganz besonders anspricht. Ich nutze das BIOS im Prinzip nur, wenn etwas schief läuft oder die Temperaturmessung Anlass zur Sorge gibt. Im Übrigen wurden alle angeschlossenen Laufwerke von mir korrekt erkannt, allerdings habe ich auch keine exotischen Geräte angeschlossen.
Fazit
Wie ihr lest, bin ich mit dem Board im Grunde rundherum zufrieden, auch wenn ich das Board nicht im üblichen Sinne nutze. Für einen Anwender-PC gibt es sicherlich besser Board, vor allem mit einem anderen Sockel. Aber für ein 939 Board liefert ASUS eine Menge und da kann man nicht meckern. Das Board hat mir bisher keinerlei Probleme beschert. Die Verkaufspreise in Deutschland pendeln je nach Anbieter zwischen 40 und 50 Euro, bei eBay sind auch niedrigere Preise möglich. ADDITIONAL (Produkthomepage mit Spezifikationen, Treiber und Data-Sheet): http://www.asus.de/products.aspx?l1=3&l2=15&l3=210
Pro: Sehr schnell + Exzellentes Overclocking Potential + Sinnvolles Layout + 4 RAM-Slots + Passiv Kühlung Kontra: Stabilitäts Probleme mit G.Skill Ram + Northbridge Kühler steht mir bei der CPU-Kühler Installation im Wege
...haben scheint. Aber wie haben die Hersteller die Steilpassvorlage umgesetzt?
Also hole ich mir zuerst das Gigabyte GA-K8N51PVMT-9 nach Hause. Nettes Board, aber eine Katastrophe was die Stabilität anbelangt. Wie kann man nur so ein vermurkstes Board auf den Markt werfen? Dann das Asus A8N-VM CSM, auch ganz nett, schnell und stabil...aber sinnvolles Übertakten ist damit schlichtweg unmöglich. Schade...also der nächste Versuch: das MSI K8NGM2-FID. Wirklich ein klasse Board, aber die Spannungseinstellungen lassen sich nicht ändern. So kann man nur begrenzt übertakten. Also viel mein Blick eben auf dieses Mainboard, dessen Hersteller ich bisher nur vage kannte.
>> Erster Eindruck | Sterne: 5 von 5
Das Board kommt mit einem ungewöhnlichen orangenen PCB (Platine). Es weist ein ausserordentlich sauberes Layout an, die Anschlüsse sind gut...
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Pro: PCIe x16 SATAII DDR400 DualChannel XP/VISTA Kontra: nur 2 SATA Ports
...sind bis jetzt 5 Sockel 939 Boards gestorben auch Firmen wie MSI oder Gigabyte "waren" dabei
Das A8N-VM ist obwohl es ein MicroATX Board ist ,das einzig überlebende Board obwohl ich da am höchsten übertraktet habe ...
"Wenn jemand noch ein gebrauchtes A8N-VM Bekommen kann sollte er es nehmen...
Es ist sehr Kompakt aber Durchdacht.
AMD Athlon 4000+ San Diego
So.939 ist BESSER als So.754 da So.754 kein DUAL CHANNEL MEMORY unterstützt
Es stehen 4 DDR 184pin Slots zur Verfügung für Max 4GB DDR400
DDR 266/333/400 nicht ECC habe schon Diverse RAM Module damit betrieben,, am besten aber sind die G.Skill F1 Kit`s
Der PCIe x16 Slot in Kombination mit ASUS EN7900GT TOP Funktioniert Tadellos
Alle Treiber und Utility´s sind bei ASUS online Downloadbar..
MANKO 1 nur 2 SATA II Ports das "A8N-VM-CSM" hat 4 SATA II Ports...
Das "ASUS...
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